Es gibt ja insgesamt an die 180 Sorten Passionsblumen! Jetzt hab ich das komplette Netz abgearbeitet und nochmal ergänzend bestellt. Dabei hab ich mich nur auf die Pflanzen konzentriert die essbare Früchte versprechen.
Hier ist eine Bestandsliste für den Überblick:
Passiflora Setacea
Passiflora adenopoda
Passiflora caerulea (blaue)
Passiflora maliformis
Passiflora quadrangularis (Riesengrenadilla)
Passiflora mollissima (Bananen)
Passiflora Ligularis (sweet Grenadilla, die Runden von Manuel.)
Passiflora Popenovii (das soll die leckerste süße Maracuja sein)
Passiflora Alata
Passiflora Coactilis
Passiflora Manicata
Passiflora Edulis red Flamenco (Diese und die Nächste „Edulis“ sind vielversprechende Variationen der roten maracuja)
Passiflora Edulis Tango
Passiflora Edulis f. Flavicarpa (Die typisch gelbe, säuerliche Maracuja, wie man sie auf den kanaren sieht. Es ist die Monsterpflanze beim Pavillon alto!)
Passiflora Subpeltata
Passiflora Bryonioides
Passiflora mixta
Passiflora Serratifolia
Passiflora Nigradenia
Damit stehen 19 Sorten auf der Liste. Selbst wenn 5-6 Sorten klimabedingt nicht funktionieren sollten, bleibt immer noch ein vielversprechendes Sortiment mit einer atmberaubend schönen Blütenvielfalt!
Kopiert einfach mal ein paar Namen in die Suchmaschine! Die Vielfalt und Schönheit ist echt erstaunlich!
Heute geh ich früh ins Bett!
Ins neue Hängebett! 🙂

Das ist die neue Hängematte für die Finca. Alles andere ist Banane, oder macht dich zur Banane! Damit liegt man kerzengerade!
Mit der eingepassten Luftmatratze kann man auch auf der Seite und angeblich sogar auf dem Bauch liegen!

Ein Hängesessel/Bett mit Mosquitonetz und Taschen, ist doch genau das Richtige für die Sonnenuntergänge, die Siestas und die warmen Nächte auf der Finca! Über die inneren Riemen kann man mit wenigen Griffen die Liege zum Sitz verwandeln. Genial, oder? Schon seit Jahren würde ich gerne unter dem freiem Himmel schlafen, aber es gab noch keinen geeigneten Platz dafür! Jetzt ist die Finca eingezäunt, es gibt zwei Pavillons, viel Abstand und einen wachsenden Sichtschutz. Also muss ich nur noch mein Bettchen in eines der Pavillons hängen und das Paradies ist fast komplett. 🙂
Nachtrag am nächsten Morgen: Es ist fantastisch! Zum Glück studierte ich bereits einige Youtube Videos, der „Draumr 5.0“ von Amok! So schwingt man sich gleich in die richtige Position. Um den Cocoon zu schließen setzt man sich am besten in den Schneidersitz und klappt das Fußende hoch. Sonst bekommt man schnell mal das Gefühl vorne rauszufliegen. 🙂 Man muss sie ja auch nicht gleich so hoch hängen.
Dann wird man gaanz sanft schwingend in den Schlaf geschaukelt. Ein leichter Zeltgeruch verbreitet den Duft von Urlaub und Abenteuern!
Bei Nacht den Cocoon am Fußende zu öffnen ist aufregend, aber das kann man auch lösen indem man den rechten Reissverschluß bis nach links oben zieht! Bis man den beim Öffnen nach Vorne geschoben hat, kann man schon mit dem ersten Fuß lässig dem Boden begegnen. Man muss aber nicht, die Balance ist perfekt!
In der zweiten Hälfte der Nacht stand die Hängematte in harter Konkurrenz mit einem sehr guten Bett! Aber es ist noch sehr früh am Morgen und ich glaub ich muss mit einer besser gefüllten Matratze nochmal Testschaukeln gehen! 🙂
Diese Hängematte scheint die Entdeckung des Jahres zu sein und ich werde wahrscheinlich sehr sehr viel Zeit darin verbringen! Die vielen Taschen und Fächer lassen fürs Erste keine Wünsche offen und daher kann ich dieses nicht ganz billige Abenteuer sehr empfehlen!


Meine erste Hemdenrolle
Wer kommt schon drauf sein Hemd zur Wurst zu formen um die Schultern zu schließen?

Darum hat es sich echt gelohnt, endlich mal Videos anzusehen, wie es die richtigen Schneider machen!

Anschließend wird das Hemd aus dem Halssausschnitt gewurstelt, mit der Folge, dass an der Schulter nicht nur die äussere-, sondern auch die innere Nahtzugabe schön verdeckt wurde. Ausserdem war das der erste Blick in die:

Dann hab ich das erste mal mit Stecknadeln geheftet:

So wurde das letzte Hemd zur richtigen Evolution! Dann macht das Nähen mit der neuen Maschine so richtig Spaß, dass ich sie danach am liebsten in den Arm genommen hätte! 🙂 Total verliebt! 😀 Das Hemd steckt jetzt erst mal in der Waschmaschine…
Ein Neuheitentag! Darum spendierte ich mir in der Pause meine ersten Süßkartoffelpommes:

Sollte ich auf der Finca nochmal Kartoffeln anpflanzen, dann werden das auf jeden Fall Süßkartoffeln! Da kannste einfach ein paar Zweige als Stecklinge in den Boden stopfen und erntest größere und sehr leckere Süßkartoffeln!
Es ist wieder passiert!
Jetzt bin schon wieder der Verlockung verfallen! 😀 Es gab wieder aufregende Entdeckungen in der Welt der Botanik und ich konnte nicht anders als noch mehr Samen zu kaufen! 🙂 Drei neue Sorten Maracuja, bereichern mein Sortiment auf neun Sorten!
Zwei neue Sorten Bittermelonen, wovon eine bis zu 45 cm groß werden kann. Das getrocknete Kilo wird angeblich zu 360€ gehandelt. Endpreise sind teils noch höher. Ein 20kg Paket hätte also einen Wert von 7200€, was das Porto rechtfertigen würde. Eine weiße Bittermelone ist schon als zukünftige Neuheit angekündigt und noch mehr Maracuja Sorten.
Auf meiner Liste stehen ausserdem noch chinesische Maracuja, die gar keine sind, aber der neuen „Blauen Maracuja“ sehr ähneln und sie kommen aus Mexiko.
Riesenbohnen, Riesenkiwi und Riesenbrombeeren. Chinesische Beerentrauben- der fünf Geschmäcker und noch mehr wertvolle Heilpflanzen! Seht euch z.b. mal diese abgefahrene chinesische Wunderwurzel an:

Hier hab ich noch so einen Screenshot:

Diese Geschichte, die nicht mehr aufs Bild gepasst hat handelt von dem Chinesen, der angeblich mit dieser Wurzel und Jiaogulan 256 Jahre alt wurde.
Ach komm, einen haben wir noch: 😀

Unglaublich, oder? Oben raus wachsen sie als üppige Rankpflanzen, für die ich natürlich steinfreie Löcher ausgraben werde! 🙂
Allgemein werden jetzt Rankpflanzen bei mir dominieren, aber dafür hab ich ja unedlich Mauern und Hügel, an denen sie entlang klettern können.
Wenn vom gesamten Sortiment nur ein Drittel klappt, dann kann ich schon stundenlange Führungen anbieten, allein um diese sonderbare Botanik vorzustellen.
Neckarsulm
Röck `n Roll! 🙂

Es war mal wieder eine Freude auf meinem Hochsitz durch die Gassen zu fahren! Das Reduzieren der Elektronik stellte sich als reinste Erlösung raus und half mir die lange Pause auszugleichen. Es ist ein bisschen traurig und dennoch bin ich dankbar für den zeitlichen Abstand, weil ich die Details der Maschine mit ganz neuen Augen sehen kann! Beim Blick nach Vorne ist zumindest aus technischer Sicht ganz klar was zu tun ist! Aber auch aus organisatorischer Sicht! Zumindest wird mir klar, wie ich den perfekten Vertrag für die Zukunft modifizieren, um lange Tage zu strukturieren und auch den Veranstaltern ein super Gesamtpaket anbieten kann!
Wie schön, dass mich die Welt nicht vergessen hat! Die Reaktionen der Menschen waren teils überwältigend! Vor allem die freudig zappelnden Kinder! 🙂 Manchmal nehme ich sie nur vage im seitlichen Blickfeld wahr, während ich, teils mit Klick im Ohr, auf ein breites „Grundbrummen“ fokusiert bin. Gerade dann spüre ich so eine unglaublich liebe Energie dieser kleinen Seelen! Kaum einen Kopf größer, bis zu den ganz Großen, löchern sie mich mit unzähligen Fragen! Das ist auch schön! Dann fühle ich mich wieder als Erklär-Bär! 😀
Über fast neun Stunden verteilt, zählte der Beatcounter 33805 Umdrehungen.
Das war mein erster Auftritt in Neckarsulm, zum 1250 Stadtjubiläum. Zum Glück fuhr ich auch mal über die ländliche Umgebung an und bekam dadurch ein vollständigeres Bild, als nur von der Autobahn. Es ist echt ein schöner Ort, mit total freundlichen Menschen und einer guten Energie!
Fincanews
Von meinem Auftritt werde ich erst morgen berichten, weil ich die Kamera noch nicht zur Hand habe…
Erst ein paar Bilder vom unteren Pavillon und wie schön es zugewuchert ist. Heute haben Geza und Mike nach meinen Gärten geschaut.








Mulmig!
Boah, langsam steigt die Aufregung! Bei den letzten Vorbereitungen bewege ich mich in Zeitlupe und schau alles ganz genau an! Es darf kein Fehler passieren! Würde ich z.b. nur einmal versehentlich eine Batterie auf ein Midi-Steuer-Kabel stellen, hätte das fatale Folgen! Alles schon gehabt! Eben hab ich die Batterien in eine neue Position gebracht, weil die neue Powerbox den ganzen Platz eingenommen hat.

Jetzt der freudige Teil: Kaum hab ich das erste Kabel angeklemmt blinkten mir schon die Lampen entgegen. 😊


Also drückt mir bitte alle Daumen, dass voll alles gut geht!
Auftritt in Neckarsulm am Wochenende.
Morgen geht es das erste mal mit der Musikmaschine auf die Straße!
Bei den Vorbereitungen entschied ich mich die Elektronik massiv abzubauen, weil das alles für den Livebetrieb viel zu kompliziert war! Man konnte über 50 Audiokanäle, jeden Klang, durch jedes Effekgerät und von dort wieder überall hin schicken. Erfahrungsgemäß brauche ich das alles auf der Straße gar nicht!

Über 30 Kanäle weniger und keine komplizierten Umwege mehr! Jetzt ist Alles auf die wesentlichen 8 – 10 Spuren gebündelt und es fühlt sich so gut an! Darum hat mir der Abstand echt gut getan! Vorher musste ich über verborgene Menüs die Ebenen wechseln, endlos durchzappen, nur um die Lautstärke von einem Klang einzustellen!
Vor mir unzählige Menschen und hinter mir ein Irrgarten von Technik!
Jetzt macht es viel viel mehr Spaß! 😄
Da rein, hier ein Knopf und da wieder raus – fertig! Herrlich! Und es gibt immer noch 50 000 tolle Möglichkeiten, falls es mir je langweilig werden sollte.
Der Abstand zur Sache war echt sehr gut! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen was für eine Last von mir fällt! 🤪
Fahrradtasche
Heute fand meine spezielle Sonderanfertigung ihren Weg zum passenden Fahrrad:


New York, Paris, Betzingen!
GöG – Hemp Fashion

Das zweite Hemd aus meiner neuen Reihe. 🙂 Lässt sich bei dem Wetter kaum besser fotografieren.
Diese Hanf-Leinwand ist so unvorstellbar genial! Genau wie mein 30 Jahre altes Bühnenhemd, das auf der Insel auf mich wartet. Federleicht und luftig, schmiegt es sich leicht kühlend an. Der Stoff fällt und ist zugleich formtreu! Er nimmt also z.b. schnell die Form der Ärmel an und behält diese auch nach dem Ausziehen. Am Anfang scheint es leicht störrisch und wird mit ein paar Wäschen immer weicher! Viel besser als die weichgemachten Stoffe! Obwohl es so luftig, fast schon durchlässig wirkt, ist es so saumäßig stabil, dass ich beim Knöpfe Annähen kaum mit der Nadel durchkam! Jetzt hab ich es auch bald wieder richtig drauf mit dem Stoffnähen, das ja eigentlich nicht zu meinem Heimspiel gehört!

