Stellplatz

Heute begann ich mit einer großen Veränderung!

Bisher war mein Wohnwagen immer hinter dem Busch versteckt, aber jetzt werde ich die ganze Ecke aufräumen.
Erst mal ein Loch für den ersten Zaunpfosten buddeln.
Seht ihr? Das ist die bessere Schubkarre!
Auch für so Zeugs sehr praktisch! Später wurden die Ladungen immer größer.
Hier kommt der erste Zaunpfosten. Vier Meter von der Straße entfernt, kann man vorläufig ein Tuch von dem neuen Pfosten bis zum Zaun spannen.
Wenn das Tuch gespannt ist, misst es zwei mal zehn Meter. So bekomme ich meine Privatsphäre zurück und kann draussen in aller Ruhe den Platz für einen Container vorbereiten.

Aber auch der ganze Busch direkt hinter dem Wohnwagen muss weg!

Das ist alles voll mit verrottetem Holz, Kompost, Erde, Steine. Ein Eldorado für Ratten, Mäuse und Eidechsen, das ich komplett trocken legen werde. Mit dem Container und der Planung fürs Tor, muss ich die ganze Architektur dieser Ecke auf den Punkt kriegen. Da wäre es dann auch mal gut, wenn man sehr bald den Boden sehen könnte.

Das ist so viel Biomasse, dass ich wahrscheinlich die nächsten zwei Tage nur noch am hin und her laufen sein werde.

Acht Stühle

Hab die letzten acht Stühle geschnappt. Zwei weitere stehen jetzt bei Javier, der in dem weißen Haus hinter mir wohnt. Dort werden sie zukünftig auf ihren Stühlen von der Terrasse runter schauen, um mich beim Arbeiten zu beobachten. 🙂 Oder beim Sitzen, auf meinen tollen Stühlen. 😄

Insgesamt stehen jetzt 14 gleiche Stühle für kleinere Steingartenkonzerte zur Verfügung. Das wird der perfekte Platz für magische Momente! Bis dahin kann man im Park, im Wald und auf den Terrassen lauter Zweiergruppen verteilen. So gibt es für jede Uhrzeit und für jedes Wetter ein Plätzchen.

Plaza central

Der Regen hat den frisch angehäuften Kieshaufen im Park zu einem festen Platz manifestiert!

Den Tisch hab ich heute, nachdem er mir genug gealtert ist, mit Klarlack lackiert.
Meinen neuen Platz fand ich später aber doch auf der anderen Seite. Sichtgeschützt durch den Bambus kann man zwischen den neuen Pflanzen ins Tal schauen..
An einer weiteren Stelle hab ich die Mauer ausgehöhlt und mit einer sehr schönen Erdmischung aufgefüllt.
Dort stehen jetzt drei kleine Granadilla-Passionsblumen.
Die neuen Granadillas werden schräg bis aufs Dach gezogen. Vor der Terrasse nimmt sich bereits die Königspalme ihr Erdreich ein! Die Granadillas auf der Mauer bekamen so ihre eigenen 100l. Erde, die fast bis in den Boden darunter reichen könnte. Sehr spannend, weil die Parchita, die in einer überschaubaren Erdschicht, über einem gut belüfteten Kieshügel steht, wächst gerade zum Monster heran! Da wirkt die Konkurrenz, die direkt im Boden steht, geradezu mickrig!
Die Vordere steht im Boden, die Hintere steht im Hochbeet, neben dem Steingarten. Seht ihr was da hinten für ein fetter Busch angewachsen kommt? 😳 😄

Kalter Regentag

Max.14°C. Zum Glück konnte ich schön einheizen und hab auch alles nötige da!

Der Blick aus dem Wohnwagen. Viel schöner ohne Kieshügel!
Erste Farbtupfer.
Fartupfer im Palmengarten
An solchen Tagen sind die Mauern am schönsten!

Der Atlantik…

…hat uns heimgesucht und schüttet sich hier aus. Perfektes Timing! Frisch gemäht, kann man trotzdem trockenen Fußes über die ganze Finca laufen und die neue Terrasse setzt sich auch schön! Ein guter Tag um den Schultergurt zu verfeinern!

Die komplette Innenkante wurde zu einer Rundung geschnitzt und mit Bienenwachs eingerieben. Dann hab ich den inneren Rand mit einem Holz gerieben und geformt. Fühlt sich richtig an! Wäre gut, wenn ich so ohne Polster auskomme, weil das schlichte Leder trägt sich total kühl und angenehm!

Viel mehr wird heute nicht mehr laufen… 🙂 Essen gehen, hab ne Einladung.

Motorsense

Heute Morgen zog ich gleich mal mit Motorsense und dem neue Ledergurt los. Hier sind ein paar Bilder, was man mit einem Liter Benzin bewegen kann.

Mangogarten
danach.
In der Arena lies ich zur Veranschaulichung ein paar Meter stehen.
Hier, der Garten, der noch keinen Namen hat und die Arena von oben.
Orangengarten davor. Gut, hier rupfte ich neulich schon das Gröbste.
danach.
vierte Ebene, davor.
danach
Pfirsichgarten
Zwei Schritte weiter.
danach
Pfirsichgarten / Wald
Mann kann es schon komplett wegfräsen, wenn man sich die Mühe macht.

Danach hab ich noch einen Liter bei Mike verheizt, wo noch weitere tausende Meter auf uns warten. Morgen soll es wieder regnen, dann wächst es wieder neu! 😅 Mit dem Ledergurt ist es schon besser, aber er ist noch nicht ganz ausgereift.

Und gleich an der Terrasse weiter gemacht! Den letzten Sand hab ich mit dem Besen verteilt und gerade gezogen. Immer wieder festgetrampelt. Damit gab ich nochmal alles vor dem nächsten Regen, der jetzt für mich arbeiten wird!

Nähen

Diese zwei Polster haben wir heute bei Chris geschnitten und bezogen. Ein wasserdichter und wetterfester Markisenstoff, den man einfach und sorglos bei jedem Wetter liegen lassen kann. Sie sind noch nicht ganz gespannt, weil sie erst noch von Hand zugenäht werden.

Bei Chris ist es immer schön! Toller Platz, Deby lacht und verwöhnt uns, toller Kollege, toller Hund, toller Kater, (auf dem Dach), Hühner… 😄
Am Abend hab ich noch einen Ledergurt für die Mähmaschine gebaut. Viel angenehmer! Das merkt man schon ab der ersten Sekunde! Foto folgt morgen!

Enorme!

Heute Morgen bei der Orangeninspektion entdeckt: Seht euch mal diese riesigen Blätter an!

Die sind ja vier mal so groß! 🤣
Vielleicht ist das eine sizilanische Tarocco Orange!? Dann hätte ich ja einen Blutorangenbaum!? Der wäre auch noch perfekt plaziert, weil er benötigt die größte Abkühlung bei Nacht und die gibts im schatttigen Windkanal hinter dem Wald.
So große Orangenblätter hab ich noch nie gesehen! 🙂 Die Orangen wurden nur zwei mal mit einem Naturdünger auf Algenbasis gedüngt. Hab sie vorher einmal zurück geschnitten. Mit dem neuen Austrieb dürfte sie auf knappe 2m treiben und fast so breit werden. Einer von zwei, inzwischen jugentlichen, Naranjeros aus meinem alten Garten.
Auch meine erste Navel, die mir sogar schonmal 8 – 9 superleckere Früchte gebracht hat, hat sich vom Umzug erholt und startet nun ebenfalls mit riesen Blättern durch. Bei diesen zwei und bei der alten Marshall auf der Hochebene werde ich die Früchte wachsen lassen, falls sie welche tragen.
Seht mal, ist das nicht nett? Das ist das Bäumchen vom letzten Bild, im Dezember 2018. Als Baby mit wunderschönen Früchten! 🥰 Diese Orangen hatten überhaupt keine Säure! Ich bin so froh, dass sie alle noch leben!
Die vierte Mini-Navel beginnt ebenfalls ihre neue Karriere im Orangengarten. Das ist die Nr.9 insgesamt.
Noch sind es winzige Früchtchen, aber die Freude ist so groß! Gerade die säuerlichen Früchte werden sehr geschätzt, weil auch kleinste Häppchen so intensiv erfrischen, wie ein Konzentrat!

Die Terrasse ist jetzt komplett ausgefüllt.

Ein toller Ort zum sitzen! Die Tage könnte es sogar regnen, dann würde sich der ganze Boden schneller und fester setzen.
Jetzt überleg ich mir ob ich hier eine kleine, mit Natursteinen verkleidete Mauer bis zum Pfosten betoniere, damit dieser Eckpfeiler, wie die anderen, noch solider in einer Mauer sitzt. In das Dreieck würde ein kleiner Aufstieg zur nächsten Terrasse reinpassen. Vielleicht sogar noch vor die Stange einen großen Sitzfelsen setzen!? Hinter dem Aufstieg soll die Mauer mit einer kleinen Kurve wieder zur Wand abschließen. Wie ein großer Blumentopf, der mit dem Erdreich verbunden ist und weiter in die Höhe reicht. Die Granadillas würden das lieben!

Domingo

Ein richtig bequemer Sonntag war das! Am Abend hat es mich dann doch nochmal gerappelt.

Wie hängt man wohl allein eine 6m Stange hoch? Man fängt z.b. so an.
Ganz offen, so will ich es haben, aber…
Die Stange ist leer schon an der Materialgrenze! Passieren kann ja nichts, aber das sieht ja jetzt schon billig aus. Also überlegte ich einen Moment, wo ich einen dritten Pfosten setzen kann. Allein schon wegen dem Weg und evtl. Hängematten.
Aber Leute, ich will hier keinen Pfosten sehen, basta! 😄 Eben entschied ich mich hierfür eine kräftigere Stange zu kaufen! Bei der Ferreteria hat der mich eh schon gefragt, ob ich auch „Abrazos“ für eine Kombination mit dickeren Rohren brauche.

Die Tage hol ich Nachschub, weil ich brauch eh noch die längs-Rohre und viele Pfosten. Ein drittes Rohr kommt auf die Mitte vom Dach, dann kann ich über zwei 3m Segmente Drähte spannen um die Rahmenlast zu verteilen. Damit es knackig wird und die Drähte nicht durchhängen, falls die Pflanzen wieder zu schweren Monstern werden. 🙂

Kampftag

Heute hab ich es von Morgens bis Abends krachen lassen. Morgens nutze ich den Schatten um Unkraut an kritischen Stellen mitsamt Wurzeln raus zu reissen, bevor auch dort Anti-Unkrautflies drauf kommt.

Dann ging es an Pavillon und Terrasse weiter. Auch hier zupfelte ich später fast jedes Gräschen einzeln raus.
Der Weg in den Orangengarten war eigentlich gar keiner!
Am Eingang verbreiterte ich die Terrasse mit Revuelto über die ganze Breite. Auch um alles zu stabilisieren.
In diesem Moment, entschied ich mich, die ganze Breite mit Flies abzudecken und Weg-Terrasse wie aus einem Guß zu schaffen.
Jetzt hab ich ein Stück Radweg in den Orangengarten. Das Ziel, barrierefrei für die Musikmaschine bis runter in die Arena. Die Palme und die Papaya bekamen einen anderen Sand als Abdeckung. Dort liegt Lavasand, der rieselt eher und ist nicht so klebrig wie der Braune. Ganz links steht eine Bambus-Markierung wo der vierte Pfosten fehlt.

Eigentlich hatte ich da echt schon genug! 28 Fuhren geschafft und es wurde dunkel. Die Dämmerung macht es allerdings möglich mit dem Laser zu arbeiten! Der vierte Pfosten muss noch gegraben und einbetoniert werden. Zuvor gemessen und abgeschnitten, mit der miesen chinesischen Säge… 🥴 Ich hatte echt keine Lust mehr, aber andererseits würde ich es bereuen, wenn ich mich morgen Früh nicht darüber freuen könnte!

Bei der Dunkelheit gibt es ne tolle Lasershow. Geschafft, der Pfosten steht!