…ist vielleicht 4 mm groß und duftet – nicht. 🙂
Loch
Heute entdeckte ich das Problem, vor dem mich viele Freunde und Nachbarn gewarnt hatten: Ein Loch im felsigen Boden, in dem das komplette Erdreich, wie in einer Sanduhr verschwinden könnte!

Hoffentlich ist mir derselbe Fehler nicht unter meinem Beet passiert, denn dort musste ich die Steine sehr hektisch zusammen kratzen, einen Tag bevor der Bagger kam. Der große Garten steht ja zum Glück auf dem alten Erdreich! Da kann so etwas nicht mehr passieren.
Der neue Garten in der Ecke „Meerblick“.
Der neue Garten in der Ecke, die ich bereits mal als Meerblick bezeichnet hatte, nimmt auch langsam Gestalt an. Daneben ist das Gelände aber noch richtig roh! Seit langem betrachte ich die Sonnenuntergänge immer von verschiedenen Stellen, um den besten Platz für diese Stunden auszusuchen. Später entsteht dafür eine erhöhte Plattform. Vielleicht rund… Zuerst dachte ich eben an die Stelle in der Ecke, stellte jedoch fest, dass man dort vor allem das Nachbargrundstück und die Nachbarhäuser besser sieht, aber deshalb auch nicht mehr vom Meer. Am unteren Grundstück wächst sogar ein Baum direkt in die Aussicht. All das bleibt einem erspart wenn man z.b. über dem neuen Gärtchen sitzt, also rechts, wo nun die rote Erde liegt. Das Gärtchen darunter verdeckt dann nur die Nachbarhäuser. Auf der unteren Aussenmauer kann man nach wie vor bis in die Ecke laufen.

Efrén
Heute bekam ich gleich mehrmals Besuch… Z.b. von Efrén, den ich mehr oder weniger auf der Straße kennen lernte. Wenn mich nicht alles täuscht hatte ich ihn hier sogar schonmal erwähnt. Es hat jedenfalls beiderseits gleich beim ersten Blickkontakt gefunkt“. Einfach wegen der Energie, wie er mir heute erzählte. Mir gings genauso!

Efrén war mit seinen beiden Jungs unterwegs, die sich hier vergnügt austobten. Ich war gerade dabei mein Tor zu streichen. Kurz nachdem sie wieder abgezogen waren, zog es ihn wieder zurück und er fragte mich, ob ich noch einen Pinsel für ihn hätte. Dann malten wir gemeinsam an meinem Tor rum.
Voll lieb, oder? 🙂

Vielleicht ist euch schon die dunkelgrüne Farbe aufgefallen!? Wäre jetzt vielleicht nicht meine erste Wahl, aber es passt eigentlich ganz gut in die Natur. Allerdings hab ich mich für die Farbe entschieden, damit es einer alten Tradition auf der Insel gerecht wird und damit möchte ich zeigen:
„Somos nosotros“ – „Wir sind zusammen“, oder „wir sind eins“, wenn man das überhaupt so wörtlich ins Deutsche übersetzen kann. Sinngemäß ist es das!
Die Uhr tickt!
Durchbruch
Das ist eine der unliebsamen Arbeiten, die ich neulich erwähnt hatte. An der Aussenwand brach ich nach Aussen durch und auch meine neue Steinreihe, die einmal mit Eisenstreben meine Aussenmauer stabilisieren wird, hab ich nochmal zerlegt um einen Graben durch das Ganze zu ziehen. Zum Glück war der hintere Teil noch nicht betoniert!

Das sind eben so Dinge an die ich jetzt spätestens denken muss, denn bald ist das Ganz hoffentlich zu gemauert. Ähnlich ist das mit den Stromleitungen, die ich ebenfalls versenken sollte, bevor die Mauern, Wege und Beete fertig sind. Viele Entscheidungen… eigentlich wie immer! Also auch daheim in D.! 😀
Bodendecker
Meine ersten Bodendecker sind immer noch meine Lieblinge unter den Kriechpflanzen.


Die erste, die in meinem Minibeet stand, wurde fast ganz abgefressen. Jetzt hab ich sie ausgetauscht und ebenfalls zwischen die schwarzen Steinchen gesetzt. Diese scheinen den „Schädling“ abzuhalten. Die Tauschpflanze scheint nicht zu schmecken. 🙂
Eigentlich…
…wollte ich nur diese Pflanze, die Klaus mir geschenkt hat, in die Erde setzen.

In den Wurzeln hängen traubenförmige Teile, die wie ein Wasservorrat aussehen.
Doch damit ich die überschüssige Erde nicht unnötig rumschieben muss, entschied ich mich, einen Teil am Rand für Wasser und Stromleitungen zu präparieren. Natürlich traf ich bei jedem zweiten Schlag wieder auf Felsen und musste mehrmals die Position ändern. Und schon hackt man wieder stundenlang auf der Stelle. 🙂


Diese Woche werde ich noch mehr so unangenehme Dinge erledigen, von denen man nachher nicht mehr viel sehen wird…
Damit der restliche milde und bewölkte Tag noch mit sinnvoller Arbeit genutzt wird, betonierte ich u.a. die erste Reihe der Mauer neben dem Tor.

Somit arbeite ich nun an über 35 Meter Natursteinmauer zugleich. Das hat den Vorteil, dass man immer einen Part aushärten lassen kann und derweil an einem anderen weiter arbeiten. Auf der anderen Seite hab ich nun so viele Baustellen, dass ich mir die Arbeit je nach Wetter und Tagesform sinnvoll einteilen kann. Auch wenn mal irgendwo das Material ausgehen sollte, kann man immer woanders weiter machen. Ganz wie ich es von Zuhause gewohnt bin! 🙂
Neue Familie
Heute Morgen hatte ich nichtmal die erste Tasse Kaffee getrunken, da bekam ich auch schon eine Menge Pflanzen geliefert. Zuerst der Gigant, der wurde über Nacht scheinbar nochmal doppelt so groß!? Ich nenn ihn Klaus! 🙂
Ist er nicht prächtig? Er scheint mir an der Stammbasis veredelt zu sein. Werde ihn zum einpflanzen in die andere Richtung drehen, dann sieht er aus wie windgepeitscht und passt somit super zur Küste!
So ein Topf ist schwer wie ein Fels und bringts schnell mal auf eine halbe Tonne. Er stand über einen Meter hoch auf einer Bridge und es waren nur, der Chef persönlich und ein Arbeiter vor Ort. Sie waren nur mit einem kleinen Brettchen ausgestattet und zuerst schauten wir nur ratlos nach oben. 🙂 (Leute, ich hatte doch nichtmal einen Kaffee! 🙂 ) Doch dann kam mir die Idee: Für die Musikmaschine hab ich doch zwei 3 Meter- Alu – Rampen im Gepäck. Diese unterlegten wir mit ein paar Steinen und rutschten ihn darauf runter. GöGseidank! 😉 Der Rest stand nur noch in kleinen Töpfchen:





Somit gibt es irgendwann fünf Sorten Orangen und mindestens drei Sorten Avocado. Drei Sorten Manga, Nispera, Banane und die Pomelo. Nur leider fand ich immer noch keine Papaya und Maracuja… vielleicht muss ich dafür im Sommer nochmal kommen!? 😀







