Es gab die Tage einfach nicht viel zu berichten, obwohl ich einiges um die Ohren hatte. Heute erledigen wir viele Vorbereitungen für mein Konzert am Sonntag.
Obwohl ich täglich von anderen Dingen abgelenkt war schaffte ich es immer wieder zwei Stunden täglich intensiv an meinen Erdarbeiten Sport zu treiben.
Die Straße ins Tal wächst und mein Erdwall auch. Gelegentlich schleppe ich mal wieder eine Stunde lang schöne alte Steine aus dem Tal um den Steingarten vorzubereiten.
Die Steine sind nochmal eine ganz andere Liga, wie die auf dem alten Grundstück! Viele sind so alt, dass sie schon eine ganz schwarze Patina haben, wodurch die Moose, Flechten und Farne nochmal ganz anders raus knallen.
Ab Montag schicke ich wieder öfter Fotos von den Fortschritten.
Die kurzen Arbeitsblöcke mit den langen Pausen haben einen sehr guten Effekt für meinen Körper! Vor allem an meinem Rücken spüre ich, dass sich meine Mitte viel solider anfüht. Obwohl ich viel dünner geworden bin. 😀
Inzwischen sind 6 Kilo runter und ich könnte euch schon wieder von meiner Leichtigkeit vollschwärmen. Aber besser verschone ich euch damit. 🙂
Habt ein schönes Wochenende! Nach dem Konzert werde ich wieder berichten.
Concierto y concierto
Jetzt kam ich seit Tagen nicht zum Schreiben, weil ich so viel erlebe, dass ich Abends nur noch müde ins Bett falle!
Am Sonntag gab ich zwei kleine Konzerte. Erst bei Isabel, mit ganz besonderen Gästen, die ich seit einem Jahr zum ersten mal wieder gesehen hab. Wir haben aber trotzdem so eine gute Verbindung, dass wir in der Zeit unzählige male jeweils an unsere Freunde dachten. Das erste Konzert war bei Isabel und das heisst immer, dass ich dabei meine direkte neue Nachbarschaft mit unterhalte.

Gleich anschliessend fuhren Isabel und ich zur nächsten Fiesta, wo ich gleich nochmal spielte. Das war quasi bei meiner alten Nachbarschaft im Tal, wo ich im Dezember schon einmal gespielt hatte. Auch hier war es sehr schön die ganze „Familie“ wieder zu sehen, weil es eine richtig tolle Gemeinschaft von Nachbarn ist. Gemischt mit meiner „Familie“! 🙂 Chris, Deby, Mike, Geza und nicht zuletzt Santiago, der uns gleich mit seiner genialen Pealla empfangen hat. Das Raunen ging einstimmig durch die Gruppe, dass man so eine Paella für Geld nicht kaufen kann!
Ganz zum Schluss spielte ich noch ein paar Didgesolos im Haus, mit einer fantastischen Akustik. Dabei bespielte ich sogar meine, teils neuen Freunde, direkt am Körper. Auch die Gespräche in so späten Stunden sind es, die unsere Freundschaft von Anfang an vertiefen! Es war ein sehr erlebnisreicher Tag!
Von Oben
Heute war ich mit Isabel mal kurz oben auf dem Hang, den wir über den nächsten Weg erreichten.


Trabajo como una hormiga!
Gestern und heute arbeitete ich wie eine Ameise! Gestern fuhr ich schon 40 Schubkarren Geröll und Erde an, die ich aus dem Abhang hochgezerrt hatte. Das Schieben wäre das kleinere Problem, aber das hochschleppen aus den Steilhang strengt richtig an. Natürlich dachte ich schon über einen Bagger nach, aber erst musste ich mal den Untergrund kennen lernen. Ob unter dem Bauschutt auch mal ein festes Erdreich vorkommt. Es sieht besser aus als befürchtet!

Das heisst, vier Fliegen mit einer Klappe:
Erstens, wird der hässliche Bauschutt weggeräumt.
Zweitens, entsteht so ein Zugang, damit man zum Arbeiten überhaupt laufen kann, denn der Hang, den ihr im oberen Bild, im Hintergrund seht, ist sausteil und rutschig! Am Ende will ich ja barrierefrei bis in meinen Park kommen.
Drittens, wächst so der Erdwall vor meinem Vorzelt, der noch um einiges wachsen wird.
Viertens, kommen so mehr Steine zutage, die ich später für die Aussenmauer brauchen werde.
Achja und meinen Sport hatte ich damit auch schon. Gestern war ich echt kaputt, aber heute ging es schon wieder leichter und man kann auch mal mit 30 Schubkarren am Tag zufrieden sein!

Schnupfen
…fast weg. Einerseits war die Landung auf der Insel total schön, weil ich gleich von meinen Freunden Isabel und Geza empfangen wurde. Auf der anderen Seite war ich ganz leicht verschnupft, weshalb meine Ohren nach der Landung völlig dicht waren. Am selben Mittag rannte ich also erst mal los um irgend wann mal wieder frei atmen zu können. Aber so richtig gut ging es mir erst am späteren Folgetag, nach meiner zweiten großen Runde. Zumindest konnte ich wieder ganz klar hören! Mein Imunsystem scheint stark zu sein und ich spüre wie die Kräfte gegeneinader kämpfen.
Jetzt gehts demnächst nochmal auf eine große Barfusstour. So wie es aussieht werde ich morgen wieder aklimatisiert und voll einsatzfähig sein.
Dann berichte ich wieder öfter.
Glück!
Aumann, eben bin ich nur zufällig aufgewacht und stellte fest, dass mein Wecker auf kanarische Zeit eingestellt war. Nur 20 min. bis zum Taxi. :-p Was für ein Trauma es wäre, wenn das Taxi mich aus dem Schlaf gehupt hätte!?
Eigentich wusste ich nicht ob der Flieger überhaupt starten wird! Und ein Taxi fand ich letzte Nacht nur mit Mühe und Not! Seht mal, die meisten Flüge sind bereits wegen dem Sturm gestrichen.
Naja, aber dann dacht ich mir, wer auf Teneriffa landen kann, kann auch im Sturm seitlich einparken! 🙂
Jetzt gehts gleich los. Gottseidank! 🙂
Eine Flasche Wasser, 3,75 €! Teneriffa Airport: 1 €
Die Party
war der Kracher!
Sie fand quasi in der Betriebskantine statt und war vor allem beleuchtet ein cooles Ambiente. Hier hab ich sie nochmal am Folgetag für euch fotografiert:

Darüber ist die Ausstellungsplattform:
Da man hier alles in die Hand nehmen kann, nutzte ich die Gelegenheit und testete eine sehr kompakte Box, die noch zwischen meinen Flügeln Platz hatte und die mich direkt am Nacken beschallt hat.
Dave sah meine Begeisterung und unterstützte mich mit dieser tollen Box.

Die Mitarbeiter erzählten mir, was hier zur alltäglichen Einrichtung gehört und wie fein sie dort versorgt werden.
Dave hat echt Stil! Das ganze Gebäude gleicht ja einem Museum. Es gibt so viel zu entdecken! Ergänzend zu dem fantastischen Essen, zahlreiche Variationen von Drinks und einer Lasershow, gab es später noch ein Casino im Nebenraum. Der Tischzauberer überraschte bis spät in der Nacht mit tollen Aktionen und lieferte auch eine sehr lustige Show. So konnte man immer rumlaufen und sich an der Abwechslung freuen.
Mein Einsatz lief sehr gut! Nach über eine Stunde unter dem Helm wurde es auch langsam warm. 🙂 Die Reaktionen könnten kaum schöner sein! Vor allem nach den Didgesolos kamen sehr emotionale Rückmeldungen von ganz jung bis alt!
Ich glaub es war ein Mitarbeiter aus Skandinavien, der sich bei jedem lobenden Satz steigerte, bis er auf den Punkt brachte: Fuck…yeah, schüttelte nochmal den Kopf und wiederholte sich richtig laut: FUCK YEAH! I mean…: WOW!
Es hat also bestens genügt. 🙂 Und es wird Folgen haben!
Inzwischen wurde ich von Ingo heimgefahren, mit dem ich ebenfalls ein paar unterhaltsame Stunden hatte.
Die Ruhe…
…vorm Sturm. Hab gerade meine letzte Pause vor dem Einsatz. Es ist aufregend! 🙂 Nach einer Stunde Musikmaschine, spiele ich noch zwei Didgesolos, bevor wir mit einem gemeinsamen dritten Stück zu einem Zauberkollegen übergehen, der dann die Bühne übernehmen wird.
Gut, das ich heute noch ausgiebig Zeit zum Spielen hatte! Es gab einiges einzustellen, um alles an die Situation anzupassen.
Eine schöne kleine Monitorbox hab ich mir von der Quelle geliehen. Die bestrahlt mich jetzt von hinten, dass ich mich direkter hören kann.
Ok, mal sehen ob die Situation es zulässt, dass ich heute noch eigene Bilder bekomme. Später bekomme ich sicher ein paar nette Fotos von dem Event.
Werde danach berichten.
Expedition Deutschland
Wo ich gerade bin? Eben saß ich noch in so einem Stuhl.
Haha, mein erster Weg war natürlich zu meiner Stilistin. 🙂 Aber hier sehen meine Haare extra lustig aus, weil ich eben noch ne Mütze aufhatte.
Ich spiel ja eh mit Helm! 😀
Aber von Vorne: Heute Abend werde ich für die Geburtstagsfeier von David Kirby spielen, für den ich kurz nach Deutschland geflogen bin. Auf Dave komme ich später nochmal zurück. Er zelebriert seinen Geburtstag mit einer Steampunk Party, bei der ich gleich im Eingangsbereich eine wichtige Rolle spielen werde. Erstens heize ich den Laden mit meiner Mucke ein und zudem werden die gekleideten Gäste, für ein Erinnerungsfoto, gleich neben der Musikmaschine arrangiert.
Gestern früh wurde ich mitsamt Maschine in Betzingen abgeholt und hab die „Doretta“ gleich am Veranstaltungsort aufgebaut. Dort wartete bereits der Fotograf, der gleichzeitig sein Lichtset aufgebaut hat. Mit dem Fahrer hatte ich echt Glück, weil wir uns so gut unterhielten, dass die Zeit nur so verflog!
Das Wetter war auch super und Zuhause konnte ich sogar im Sonnenschein meine schönen Laufrunden drehen.
Nachdem die große Maschine eingerichtet und eingespielt war, lernte ich David kennen, der mich nach einem Rundgang gleich zum Hotel gefahren hat.
Dort wurde ich noch verwöhnt und genoß den Abend. Ehrfürchtig starre ich gerade die gefrorenen Dachziegel auf dem Nachbarhaus an. 🙂

Zu Dave: Als seine Anfrage per Mail bei mir eintrudelte, dachte ich grinsend, der ist auch noch frech, weil er mich gleich per „Du“ anschrieb. Direkt, wie ich es mag! Dann las ich den klangvollen Namen und dachte, den haste doch schonmal gehört. Ich klickte auf einen link und sah das hier:
Das bedeutet mir schon viel dabei zu sein, weil Dave und sein Team, großartige Pioniere für ein breites Spektrum von Bühnenequipement sind!
Gut, dass ich bereits gestern hier aufgeschlagen bin und die Vorstellungen vom Gastgeber nochmal überschlafen konnte. Denn jetzt weiss ich ganz genau was zu tun ist!
Für die Fotosession werde ich sehr minimalistische Stimmungen zaubern, die wie Filmmusik, ein Ambiente entstehen lässt, bei dem den Gästen vor lauter Bedeutung die Brust anschwellen wird. Großes Kino für großes Kino, ohne allzu sehr von der Hauptsache abzulenken: Den Bildern für die Ewigkeit.
Später schubsen wir die Maschine auf die Bühne, wo ich nochmal ein kompaktes Programm mit den strukturierteren Highlights spielen werde.
Zwei Stunden
Das ging heute in zwei Stunden:

Eine große Masse könnte ich mit dem Sacho an einem Nachmittag nach unten ziehen und später abdecken, aber erstmal hole ich so viel wie irgend nur möglich nach oben. Der Weg für die Schubkarre ist absolut eben und darum läuft das ratzfatz!




