Wanderung 9.02.2019

Das war heute die letzte Wanderung mit unseren Wanderfreunden Bernadette und Jeanot, da die Beiden für einige Wochen auf Reisen gehen. Da auf den Bergen immer noch die Mandelbäume blühen, nutzten wir das schöne Wetter und flitzten nach Las Manchas bei Santiago del Teide.

Santiago del Teide sieht man hinter meinem Rücken. 🙂

Wir waren gar nicht allzu fern unserer gestrigen Vulkantour und dennoch bemerkte ich wieder Felsformationen wie ich sie bisher noch nicht gesehen hab:

Heute konnten wir die Mandelblüten mal ganz aus der Nähe betrachten.

Meine Favoriten sind immer noch die Pinien. Vor allem wenn die Sonne schön runter brutzelt kann man die warmen Wälder riechen.

Diese Sorte Vulkangestein ist toll um trockene Mauern zu bauen. Sie sind leicht, hart und verkanten sich mit ihren scharfen Strukturen.

Bei unserer gestrigen Radtour erzählte mir Cristian eine nette Anekdote aus Hawai, wo zwischen dei Sorten Lava unterschieden wird. Eine Sorte heisst:
„A A“ – nach den Geräuschen benannt die man von sich gibt wenn man barfuss drüber läuft. 😀
Da die heutige Wanderung kompakt war, lies ich das gemeinsame Essen ausfallen und mich ins Tal fahren. Dort reichte es gerade noch bei Christan ins Auto zu hüpfen, um gemeinsam mit ihm und Debby nach Puerto zu einem Treffen zu fahren, das von einer Facebook-Teneriffa-Gruppe veranstaltet wurde. Das war witzig weil ich dort bereits bekannte Geschter traf, die ich gleich zu meinem ersten Konzert einladen konnte. Auf dem Weg vom Auto zum Treffen machten wir mit den Ebikes noch kurz einen Abstecher durch Puerto de la Gruz, wo wir mit unseren superschicken Bikes offensichtlich sehr auffielen. 😀
So hatte ich heute mal wieder das volle Spektrum erlebt. Supi! 🙂

 

E-Bike die Fünfte

Heute Morgen ging es mit Geza und Christian auf den Berg um nochmals über die Vulkane zu crossen.

Ganz hinten am Horizont sah man La Palma.
Geza und Christian.
Ein Vulkan nach dem anderen…
Hier sah man auf La Gomera und ganz weit hinten sieht man El Hierro. El Hierro ist die kleinste Insel der Kanaren, die ganz weit draussen im Atlantik liegt. Die Insel sieht man wirklich nur ganz selten und manch einer hier sah sie noch nie.
Mandelblüten in der Natur.

Wir waren etwa bis auf 1600 Meter Höhe und schanzten dort für die Videos über die Hubbel. 🙂
Gegen Ende kehrten wir im El Risko ein. Eine kleine, gut besuchte Kulturkneipe auf dem Berg. Dort stellte ich mich vor zwei Jahren schonmal mit dem Didgeridoo vor. Damals waren die ersten 10 Minuten eher eine frostige Stimmung, doch nach dem ersten Lied kam eine Angestellte aus der Küche und schwärmte mich auf spanisch voll. 🙂 Leider verstand ich damals kein einziges Wort und das tat mir wirklich sehr leid! Darum hatte ich mir an dem Tag vorgenommen das mit dem Spanisch lernen ernsthaft voran zu treiben. Und ich träumte davon eines Tages zurück zu kehren und der Frau diese Geschichte auf Spanisch zu erzählen. Heute war es endlich soweit und wir verstanden uns super! Die haben sich alle richtig gefreut und waren beeindruckt! 🙂
Für unser Essen bekam ich einen super Freundschaftspreis und auf meine Anfrage, dort mit der Musikmaschine ein Konzert zu geben, nahmen sie mich gleich freudig in ihrem Kalender auf.
Am 9. März werde ich also nachmittags mein erstes Konzert im El Risko geben. Das ist sehr gut, denn auch wenn die kleine Kneipe wie eine halbe Höhle erscheint, ist es eine ganz wichtige Kultur-Achse auf der Insel. Dort fanden schon unzählige Konzerte mit vielen fantastischen Musikern statt und jeder der etwas auf sich hält, lässt sich die Gelegenheit nicht nehmen an diesem Kultort zu spielen. 🙂

wow…

…heute ist es echt kuschelig warm!

Das zeigt es im Vorzelt an. Im Wohnwagen 28° und draussen im Schatten 24°C

Der Orangenkurs steht gerade bei sensationellen 50 cent das Kilo. So billig wars noch nie! Man muss sie aber auch erst mal durchtasten und die weichen entsaften. Heute hatte ich sicher schon eine Vitamin-Überdosis! 🙂 Einen guten Liter Saft hab ich mit reichlich Weizengrassaft aufgemischt. Das gibt es gerade regelmässig.
Also hungern muss ich hier nicht, im Gegenteil! Die Tage muss ich eher Extrarunden einlegen um meine Leichtigkeit zu halten.

Das war meine erste Wildtomatenernte.

Sodele, die ess ich jetzt alle auf einmal und lausche entspannt meiner automatischen Bewässerung zu.

El Monasterio

Gestern half ich Christian mit Schubkarren schubsen. D.h. in Amtsdeutsch, fuhr ich einen einachsigen Dreiseitenkipper. 🙂 Zum Dank für die Hilfe lud er mich zum Essen im Monasterio ein, was Kloster bedeutet. Es war auch das Abschiedsessen für seine netten Eltern, die ein paar Wochen zu Besuch waren.

Davon hatte ich schon öfter gehört. Schon das selbstgebackene Holzofenbrot mit Schmalz soll als Vorspeise ein Traum sein. War es auch!

Das ist aber nicht nur ein feines Restaurant, wie ich dachte, sondern ein ganzer Komplex aus verschiedenen Restaurants, mit einem sehr vielseitigen Angebot. Manche Restaurants sind auch auf Tapas, Fisch, oder Fleisch spezialisiert. Also muss man erst mal einen Spaziergang einplanen. 🙂

Das erinnert mich etwas an die schönen alten Parks in Florenz.
Die halbe Speisekarte rennt hier durch die Gärten. 🙂
Für alles gibt es hier einen speziellen Bereich. Hier ist der Weinkeller.

Für jeden Geschmack ist was dabei. Ob man wie in einem alten Schloß essen will, oder mit einer schöner Aussicht…
…apropo`s Aussicht. Es war ja der zweite Tag Calima. Herrlich warm, aber etwas trüb. 🙂
Letztendlich sind wir in den Tiefen, weit unter den Käfigen, eingekehrt.

Das Essen war toll und alle waren zufrieden. Wobei ich sagen muss, dass unser Freund Santiago mit seiner Paella letzten Samstag ganz schön hohe Maßstäbe gesetzt hat.  🙂  Doch selbst gemessen daran, war es auch hier sehr gut! 🙂

Calima

Am Samstag wurde er von unseren Freunden bereits angekündigt: Der nächste Calima erreichte heute die Inseln. So sagt man wenn der Staub und Sand von der Sahara zu uns rüber geblasen wird. Dann versinkt zwar der Horizont in der trüben Luft, aber dafür ist es verhältnismässig warm. Es hatte sicher 23°C. bei strahlend blauem Himmel.  Um 18:30, kurz nachdem die Sonne unterging, konnte man immer noch 18°C. messen. In Deutschland habt ihr da bereits 19:30 Uhr. Bei euch ist ja auch endlich wieder ein milderes Wetter angekündigt, was mich sehr freut! 🙂 Dann muss mein Häusle weniger geheizt werden. 😀 Nein, ich freu mich wirklich für euch!
Das wisst ihr schon, dass ich nicht mit dem Wetter prahle um jemanden neidisch zu machen! So eine Missgunst fände ich nur erbärmlich!

Dabei haben wir im Norden der zwei großen Inseln noch Glück, weil dort die Luft noch am saubersten bleibt.

Küstentour mit E-Bike

Das ist unser Freund Brian. Brian bekam von seinem alten Freund Christian zum Geburtstag die Einladung zu einer Radtour.

Dafür erkundeten wir letzten Montag extra die Vulkane, damit alles bestens vorbereitet ist. Doch das Wetter spielte gar nicht mit und es war zu befürchten, dass wir dort oben in der nebeligen Kälte frieren. Also entschlossen wir spontan doch lieber an der warmen Küste entlang zu fahren.
Auf dem nächsten Foto seht ihr Brian`s  Vater Jausi, der uns ebenfalls begleitete. Christian und ich waren unabhängig und zufällig mit derselben Familie befreundet, die ich durch meinen Freund Efren kennen lernte. Efren ist der Bruder von Jausi. 🙂

Bei grauem Wetter und milden Temperaturen ging es los.

Erst noch ein Gruppenfoto. Angeln soll sich hier echt lohnen! 😉  😀

Vor der Tour zweifelten wir noch, ob sie nicht zu kurz und zu langweilig sei!? Doch es war genau die richtige Entscheidung, denn hier haben alle viel Platz und zig Gelegenheiten, sich mit den ungewohnten Ebikes an das Gelände zu gewöhnen. So streunten wir erstmal in der Gegend rum und hüpften über die ersten Hügel. 🙂

Die Küstenregion Richtung Westen ist spektakulär und die welligen Wege scheinen wie fürs Fahrrad angelegt zu sein!

Ebenso die Brandung an diesem Tag, fantastisch! Man könnte stundenlang zusehen und spürte immer wieder das Salz auf den Lippen. Dann kam auf „unserer Halbinsel auch noch die Sonne raus.

Endlich sah ich mal den Leuchtturm, der nachts immer am Horizont blinkt.

Es war sehr abwechslungsreich und gab eine Menge zu entdecken. Wie z.b. ein „Blowhole“. Ein Loch im Boden aus dem der Wind geblasen kommt wenn sich die Wellen unter die Küste pressen. Das war so unlaublich laut! Habs gefilmt, mal sehen ob das Video was wurde. Wahrscheinlich hat es das Mikrofon überfordert, denn aus dem Loch brüllte es so laut wie ein Düsenjäger!
Bei Buenavista flitzten wir eine Zeit gemütlich zwischen den Plantagen durch. Im Hintergrund seht ihr das Teno Gebirge mit dem Berg, von dem ich bei der letzten Wanderung herunter fotografiert hatte.

Auf diesen rampenförmigen Felsen kletterte ich das letzte mal raus bis zum Abgrund.

Endlich sahen wir auch mal die schöne Playa bei Buenavista. Links oben auf dem unteren Bild seht ihr die Küstenstraße, die an den westlichsten Zipfel der Insel führt. Die Straße ist nur an manchen Tagen geöffnet. Die Halbinsel dahinter, mit ihrem Leuchtturm, steht noch ganz oben auf meiner Wunschliste!

Es war ein Spaß, kreuz und quer die vielen Wege zu erkunden! Und das auch noch in der Sonne, die scheinbar nur hier und für uns schien. 🙂

Doch das Beste kam erst noch! Während unserer Tour bereiteten unsere Freunde eine tolle Feier für Brian vor. Christians Mutter backte einen Kuchen und meine Nachbarin Mathilde, die ich erst an diesem Tag kennen lernte, brachte eine Torte mit. Kathi, Bians Großmutter fritierte gerade ganz frische Calmares in Teig als Vorspeise.

So frisch hatte ich sie wahrscheinlich noch nie. Sie waren so unglaublich lecker, dass wir uns kaum mehr bremsen konnten! 🙂

Dabei wussten wir, das gleich eine tolle Paella kommen wird. 🙂 Auch hier war alles so frisch, wie man es eigentlich gar nicht kennt. Mir fehlen echt die Worte!

Santiago ist auf dem Gebiet ein wahrer Zauberer!  Er ist der Vater von Efren und kam mich letzten Winter das erste mal besuchen, nachdem ich seinen Sohn auf der Straße kennen gelernt hatte. In 43 Jahren Hotelerfahrung lernte er u.a. sehr gut Deutsch zu sprechen. Trotzdem versuche ich nur mit Spanisch durchzukommen und freue mich, dass ich meine Freunde fast perfekt verstehe! Sie sind alle sehr aufmerksam und korrigieren mich immer richtig liebevoll. Schöner und besser kann man es echt nicht lernen! 🙂
Wir haben es so nett und lustig miteinander! Inzwischen liebe ich die ganze Familie und bin glücklich, dass all die tollen Kontakte bei Christian zusammen laufen!

Zur Krönung gab es einen schönen Sonnenuntergang. Am Horizont seht ihr nochmal das Teno Gebirge. Entlang der äusseren rechten Kante lief heute unsere Tour bis zum Ende des Horizonts.

Heringe und mehr…

Die Tage nutze ich das wechselhafte Wetter um ein paar Arbeiten zu erledigen, die ich etwas rausgeschoben hab, weil sie vielleicht unangenehm werden könnten. 🙂 Eines davon war Heringe für das Vorzelt im Boden zu versenken. D.H. erst mal Heringe biegen die lang genug sind:

Zum ersten mal nutzte ich meinen Container. Als Biegevorrichtung. 🙂

Soweit kein Problem, nur musste ich davon acht Stück im Boden versenken und der sieht genau so aus wie der Steinhaufen im Hintergrund. Bei drei Spießen hatte ich Glück, weil sie beim Hämmern zwischen den Felsen Platz fanden. Fünf Löcher musste ich mit dem Pickel vorbereiten. Nach gut zwei Stunden waren alle versenkt und ich machte mich an die Ösen, die noch ins Vordach mussten.

Da ich kein 14mm Locheisen dabei habe musste ich das Billigwerkzeug nutzen, das bei den Ösen dabei ist.
Letztendlich ging es mit der Schere ganz gut! Zum Glück, bei 20 großen Ösen!. Die Ecken haben acht Lagen Stoff, aber da wusste ich mir mit dem Gasbrenner zu helfen. 🙂 Sonst hätte das ein endloses Gefummel werden können!

Jetzt kann man das Ganze über ein paar Spanngurte stufenlos nachspannen und das Gestänge ist auch gleich auf dem Boden fixiert.

Die Ostwand hält den ganzen Wind ab. Also hab ich die mehrfach verankert und rechts mit einem Keder am Wohnwagen befestigt. Die bleibt auf jeden Fall unabhängig und abnehmbar, falls größere Stürme angesagt sind.

Danach hab ich noch kurz den Sicherheitsbügel neben der Tür befestigt, damit nicht jedes Kind in 10 Sekunden die Türe aufbekommt. Die Nachbarn passen eh auf! 🙂

E-Bike die dritte Tour

Heute flitzten wir schon früh auf den Berg um die Route für eine Vulkantour zu erkunden. Bei klirrenden 9°C. ging es los, aber es wurde bald besser!

Nach gut 10 Minuten waren wir bereits über den Wolken. Im Tal war es heute eher wechselhaft und grau.
Die dunkelgrauen Hügel am Horizont gehören zu La Palma. Unten sieht man verschiedenfarbige Vulkane.

Schon beim Start ahnte ich, dass es heute irgendwie gefährlich werden könnte. Also hat es eine Weile gedauert bis ich richtig „aufgetaut“ war. Kaum lief es mal richtig flott, kam ein Steinbrocken angeschossen, der vom Vorderrad  hoch geschleudert wurde und traf mich am Schienbein. Wahrscheinlich hat Christian die Szene auf Video festgehalten. 🙂

Aber keine Sorge! Es tat keine zwei Minuten weh und war schon wieder vergessen! Jetzt ist es schon wieder abgeschwollen. Der Brocken war etwa so groß wie der Stein, der neben mir liegt.
Dort oben war es wunderschön! Es wurde kuschelig warm und man konnte die aufgeheizten Piniennadeln riechen. Ein richtiges Sommerfeeling!
Hier waren wir schon richtig weit oben!
Tolle Wege, die vermeindlich einfach aussahen, doch es war heute scwieriger denn je! Vor allem weil man kaum sah wenn der Vulkansand tief wurde. Dann rutscht das Vorderrad weg und bremst zugleich, dass man kaum mehr eine Cance hat sich auf dem Rad zu halten.
Zwischendrin fuhren wir mal einen Kilometer auf der Straße, mit einem tollen Panorama Blick. Das Meer und die Inseln gehen auf dem Foto leider unter. Aber es war herrlich warm!
Hier rutschten wir teils sehr steile Hügel auf dem rutschigen Vulkansand runter. Nichts für eine Tour mit Gästen.
Eine halbe Stunde später fuhren wir wieder durch die Wolken. Hier war es richtig kalt!

Einmal fuhr ich so einen steilen Hügel hoch, dass es mir das Rad unterm Hintern wegriss. Es schanzte so hoch in die Luft, dass ich es auf Kopfhöhe gerade noch halten konnte. Meine Hände fühlen sich noch ganz schwach an, weil es heute echt anstrengend war. Aber es wird immer besser! Mein Hintern tat gar nicht mehr weh und der Nacken erholte sich auch ganz schnell wieder.
Am Samstag wiederholen wir den gröbsten Teil der Runde mit zwei einheimischen Gästen. Mein Sportsfreund Efren wird auch dabei sein und sein kleiner Bruder, der die Tour zum Geburtstag bekommt. Wir freuen uns mega auf die zwei, weil sie sind ganz tolle Freunde. Zufällig ist Christian ganz unabhängig von mir schon viel länger mit den beiden befreundet. Und das Beste ist: Ich bin zum übersetzen dabei. 😀 Das wird mich sprachlich mal wieder richtig fordern und so lernt man es eben.
Gestern besuchte mich übrigens mein Freund Antonio und plauderte sehr lange mit mir. Er war beeindruckt von meinen Fortschritten, obwohl ich ausser spanischem Fernsehen gar nicht groß zum lernen kam.
Bald will er Christian und mich zum Angeln mitnehmen. 🙂

Wanderung 26.01.2019

Gestern ging es schon wieder ins Teno Gebirge. 🙂

Schon wieder Meer und Berge! Nein, mal ohne Witz: Es war so schön, dass ich heute ganz viele Bilder hochladen musste und ich konnte mich bei 300 Fotos kaum entscheiden.
Die Runde begann in enem schönen alten Dorf:

Bereits nach 10 Minuten erinnerten die ersten Stellen an australische Ockerfelsen.


…und an die schottischen Highlands, nur abwechslungsreicher!

Ziegen.

Noch mehr Ziegen:

Ich konnte nichtmal den Horizont gerade halten, weil der Hund zielstrebig auf mich losstürmte. Wie ihr später sehen könnt, hat er mich dann doch nicht gefressen. 🙂 Nach einem doppelten Klick könnt ihr seine Stimmung erahnen. 🙂
Passend zur Landschaft gekleidet.

Sehr spannend einmal die Landschaft von der anderen Seite aus zu sehen. Wir stehen normal auf der hinteren Landzunge. Am Himmel seht ihr den Schönwetterkeil“, der uns oft Sonne beschert. Oft sogar noch, wenn es ringsherum regnet.

..ein Schritt näher.
und ein Schritt zurück.

Weiter!

Man könnte überall kleine Abstecher machen um interessante Stellen zu erkunden. Das mach ich später auch noch!
Hier kamen wir an einen alten Kultplatz der Guanchen.

Da bin ich natürlich sofort hingestürmt und hab mich auf den Stein gesetzt um zu sehen ob ich etwas Besonderes merke. 🙂

Hab aber nix gespürt, gar nix!  😀
Da fällt es echt schwer nicht alle paar Meter vom Weg abzuweichen, was wir hier auch für eine bequeme Panorama-Rast taten.
Wo man hinsieht entdeckt man interessantes Leben.
Strukturen und Farben…

Dann setzte ich mich für eine Weile ab und hüpfte die Felsen runter bis man wirklich nicht mehr weiter raus kam.

Zur „Belohnung kam dann endlich die Sonne raus. Aus dem Tal hörte man Trommelmusik und Fiestas. So hab ich sie noch nie gesehen, unsere schöne Nordküste.

Schöne Naturmauern…
…eine urige Botanik.
Das ist der Fels von dem ich eben noch die Norküste fotografiert hab.

Ich rannte fast schon von einem Umweg zum anderen, weil es einen regelrecht an die besonderen Stellen zieht. Dabei musste ich noch so viel Spannendes auslassen! 🙂

Und das schönste: Keine Menschen, kein Müll, keine Graffiti!

Dann vollzogen wir unsere Runde um die nächsten Hügel bis zu dem Dörfchen in dem wir lecker einkehrten.

Ein letzter Blick nach La Gomera und rechts: La Palma

Nach dem Baumschnitt

Den treuen Lesern hatte ich ja vor einigen Wochen versprochen neue Bilder zu schicken, wenn die neulich gestutzten Bäume nachgewachsen sind. Hier ist nochmal das Bild von dem großen Orangenbaum:

Das war direkt nach dem Schnitt am 13. Dezember 2018.
6 Wochen später.

Nochmal von der Seite, vor 6 Wochen:

Und heute:

Obwohl er schön wächst stellen sich die Orangenbäume als eher problematisch raus, weil sie schneller als die anderen von Läusen und sonstigen Schädlingen befallen sind. Das ist vor allem schlecht wenn man monatelang abwesend ist. Sehr schade, denn Orangen gäbe es rund ums Jahr zu ernten, Mangos dagegen nur einmal im Jahr.
Mangos und Avocados sind da schon weniger anfällig. Apropo`s: Erinnert ihr euch an das traurige Mangobäumchen, das ich bis auf ein Batt zurück stutzen musste? Hier nochmal das Bild:

Heute, ebenfalls 6 Wochen später:

Klein, aber dafür wächst es jetzt nur noch wie gewünscht oberhalb der veredelten Stelle.