Zelt

Die neue Fläche war mein Frühsport:

Heute Morgen war ich mit Geza einkaufen, was gleich viel mehr Spaß macht! Zum Glück fand ich in einem Sportgeschäft ein Zelt! Es ist kleiner als das im Ramschladen und fällt kaum auf!

Mit einem Meter Höhe liegt das schön im Garten, falls der Wind kommt! Es ist super gespannt und scheint mir überhaupt nicht anfällig zu sein! Glück, weil man kann es beim Kauf nicht sehen und hätte eh keine Auswahl! Das beim Ramschladen wäre doppelt so hoch, aber ich glaube kaum, dass man darin noch schlafen könnte, falls es mal richtig bläst! Man würde nur noch beten! 🙈 Dann zählt nämlich nur noch ob es dem Wind souverän stand hält und deshalb erst mal ein Kleines.

Unten: So sieht man es von der Straße aus und in dem leuchtend grünen Pavillon sitze ich gerade! 😊

So sieht man auf die Finca, wenn man noch weiter runter läuft

Es ist gerade eine sehr schöne Zeit mit vielen jungen Vögeln! Das Handybild ist leider unscharf, aber es gibt ganz hübsche Vögel, die meinen Garten für sich einnehmen wollen!
Beim durchlaufen, schrecken hinter dem Pavillon manchmal ganze Schwärme kleiner Wildhühner auf! Total süß, weil die Großen schreien so krass, dass man sich wahrscheinlich viel mehr erschreckt als sie sich selbst! Die Kleinen dagegen, protestieren ganz niedlich! 🥰

Zum Sonnenuntergang stand ich auf die Mauer, die ich erst im Oktober um zwei Reihen erhöht hatte! Heute konnte man den Horizont nicht sehen, aber noch zwei Reihen und ich sehe die Kante über den ersten Dächern.

Zeltplatz

Vor 2 Tagen.
Heute.

Wegen der Urbewässerung mit den Wasserkanälen, war alles schräg in Stufen unterteilt! Beim Ausgleichen riss es immer größere Steine aus der Oberfläche! Mit der gesammelten und gesiebten Erde hab ich nun die Gelegenheit für ein Feintuning! Zumindest die ersten Meter vor dem Pavillon, möchte ich optisch in einen „Guß“ verwandeln!

Den Platz hatte ich schon länger als den perfekten Zeltplatz vor dem Pavillon geplant! Deshalb kratzte ich nochmal Steine raus und glich den Bereich mit gesiebter Erde aus.

Inzwischen hat sich die Fläche schon wieder ausgeweitet. Dazu morgen mehr!

Sieben und Schubsen

Schubkarren voller Erde, einfach den Panoramaweg hochschieben! Jahrelang hatte ich mich auf diesen Moment gefreut! Gestern stand ich keuchend unter der brennenden Sonne am Hang und musste mich erinnern: „Jetzt freu dich aber auch!“ Und ich freute mich! 😃

Vorher.
Nachher.

Es ist aber wirklich schön zu sehen, wie ich meinen Lieblingsgarten zurück gewinne! Die gesiebte Erde für die Hochebene ist traumaft schön!

Vorher.
Nachher.

Nebenher, hörte ich immer einen Arbeitstrupp, sehr geschäftig am rumwerkeln! 5 – 6 Leute fummelten am Trafohäuschen mit riesen Kabeln rum und ich dachte schon, oh nein, die werden doch nicht wegen meiner Steckdose das Trafohäuschen umbauen!? Doch sie liefen tatsächlich immer wieder zu meiner Finca und schauten bei mir runter! 😳

Da klettert einer im Strommasten! Später waren es drei!

Am Abend wurde das ganze Tal dunkel! Ratet mal wer als einziger Licht in seinem Wohnwagen hatte! 😄
Im Trafohäuschen hatten sie auch Licht und arbeiteten bis in die Nacht!
Bin gespannt wie es weiter geht, weil diese Woche, wenn nicht letzte Woche, sollte ich eigentlich Strom bekommen!

Ein LKW brachte mein Kabel! 😄

Da hingen noch Kabelenden aus dem Masten! Das kann ja echt nicht sein, dass die nochmal ein Kabel durch den Himmel spannen müssen!? Naja, ich werde berichten!

Freizeit

Vor lauter Freizeitvergnügen komme ich schon gar nicht mehr zum Schreiben! 😃
Am Freitag gab es eine Fiesta bei den Nachbarn, die am Samstag eine Riesenparty zur Taufe ihrer Tochter feierten. Es war toll und ich hab mich zwischen meinen kanarischen Freunden richtig wohl gefühlt, obwohl viele neue Bekanntschaften auf einmal dazu kamen! Der Chef vom Parralito hat wieder von seinen Großeltern erzählt, denen meine Finca gehört hat. Da muss ich unbedingt mal ein Interview machen! 🙂
Irre Berge von gegrillten Megasteaks und viele Leckereien!

Abends war ich dann zum Spielen auf einer anderen Party eingeladen! Heute sind wir schon wieder gemeinsam aktiv, darum schreib ich nur kurz! Alles Gut!
Achja, gestern gab ich noch Unterricht und bin voll stolz auf meine Fabienne! 😊

Ach doch, auch noch lustig: Ein Huhn von Deby ist ausgebüchst und kam auch nicht mehr zurück! Es ging erst zum Nachbarhahn und war dann so schlau, die Eier nebenan in der Bouganville auszubrüten! Jetzt haben sie neun Küken! 😂

Panoramaweg die…

…vorerst Letzte:

In der Mitte ist der Weg schmal, weil noch bis zu 1m Mauer fehlt!
Es soll so werden, dass man mit dem Fahrrad zwischen den oberen Wegen hin und herfahren kann und, dass auch beim Joggen nichts im Weg ist!

Der letzte Abschnitt vor der Brücke ist ebenfalls provisorisch gefüllt und wurde schön breit!

Feinheiten kommen wenn die Mauern hochgezogen sind!

Die restliche Zeit verbrachte ich in meinem Steinbruch mit Steinchen Sieben! 😄

Farben

Sie leuchten noch schöner, als es sich fotografieren lässt!

Am linken Gitter wachsen zudem noch eine Passiflora Manikata, später mit knallroten Blüten und eine P. Mixta, mit Rosa Trichterblüten. Zwei Cassabananas, Bittermelonen und eine rote Maracuja.
Dann setzte ich endlich folgende Idee um: Neben den dürren Bäumen, die ich neulich umgesetzt hab, grub ich ein tiefes Loch, für eine weitere Maracuja.

Mit Unkrautflies wird die neue Erde vorerst von den Bäumen abgeschirmt.

Dann legte ich mit ein paar Steinen, Flies und Erde, einen Sockel.

Jetzt steht da eine Passiflora Edulis „Ruby“, die gerne beide Bäume für sich einnehmen darf!

Vor die Ecke setzte ich noch den kleinen Frangipanis. Der sieht aus wie ein Y und blüht bald weiß.

Achja, fast vergessen: Die zwei Palmen am Tor! 😊

2 Königspalmen

Gerade zurück vom Transport! Ein befreundeter Gärtner machte gestern ein super Angebot für kleine süße Papayas, 3,50/Pflanze.
Neue Sorte, muss ich probieren! Lieber entferne ich später die schlechtesten und weiß dann was ich hab!

Hier mit einem Brötchen mit Bio Papaya-Curry Aufstrich, den es hier im Lidl gibt. Seit dem grünen Papayasalat bin ich ein noch größerer Fan dieser Früchte! Frische Früchte, grün für Salat, reif für Aufstrich und sehr leckere Suppen, die etwas an bessere Kürbiscremesuppen erinnern.
Und jetzt kommen sie, meine zwei Königspalmen:

Im Park sieht man jetzt schon, dass jedes Blatt mindestens einen halben Meter größer wird! Riesenbabies, die ich gleich neben dem Tor einsetzen werde!

Lustiger Einkauf!

Vielleicht war es meine größte Fehlentscheidung, die stabilen Teva Sandalen Zuhause zu lassen! Normal lass ich mir schon gerne die Füße in Barfußschuhen durchkneten, aber wenn man tagelang 9h weise Schubkarren durch den Kies schiebt, wäre ein bisschen Schonung auch kein Fehler. Also zog ich am Morgen los und bangte, ob ich hier wohl nochmal solche Sandalen finden werde!

50€ in D. hab ich auch schon 120 gezahlt! Es fühlt sich an wie Plateauschuhe und beim Rennen wie auf Kissen! 😄

Wenn die Baustellen noch so aussehen wie hier, sind die fetten Tracking Treter schon angebracht!

Auf der Suche nach dem richtigen Schuhladen, stand ich plötzlich vor Deby! 🤗 Sie wurde zuvor in Puerto abgesetzt und wollte eigentlich mit irgend einem Bus zurück fahren! Ein Zufall brachte sie von Puerto zum Enkaufzentrum. Dort betete sie und sagte: Lieber Gott, ich kenne doch so viele Leute hier, kannst du mir einen vorbei schicken, der mich mit nach Buen Paso bringt? Das war dann wohl ich! 🙂 Im Schuhladen! 😂 Wir wollten teils noch in diesselben Läden, wo wir weitere Bekannte trafen! 😄
Aus dem Blumenladen:

Die Blüte sieht zwar schon angeranzt aus, aber sie ist riesig und hat ein magisches Farbspektrum! Es braucht noch mehr Farben auf der Finca!

Wie wäre es mit Orange, zu den Blauen, die auf den Fotos lila aussehen?!? Morgen hol ich noch was ganz kräftig Gelbes, wenn Deby und ich unsere drei Riesenpalmen holen! 😃 Ich konnte nicht wiederstehen, zwei prächtige Königspalmen günstig zu ersteigern, die ich statt der Kokos neben das Tor plazieren werde! Das spart Jahre und in 2-3 Jahren schießt dort ein Statement in den Himmel!

Zwei Zwergdattelpalmen müssen unbedingt in den Palmengarten, ich spüre das! 😌
Oh ja und Sahara Sand hab ich so viel geschnappt wie ich schleppen konnte! Weiss man nie, wie lange man den so günstig und überhaupt noch kriegt! Vier Jahre gabs nix!

Stahlböcke zum Sieben! 💪 Die lassen sich später besser aus dem tiefen Kieshaufen ziehen!

Nachmittags waren wir bei Bernadette! Nach der Schufterei hat der Tag Pause echt mal wieder gut getan!

Schnur

Vorher.

Als erstes hab ich vor der Mauer eine Schnur gespannt, damit ich sehe, was für große Brocken da noch reinpassen!

Nachher. 9h später!

Der Tag war abwechslungsreich! Aufräumen, um viel Füllmaterial zu sammeln! Ab und zu sammelte ich auch mal 3 – 4 Eimer Scherben von Hand, damit die Hochebene langsam schöner wird.

Revuelto Mine.

Hier hab ich gerade einen Felsen gespalten. Das abgebrochene Stück ist so groß, dass ich es gerade noch aus dem Loch bekam! Auf den Bildern sieht alles immer winzig aus!
Unten: Die ersten Meter Panoramaweg, auf der Hochebene, waren nur wie eine Rinne.
Hier schürfte ich vor zwei Jahren Bauschutt für den Steingarten!

Vorher.
Nachher.

Das lief überraschend gut! Ich zog mit dem Rechen immer wieder die rechte Seite ab und verteilte das Überschüssige Material gleichmässig in die Breite. So wurde der Weg oben flacher und in der Senke kam ich fast 30cm höher.

Die Senke fülle ich erst richtig auf, wenn der Hang durch eine Mauer gesichert ist!

Nach 9h wollte ich nicht mehr! Vielleicht mach ich die letzten Meter morgen fertig.

Füllung

Heute rannte ich stundenlang mit der Schubkarre über die Finca und transportierte alle möglichen Steinhäufen zu dem neuen Wegabschnitt!

Vorher.
Nachher.
Vorher.

Falscher Winkel, aber man sieht es unten am Abstand zum Bambusbeet, das auf dem unteren Bild links liegt.

Nachher.
Vorher.

Rechts Revuelto, links Bausteine und dazwischen lagen zwei Kieshügel.

Nachher.
Die Hochebene ist aufgeräumt.
Der ganze Schotter vom Sieben, weg! Der Revuelto ist allerdings auch fast schon weg.
Vorher. Die Siebstelle im Tal.
Nachher.

Und es hat immer noch nicht gereicht!

Vorher.

An der Mauer sieht man am ehesten, dass der Weg, auf dem unteren Bild, jetzt in der Kurve einen knappen Meter höher ist.

Nachher.
Vorher.

Vorgestern hatte ich schon bis zur Kurve angehäuft.
Unten: Über diese Länge brauche ich natürlich Tonnen, nur um das Niveau um wenige Zentimeter zu erhöhen!

Nachher.

Gleich nach der Brücke hab ich die Kurve erweitert und bis zur Mauer den alten Sockel abgegraben. Das soll richtig Fahrradtauglich werden! 🙂

Auf dem Bild sieht man auch, dass der Weg sich nach links immer noch absenkt. Dort werde ich so lange auffüllen bis die ersten Meter eben werden. Nach 3-4 Metern zum Schwung holen, lasse ich es über die restliche Länge sanft ansteigen.