Ein Herzchen für ein Herzchen!

Heute hat es geregnet. Das schöne daran ist, dass ich mich bei Regen über den Steingarten freuen kann, der in allen Farben zu leuchten beginnt. Manche Steine widme ich einem lieben Menschen. Hier zum Beispiel ein Herzchen. 🙂

Das ist die Sammlung die auf der Sonnenterrasse wartet. Wenn die Erde liegt vollende ich den gröbsten Teil vom Steingarten.

Umzug

Heute fand ich alles so anstrengend! 🙂
Vor dem Frühstück wollte ich noch den Fels aus dem Boden ziehen, gab es dann aber schnell auf, weil er offensichtlich nicht allzu schön sein wird. Also hab ich das Loch für die Dreierpalme einfach etwas verlängert. Rechts, reicht das Erdreich für die Palme schön tief in den Boden und links setze ich noch eine paar Begleitpflanzen dazu. Für Aloe Vera, Kakteen und ein paar Bodendecker reicht auch die Erde die noch auf den Fels und drumherum kommt. Das Ganze wird morgen mit Erde aufgefüllt und mit schönen Steinen eingegrenzt.

Man sieht, dass die Erde noch lange nicht ausgetrocknet ist, obwohl es schon lange nicht mehr geregnet hat. Und man sieht wie groß der Anteil an Steinen in der Erde ist.

Dann legte ich noch Steine auf die Mauern bis ich sie nicht mehr sehen konnte. Zur Abwechslung putzte ich noch ganz viele Bäume und Sträucher aus meinem Meerblick. Jetzt kann ich komplett an der Aussenmauer laufen und setzte meinen Fuß zum ersten mal auf etliche Quatratmeter, die ich vorher wegen der Sträucher noch nie gesehen hab. Das war mir noch wichtig, bevor ich den Wohnwagen ans andere Ende des Grundstücks rücke. Leicht gesagt! Zum Glück waren Klaus und Valentin sofort mit dem Geländewagen zur Stelle, als ich sie um Hilfe bat. Klaus buxierte den großen Wohnwagen gekonnt rückwärts durchs Gelände, dass wir ihn „nur“ noch zu drehen brauchten. Selbst zu viert, inklusive Giovanni`s Unterstützung war das echt ein Kampf. Jetzt steht er endlich auf dem „Plaza el GöG“. 🙂

Inzwischen steht der Palmenstrauch direkt vor der Eingangstür und wirkt wie eine winkende Gardine. Tisch und Sonnenschirm daneben, super! Sämtliche Pflanzen zog ich eben im Dunkeln auch noch auf die Sonnenterrasse um.
Vom Eingang aus gesehen. Das Beet ist an der Stelle offen damit Lkws voll Erde direkt rückwärts reinfahren können. Da der Wohnwagen nicht mehr im Weg steht kann ich das Beet endlich, fast bis zum unteren Bildrand hin verlängern.

Dann erfuhr ich noch, dass ich morgen ganz viel Erde bekommen werde. Berge! 4 – 5 Lkws mit je 7 Kubikmeter. Wenn die erste Fuhre gut aussieht sollte ich die Gelegenheit nutzen, die Giovanni für mich heute ausgehandelt hat und mich am besten komplett mit Dreck eindecken. 🙂 Die Erde von den Bergen die ich ursprünglich geplant hatte ist komplett abgetragen und ausverkauft. Doch ich bekomme noch was ganz schönes vom Berg, wo u.a. schöne Pinienwälder wachsen. Das freut mich sehr, denn damit kann ich endlich das große Beet komplett auffüllen, den Steingarten und noch ganz viel mehr gestalten. Mal steineschleppen mal buddeln. 🙂
Hier sind noch zwei frische Blüten der Bodendecker zu sehen. Die rote blüht gleich daneben auch lila und gelb…

auch von diesen kleinen Blüten wird es bald nur noch so wimmeln. 🙂

 

Me Gusto mucho!

Heute war ich wieder mit Auto und Anhänger einkaufen. Damit sich der Aufwand lohnt hab ich alles mit Pflanzen und Erde vollgestopft. Aber auch um meine Motivation zu steigern! Die erste Orange blüht und duftet auf dem ganzen Grundstück, aber soo lecker! Außerdem beschrieb ich meinen Freunden bereits vor der Reise von meiner Strategie: Die Baustelle mit Grünzeugs vollzustopfen um ein wenig zu signalisieren, dass ich dort weder eine Tiefgarage, noch ein Hochhaus hinstellen will. Gerade an Mauern die ins Grundstück hinein ragen, aber später kein Dach tragen sollen, will ich das z.b. mit einer Palme demonstrieren, die den Weiterbau zu einem geschlossenen Raum praktisch unmöglich macht. Also, fangen wir klein an mit meinen neuen Schätzen:

Neben der kleinen Aloe Vera stehen lauter Bodendecker, die einmal prächtig blühen werden. Für 1,50 den Topf werde ich da noch in weitere investieren. Gelb-orange, rot, gelb und lila. Da gibt es noch viele weitere dankbare Arten.
Hibiskus
In gelb und einen roten gibt es auch schon. Die sieht man eigentlich ständig am blühen.
Nochmal sieben Obstbäumchen. Von links: 2 Valencia Orangen, 2 veredelte Mangas – ja, kein Schreibfehler! Die Früchte haben keine Fasern und werden sehr lecker. 🙂 Wenn man die Blätter der Mangas zerreibt duften sie auch schon lecker nach Früchten. Nochmal zwei veredelte Avokados. Und ganz rechts nochmal die Orange deren Schwester bereits wie irre blüht und duftet. Die bekommt kleinere Früchte als die Valencia.
Noch ne schöne Aloe Vera, die bereits gelb zu blühen beginnt. Daneben der Drago von Roberto.
Die kleinste der vier neuen Palmen, gefällt mir sehr!. – „me gusto mucho!“
Eine ganze Palmenfamilie, auch sehr nützlich als Sichtschutz.
Eine ganz feine, bzw. zwei. Die Mauer ist auch schon wieder ein Stück in die Höhe gewachsen. Fehlen noch 30 – 40 cm, bis der erste Teil fertig sein wird.
Dann noch ein Dreierset das auch schon richtig nach was aussieht. Dahinter seht ihr die neue Quermauer, die aus all meinen Lieblingsfelsen besteht. Alle allein aus dem Boden gehoben, oder sogar aus der Erde ausgegraben. Wie z.b. meine Sitzbank, ganz links. Nach rechts, zur Grundstücksgrenze lasse ich sie immer höher werden. Dort wo jetzt die Kamera steht wird mal der Wohnwagen stehen. Diese Mauer bietet dann Windschatten für den Nordwind, also vom Meer.
Da wurde es schon dunkel. Hinter meiner Sitzbank macht diese Mauer erst eine sanfte Kurve nach rechts und dann wieder nach links. Eben die Stelle an der ich mich von den Formen der großen Felsen leiten lies. Dort soll eigentlich die Palme in den Boden, aber erst mal sehen ob ich den Felsen darunter rausbekomme. Und wie der aussehen wird. 🙂 An der Grundstücksgrenze rechts hinten soll bald eine verputzte Mauer stehen, aus solchen Hohlblocksteinen die ihr dahinter sehen könnt. Mindestens so hoch!

Jetzt sind es also insgesamt sechs Palmen und 10 Obstbäume. Und da passt noch ganz viel rein… 🙂 Bald suche ich Papaya, Maracuja und schöne Bouganvilla… und Blumen – Blumen… vielleicht noch schöne Fikus zum Bonsai gestalten. Achja und noch einen bottlebrush tree… vielleicht einen Weihnachtsstern, (Bäume) die dort ja heimisch sind und auch gut ein halbes Jahr oder länger durchblühen.

Dando Vueltas

heisst: „Im Kreis drehen“ 🙂 Heute kam es mir so vor, weil es irgendwie nicht so recht weitergehen wollte.
Dann schwitz ich doppelt: „Schaff ich das überhaupt?“
Manchmal hat man einen guten Tag und geht mit den entsprechenden Erwartungen in den nächsten. Doch dann passt einfach nichts zusammen und man sucht den halben Tag nur nach einem Stein, um eine bestimmte Lücke zu schließen. Nein, das Sortieren- Auf- und Umräumen ist auch wichtig, denn es hilft zu einem erfolgreichen Folgetag. Man findet ja immer das was man gerade nicht sucht und das waren u.a. wieder sehr schöne alte Felsen mit Moos und Steinpflänzchen für den Steingarten… Ansonsten seh ich nur noch Quadrate, Dreiecke- längs und quer, Trapeze, Parallelogramme, konkav und konvex, Stangen, Keile, Scheiben und „Kartoffeln“.  😀 Letztere helfen bestenfalls zum Füllen um Beton zu sparen.
Und „vor lauter lass mich auch noch mit“ hab ich heute auch noch das Fotografieren vergessen.  🙂 Dafür dürfte ich langsam sämtliche Nachbarn kennen, inklusive einem netten Österreicher, der direkt neben mir einen großen Garten hat. Bisher zeigten alle Interesse an meiner Arbeit und gaben mir auch ein herzliches Gefühl willkommen zu sein. Meine häufigsten Begleiter/Besucher Zuhause wissen, wie wichtig mir das war und immer noch ist!

Von Gestern hab ich noch ein Bild mit einem schönen Sonnenuntergang. Wir haben ja sonst nix!  😀

I hör nix!

„The stones are talking“ hörte ich schon mehrere Einheimische sagen und ich dachte immer, ich hör nix. Doch gestern sprachs plötzlich aus der Mauer: „Estefan como estas?“ 😀 Das war natürlich ein Besuch von nebenan. 🙂
Aber als ich ganz große Felsbrocken als neues Fundament legte, sagten die mir wirklich was, bzw. zeigten mir einen schönen Schwung den die Natur vorgegeben hat und von dem ich mich mit der Form einer Mauer inspirieren lasse. Da wars aber schon zu dunkel zum Fotografieren… Wahrscheinlich ist die Stelle heute Abend eh viel fotogener.
(Schreibt man das so?) 🙂

Genau da legte ich am Sonntag neue Steine. 🙂

Glücklich!

Das liebe Freunde war mein erster Arbeitstag ohne Schmerzen! Und ich bekam gleich mehrere Mails von meinen Freunden, was mich ganz arg freut!
…und natürlich stelle ich mich gerne öfter mit ins Bild! Gleich hier, als Angeber: 😉 …  😀

Gleich hinter der Sonnenterasse ziehe ich ein paar Meter Mauer in die Höhe, damit man auch bei Südwind einen Windschatten hat. Das Bild demonstriert aber auch die Problematik, zumindest wenn man von der Seite an der Mauer arbeiten will.

Ein Teil der Erhöhung war mein Tageswerk und *die zweite Ebene* von dem unteren Bild.     *ein Insider für meine über 30jährigen Freundschaften!  😉

Da ich inzwischen etwas Erfahrung mit dem Mauerbau habe, verlängerte ich dieses Stück vor dem Eingang. Zum einen weil man diese Basis für ein Gartentor besser in die Höhe ziehen kann, als das Patchwork das bisher auf der alten Mauer steht. Und weil ich den Garten an der Stelle, wegen besserer Proportionen, eh etwas mehr in die Länge ziehen will.

Orangen

Juhuu, meine ersten Orangen!

hab noch nie so schöne Orangen gesehen! 😉 – 😀

Laufen statt Kaffee

Funktioniert nicht! 😀  Habs heute ganz früh probiert direkt nach dem Aufstehen loszurennen. Das war auf jeden Fall ne super Idee die ich etablieren werde! Dabei kann ich richtig spüren wie meine vom Vortag „versteinerten“ Muskeln wieder locker werden. Den Schatten in der Früh kann ich so genießen und abseits der Straßen duftet es so extrem nach Blüten! Beim Zurücklaufen kann ich gerade den Sonnenaufgang begrüßen, super schön!
Nur danach brauch ich meinen Kaffee sonst knickt die gute Energie gleich wieder ein und ich könnte gerade wieder ins Bett gehen. 🙂 Jetzt gehts wieder! Eben zogen Wolken auf und ich kann mich nicht mehr daran erinnern wann ich mich das letzte mal so darüber gefreut hab.  😀
Das Bild unten war aber ein Abendrot, damit der Beitrag nicht ganz so farblos ist.
Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende!

achja, schon gesehen? Der Berg schmilzt schon wieder.

Über diesen Hügel muss sie gehen!

Nur noch wenige Tage und die Sonne geht endlich über dem Meer unter. Vielleicht ein wichtiges Datum, für alle die mich in Zukunft mal besuchen werden, denn dann wird das Abendrot noch aufregender und abwechslungsreicher!

Neue Mauer

Heute begann ich mit der Mauer die mir eigentlich am wichtigsten ist. Sie wird 30 Meter lang und bietet später den wichtigsten Windschatten. Wird aber auch am härtesten geprüft, falls es mal stürmt! Ich entschied mich die linke Hälfte als Natursteinmauer hochzuziehen und die rechte, hinter meinem Plaza, als verputzte Mauer. Heute legte ich die erste 15 Meter Naturstein auf das frisch gerichtete Fundament.

Nach langer Überlegung setzte ich auch die ersten Steine für eine Quermauer die später über die Stahlstangen beide Hälften extra sichern wird. Vielleicht ziehe ich diese Mauer in einem Bogen, dort wo der Spaten liegt, und lasse sie langsam flacher werden. Rechts davon wäre der einzige Windschatten falls der Nordwind vom Meer kommt. Ausserdem bietet sie einen guten Sichtschutz vor den Nachbarhäusern. Die linke Ecke fülle ich vielleicht mit Erde auf und baue in den Bogen eine Art Hochbeet. Oder einen Steingarten mit Brunnen, mal sehen… Hinter dem Bogen wird es schattig bleiben und ich könnte auch einen Orchideengarten mit Farnen einsetzen… ein Traum!
Wie bei der ersten Mauer, die ich auf das bestehende Fundament setzte, hatte ich auch diesmal eher gemischte Gefühle was die Stabilität der alten Mauer angeht. Darum setzte ich große Felsen, breit wie eine Burgmauer als erste Ebene. Aber diesmal mit Stahl verstärkt, denn diese Mauer wird richtig hoch und muss ein unglaubliches Gewicht tragen. Damit ich nicht zu viel Beton verschwende füllte ich in der Mitte viel Bauschutt rein, der rechts von der Grundstücksgrenze lag und eh unschön aussah. Was ihr seht sind zwei 15 Meter lange Reihen die teilweise 50 cm hoch sind. Der graue Fels vorne ist so fett, dass meine Schubkarre noch breiter wurde. 😀 Hinten im Bild wird die Mauer flacher und schmäler werden, weil dort die Aussenwand bereits zwei Meter hoch ist und da kann man eh schon auf die Fußgänger runter sehen. Richtig, rechts ist ein Weg, darum muss das Ganze auch beim Sturm 100 prozentig stehen! Auf der aufsteigenden Wand kann man später auch laufen und eine schöne Aussicht genießen. 🙂
Gegen 18:00 Uhr stand das Gröbste! Jetzt musste ich nur noch mit 15 – 16 Schubkarren voller Beton rumrennen und alles schnell auffüllen. Mal wieder geschafft, kurz bevor es dunkel wurde.  🙂 Achja, und der rötliche Fels in der Ecke war jener, den ich fürs Orangenbäumchen aus der Erde zog. Auf die Art verbaue ich viele Felsen aus dem Boden und so steckt nachher die ganze Mauer aus vielen Geschichten.