Einfach herrlich!

Hoffentlich geh ich euch mit meinem Geschwärme nicht auf die Nerven!? Aber meine Freunde wissen, dass in meinen Beiträgen nicht die Spur von Missgunst steckt und vor allem, dass ich mir das auch verdient hab. Also los gehts:  😀

Lecker Mango mit Meerblick: 80 cent

Tarta de Manzana Grande, vom Ökobäcker: 1,20 €

Vollgetankt: 7€
Aber es gibt auch Schattenseiten: Z.B. musste ich mir gestern zum Sonnen meine Noisecanceler aufsetzen, um Presslufthammer, Gartenmaschinen und Hubschrauber auszublenden. Inzwischen ist es wieder still.

Aber am meisten freue ich mich über den kleinen Quantensprung im Spanisch!
Egal wo ich hinkomm, jetzt nehmen mich die lieben Menschen richtig mit! Endlich kann ich wenigstens einfache Gedanken und Überlegungen mitteilen, die auch mal über Adam und Eva hinausgehen.

Schon wieder gut!

Meine morgentliche Laufstrecke an der Küste kann man ja schon als Geländelauf beschreiben! Das hab ich auch gleich in den Knien gespürt, als ich die ersten Tage den steilen Berg hinunter gerannt bin. Allerdings hab ich mich sehr schnell daran gewöhnt. Vorgestern war ich bereits so routiniert, dass ich während des Laufens verträumt aufs Meer hinaus geschaut hab und da hab ich mir den Fuß übelst verstaucht. Ich konnte zwar noch ein paar Runden laufen, doch spürte ich es am Abend noch deutlich, dass da was nicht stimmt! Keine Farbe und keine Schwellung, also kann es nicht so schlimm sein. Ein Tag Laufpause und heute konnte ich schon wieder meine Runden drehen. Morgens treffe ich nach und nach meine liebsten kanarischen Nachbarn. Es ist so schön wie sie sich über meine Rückkehr freuen! Sie loben mich für meine Spanisch-Fortschritte, dabei hatte ich ja überhaupt keine Zeit zum lernen. Doch ich merke selber beim Fernsehen und unter den Leuten, dass ich viel viel mehr verstehe. Nach dem schnellen Lernen meiner ersten ca. 6000 Vokabeln, stand das „Gebilde“ sehr wackelig in meinem Kopf. 🙂 Ich musste ewig nachdenken um die Worte zu sortieren und dabei versäumte ich bereits den Rest des Satzes. Das hat sich inzwischen alles gesetzt und auch zum nachschlagen der fehlenden Worte brauch ich keinen Untertitel mehr, weil ich ein Feeling für diese schöne Sprache bekomme.
Auch nach der ersten Kältewelle ist das Wetter traumhaft! Ab 9:00 Uhr 20 – 21°C. meist schattig, aber nicht zu grau. Windstill! Wer flexibel ist findet auch 2-3 Stunden zum Sonnen, was ich mir gestern zum ersten mal gegönnt hab. Es ist perfekt zum Laufen, Wandern oder Arbeiten! Ha, und Rollerfahren ist eh das geilste!
Hier hab ich euch noch zwei Standbilder, damit der lange Text nicht so trocken rüber kommt.

Es sind Beispiele warum der Roller das beste Inselfahrzeug ist, dass es überhaupt gibt!
Mit den kleinen Rädern und dem kurzem Radstand schwebt man nur so durch die Kurven und selbst mit 30km/h fühlt man sich wie ne Sportgranate. 🙂

Es gibt fast endlose Serpentinen. Ich muss euch mal ein Foto von den Motorrädern knipsen, die hier so in Mode sind! Die sehen fast so aus wie Spielzeug-Rennmaschinen. Kleine Räder, kurz und einen sehr tiefen Schwerpunkt. Es fällt mir übrigens jetzt erst auf, dass die meisten nur 125er sind, die ich auch fahren könnte. Mehr brauchst hier echt nicht!

Snapshots

Hier sind zumindest mal ein paar Standbilder von der gestrigen Video-Testfahrt.

Der Nachbarort Garachico.

Da seht ihr schon das erste Problem, was ich aber durch regelmässiges Zentrieren verhindern kann. Für den Heimweg stellte ich die Kamera extra auf den Sportmodus, damit man die Kurvenlage sieht.

Die nächsten Küstenorte Richtung Westen.
Ein Blick zurück auf Garachico und die Nordküste Richtung Osten. Sonst bin ich auf der dritten Halbinsel, da hinten. 🙂 Garachico mit seiner kleinen Insel nicht mitgezählt.
Das Bild war im Sportmodus, also wirklich meine Kurvenlage.

Dann hab ich noch ein interessantes Bild in Ultra-HD. von der vorletzten Fahrt.

Allein für die Standbilder würden sich 4k Filme vielleicht lohnen. So ein Standbild hat über 8 mb. Allerdings kann ich keine großen Welten dazwischen entdecken.

Eigentlich wollte ich schon an diesem Tag nach Garachico, doch wie ihr seht wurde der Abschnitt gerade von den Wolken eingehüllt. Dann bin ich halt den Berg hochgeflitzt. Das Ganze muss ich noch etwas üben, dann gibt es aber die perfekten Filme.

Halter

Endlich kam mir die Idee wie ich aus meinem Zubehör den perfekten Kamera-Helmhalter zusammen stellen kann:

Zuvor hatte ich das Problem, dass bei dem Gurthalter links, das Display nach vorne zeigte. Beim Schätzen der richtigen Position passierte es gelegentlich, dass die Kamera zu viel von der Straße filmt und die Landschaft abschneidet.
Jetzt hab ich das Display im Blickfeld und gleichzeitig das Steuerrad an der Kamera, mit dem ich die Position korrigieren kann.
Die Sonne kam raus, da muss ich es doch gerade mal testen…

Klingelbeutel

Der Anblick war mir jedes mal ein Dorn im Auge, wenn ich daran vorbei ging.

Durch die langen Stengel wirkte das Horn viel zu sperrig!

Mit dem Einkürzen gewann ich wieder wertvolles Rohmaterial. 🙂 Und jetzt sieht es so aus:

Auf dem Boden liegen Testmünzen um die lustigen Sounds abzufeuern.
Der Blechtrichter macht es auf den ersten Blick noch etwas deutlicher, dass es sich hier um eine Musikmaschine handelt.

Es ist schon sehr befriedigend wie die Münzen den langen Schlund runter purzeln und wenn man eh schon gar nicht mehr damit rechnet kommen die lustigen glucksende Geräusche, als hätte das Teil gerade geschluckt.
Links liegt bereits der Postkartenhalter, der später von unten am Didgeständer befestigt wird.
Achja und das Problem mit dem Schwungrad ist jetzt auch gelöst! Jetzt muss ich nur noch ein mechanisches Problem lösen, das Doppelschläge auf dem Cajon/Basstrommel-Sensor auslöst. Ein typisches Hybridproblem, wie nur ich es haben kann! 😀

Maschine läuft

In drei langen Tagen hab ich jetzt fast alle Arbeiten durchgezogen und die Maschne groovt fürs Erste ganz gut! 🙂 Es ist so spannend die Sounds von Doretta auf einer ganz anderen Maschine abzuspielen. Und die neue Kombination hat echt viel Potential.

Ein großer Unterschied liegt schon darin, dass ich bei dieser Maschine das Kästchen direkt vor mir habe und damit 20 verschiedene Konfigurationen, während des Spielens, auf Knopfdruck wechseln kann. Damit bestimmt man z.b. welches elektronische Instrument von welchem mechanischen Instrument gespielt  und mit welcher Note der Klang angespielt wird. Dass man die 10 Instrumente durch das wegklappen mechanisch stummschalten kann, ist natürlich auch ne viel bessere Show, als das Drücken von Knöpfen. Weitere Vorteile sind, dass ein stumm geschaltetes Instrument keine Energie mehr zieht und auch nicht mehr klappert. Vor allem macht es Spaß! Das automatisierte Wechseln und stummschalten geht hier natürlich auch, wenn ich mir dafür einen Knopf ins Ohr stecke. Bei der großen Magnetwalze kann man auch während des Spielens die Magnete wechseln. Es ist auch die erste Gelegenheit für mich, die Maschine auf einer Bose Box zu hören und es ist alles fantastisch! Echt megafett! Natürlich gibts noch einige Probleme zu lösen. Ein Problem der unangenehmen Sorte ist, dass das Schwungrad dazu neigt auf der Achse zu rutschen. Dann verschiebt sich der Kick und das ist ganz schlimm!
Auf die Minute ging der Beitrag zum 1.Dezember raus. Dafür bin ich mit dieser Etappe sehr zufrieden!

Ein Tag Maschinenbau

seit 8 Uhr hab ich den ganzen Tag die Maschine ausgebaut.

Das sieht erst mal nicht spektakulär aus, war aber sehr spannend für mich. Das obere Steuergerät ersetzt das untere. Es bringt mir den Vorteil, dass man über Stereostecker jeweils zwei Instrumente anschließen kann. Damit hab ich also Platz für 20, statt für 10 Anschlüsse. Seit Wochen lebte ich in der Ungewissheit ob es in meiner SItuation überhaupt funktioniert. Und ja, es klappt zum Glück super!

Vier von 10 Instrumenten hab ich gegen bessere Versionen getauscht. Dann konnte ich immer zwei an einen Stecker löten. Letztes Jahr musste ich schon auf eines verzichten, weil ich stattdessen einen Kontakt an die Canjon gehängt hab. Jetzt sind alle 10 über nur 5 Stecker angeschlossen.

Das 11 Kabel geht auf den neuen Kick.

Nachdem der eingebaut war stand er erst mal der Kurbel im Weg.

Jetzt läuft das Teil und er lässt sich besser einstellen als seine Vorgängermodelle. Der Fußschalter ist auch schon angeschlossen. Dann wars aber schon wieder zu dunkel zum fotografieren.

Mit dem folgenden Spezialkabel erleichtere ich mir den Alltag. Jetzt kann ich drei weitere Instrumente mit nur einem Stecker anschließen und kann dabei nichts mehr verwechseln. An die Einzelstecker käme man auch nicht so gut ran.

Nur den Klingelbeutel muss ich noch über einen Einzelstecker anschließen, aber das geht blind, weil man jetzt nichts mehr verwechseln kann. Das Gegenstück zu dem Dreierstecker kommt sobald das neueste Instrument getrocknet ist. Es ist mein funky Holzblock, der immer wie eine Snare auf die Drei geschlagen wird. Der Holzblock wird etwas gedämpft, weil er ja meist pausenlos durchklopft. Dafür kann man zukünftig mit dieser wichtigen Betonung Sampls wie z.b Snares, Claps und Claves abfeuern. Zu dem Block kommen also noch der Kick und die Cajon auf den Kombistecker. Die zwei letzteren kann ich ja freihändig an und abschalten, weshalb die so wichtig sind. Beide haben ja jeweils drei Variationen im Angebot. 🙂 Eigentlich kann man schon mit diesen drei Beats reichlich den Laden machen, weshalb die 10 Spur Magnetwalze fast schon einen Luxus an Möglichkeiten bietet! Letzten Winter musste die Walze ja noch provisorisch den Kick und die Snare mitspielen. Wollte ich Beide variieren, dann waren bereits vier Spuren belegt.

Kick und Klingelbeutel

Heute hab ich drei Messingspeichen gebaut und mit dem Schwungrad verschraubt.

Die Messingkugeln klopfen später auf das kleine Instrument, das ich mal kurz ins folgende Bild gehalten hab.

Hier seht ihr eine kleine Zunge, die gerade von der oberen Kugel berührt wird. Die Zunge sitzt auf einem kleinen Schlitten, der sich über eine Schnur nach unten ziehen lässt. Je weiter der Schlitten nach unten gezogen wird, desto mehr Kugeln klopfen auf die Zunge und das variiert den Rhythmus. Wenn man die Schnur locker lässt, wird der Schlitten von zwei Federn wieder nach oben gezogen. Morgen muss ich das Gerät noch ins Gehäuse einpassen und einen Fußschalter im Pedal versenken. Über den lässt sich dann der variable Basskick an-  und ausschalten. Beim Verkabeln kann ich gleich den Klingelbeutel mit anschließen.

Der Trompetenbeutel gibt dem Ganzen eine ganz andere Ausstrahlung. Die Halterung werde ich nochmal kürzen, damit er dichter an der Magnetwalze hängt. Der Beutel ist ein wahres Raumwunder. Nach aussen hat er eine bescheidene Größe, und mit seinen innereren Werten ist er ganz auf Optimismus ausgelegt. 🙂

 

Video no.1

endlich kann ich euch das erste Video präsentieren. Nichts ist perfekt, aber dafür könnt ihr ab jetzt die Evolution miterleben! 🙂 Aus Zeitgründen musste ich ja das Video schneiden bevor ich die Musik dazu hatte. Das geht eigentlich gar nicht, aber jetzt will ich nicht wieder anfangen das Video neu auf die Musik zu schneiden. Am Ende würde das Material kürzer und ich müsste wieder das Lied kürzen usw… bin aber eh noch zwei Songs hinterher, damit ich beim dritten Video endlich eine sinnvolle Reihenfolge einhalten kann.

Später poste ich euch noch Fotos meiner Maschinenarbeit. Bei meinen Freunden musste ich die Tage alle Touren absagen, weil so viel wichtige Arbeit auf mich wartet. Freunde, ich geb richtig Gas, manchmal bis spät in die Nacht! Es macht so Spaß, es ist Tag und Nacht warm, die Freunde sind freundlich und das Leben ist schön!
Natürlich hab ich das Video gleich bei Richard im Rikarepa präsentiert, damit er wenigstens mal etwas aktuell hörbares in den „Händen“ hat. „Me encanta muchissomo…“ Sie fahren voll auf meinen Sound ab! 🙂
Natürlich präsentierte auch Richard mir seine neueste Kreation, einen Superburger mit einem Berg Pommes und einem richtig liebevoll dekoriertem Salat. Mit Nüssen, Datteln, Schafskäse, Cocktailtomaten und super Dressing. Letzteres bekommt man hier ja fast nie! Man muss sich seinen Salat überall selber anmischen. Echt eine sehr leckere Megaportion! Jetzt kann Ich kaum mehr laufen! 🙂 Gleich gehts weiter. Heute noch das neue Instrument für den Kick einbauen und alle Leitungen neu verlöten. Wie schon geschrieben, berichte ich später nochmal von der Maschine, dann erklär ich den Rest.

Soundtrack zum Vulkan

seit heute Morgen war ich so im Produzieren vertieft, dass ich nichtmal Zeit fürs Internet fand. Letzten Sonntag spielte ich zum ersten mal mit meinem neuen Set und es war aus technischer Sicht echt anstrengend. Die Tage muss ich erst mal einige Routings speichern, damit ich zahlreiche Einstellungen für jede Situation abrufen kann. Live, mit und ohne Maschine, Recording oder Sounds bearbeiten. Jedes mal läuft man Gefahr, dass man dasselbe Signal gleichzeitig über drei Wege schickt…
Aber sonst war es super und brachte mir gleich einen Hochzeitsauftrag ein. Wenn ich nicht live gespielt hab lies ich sonnige Inselmusik über die Anlage laufen, was sehr gut ankam. So wird man über Nacht zum Party-Dj.  🙂 Die Boxen waren zum ersten mal weit auseinander gestellt. Ein Traum!

Das ist ein Standbild vom zweiten Video, das abgesehen von der Musik auch schon fertig ist. Es entwickelt sich ganz gut mit dem Schneiden, nur die Musik macht richtig viel Arbeit bis mal alles eingespielt ist. Werde dran bleiben.