Abkürzung

Heute hab ich mit der Sackkarre einen mega schweren Brocken von der Hochebene gezerrt. Ein Monument, das ähnlich lästig, wie neulich das Drahtmonster, ständig im Weg lag.
Dann nützte ich den kürzesten Weg! 😅
Siehe Video:

Das Stück das aus der Mauer brach, war nur ein recyceltes Stück Schutt, aus der zweiten Reihe!
Jetzt musste ich den Brocken nur noch kurz setzen:

Teil 1.

Wie gesagt, alles nur Technik und Balance! Das Video musste ich aus technischen Gründen zweiteilen:

Damit liegen schon zwei Meter und sichern bereits die Mauer und den Weg darüber.
Der rechte Brocken war bisher mein grösstes Vieh!

Die schwarzen Brocken kommen von dem gespaltenen Felsen. Ein grosses Stück gibt es davon noch, aber dann gehen mir echt die Steine aus! Bald auch der Sand, weshalb ich in Kürze an anderen Baustellen fortsetzen werde.
Lief heute richtig gut! Schön grau und teils sogar Niesel, bei 28ºC.

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Sieht hier anders aus:

Das vierte Rad, für meine arme Schubkarre! 😃
Den Stil vom Pickel hatte ich vor langem sogar mal mit Endfest geklebt. Hat ewig gehalten, aber jetzt wird es Zeit, damit ich wieder herzhaft Wurzeln rausreissen kann!

Jetzt kommt das Beste: 🥳

Zwei neue Mangas für je 20 €.

Wir haben extra im Büro nachgesehen, ob es wirklich Mangas sind, weil da steht immer „Mango“ drauf!

„Manzanillo“ ist eine Sorte mit grossen Früchten! Somit hab ich fünf Manga Sorten in der Sammlung und einen Mango.
Insgesamt 10 Bäume.
Es ist spannend, wann diese reifen, weil die Keitt hängen ja immer noch!

Es ist immer ein Erlebnis von der Cooperativa ins Tal zu fahren! 30ºC.

Mein Freund Bananentoni brachte mir, wie könnte es auch anders sein, Bananen! 😂

Für die Würmer. 🪱

Der Eimerkompost wird schon fast im Wochentakt gefüllt und verfüttert!

Mango am Morgen

Nein, keine Frucht, aber Pflege:

Zuerst bringe ich einen mega Sack Sägemehl zum Mulchen ins Mangotal.
Vorher. Der kleine Osteen wächst ganz toll!

Die grüne Hölle zeigt sich grossflächig und bevor meine zwei Kleinen auf der untersten Ebene absaufen, werden sie für den Winter vorbereitet:

Vorher. Der einzige Mango, der bisher noch nicht oft erwähnt wurde.
Man darf das Unkraut mit Pfahlwurzeln nicht raus schieben, weil das rächt sich furchtbar!
Schon nach 20min liegt da wieder ein turmhoher Berg von Gestrüpp! Von nichtmal 15m². 🥴

Jetzt kommt noch schöne Wurmerde drauf.

Nachher. Dann werden die Fallrohre weiter entfernt gesetzt und gemulcht.
Der einzige Mango war vielleicht ein Fehlkauf!? Ich wollte natürlich einen Manga, hab aber nicht aufgepasst, Immerhin ist er veredelt!
Der grössere Keitt war schon mit Stroh gemulcht. Aber auch hier gingen die Pfahlwurzeln aus der Nachbarschaft zielstrebig zu den Fallrohren. Alles geputzt!
Sägemehl ist die perfekte Deckschicht, weil es schön zwischen das alte Stroh rieselt.
Dasselbe beim kleinen Lippens. Die wachsen bisher kaum!

Vier von acht sind gemulcht.

Torbert.

Alle bekamen eine schöne Wurmsosseninfusion.

Der kleine Keitt
Der grosse Lippens wächst endlich.
Der grosse Osteen hat auch erst begonnen.

Das Ziel ist es, alle Mangas so zu mulchen, dass ich grosszügig aussen herum mähen kann, ohne die Bewässerung zu strapazieren, weil da unten wächst das Kraut im Winter abartig!

Tomaten & Bananen

Juhuu, es gibt wieder frische Zuckertraube Tomaten!

Der erste Überschuss, für eine Sosse.
Tomatensosse mit Okras.
Mittags mit frischen Spätzle und am Abend mit Kichererbsen Spaghetti.

Die Bananen werden jetzt alle reif. 🤪

Gestern war ich schon aktiv am Verteilen! Wer will noch?

Gnade

Das Wetter ist immer noch sehr gut zu uns! Morgens 19,3ºC und windstill! Tagsüber gibt es immer wieder Schatten und es bleibt bei 25ºC. immer frisch zum Arbeiten!

Ein Koloss, den ich aus der Wand gebrochen hatte, dass er nicht auf mich drauf fallen kann. 😳

Dieser Brocken hat ganz schön viel Schutt mit sich gerissen, aber man freut sich natürlich über jeden echten Stein! 😅

Von der anderen Seite.

Für mich kein Gegner, aber er hat mich schon eine knappe Stunde beschäftigt. 💪🤨

Der letzte Brocken zersprang in 1000 unbrauchbare Splitter. Dieser hier ist schon greifbarer!
Trotzdem gehen schon wieder die Steine aus und bald auch der Sand!
Das heisst, ich widme mich wieder der Erdgewinnung und der Sandmine.
Man macht zwar was Anderes, gewinnt aber als Nebeneffekt an gewünschter Stelle mehr Raum. Das find ich cool! An anderen Tagen grabe ich für Raum und gewinne als Nebeneffekt das Material fürs nächste mal.
Die Tage zog ich eine der massivsten Stützmauern überhaupt hoch:

Vorher. Also nach Tag 1.
Nachher. ca. 1,80 hoch.
Über 1,20 dick! Total solide aufgebaut! Viel Schutt recycled!

Von Oben, also vom Panoramaweg aus geknipst, den ich erst vor einem Jahr da hoch gebaut hatte:

Mit diesem Block ist der erste Abschnitt erdbebensicher!

Die Eisenstange, die gelb Markiert ist, hab ich früher vorausschauenderweise ganz tief eingemauert. Darin wurde noch viel mehr Stahl recycled! Auch die rot markierte Mauer, hab ich damals schon gesetzt, um ein Abrutschen von dem ganzen Weg zu verhindern!
Weil:

Rechts von der Stange steht die Mauer darüber auf meiner Mauer! Diese hatte ich als erstes für den Panoramaweg repariert und stabilisiert. Links von der Stange, steht die hohe Nachbarmauer eigenständig, bis zu 4m. tiefer. Mein Weg hält jetzt natürlich!
Nochmal von Oben:

Darunter war alles voller Schutt! Innerhalb grabe ich jeden Meter der alten Finca aus, bis ich auf die beste Erde stosse.
Genau auf der Grenzlinie, trenne ich mit der Mauer den Schutt vom Garten.
Im Frühjahr hab ich dort den coolsten Tempel auf der ganzen Insel!
In Florenz besuchte ich manche Schlösser und war von den künstlichen Tälern, die sich die Reichen in die Erde graben liesen, total begeistert!
Fast geformt wie Höhlen und urig eingewachsen, boten sie dem Adel einen kühlen, wind- und sichtgeschützten Rückzugsort, für die ganz heissen Stunden!
Mit Brunnen, Rhododentren und Farnen! 🥰

Auf diesem Bild hab ich den Camino Punta rot markiert. Der ist 200m. entfernt, aber man kann auf meine obere Finca sehen.
Würde ich bei Nacht Feuer machen, wäre es für jedes Auto sichtbar, das hier runter kommt!
Unten im Park, kann ich die Nachbarn nicht einräuchern, aber die aktuelle Stelle, die ich auf dem Foto gelb markiert habe, liegt genau in der Mitte. Dort könnte ich jetzt 4m. hohe Flammen machen und keiner sieht etwas! Zudem ist die Stelle komplett windgeschützt! Sie war ja vorher schon genial, wenn auch hässlich! Hier ist nochmal ein Video, in dem ich an dieser Stelle noch den Schutt hoch klettern musste:

Dort wo das Video startet, ist jetzt der Brückenpfeiler und der Weg.
Unter dem, mittlerweile komplett abgegrabenem Schutt, kommt jetzt der kühle Wind aus dem Berg.
Wenn ihr euch an die letzte Hitzewelle erinnert!?
Selbst ohne Pavillon, was noch folgen wird, hatte ich dort 24º statt 35º!
Es ist eine mega Baustelle, von der das Meiste schon geschafft ist, aber nachher hab ich das Paradies schlechthin!
Mit dem florenzer Garten der Könige! 🫅
Garantiert windstill und das in Küstennähe!

Santa Cruz

Bin mit Ester unterwegs: Wir waren in der Markthalle, in der ich mich vor ein paar Wochen beworben hatte. Ich war früher da als Sie und da ich bereits eine Stunde nach Büroschluss kam, stürmte ich gleich alleine rein.
An der Pforte erinnerte man sich an mich. Ich erklärte, dass ich im Radio von einer Halloween Fiesta, im Mercado de Afrika gehört hatte. Dann zeigte ich folgendes Foto und fragte, ob das nicht super passen würde!?

😃Er schwärmte, dass mein erstes Video rum ging und im Dezember vielleicht eine Fiesta passen könnte. Er gab mir die Durchwahl der Event Managerin, was schon 100 mal besser war als: „Wir melden uns!“ 😃
Ich war schon glücklich, aber als Ester nach kam, wollte sie gleich nochmal das Büro stürmen. Der Namen der Managerin fiel öfter, bis sie neugierig um die Ecke kam. Ich hab diesmal viel aktiver mitgesprochen und auch meine Ester lernt ganz schnell dazu. Sie kennt mittlerweile schon viele gute Beweggründe, warum die Veranstalter mich unbedingt brauchen! 😄
Ich hielt diesmal zwei Videos auf meinem Telefon hin und die Managerin zappelte aufgeregt und begeistert! Dann betonte ich noch, dass wenn ich einfach im Eingang stehen würde, die Gäste gleich lächelnd und gutgelaunt rein kämen. 😃 Das war eine erfolgreiche Aktion und vielleicht geht es jetzt ganz schnell.
Dieser Markt ist alleine schon wegen seines Fischmarktes ein grosser Touristenmagnet! In diesem tollen Fischmarkt waren wir heute Essen:

Vorspeise. Tintenfisch. Extrem cremig und lecker! 🤤
😋 Auch sehr lecker und echt viel für Zwei.

Danach gingen wir in ein Klassik Konzert im Auditorium. Wie virtuos! Das hat mich echt mal aus meinem Dauermodus gezogen und ich wusste heute nichtmal, dass schon wieder Freitag ist! 😄

Auditorium
Klassik

Jetzt!

Schön warm hier!

In der zweiten Hälfte lauschten wir von viel weiter oben.

War echt schön mit Ester, weil sie ist so mega cool!
Um 1:00 Uhr ging ich noch auf der Fincspazieren. Eine warme Vollmonacht!? Jedenfalls hell!

24.Okt.

Das Einweihen der neuen Laufstrecke werde ich mir hiermit einprägen, denn ab jetzt werde ich jeden Tag mindestens ein mal dort laufen! Bisher immer 2x mal täglich. Beim Atmen erinnere ich mich an vertraute Atemmuster. Höchste Zeit den guten Bezug zu meinem Körper wieder aufzufrischen!
Die Füsse brauchen noch ein paar Tage bis alles perfekt läuft, aber es wird schon besser!

Immer früh fit!
Man muss zu den Palmen schon aufschauen!
Es sind magische Stunden!

Es gibt wieder warme Nächte, aber selbst bei 20ºC. am Morgen, spüre ich, wie verweichlicht ich diesbezüglich bin! 😆

Hin und her.

Vermutlich wird man in nächster Zeit nicht viel Bewegung sehen, weil sich meine Arbeit auf zig Ebenen verteilt! Doch so ist es effektiv: Ich baue z.b. eine Trockenmauer, also grabe ich an einer anderen Stelle brauchbare Erde ab, damit ich die Steine gleich, ohne zwischen zu lagern, auf die Mauer setzen kann. Man wird zum 3-D Memory Profi! Wenn ich die Form einer Lücke in der Wand sehe, denke ich, das hab ich doch schonmal gesehen und ziehe zielsicher die entsprechende Form aus irgend einem Steinhaufen.
Fluch und Segen zugleich, denn:

Hier muss ich den Weg verbreitern, damit er nicht nach links abrutscht.
Würde ich solche alten Schmuckstücke vergraben, bekäme ich sie nicht mehr aus dem Kopf! Ich weiss, der Moment wird kommen, wenn ich genau einen dieser Exemplare für mein 3-D Puzzle brauche!

Also muss ich manchmal stundenlang meine Schätze ausgraben, bevor ich zur eigentlichen Arbeit komme. 🤪

Diese urigen Schmuckstücke heb ich mir für die nächste Nische auf!

Hier ist ein Beispiel meiner fünften Nische und für die nächste fand ich bereits die geniale Deckplatte!

Das wird die schönste und kühlste Ecke auf der ganzen Finca!

Aber dafür muss ich noch ein paar Bröckel legen!

Gesten hab ich diesen Monsterfels ausgegraben, ein Fundament vertieft und ihn wieder eingesetzt.

Auf diese Weise muss ich den Abschluss der Schutthalde Stiück für Stück Erdbebensicher machen!

Riesige Betonbrocken werden dahinter als Stabilisierung entsorgt!
Alles mit Technik, Balance und Stangen, weil aus dem Rücken, bewegt man da gar nichts mehr!

Schub

Jetzt kann man zusehen, wie die ganze Bananenstaude ausreift und die ersten Bananen platzen schon!

Diese sind perfekt! Prall, lecker, knusperfrisch! 🥰

Zum Arbeiten sind sie über den Tag verteilt einfach die perfekte Energiequelle! Leicht, lecker und erfrischend! 100% organisch!

Das Pavillon Alto ist die perfekte grüne, kühle Höhle, voller Maracujas.

Die grosse Pflanze wurde direkt zusammen geschnitten und im Fass versenkt! Eine Genugtuung, die millionen weisse Fliegen zu Wurmfutter zu verarbeiten! 🤨

Jetzt stehen die gelbe und die rote Banane in Balance zusammen. Der Flammbaum links macht mir auch viel Freude! Oben leuchten die frischen Farne und kündigen die grüne Hölle an! 🥰😳 Mit den Vorernten kann man doch wochenlang Bananen essen, die sonst alle innerhalb drei Tagen umkippen könnten!

Fütterung

Manchmal geht es keine zwei Wochen, bis ein 50l. Bokashi mit „Küchenabfällen“ anfällt! Dann drängt es mal wieder ins Wurmhotel.

Direkt unter der Oberfläche ist echt was los! 100 mal mehr, als im grossen Becken, wo ich schon lange nicht mehr gefüttert hab! Ich dachte damals, der Berg müsste für Monate reichen, aber alles was bedeckt war, ist fast komplett weg! Kleine dünne Würmer. Jetzt kommt ja der Winter und die grüne Hölle keimt schon grossflächig!

Links, liegt die älteste Zone vom Jahresanfang.
Es bleibt eine relativ dünne, aber wunderschöne, cremige Schicht Erde!
In den neueren Zonen ist aber schon noch viel los!
Ich hab eine Völkerwanderung von Asseln ausgelöst!
Von der letzten, kompletten Bananenstaude, fand ich nur noch das hier!

Dann stach ich ein Loch im Kürbisbeet aus. Vielleicht erinnern sich Manche, dass dort nur das hier aus der Schutthalde kam:

Schutt pur! Für diesen und zukünftige Löcher, hab ich jetzt endlich die neuen Terrassen!

Um Erde zu sparen und als Experiment, stopfte ich das ganze Beet mit fermentiertem Kompost voll. Kürbisse mögen ja Kompost und die Erde kam nur als Deckschicht drauf.

Über eine Schaufel tief, finde ich nicht mehr die Spur vom Kompost! Die Würmer sind aber auch weg.
Das Beet ist sicher 20cm gesunken und ich werde es wieder mit Kompost und Würmern anhäufen.
Im Winter werde ich einen grossen Teil von dem fermentierten Kompost mit einem Eimer Würmer direkt in den zukünftigen Pflanzlöchern versenken, bzw. anhäufen. Eine Deckschicht Erde zum feucht halten und im nächsten Jahr ist das tolle Erde! Es klappt, was ich mir erträumt hatte, nur muss man mehr anhäufen, weil die Würmer fressen ja alles weg!

Die Banane hat schon gelbliche Einzelexemplare und man könnte sie sicher abernten.
Vor allem auf der Südseite.
Ich schnitt trotzdem nur einzelne Bündel ab und versuche weiterhin das Erntezeitfenster zu dehnen.
Die Gelben liegen schon seit gut zwei Wochen und sind jetzt fast perfekt.

Die Ableger vom letzten mal und die ältesten Blätter wurden aber gleich zum fermentieren angesetzt.
Einfach mit Jauche, aus wenig Mist, ganz viel Bokashi Sosse und einer Ladung frischer Mikroorganismen.

Vorher
Nachher.

Damit mehr Wurmfutter zusammen kommt, pflegte ich gleich die vernachlässigten Bananen auf der Hochebene.

Dort hab ich mit dem Profiwerkzeug von Bananentoni, gleich die Ableger reduziert, damit die Grossen blühen können. Dann lass ich die Ableger stehen, die am weitesten von der Nachbarpflanze entfernt sind.

Hab mit Santiago, dem Bambusprofi telefoniert und knipste ihm ein Bild. Nächste Woche berät er mich zu neuen Sorten, wofür er vielleicht auch mal auf die Finca kommt. Aber jetzt will ich natürlich erst mal sein Bambusreich sehen.