Optimiert!

Das ist der zweite Anlauf zur nächsten Runner-Generation. Die Riemen wurden wieder etwas schlanker und ich hab mit dem Punkt rungespielt! 🙂

Im nächsten Bild sieht man die wichtigste Veränderung: Der Haltepunkt für die Riemen sitzt jetzt noch tiefer, damit die Knöchel ganz frei bleiben.

Von der ersten Sekunde an schmiegen sie sich an den Fuß ran, dass man sie nicht mehr ausziehen mag!

Noch mehr Fincanews

Heute hab ich noch ein paar Bilder von dem unteren Pavillon, an dem sich vor allem die Bittergurken breit gemacht haben.

Die Früchte werden ja immer größer! Die Gelbe rechts ist schon ausgereift und ich glaube das Rote darunter sind Samen.
Das Glibberzeugs um die Samen schmeckt süß. Von der reifen Frucht als Gemüse bekam ich noch keinen direkten Erfahrungsbericht, aber ich las irgendwann, dass sie nicht mehr so bitter schmecken soll. Die nächsten Samen sind gesichert!
Hier steht noch eine Papaya im Vordergrund. Dahinter sieht man ein paar Stengel mit hellgrünen Blättern. Dort machen sich endlich die ersten Maracujas breit. 🙂
Noch ein paar Wochen und die Papaya links, taugt als Sonnenschirm. Dann kann man die unteren Blätter abschneiden und nur das Dach stehen lassen. Rechts davon, sieht man auch von hier, wie sich die Maracujas bereits über einen Meter hoch aus den zwei Kübel schieben. Dann gehts voll schnell! Die werden also sicher schon bald am anderen Ende vom Dach ankommen! Bzw. da oben ein Dach bilden.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich auf diese sicht- und windgeschützte Terrasse freue, während ich diese Worte mit kalten, immer noch recht steifen Fingern, bei 18 Grad tippe!

Ach wie schön! Eben flitzte mein kleiner Nachbar mit seinem Elektroroller, den ich neulich repariert hab, an meinem Fenster vorbei. 😀 Mami und Omi hüpfen total euphorisch aussen rum! Ein richtiges Fest! 😀 Das lässt mich schon wieder breit grinsen! 🙂

Neues Modell – Runner „L.C.“

Wann ist es Zeit Gas zu geben und wann bremst man lieber, um vorher nochmal darüber nachzudenken? Eine meiner wichtigsten Fragen im Leben! Am liebsten löse ich meine Fragen mit Klarheit, aber für Diese, muss man einfach ein Gespür entwickeln. Das finde ich das Spannende daran!

Inspiriert von den neuen Schlappen, war es jedenfalls nochmal Zeit zu bremsen und nachzudenken! Es geht um Zeitersparnis und um neue Wege! Gute Lösungen müssen einfach sein… Heute freue ich mich, euch den nächsten Schritt präsentieren zu können, den ich gestern mit den vergleichsweise aufwändigen Runnern gemacht hab:

„L.C.“ steht für „Luxury Class“, aber auch für „Low Cost“. 🙂 Das war jedenfalls der Vorsatz des Tages. Eine stilvolle Vereinfachung vom Schnitt, damit die Produktion schneller geht und ich bessere, aber auch günstigere Versionen anbieten kann!

Die Neuen, bestehen hinten aus zwei durchgehendenTeilen. Das bringt neben der Reduktion weitere Vorteile! Eine bessere Seitenführung und Stabilität, was vor allem mit Geländesohlen punkten wird! Bei dieser Ausführung, lassen sich innen und aussen zweierlei Leder verarbeiten. Z.b. aussen etwas schickes, robustes, oder abweisendes und innen, ein hautfreundliches Anilin, oder Nubuk. Sie fühlen sich auch sehr gut an! Wie ein Schaft und doch frei! War eben damit kurz draussen und bin total begeistert!

Beim ersten Versuch sah mir das Ganze zu langweilig aus. Dann musste ich das Design noch ein wenig pimpen. Also verpasste ich der Fläche noch ein abgestepptes Loch und das verleitet mich vielleicht in Zukunft dazu, einen kontrastreichen Hintergrund einzusetzen.
Dann geht es noch um weitere Feinheiten: Die neue Einheit sitzt weiter hinten, damit dort weniger Steinchen in die Sohle rutschen und der „Hebel“ auf die Seitenführung verlängert wird! Ursprünglich auf das Rennen ausgelegt, wurden sie damit auch beim Gehen leiser!

Mit diesem schönen Exemplar zeige ich im Vergleich nochmal die Unterschiede zum Vorgänger: Acht von zehn Riemen waren um einen Gewebekern gefaltet. Die hinteren Sechs, musste ich nach dem Nähen in einem zweiten Durchgang zu Schlaufen nähen und dann noch Ringe rein fummeln. Schlaufen tragen auf! Grundsätzlich liebe ich diese Ausführung, aber abgesehen davon, dass die Schuhe fast unbezahlbar werden, kann man mit gefalteten Kanten kaum Rundungen realisieren!
An der Sohle lief die Nahtzugabe der Riemen nach Aussen. Erstens ging es am Anfang nur um komfortable Barfussschuhe für den Eigenbedarf und zweitens, liesen sich die Riemen in dieser Ausführung vor dem Nähen an die Sohlen heften.
Jetzt, muss ich genauer arbeiten und die Riemen frei Hand mit in die Naht halten, was etwas riskanter ist! Weil zum Heften bleibt kein Platz! Aber ich mag ja Herausforderungen und bin mit dem neuen Wurf sehr zufrieden! 🙂

Oh nein, jetzt hab ich sie auch noch Beide falsch präsentiert! 😄 Bzw. ausgefliefert.

Die Schlaufe von der Spitze, kommt an den inneren Riemen und nicht an den Äusseren! Sieht besser aus und ist auch praktischer zum anziehen!

Nachtrag, 14:30 Uhr. Riemen gekürzt und abgerundet.

Parchita und Pavillon

Heute hab ich dank Gezaˋs Bilder einen kleinen Fincabericht: Die Parchita, also die gelbe Maracuja, hinter dem Wohnwagen, ist jetzt gerade ein Jahr alt. Heute dürfte es etwa 30° Warm sein.

Wie sie wuchert! 🙂 Wenn man bedenkt, dass dort vor einem Jahr nichts als Schutt und Unkraut zu sehen war. Blüten sehe ich keine, aber viele viele Knospen. In dem Busch verstecken sich die Früchte ziemlich gut, bis sie irgendwann unten rausfallen.

Aus der Perspektive wird es nochmal richtig deutlich, warum jedes Pavillon besser ist, als die Pflanzen in der Vertikale hängen zu lassen! Sie erdrückt sich regelrecht selber und liegt irgendwann auf dem Boden. Vielleicht stelle ich links noch 1 -2 Pfosten dazu und spanne ein weiteres dreieckiges, oder trapezförmiges Dach.

Und jetzt, kommt zu meiner großen Freude, ein Blick auf das neue Pavillon, hinter dem Steingarten.

Seht mal, was die jetzt schon für einen schönen Schatten bietet. Fehlen nur noch Mosquitonetz und Hängematte.

Mir scheint, am rechten Bildrand setzt sich eine Granadilla durch. Wäre schön, wenn sie die hintere Wand mit ihren herzförmigen Blättern zumacht!

Da warten noch über 30m², allein auf dem Dach. Insgesamt stehen dort 90m² zum vollranken und die Hälfte ist schon ziemlich voll.

Die zweite Maracuja, am anderen Ende, ist vergleichsweise mickrig. Kiwanos kann ich leider auch keine sehen. Nächstes mal bereite ich die Erde an der unteren Wand ebenfalls richtig schön auf. Dafür hats einfach nicht mehr gereicht. Vielleicht hat auch die große Parchita bis zum Herbst das komplette Pavillon für sich eingenommen. Das würde mich auch nicht wundern und das wäre ja auch gut! Für die Roten steht ja im Tal noch das andere Pavillon.

Jetzt hab ich noch mehr Heimweh! 🥲

Hocker

Nur ne Kleinigkeit mit großer Wirkung!

Letzten Herbst kaufte ich einen ganz billigen Klapphocker für die Nähmaschine. Die Sitzfläche aus Plastik war echt sehr unangenehm klebrig und schweißtreibend. Jetzt hab ich kurz ein richtig schön weiches fettes Anilin drauf getackert. Herrlich! 😊

Neue GöG’s 🙂 – Modell „Finca“.

Das erste Paar mit dem dicken Zwirn in der Sohle. Die Arbeit mit den vorgeschliffenen Leder-Sohlen ging auf! So musste ich am Ende nur noch die Gummisohle auf das Maß schleifen. Dabei muss man aber trotzdem sehr achtsam sein. Diese Vibram-Sohlen sind teuer aber superweich! Leider kann man sie nur für die Größen 41 – 43 nutzen.

Mangas

Heute bekam ich ein paar Fotos von meiner Finca. Hier ist das erste mit ein paar Mangas der Sorte „Lippens“. 😊

Es ist interessant zu sehen, dass das Bäumchen die Anzahl der Früchte stark reduziert hat! Ist auch besser so, weil mir geht es vor allem darum, dass er bald wieder für die Zukunft weiter wächst. Würde ich mit den Preisen rechnen, die ich hier dafür im Gemüseladen für gute Mangos zahlen müsste, dann wäre schon ein halbes Flugticket drin. Nächstes jahr würde es sich auf jeden Fall lohnen einen Sommerurlaub zu machen, nur um mir den Bauch vier Wochen voll zu schlagen! 🙂

Nahtversenker

Endlich ist das neue Profi-Werkzeug, der Nahtversenker da! Alles ist einstellbar und doch war ich erst mal unzufrieden! Mit dem mittleren Stift kann man einen Falz ins Leder ziehen und das Linke ist der einstellbare Anschlag. Allerdings stand das mittlere Werkzeug so weit raus, dass man auf derselben Höhe keinen rechten Anschlag hatte, sondern nur so eine schwammig geschliffene Spitze! Sas soll wohl nur ein optischer Abstandhalter sein, aber warum?

Also schliff ich den Schaft von dem mittleren Stift hinten ab, damit man ihn tiefer im Griff versenken kann. Vorher.

Nachher. Perfekt! Jetzt kann man den Anschlag schön an der Aussenkante der Sohle entlang führen. Den selben Bedarf sah ich auch beim folgenden Werkzeugeinsatz.

Vorher.
Nachher.

Das ist mir echt ein Rätsel, warum die das nicht gleich so gemacht haben! Man müsste das Werkzeug ja extrem schräg halten und hätte dann immer noch eher eine kugelförmige Spitze, statt einem Anschlag, mit dem man es im 90° Winkel gleichmäßig führen kann.
Zum Glück wählte ich die teure, zerlegbare Version, weil es gäbe zum halben Preis, von 16€ auch eine einfachere Version, bei der man nichtmal die Anschlagbreite einstellen könnte. Das geht ja schon gar nicht!

Bisher musste ich mir mit zweiteiligen Schnitten helfen, die ich an 8 Löchern ausrichten konnte, mit denen ich eh die Position der Riemen markiere. Damit zeichnete ich oben die Nahtlinie auf die Sohlen und unten schnitt ich sie erst mit einem dünnen Messer an und dann mit einem Breiteren.
Wenn man diesen Einatz in die eine Richtung zieht, kann man damit oben einen feinen Falz für die Naht reinziehen. In die andere Richtung gezogen, schneidet es eine Kerbe in die Unterseite der Sohle.

Hier ist das erste Ergebnis. Oben seht ihr eine 15er Naht. Der Zwirn ist 50% dicker als der Dickste den ich bisher nutzte. Das bringt einige Probleme mit sich! Der Oberfaden braucht die richtige Nadel mit einer Zwischengröße die mir gerade noch fehlt, die aber schon unterwegs sein sollte.

Der Unterfaden ist nur halb so dick. Ein Kompromiss, was ebenfalls damit zu tun hat, dass mir noch die richtige Nadel fehlt und deshalb das Ganze zum verklemmen neigt. Es ist also noch nicht perfekt, hat aber für den ersten Versuch die Linie schön getroffen und die Naht trägt praktisch nicht mehr auf. Ideal um den Belag drauf zu kleben! Das wird aber noch ein mega Gefummel, bis Materialien, Fäden, Nadeln, Unterfäden, Fadenzugabe und Fadenspannung aufeinander abgestimmt sind!
Wie vor Kurzem angekündigt schleife ich jetzt die Sohlen vor der Näharbeit vor.

Was die Bittergurke alles kann

Das ist ja unglaublich! Eben las ich zum ersten mal einen ausführlichen Text laut vor, weil ich einem lieben Freund von den Bittergurken berichtet hab. Gegen Kater, für die Haut, Augen und vieles mehr! Irgendwo las ich auch, dass wenn man sie reiff werden lässt, bis sie sich orange färbt, sie als Gemüse weniger bitter schmeckt.
Hier sind nur mal ein paar Stichworte von der folgenden Webseite zitiert:
https://www.bittermelone.eu/

  • senkt hohen Blutzucker drastisch auf Normalwerte
  • hemmt Krebs
  • stimuliert die Leber
  • senkt hohe Cholsterinwerte
  • verbessert die Hautgesundheit
  • stärkt das Immunsystem
  • verbessert das Haarwachstum 

Aber seht selber auf: https://www.bittermelone.eu/

Auf einer anderen Seite stand geschrieben, dass sie in Europa angeblich nicht wächst und nur 5 – 7 cm groß wird.

Pommes

Heute hatte ich einfach mal Lust auf Pommes! 🙂

Von Hand geschnitzt, in Erdnussöl vorfritiert und dann fertig gebrutzelt. Steinsalz statt Natriumchlorid plus Bioketchup, das ich heute extra dafür besorgt hab. Ja also wenn schon. War klasse, aber reicht auch mal wieder für ne Weile.