Wie versprochen, werde ich noch mehr neue Kapitel eröffnen! Einem werde ich mich besonders leidenschaftlich widmen und das ist der Baumschnitt! Zu dem Thema hab ich mir schon ganz viel angeschaut und entdeckte einige Theorien und Praktiken, die sehr verschieden sind. Mein bestehendes Wissen habe ich vor allem im Zusammenhang mit Bonsai Bäumchen gelernt. ‚ 1: Das „Adam & Eva“ bekam ich neben dem Meister Armbruster in Mössingen, über ganz besondere Bücher eines japanischen Großmeisters. Diese schönen Bücher sind schon seit Ewigkeiten vergriffen und zählen als der Sammelschatz schlechthin. Dabei geht es mir neben Harmonie und dem goldenen Schnitt, um Techniken, wie dem Kerbschnitt und dem Abmoosen, die scheinbar kein einziger Obstbaumschneider drauf hat! 2: Als zweite Informationsquelle zähle ich unsere klassischen Obstbaumschneider. 3: Lerne ich alles was geht über den Palmer/Öschbergschnitt, den ich als eigenwillige und raffinierte Weiterentwicklung von Nr2. sehe! 4: Da wir auf der Insel keine Apfel und Birnbäume, sondern eher Mango, Orangen und Avocados haben, schaue ich an vierter Stelle, natürlich auch den Kanaren über die Schulter! In Bezug auf mein Wissen über die Grundlagen, stutzen Letztere regelmäßig Katastrophen zusammen, bei deren Anblick mir manchmal schon richtig schlecht wurde! 😀 Es wird mir also nichts anderes übrig bleiben, als meinen persönlichen Mix an Techniken zu entwickeln. Das gibt dann den GöG-Schnitt. 🙂
Heute gab ich eine große Bestellung auf, die ich mir bald selbst als Paket auf die Insel schicken werde. Eine Gärstation für Mikroorganismen, viel Neemöl gegen Schädlinge, Moskitonetze und Zeltplanen für die Pavillons.
Die Tage schenkte mir meine liebe Nachbarin uralte Leintücher von Spitzenqualtät! Sie weiß, dass ich mir gerne Klamotten aus besonderen Stoffen nähe und zum Entsorgen wäre dieser edle Leinenstoff viel zu schade!
Kurze Zeit später bekam ich sogar noch die passenden Knöpfe dazu. 🙂
Wer weiß, vielleicht ist der Stoff sogar älter als ich!? Das Gewebe ist so dicht, dass man damit den perfekten Sonnenschutz hat! Auch ich hab noch einen Stapel „Leintücher“ rumliegen, aber die Qualität kann man überhaupt nicht vergleichen! Wahrscheinlich wurden auch unsere sogenannten „Leintücher“ schon seit den 60er Jahren aus Baumwolle gefertigt!? Doch das hier ist richtig „Old School“ und saumäßig stabil! 🙂 Ursprünglich waren eh mehr Hemden geplant, aber bei meinen Ansprüchen an Hanf und Leinen, ist das Material echt sauteuer! Im Moment nähe ich schon ein drittes, kurzärmeliges Hemd und im Anschluß fertige ich alle Knopflöcher.
Bokashi, Kontiki, EM, Preta und Mykorrhiza Solube. 😀
Mit diesen Dingen, werde ich eines Tages, genauso wie mit all den neuen Samen und dem spektakulären Erbgut, noch die ganze Insel aufmischen! Der treue Leser wird bald alles darüber erfahren und wie ich damit bald mein ganz eigenes System entwickeln werde.
Es geht generell um einen besseren Boden!
Fangen wir mit dem Bedarf an: Auch wenn ich im Park die schönste Erde liegen habe, die ich bisher in Küstennähe finden konnte, entspricht diese noch lange nicht meinen Vorstellungen! Wir sind hier in Deutschland mit unserem lehmigen Böden nämlich richtig verwöhnt! Wenn unsere Landwirte diesen auch aufs erbärmlichste runter gewirtschaftet haben! Die Fläche auf meiner Hochebene will ich unbedingt nutzen und da sieht der Dreck ganz mies aus! Typisch staubiger Sand mit Steinen, der zuerst überhaupt kein Wasser aufnimmt und wenn doch, verwandelt er sich zu Schlamm, bis er wieder kekstrocken zusammen babbt! D.h. ich brauche: Ganz viel Humus! Da ich schonmal 50 Kubikmeter Erde gekauft und mehrmals mit der Schubkarre rumgeschubst habe, hab ich einen ganz guten Bezug zu dem Volumen. Unter fünf Kubikmeter brauch ich erst gar nicht anzufangen. 20 wäre besser und 60 wäre ein Ziel, für die ersten 2-3 Jahre. Leider ist es fast aussichtslos auf der Insel an gute Erde ran zu kommen. Also: Selber machen! Wir haben: Biomasse ohne Ende! Holz, Gestrüpp und Berge von Kraut müssen verbrannt werden, weil niemand das Zeugs LKW-weise abnehmen würde. Die zig Tonnen co² bläst es zwar aufs Meer raus, aber stolz bin ich darauf nicht! Bereits 30 Jahre vor Fridays for Future, gab ich damals kleine Vorträgen, bei meinem damaligen Arbeitgeber für Körperbehindertenförderung, bei denen ich vorgerechnet hab, wie lange ein Auto fährt, um die Luft eines ganzen Menschenlebens abzusaugen. Mit dem Background steh ich mir natürlich selbst im Nacken! 🙂 Die Lösung: Terra Preta. Die geheimnisvolle schwarze Erde aus dem Amazonas. Sie ist menschengemacht, bis zu 7000 Jahre alt, erhält sich selber und mittlerweile wird auch bei uns schon viel damit praktiziert und rum experimentiert.
Mit einer kurzen Erklärung der Begriffe aus meinem Subtitel, gebe ich eine Mini Vorschau, was bei mir seit gestern auf dem Plan steht: Bokashi: Ein Eimerkompost, mit dem ich vielleicht mal kurz experimentieren werde, der aber wahrscheinlich keine große Rolle auf meiner Finca spielen wird. Grund: Man braucht ständig fermentierhilfen und Zusatzstoffe um kleine Eimerchen zu kompostieren. Kontiki: So wird der Erdofen heissen, mit dem ich regelmäßig größere Mengen Aktivkohle herstellen werde. Mein großes Problem, diese Berge von Totholz, wurden mit dem neuen Plan, über Nacht, zu meinem Rohstoff! 🙂 Das spart 40 – 60% Co² bei der Verbrennung und bindet diesen Kohlenstoff dauerhaft im Boden! EM: Effektive Mikroorganismen. Werden meinen selbstgemachten Humus zum Leben erwecken und haben in einer gesunden Permakultur das Potential, sich in Zukunft selbst zu vermehren! Terra Preta: Das Ziel – die schwarze Erde, die viel mehr Nährstoffe, sowie Feuchtigkeit speichert und die sich auf Dauer selbst erhalten wird! Mykorrhiza Solube: Käufliche Pilz Sporen, die mir schon lange bekannt sind. 1ml enthält bereits an die 2 Millionen Sporen, die sich aus ca. 40 nützlichen Pilzen und Mikroorganismen zusammen setzen.
Wie die effektiven Mikroorganismen, vermehren sich auch diese Pilze und Mikroorganismen in Zukunft im gesunden Erdreich! D.h. sie werden aus dem Erdreich, in jeden neuen Komposthaufen kriechen, um sich dort ebenfalls zu vermehren. Ein paar Schaufeln fertiger Kompost, werden ihren Beitrag von Oben leisten. Ist das nicht total spannend was sich daraus entwickeln wird? 🙂 Jetzt kann ich es kaum mehr erwarten loszulegen! Und das Beste ist: Es gibt noch mehr neue Pläne! 😀 Aber alles zu seiner Zeit… Hier habe ich euch eine sehr interessante Doku zu Terra Preta rausgesucht. Aber seht erst den Screenshot an, den ich aus den letzten Sekunden von dem Film kopiert habe: In diesem Moment, als die Frau ihren Blick in die Kamera richtete, überwältigte mich eine Gänsehaut mit feuchten Augen! Ich weiß ganz genau was zu tun ist und mein Antrieb ist… hach, ich muss erst mal den Berg hoch rennen! 😀
Es gibt schon wieder so viel zu erzählen! 😀 Das Wichtigste Vorab: Die Fäden sind draussen, Operation Schulter ist abgeschlossen! Am Montag war ich nämlich, nur dank eines Missverständnisses, schonmal in der Klinik. Natürlich werde ich jetzt nochmal ganz langsam trainieren, weil der Arzt mich schon ermahnt hat: Joggen geht, Kampfsport aber noch nicht! 🙂 Diesmal, voller Stolz auf meine tollen Chirurgen, präsentiere ich euch zwei Vorher/Nachher Bilder:
1.August 20209. September 2021. Zum Glück muss ich nicht verstehen was ich da sehe! 🙂
Damit lasse ich euch ganz schön tief blicken! 😀 Wie ich mich auf diesen Moment gefreut hab, wenn der letzte Faden rausgezupft ist! Und seht mal wie schön das über die 10 Tage verheilt ist:
Fast komplett zu und seit heute Morgen kann ich richtig spüren, wie sich die Haut vollends entspannt.
Das wird natürlich gefeiert, dachte ich und stoppte erst mal im Bioladen. Dort lief ich direkt auf sie zu, den fetten Orangen und ich kaufte mir eine, für 2,35 €. (Nur fürs Protokoll!)
Die Sorte steht nämlich auch auf der Finca.
Wenn ich damit auch etwas verwirrt bin! Auf dem Schild stand: „Midknight/Valencia“. Bei mir stehen zumindest: Valencia late, Lane late und Midknight. Achja und Maracujas kosten dort 25€/Kilo! Auch nur fürs Protokoll, denn in unserem Santa Barbara Gemüseladen, über meiner Finca, kosten sie 5 €/Kilo. Später kann ich also berichten, was für ein Wert von meinem Früchtehimmel Nr.1 fallen wird.
Heute Abend ess ich sie und dann werde ich nochmal berichten, ob sie mt unseren leckeren Navel-Orangen mithalten kann.
Nachtrag am Abend: Naja, sie war vor allem groß! Viel ledrige Haut und Fasern, aber lecker! Das Orangen-Ziel auf der Finca ist vor allem Saft und da werden diese Sorten sicher das Spektrum ergänzen. Mit meinen vier Navel-Orangen bin ich aber auch bereits sehr verwöhnt! Die sind viel kleiner, saftiger und haben scheinbar fast überhaupt keine Säure.
das war jetzt hoffentlich die letzte Samenbestellung. 🙂 Hab wochenlang gelesen, dann alle Favoriten in einen Warenkorb gestellt, wovon ich wieder zwei Drittel entfernt hab. Es wartet ja bereits viel Arbeit auf mich und die Konsequenzen muss ich immer wieder reflektieren, um Prioritäten zu setzen. Heute schafften es also nur die ganz besonderen Pflanzen, bei denen ich nicht wiederstehen konnte! Heilkräuter die glücklich machen, manche beruhigen und manche Maracujas werden in Brasilien sogar gegen Angstzustände eingesetzt! Eine neue Maracuja konnte ich noch finden. Nr.22 Mit einer wild-Papaya werde ich mein Glück probieren, deren kleine Früchte angeblich wie eine Mischung zwischen Mango und Maracuja schmecken. Sie wächst auch eher wie ein verholzter Baum. Litchi Tomaten und Gouverneurs Pflaumen, deren Früchte optisch etwas an Physalis erinnern, nur größer und farbenprächtiger. Fünf von den sauteuren Charapita Chillis, getrocknet, 10 Gramm für 20€. Die enthalten nochmal 40 – 200 Samen und vor allem kann ich sie vorab schonmal probieren. 🙂 Natürlich bin ich gespannt und neugierig, aber ich sollte auch so früh wie möglich Prioritäten setzen. Am besten bevor ich die Samen in die Erde stecke! Hier hab ich ein Video dazu verlinkt. Überlegt mal wie schön diese in unserem schönen warmen Buen Paso wachsen werden. 🙂 Das sind ja Wildchillis und darum vielleicht sogar mehrjährig.
Also wenn man es nachrechnet, hab ich etwa 10% von dem Preis bezahlt. Also 2000€/Kilo
Dann stehen noch „Queen Anne`s Taschenmelonen“ auf der Liste. Total hübsche und duftende Minimelonen mit höchstens 4-5 cm Durchmesser. Eine alte, stabile und dankbare Sorte mit Geschichte: Angeblich haben vor langer langer Zeit, die Damen solche Früchte in ihren Taschen mit sich rumgetragen, um ihre Körpergerüche zu überdecken. 😀 Hier gibts sogar ein kurzes Video davon. Am besten ihr überspringt die ersten 30 Sekunden, weil da passiert gar nichts!
https://youtu.be/BhLyGuOMNX0
Seit Wochen suche ich die interessantesten Chillis und Paprikas und da gibt es echt eine riesen Menge! Zwei alte Sorten, sehr interessanter Spitzpaprikas. Eine kleine runde, knackige Sorte und noch 3 – 4 Chillis. Von diesen suche ich natürlich auch milde und mittlere Sorten, vor allem nach dem angeprießenen Aroma aus, das versprochen wird. Rauchig, fruchtig, oder mehr nach Zitrone, auf jeden Fall haben nur ganz Besondere eine Chance, weil man könnte Hunderte aussuchen.
Sie gehen doch nochmal richtig ab und schlürfen täglich den gesamten Topf leer.
Wenn die Seitenäste sich verzweigen, werden sie schon buschiger! Bin total gespannt wie das bei Inselklima im Freiland wächst! Die Pflanzen erinnern mich immer mehr an den Wermut, der bei mir wuchert! Das sieht genau aus wie Artemisia Absinthium. Nur weniger bläulich. Davon hab ich riesen Büsche und das steht bei uns überall rum!
Heute Morgen fiel es mir nach dem Duschen auf, dass mir meine Haut viel glatter erscheint! Keine Ahnung wie lange schon, weil ich schau ausser beim Rasieren, gar nicht so genau in den Spiegel und da stehe ich unter der Dusche. 🙂
früh raus!
Jetzt sind es bald zwei Monate, dass ich auf eine basische Ernährung wert lege. Auslöser war der Leidensdruck, weil ich so oft mit Kopfweh aufgewacht bin. Irgendwas lief verkehrt, obwohl ich doch so viel Gutes für die Gesundheit getan hab! Laufen, Weizengrassaft, Didge Spielen, kein Tropfen Alk, fast kein Fleisch, gute Öle und Essenzen… Aber diese Zuckersucht! Wir tragen ja an die drei Kilo Darmbakterien mit uns rum und irgendwann kam mir der Verdacht, dass sie vielleicht uns, ähnlich mancher Parasiten, zum Sklaven machen! 😀 In diesen Momenten bilde ich mir zwar ein, am Abend eine Süßhungerattacke zu bekommen, aber wahrscheinlich ziehen nur diese „Monster ihre Fäden“ und steuern mich fern! 😀 Mit Zucker und Weißmehl macht man die unguten Dinger auch noch stark und mächtig! Man selbst hat das Gefühl man lebt in Entbehrung und gibt man dem Verlangen nach, geht es einem danach auch nicht besser! Ein Scheißdeal, das muss aufhören! Wusstet ihr, dass Kohlenhydrate eure Denkprozesse und Entscheidungen, unmittelbar nach der Einnahme beeinflussen können? Es gibt Studien, die belegen, dass durch Kohlenhydrate entsprechende Stoffe entstehen, die vielleicht nur das Zünglein an der Waage spielen, aber auch das kann ja schon Folgen haben! So vieles läuft unbewusst in uns ab! Ein schöner Vergleich von Vera F. Birkenbihl: Würde man unser Bewusstsein mit 11 mm Weg vergleichen, dann entspräche das Unterbewusstsein 13 km! Oder mit anderen Worten: Das Bisschen Bewusstsein ist vergleichsweise so klein, aber es denkt, es sei der Chef! Das Unterbewusstsein weiß nichtmal, dass es denkt, aber es ist der Chef! Für eine Zwischenbilanz muss ich jedenfalls nicht lange überlegen, es geht mir viel viel besser! Vielleicht sieht man es mir wirklich schon langsam an!? Hin und wieder gönne ich mir auch eine Ausnahme, weil ich will das ja nicht millitant durchziehen, im Gegenteil! Ich genieße, nur besser! 🙂 Seht euch zum Beispiel diese Riesenpflaumen an, wie lecker! Da nehm ich doch gleich mal ein paar Kerne mit, weil das wäre ja noch ein Traum auf der Finca!
So und jetzt mach ich mir erst mal richtig fette Pommes! 😀 Zur Feier – 20 000 Schritte.
Also von dieser Frau bin ich ja schon lange ein Fan und ich hatte hier sogar mal ein Video von ihr verlinkt! „Humor in unserem Leben“ 😃 Allein für ihre Aussage, dass unser Schulsystem für die Tonne sei, weil es überhaupt keinem gehirngerechten Lernen entspricht, wird sie von mir gefeiert! Irgendwie hab ich schon immer gespürt, dass bei uns was verkehrt läuft! 😄
Jedenfalls hab ich heute die ersten Übungsbögen zu ihren Lehr Cds ausgedruckt und bin richtig begeistert! Zuerst war ich von den Cds fast enttäuscht, weil ich mehr Quantität erwartet hatte. Cd 1+2 haben z.b. denselben Inhalt, nur reden sie auf der zweiten viel schneller! Wie im Alltag eben. Bei Cd 3+4 genau dasselbe. Heute hab ich die ersten 20 Blätter durch gearbeitet und stelle mal wieder fest, dass diese Frau absolut genial war! Täglich höre ich Hörbücher und Fernsehen auf Spanisch und es ist entweder zu leicht, oder gleich viel zu schwer! Doch dieser Kurs holt mich genau da ab wo ich gerade stehe! Dem Gröbsten kann ich schon über das Hören folgen. Alle neuen Worte und Wendungen, scheinen mir genau die Bausteine zu sein, die mir schon immer gefehlt haben! So oft konnte ich mich wegen einer Kleinigkeit nicht richtig ausdrücken und man kann vieles einfach nicht mit dem Wörterbuch übersetzen! Wenn ein Wort 20 verschiedene Bedeutungen hat, braucht man Zusammenhänge! Das ist mein erster Kurs mit Wort zu Wort Dekodierung. D.h. jedes deutsche Wort wird genau unter das spanische geschrieben. Mit dem Durcheinander, das dadurch in der Grammatik entsteht, bekommt man ein Gefühl für die Unterschiede der Sprachen. Was brauch ich ne korrekt deutsche Übersetzung? Ich weiß ja wie es richtig sein müsste und lerne lieber, mit der im spanischen Sinne verschobenen Grammatik! Korrekte Übersetzungen sind mehr wie Eigeninterpretationen vom Übersetzer und Spiegeln gar keine wörtlich genaue Übersetzung wieder! Das hat mich schon immer gestört und das hat Vera F. Birkenbihl eben alles besser gemacht! Eigentlich lerne ich bisher fast nur in der „Du“ Form und das wird sich jetzt ändern. Im Festland-Spanisch, könnte man Worte wie „Ihr“ und „Euch“ in der „Du“ Form übersetzen „Vosotros“. Beim Latino und Kanaren Spanisch gibt es diese Form nicht! Es gibt nur „Sie“ – „ustedes“, statt „Ihr“. Und das ändert so Vieles! Es ist schon gut, sowas zu lernen, um die Unterschiede zu kennen, aber ich möchte jetzt nicht noch mehr Zeit für Festland-Spanisch Formen vergeuten, die ich nachher nicht brauchen kann! Auch da passt alles in dem Kurs! In den Aufnahmen gibt es keine deutschen Stimmen. Man hat ja die Wort zu Wort Übersetzung auf Papier. Zum Dauerhören sind zweisprachige Lektionen unerträglich! Das ist eigentlich bei fast allen Lehr-Apps und Kursen standart und das braucht kein Mensch! Lieber noch einen spanischen Text zum mitlesen! Es sind Dialoge, wie prall aus dem Leben. Kurz gesagt, es ist genau auf den Punkt und ich ahne, dass ich damit nochmal richtig effektiv Gas geben könnte! Das mag verrückt klingen, aber ich hab das Gefühl, als seien die Übungen gespickt mit Querverbindern. Wendungen, die das bereits Gelernte nochmal zusätzlich verknüpfen. Lücken schließen sich, Türen öffnen sich, neue Brücken und es macht plötzlich viel mehr Sinn und Spaß! 😄 eso es maravilloso! 🙂 Wollte ich nur mal gesagt haben, auch für meine spanisch lernenden Freunde!
Das Gröbste hab ich hinter mir und was hab ich mich auf diesen Moment gefreut!
Die ersten Tage hab ich den Druck schon tief in den Knochen gespürt, aber seit heute laufe ich wieder völlig beschwerdefrei! Die Schwellung ging zurück und am Montag werden schon die Fäden gezogen. Im ersten Jahr ist es ja so schön verheilt, dass es auch sicher diesmal wieder ganz gut wird! Für das Ganze hab ich ein extrem sportliches Jahr durchgezogen und dafür bin ich in diesen Momenten auch unendlich dankbar! Nur was mich immer wieder erstaunt: Seit ich ein zweites Leben auf der Insel habe, fühlt sich ein Jahr eher wie drei Jahre an! Das finde ich saucool und kann es nur wärmstens empfehlen!
Diese tolle Heilpflanze hab ich ja erst im Mai entdeckt und deshalb erst relativ spät ein paar Samen in den Boden gesteckt. Trotzdem scheint doch eine erste Ernte zustande zu kommen! Inzwischen sind sie vier Monate alt und die ersten 10 Gramm Blätter sind schon getrocknet und verpackt.
Die Größten haben bald einen Meter Höhe erreicht. Wenn die Blüte beginnt, was bald der Fall sein könnte, müssen die meisten Blätter geerntet werden, weil sonst die Heilwirkung nachlässt. Die Samen und Keimlinge sind winzig! So sahen sie am 20.Juni, also nach 5 – 6 Wochen aus.
Leider machen die Pflanzen nur ein sehr filigranes Kraut, mit dem nicht viel Trockenmasse zusammen kommen wird. Aber jetzt geht es ja erst mal darum den Eigenbedarf zu decken, damit man in der Not auch Freunden und der Familie helfen kann! Bei Viren, Krebs und vielem mehr..! Der Verkauf als Tee wurde anscheinend in Deutschland verboten!?? Nein, stimmt so nicht ganz! Mit Glück bekommt ihr sie getrocknet übers Internet, aber in unserer Region gabs für den Verkauf schon Scherereien! Das Lustige daran ist, dass ich erst durch diese Zeitungsmeldung auf die Pflanze aufmerksam wurde! 😄
Leider fand ich nur diese Kopie ohne Quellangabe, sonst hätte ich das natürlich dazu geschrieben!
In einem Weiteren Artikel sah ich, dass manche Nationen diese Pflanze richtigt kriminalisiert haben und dabei berufen sie sich auf die WHO. In Manchen Ländern drohen sie sogar mit Gefängnisstrafen für dieses wundervolle Heilkraut, das keine Nebenwirkungen hat, das muss man sich mal vorstellen!