Mercado

Wenn ich vergesse, mich beim Spielen fotografieren zu lassen, ist das eigentlich ein gutes Zeichen!

Aufbau.

Die Sonne kam, aber auch der Wind. Mit meinem Zelt, hinter dem Rücken, hatte ich es mir später gemütlich eingerichtet. Neue Standnachbarn wurden zu leidenschaftlichen Fans. Auch ich war zufrieden, weil sich die Arragements immer weiter entwickeln. Die Reaktionen sprechen für sich. ☺️🪙🪙💰🤸

Eine Tierliebe Siesta und ausladen. Dann stehen schon wieder hungrige Mäuler parat. Mit einem leckeren Hühner Gefriergemüse Mix, der eigntlich für Wraps gedacht ist und frischen Spätzle, hat man eine schnelle bunte Pfanne, für nichtmal 3€. 👌

Neue Gassi Reviere.

Ester bat mich schon lange darum, Cocolisa mal wieder an neue Plätze zu bringen, weil sich unsere schlaue Maus, evtl. langweilen könnte.

Die ganz weiten Flächen sind oft weit weg und darum bog ich einfach mal zwischen ein paar Plantagen ab.

Es begann bescheiden, aber meine Schnüffelnäschen sind ja schon mit ein paar neuen Gerüchen glücklich. ☺️ Manchmal scheint das total aufregend zu sein!

Wir sind gar nicht weit weg und eigentlich sollte ich mich in diesem Labyrinth schon viel besser auskennen.

Man sieht hier mal von der anderen Seite auf unsere Küste.

Ein Blick auf unseren nächsten Vorort, La Mancha.

Der graue Bau, mit dem Kran, soll als neues Shopping Center im Frühjahr eröffnen.

Nur wenn es ganz ruhig ist, kann ich Coco frei laufen lassen. Dann kann ich Bimba langsam führen und so beide Señoras zusammen bringen.

Samen im Fell sammeln. 🙈

Was die Sonne ausmacht. Heute wurde es sogar mal um die 24° warm, aber dann zog es auch schon wieder zu.

Kurze Siestsa.

Die anderen Mädchen brachte ich wieder heim und erledigte nur noch viele Kleinigkeiten.

Die Musikmaschine ist gepackt!

Doppelpack mit zentralem Wurmloch.

Schon früh wurde gebuddelt und zum ersten mal, seit langem, war ich in der Sonne mal wieder richtig nass geschwitzt!

Ein Blecheimer fürs Wurmloch, sorgt gleich für eisenhaltige Spurenelemente.

Schön mit Kohle geschichtet.

Wurmloch und GöG’s Wurzelbooster, haben extra einen größeren Abstand, wie es für ausgewachsene Bäume ideal ist.

Den Ökodünger halte ich etwas auf Abstand, weil die Babies sind echt empfindlich.

Zwei Bäumchen, zwei Wurzelbooster und ein zentrales Wurmloch. Man sieht schon an dem angegossenen Bäumchen, dass das Wasser, ohne Wurzelbooster, erst mal, selbst auf der frischen und lockeren Oberfläche liegen bleibt. So sind die Dinger wie Tankdeckel, in die man gleich Mengen in die Tiefe pumpen kann. 🤸👍

Das neue Manga Baby, eins weiter, hat gleich zwei Booster. Wenn das Wurmloch regelmäßig gefüttert wird, vermehren sich die Würmer wie Irre und werden, von hier aus, die ganze Terrasse besiedeln.

Interessant fand ich auch, dass auf jeden Meter verschieden farbige Erde raus kommt! Man sieht, dass der Boden, schon vor vielen Jahrzehnten, schön kultiviert wurde.

Mittags beim Physio.

Dann gings zum Schleifen, unseres Türrahmens. links trug ich nochmal Feinheiten auf, damit alles perfekt eben und winklig wird.

We sich noch an den Riss erinnert!? Sonst hier nochmal:

Muss noch trocknen, aber nach dem Schleifen war ich sehr zufrieden!

Meine Coco himmelt mich ganz ungeduldig an! 🥰 Wir gehen gleich nochmal ordentlich laufen, weil das ist ihre beste Medizin und sie hatte heute schon viel Geduld! ❤️

Zu fünft das Tal unsicher machen.

Leider war mein Telefon am Laden, als wir gestern ins Tal schlenderten: Bimba, Cocolisa, Haruki und Mini folgten mir bis runter und zurück. ☺️

Gruppenkuscheln.
Harmonie!

Normal fetzen sich die Beiden verspielt, aber hier gibt es doch feinste Annäherungen. Am Abend putzte sogar mein Haruki das Mädchen für einige Momente am Kopf. 😀

Pfirsichblüten.

Mit der Klammer, vermeide ich Fliegen und fordere alle, selbstständig die Tür zu öffnen. Den Spalt lasse ich täglich kleiner werden. Vor allem für Bimba ist das eine tolle Beschäftigung und ich kann sie damit eher mal kurz alleine lassen.

Hier tausche ich Erde und Baum. Neulich machte ich den Fehler, ein Bäumchen mit gebrauchter Topferde zu setzen. Da war dann doch zuviel Dünger drin.
Das Bäumchen bekommt Ruhe, um sich zu erholen und hier kommt bereits ein weiterer, von Toni’s Avocados.

Erde aus dem Tal und etwas gesättigte Kohle.

Fertig gemulcht und die automatische Bewässerung liegt auch schon daneben.

Im Tal beginne ich mit einem Graben, für zwei weitere Avocados. Die sollen mit GöG’s Wurzelbooster und Wurmloch, nach dem neuesten Standart gesetzt werden.
Eine Banane muss noch dringend in die Erde und zwei weitere Mangas sollten auch noch vor dem Frühjahr gepflanzt werden! 🤪

Trotz Traktor im Tal, genießen wir die morgendliche Idylle.

Geschmier, Teil 2.

Es sieht zwar, abgesehen von Bimba, noch nicht so entzückend aus, aber es ist windstill und hat vor 8:00 Uhr bereits über 16°.

huch, wie indiskret! 🫣

Gestern hab ich wieder an meinem autodidaktischen selbstfindungs Bauarbeiterkurs weiter gearbeitet.
Das Problem: Der alte „Türrahmen“ hatte nur 6, statt 7cm. 😀

Darum hat der letzte Experte, extra eine superschmale Verkleidung gesucht, die nichtmal, wie hier, auf 7cm kam.

Man sieht am Boden, dass die Wand dadurch trapezförmig auslief. Zum Glück war es nur auf einer Seite unförmig und so konnte ich, mit einer 9mm Leiste, schonmal die Kante auftragen.

Wiederum auf einer Seite, musste ich es etwas in den Winkel schnitzen.
Hier sieht man, was ich noch als Übergang auftragen muss.

Ich hätte ja gedacht: „Naja, so sind se halt,“ aber Ester konnte diesen trapezförmigen Murks nicht mehr sehen! 🤦

Leider vergas ich die „Nachher“ Bilder, aber vielleicht kann ich euch vorerst mit einem Actionbild von Bimba vertrösten, die seit neuestem versucht auf jeden Tisch zu klettern!? Bimba durfte gestern bei Tío Mike Urlaub machen.

Dort hat sie noch zwei Hundefreunde und ein 10 000m² Paradies zum erkunden.

Heute bleibe ich erst mal mit all meinen Pflegekindern auf der Finca.
Noch stehe ich nicht, wie Bimba, in den Ecken, aber ich fühle mich in geschlossenen Räumen schon gar nicht mehr wohl!
Im Wechsel braucht mein Paradies auch etwas Zuwendung.

Möhrentherapie.

Unserer Cocomaus geht es nicht so gut. Sie hat Rückenschmerzen und frisst kaum. Ich kochte ihr eine feine Therapiesuppe, die sie nur aus Liebe schleckt.

Endlich wieder ein herrlicher Tag?!

Laufen geht immer! Das scheint ihre beste Therapie zu sein und darum sollte sie öfter mit mir durch die Welt rennen.

Über die Würmer wird ja eh alles organische verwertet, aber auch Hühner sind so dankbare Abnehmer! Eine fantastische Sache!

Sie gackern schon aufgeregt, wenn sie den Mixer hören.

Frisches Schampoo für Bimba, welches ich unbedingt selber probieren muss!

Links, Aloe Vera mit Natron und die zweite Spülung rechts: Aloe mit Kokosöl und Mikroorganismen.
Ab dem nächsten mal, muss ich es unbedingt vorwärmen! Der Gel Film, der sie benetzt, sieht aus, als wäre er 5mm dick. Da friert sie natürlich, wenn das Zeugs kalt ist, aber die warme Dusche folgt.

So kümmert man sich um ein Seelchem nach dem anderen. Unsere gemeinsamen Spaziergänge sind total wichtig, damit unsere Verbindung stark bleibt.

Seht selbst, wie sie im Jagdmodus reagiert! 😳 Eine Bombai Katze und auch noch ein Mädchen! 🫣😀 Total gefährlich, aber sie hat, wie meine Jungs, noch nie gekratzt!

Da blieb nur noch wenig Zeit für Einkäufe. Hier brachte ich meine Mädels nach Hause und wir blickten gemeinsam im Abendlicht nochmal nach La Palma.

Schmier schmier. 😄

Aber bevor ich zu dem Geschmier komme, erst mal ein Bild vom Feierabend.

Vielleicht folgen uns meine Kater, weil sie mich den halben Tag vermisst hatten!? Haruki folgt mir auf der Finca eh und hier blieben sie zum Glück zurück, bevor es auf die Straße ging.

Hier steckten ein paar kaputte Gehäuse, in den lausig verputzten Wänden.
Die alten Gehäuse hatten keine Schraublöcher mehr.
Dieses Lowlife von einem Bauarbeiter hat einfach drüber geputzt. 🤦 Dabei sind die original Dosen, in der Wand, 3cm größer, als die Öffnung.

Zuerst musste ich, fast schon chirurgisch, Platz für neue Dosengehäuse schaffen. Man darf nichtmal husten, sonst könnte der neue Putz, von Einstein persönlich aufgetragen, weg bröckeln. Zusätzlich zu den Schrauben, wird das noch eingeklebt und wieder verputzt, damit man später ordentlich am Stecker reissen kann.

Vorher 1.

Zwischen den Pseudo Wänden aus Kreide und diesen Dachlatten, die so ne Art Türrahmen darstellen sollen, bröselt der alte Gibs raus.

vorher 2.

Durch diese fast schon vibrierende, möchtegern Bausteine, haben wir das Risiko, dass sich Risse immer weiter ausbreiten.
Am Ende sollen die Eingänge verkleidet werden und schwere, hängende Schiebetüren montiert werden.
Ich bin ja kein Bauarbeiter und muss mir trotzdem einfallen lassen, wie ich das „fertige“ Werk, punktuell stabilisieren kann. Fragen bringt nichts, weil die Fachleute hier, zumindest bisher und erfahrungsgemäß, dazu neigen zu sagen: „tranquillo, nachdem ich abkassiert habe, ist das alles kein Problem mehr.“

vorher 3.

Mir bleibt also nur die Kunst! 😀
Eine Sache hab ich mal von einem anderen Bauarbeiter, der viel mit Beton arbeitet, aufgeschnappt:

Man bekommt für 4€ einen Sack Fasern für Zement. Damit und mit feinstem Beach Sand, mischte ich mir meine eigene Spachtelmasse.

Nachher 1.

Das soll nicht die letzte Mörtelschicht ersetzen, sondern das Bestehende zusammen halten, damit wir überhaupt einen soliden Untergrund bekommen.
Was ist das Poblem und warum sind die Fasern genial? Die Fasern halten nicht nur das Ganze extrem stabil zusammen, sondern lösen auch folgendes:

vorher 2.

Wollte man Füllmaterial in solche Spalten pressen, würde die Spachtel, durch das Füllmaterial rutschen und das wenigste rein gehen! Die Fasern bleiben aber an der Spachtel hängen und nehmen den Zement mit rein!

Nachher. 2.

Alle Risse wurden vorher mehmals befeuchtet, damit sie auch mit meiner, eher zähen Masse, eine Verbindung eingehen. Man merkt schon, während man die Oberfläche mit der Kelle in Form presst, dass man es mit einer extrem stabilen Sache zu tun hat! 🦾

nachher 3.

Mit einem Schnellmörtel, hab ich andere Unebenheiten korrigiert. Davon gibt es keine Bilder, aber der Prozess war gar nicht schlecht.
Bei meinem ersten Geschmier, auf der Finka, rutschte noch der Zement direkt von der Kelle, auf den Boden. Platsch! 🙈😄 Daher kann ich eine akzeptable Lernkurve verzeichnen.

Auf dem Weg zum Auto, fand ich diese kleine, obdachlose Orchidee, neben einer Mülltonne. 🥹

Letzte Früchte.

Zumindest die letzte Avocado von der ersten Runde.

Diesem Bäumchen hab ich sie abgenommen, damit die Kraft in die neuen Blüten gehen kann. ⬇️

Sein Kollege, vor dem Container, trägt schon wieder 14 kleine Früchte.

Neulich pflückte ich die vorletzte, winzige Manga Keitt, die wir heute verköstigen

Die letzte Manga hab ich heute abgenommen, damit auch dieser Baum, alles in die neuen Triebe schicken kann.

Keitt, die man in fast allen Supermärkten sieht, sind das non plus ultra! Der Lebenswille, die Kraft, das Wachstum, die Qualität, die Menge und die ewig lange Ernte Zeitspanne, machen ihn perfekt!

Heute inspizierte ich Wureln, die noch raus müssen und dabei fielen mir die Bouganville auf, die ich am Anfang aus Stecklingen vermehrt hatte.

Ich sollte eine Kletterhilfe bauen, dann bilden sie bald eine Wand zwischen den Nachbarn und der Arena.

Die letzten Fruchtgummis pudere ich als Trennmittel mit Puderzucker. Da rieselt noch einiges ab und dann gefällt mir das Ergebnis ganz gut.

Ansonsten werkel ich am Wochenende bei Ester auf der Baustelle rum. Man muss einigen Pfusch zurecht künsteln!

Kratz kratz

Es gibt angenehmere Arbeiten, aber ich bin sehr zufrieden, dass ich mal wieder ein paar Berge weg gehäckselt hab!

Vorher.
Nachher.

Daneben lag noch ein Berg Feigenholz und dann nahm ich mir gleich den folgenden Kollegen vor, bevor seine Samen reif werden:

Vorher. Archivbild. 😀
Nachher.

Freier Blick auf den Bambus.

Man ahnt nicht wieviele Kilos da zusammen kommen!

Das geht natürlich sofort in die Heissrotte und um das zu vermeiden, musste ich sofort handeln!

Aber so viel Zeit muss sein! 🙂

Hier bleibt niemand alleine zurück! 🥰

Unkraut abscheren, Würmer und Ökodünger. Ein Zentner Mulch wird pro Dattelpalme nicht reichen.

Dabei fiel mir auf, wie leicht sich jetzt die Schubkarren über den neuen Weg hoch schieben lassen.

In zwei Wochen ist das alles ganz dunkelbraun.

Das sind aber auch riesige, fette Teppiche!

Eine Freundin, mit mehr Erfahrung, meinte, dass das für gut drei Jahre reichen sollte und dan muss man wieder etwas nach mulchen.

Gleich neben dem Häcksler, mulchte ich noch weitere Palmen, wo man wegen der vielen Tropfschläuche, kaum Mähen konnte.

Diese Samen konnte ich mit dem gefällten Baum vermeiden. Hier sind sie schon weiter. 👆

Ob die Hühner das fressen?

Und wie sie das mögen!

Blick über die Brücke: Bin ich nicht gesegnet? Maracujas, Paradiesblumen, Natur und ein Regenbogen.

Duft…
..und Schönheit.

Der zuletzt gefällte Baum, verdeckte die letzte, eingestürzte Mauer. Hinter dem Bambus, links, steht die alte Mauer genauso schön wie rechts.

Der letzte Feigenstamm und die Dornen sind auch endlich platt!

Bimba’s Shithole. 💩

Bimba’s erstes Wurmloch ist trotz ständigem Wurmfraß randvoll! Eben hab ich gleich daneben das nächste angelegt. Schutt raus, Würmer rein und Deckel drauf. Schneller kann man wohl kaum Humus bilden und daneben, war beim Unkraut rupfen, alles voller Würmer, die ständig weiter Arbeiten.

Das alte war rechts davon und ist bereits abgedeckt.

Es ist gar nicht tief, weil lieber grabe ich bald mal wieder ein neues und die Nährstoffe sickern so, fast von der Oberfläche, in die Tiefe.

Auf dem Weg zum Wurmloch kommt man direkt an dem Haupt Katzenklo vorbei. Dann kann man deren Knödel auch gleich den Würmern zum Fraß hinwerfen. 😀 Sie lieben das!

Die Bananen daneben vergas ich ein zu wurmen, aber das ist kein Problem! Ein Loch in den Mulch und eine Schaufel voll Würmer einspülen, fertig. Schon arbeiten sie im Akkord! Unter dem Mulch, bekommen sie ein feucht, kühles Paradies, das hier Seinesgleichen sucht.

Bei Tio Mike.
Es war ein schöner Tag und heute soll es noch wärmer werden.

Immer wieder wird ein weiterer Feigenstamm gefällt und die Dornen sind auch schon draussen.

Am Abend hab ich den vorletzen, links, noch raus gehackt.

Fehlt noch ein letzter Stamm und der ist schon angezählt.