Endlich konnte ich zum ersten mal über den Hügel zu meinem Hinterausgang aussteigen und zur Küste laufen.







Endlich konnte ich zum ersten mal über den Hügel zu meinem Hinterausgang aussteigen und zur Küste laufen.







Heute bekam ich von Manuel noch zwei Bäumchen:

Nachdem ich Tamarillos nur zwei mal probiert hab, könnte ich den Geschmack kaum beschreiben! Chris empfihlt sie einfach geschnitten mit Olivenöl. Im Salat könnte ich sie mir auch vorstellen. Jetzt sollen sie erst noch ne Weile in ihren Töpfen stehen, bis ich die richtigen Plätze gefunden hab.
…seit langem! Endlich konnte ich wieder draussen Laufen gehen! Meine Zeitfenster für Sport sind zwischen 6:00 und 10:00 Uhr, sowie von 20:00 bis 23:00 Uhr. Bereits früh klingelte der Wecker und es war noch dunkel, als ich meinen Kaffee aufgesetzt hab.



Die ersten 10 Km. liefen super! Hab immer noch weniger als 64 kg. und meinen Sport hatte ich ja täglich!
Heute Abend darf ich endlich, zum ersten mal, über meinen Hügel steigen und den Sonnenuntergang von der aus Küste betrachten. Davon werde ich dann natürlich gleich berichten!


War auch schön wieder manche alte Nachbarn zu sehen. Selbst der eine, der immer grimmig dreinschaut, hat mir ganz freudig gewunken! 🙂 10 vor 10 war ich zurück und konnte frisch geduscht bei immer noch frischen 20° C frühstücken.
Das Wetter ist so traumhaft! Ab heute kommt wieder der erste Calima. Der hat jetzt halt auch wieder Ausgang. 🙂
Sehr euch mal das Teil an, welches beim Buddeln ans Licht kam.


Zum Glück kann ich wieder mit der lichtstarken Kamera knipsen, weil es war bei den nächsten Bildern schon ziemlich dunkel.



Die Tage war ich immer etwas sprunghaft. Mal ne halbe Stunde aufräumen, dann mal wieder eine Stunde Bäume rausreissen. Stecklinge machen, mal wieder was einpflanzen und wenn es etwas abkühlt, auch mal wieder ne Stunde buddeln. Beim Buddeln für den Hügel kam dieser Brocken hier zum Vorschein:


Noch ein paar Bilder vom Rundgang:


Schatten kann man an der Stelle auch nicht genug haben! Links davon sind ganz viele schöne Farne. Alles was im Wald steht muss auch längere Zeit ohne Bewässerung auskommen.

An der Stelle wil ich viele Yukkas und Bouganville setzen, damit das alles, wie eine Trennwand, komplett zuwächst! Dann muss man links um den Baum herumlaufen. Würde ich das jetzt nicht gleich durchziehen, würde ich mir in drei Jahren sicher Vorwürfe machen. Dann würde ich vor der ersten prächtigen Pflanze stehen und denken: Ach hätt ich doch damals gleich mehr davon gesetzt.
Heute bekam ich 15 Yukka Ableger. Man könnte sie direkt in den Boden stecken, aber dann müsste ich zum Giessen auch immer rumlaufen.


Auch keine leichten Entscheidungen! In den ersten Jahren könnte man sie zwar zur Not nochmal rausreissen und umsetzen, was natürlich nicht ideal wäre! In 6 – 10 Jahren, könnten z.b fünf verwöhnte Exemplare, so groß wie haushohe Wände werden, die völlig blickdicht sind. Die Stämme bekommen später mal mehr als einen halben Meter Durchmesser. Damit haben die Wurzeln auch das Potential Mauern zu beschädigen, wenn sie zu nah stehen.
Sie könnten einen auch übelst stechen, wenn sie z.b. zu nah am Weg stehen! Jetzt ist also die Frage, wo stell ich die Dinger hin, dass wir in zehn Jahren z.b. mal gemütlich ums Feuer sitzen, oder sonstwas in sichtgeschützten Zonen machen können? 😀
Ähnlich ist es mit Bouganvillen, von denen ich eigentlich so schnell und so viele wie möglich für die Zukunft setzen sollte! Einmal festgewurzelt, sind diese absolut dankbare sorglos Pflanzen! Sie sollen meine unteren Terrassen zum Nachbar hin dicht machen. Bereiche vom Park und vom Wald verschwinden lassen und ich denke sogar schon darüber nach, die komplette Eingangsseite damit dicht zu machen. Ein paar Stahlpfosten und Drähte und sie würden mir ganze Mauern, oder Zäune ersetzen! Ich hätte auch genug Armierungseisen um damit ein schönes Pavillion zu biegen. Einmal zugewachsen würde es über die Jahre formtreu verholzen. Mit ihren Stacheln machen sie absolut dich und vor allem blühen sie fast immer! Man könnte sie auch mit der Heckenschere stutzen.
Also leite ich mal eine kostengünstige Massenvermehrung ein.


Juhuu, ab heute kann ich wieder mit dem Laptop schreiben. Eben fand ich eine Lösung, wie ich damit über das Handy online gehen kann. Über bluetooth hat es nicht geklappt, aber über das schnelle USB-C Kabel ist es mir eh lieber! Ein weiterer Vorteil, ausser der Tastatur zum Schreiben, dass ich wieder mit der Fotokamera fotografieren und die Bilder wieder ganz einfach auf das Laptop schieben kann. Wunderbar, wie schnell ich wieder schreiben kann! 😀 Und schlimm, was ich mit dem Handy immer korrigieren musste! 🙂 Hatte mich so gut mit meiner Situatiom arrangiert, dass ich mich jetzt richtig verwöhnt fühle!
und er lebt! ❤ Zu den älteren Pflanzen werde ich auch in Zukunft eine ganz besondere Beziehung haben! Wir waren eben noch allesamt damit beschäftigt unsere Wunden vom Umzug zu lecken und das Ganze einfach möglichst unbeschadet zu überstehen. Darum kann ich mich auch über jeden frischen Trieb freuen und es bedeutet mir viel, wenn das Leben wieder aufblüht!
Seht mal wie der aussah. Das war wirklich richtig traurig und dabei hatte er da schon das schlimmste hinter sich! Fast alle Pflanzen sahen so schlimm aus, dass ich mir schon gut zureden musste!

Als ich noch jung und naiv war, kaufte ich diese grünen Urzeit-Stengel:
Damals wusste ich aber noch nicht, dass sie sich über Rizome unterirdisch breit machen. Also kann man sie nicht unter eine Anti-Unkrautfolie setzen. Wegen einer unkontrollierten Verbreitung will es ebenfalls sorgfältig überlegt sein, wo sie nun leben sollen. Darum standen sie wochenlang, fast ohne Erde im Topf. Also robust sind sie schon mal! Heute fiel mir endlich der perfekte Platz für die Sorgenstengel ein:

Die Ecke ist für eine anspruchslose Zierde genau richtig! Vielleicht setz ich noch zwei Kakteen und so Zeugs dazu. Werde bald einen befreundeten Gärtner besuchen und eine Menge solcher sorglos Pflanzen mitbringen.
„Kartoffeln“. Einfach mal als Bodentest. Aber ein Kartoffelbauer werde ich ganz sicher nicht! 😶 Bin da mehr fürs Ernten von Bäumen und Stäuchern. Aber sowas ist ja schnell probiert und bevor die aufgeräumte Fläche brach liegt, drück ich lieber noch mehr Samen und Zeugs wie Knoblauch in den Boden.

Das Beste ist aber immer noch der Blütenduft von dem Orangenbäumchen! Darum bleib ich hier fast jeden Abend noch ne Weile sitzen.
