Gemüse

Der Tag begann mit Sport! Zum ersten mal lief ich barfuss zum Meer und rannte dort meine ersten drei Runden. Man läuft ja mit Auto gleich weniger, aber ich vermisse das Laufen total! Am Nachmittag lief ich sogar zum Einkaufen, worauf ich mir auch mal ein Eis verdient hab.
Hier kommt das Gemüse:

Vorher.
Nachher. Erst mal das Gestrüpp weg!

Der Bereich wurde letztes mal schon mit roter Erde verfeinert! Jetzt kommen gesättigte Pflanzenkohle und Kokosfasern in den Mix.

Mit Mikroorganismen und Langzeitdünger soll die Erde bei jedem Durchgang etwas besser werden!

Ich brauch Hühner! Sie könnten so viele Unkrautsamen fressen!

Drei Tomaten und vier Okras.

Danach fand ich noch einige versteckte Palmen, die ich mit den neuen Fallrohren und Dünger versort hab.

Die werden irgendwann hinter dem Bambus, oder anderen Randstellen raus wachsen!

Manche sehen schon aus wie kleine Palmeritas! 🥰

Hokkaido

Mit diesen feinen Kürbissen hatten Geza und ich bisher kein Glück! Geza erntete immerhin eine kleine orangene Kugel, aber bei mir ging gar nichts!
Heute startete ich einen neuen Versuch, bevor ich wieder auf die kanarischen Riesenkürbisse zurück greife! Der Riese soll auch gut sein, nur musste ich vor der letzten Ernte wegen dem Unfall nach D.!

Vorher.
Unkraut weg!

Mit der stinkenden Brühe von dem Abono, den es mir in der Wanne verregnet hat, sättigte ich Pfllanzenkohle!

Schön tief mit der Erde verhackt, kam noch eine Ladung Kokosfasern dazu, um alles nochmal durch zu hacken!

Weil sich Mikroorganismen in der Kohle zurück ziehen können, goß ich eine große Ladung drauf! Für die aneroben Mikroorganismen füllte ich eine extra Kanne in die tiefen Fallrohre!
Zur Vorsicht, schwefelte ich die vier Pflänzchen wegen der Eidechsen erst mal ein! Das sollte später aber erfahrungsgemäß kein Problem sein!

Lösung des Tages

Manchmal denkt der eine Teil in mir, „du Fuchs“, während der andere Teil sich schämt, dass ich so lange für eine Idee gebraucht hab! 😄
Das Problem war, dass mein Sandfilter trocken lief, sobald kein Wasser mehr geliefert wird!

Grüne Pfeile markieren den Zulauf zum Filter und die Roten, zeigen wie das Wasser nun durch eine Art umgekehrten Siphon läuft!

Die Idee hattte ich schon länger, sah aber das Problem, dass der Unterdruck den Filter trotzdem leer saugen wird! Darum ist das Rohr nach oben verlängert und bleibt bis auf ein Stück Flies offen! Jetzt kann in dem Rohr kein Unterdruck mehr entstehen und der Filter bleibt bis zum oberen T-Stück gefüllt!

Der rechte Hahn ist auch neu! Damit könnte ich direkt mal kurz Wasser ablassen, falls ich z.b. Tanks reinigen will! Er hat aber auch einen anderen Grund: Angenommen es kommt eine stinkende Brühe, was auch schonmal passiert ist, dann kann ich den Filter unten sperren und zum Reinigen eine hohe Dosis Silberwasser rein füllen! Das hat ihn schonmal gerettet! Nur will ich das Silberwasser wegen der Mikroorganismen nicht im System haben!
Also kann ich den Filter nach dem Einwirken direkt ablassen und ggf. nochmal durchspülen, bevor das Wasser wieder in die Tanks läuft!

Waldarbeit

Letzte Nacht, hat es schon zum zweiten mal geregnet! 😳

Die Pfützen wurden 4cm tief und am Eingang sieht man sogar Spuren von einem Bach! Es duftet lecker und der Boden staubt nicht mehr so!
Also ging ich heute mal Unkraut rupfen und die Pinien versorgen.

Vorher.
Nachher.

Alles mit neuen Fallrohren und Langzeitdünger versorgt!

Im unteren Bild steht meine arme Maracuja, die trotz Rattenkleber und Schwefel schon wieder komplett abgefressen wurde!

Jetzt wird sie mit zwei gestapelten Wasserflaschen geschützt!

Das hat sich schon bei meiner neuen Granadilla bewährt, die jetzt wie irre wächst!

Auch ne andere neue Maracuja wurde trotz Schwefel angefressen! Ich verstehs gar nicht, dass stinkt doch das Zeug! Hier hab ich aber nochmal ne Ladung drauf geschüttet!
Probleme über Probleme, aber ich finde noch die Lösungen!
Sonst hätte ich ja bald nichts mehr zu erzählen! 😄

Glasklar

Das erste mal seit ich hier bin, sieht man einen total klaren Horizont!

In der Morgensonne sehen wir schöne Farben!

Ich dachte schon, das gibt es nur im Winter, weil die letzten vier Wochen war es immer etwas diesig! Aber die Temperatur ist halt perfekt! Praktisch immer zwischen 20° und 27°C.

Der linke weiße Kasten mit dem Stahlgerippe ist der Lidl, der entgegen der Meinung aller Pessimisten, in zwei Wochen öffnen soll!

Gestern hatte ich einen Grund zum Feiern! An der Passiflora Incarnata, oder „Maypop“, entdeckte ich die erste kleine Frucht!

Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich die kleinen Pflänzchen gerade noch vor meiner Deutschlandreise eingesetzt hab!? Jetzt kann ich es kaum erwarten, dass sie aufs Dach klettern! Zum einen weil sie total lecker duften und weil sie den perfekten Sichtschutz auf meine Terrasse vollenden werden!

Brot

Das ist mit Abstand das beste Brot das ich bisher auf der Insel probiert hatte!

Am Wochenende lernte ich eine Gruppe interessanter Leute kennen, die sich gerne mit interessanten Leuten treffen! 🙂 Einer davon backt ein richtig geniales Brot, das ich mir sicher noch öfter bestellen werde! Während wir uns unterhielten, bereitete die Gastgeberin frischen Kaktus zu, der hier überall tonnenweise rumsteht und in manchen Ländern als Superfood gilt! Leider vergas ich ein Foto zu knipsen!
Eine Hälfte sah aus wie ein Gurkensalat und die andere Hälfte wurde als Gemüse gebraten!
Es schmeckt unauffällig wie Zuchini, zieht aber schleimige Fäden, ein bisschen wie Okra!
Bei Okra ist es genau das, was das Gemüse so besonders macht! Okra soll darum extrem gut für den Darm sein!
Also verhungern muss man hier nicht! 🙄

20 kg

20 Kg organischer Langzeitdünger und über 200 Fallrohre, wurden die Tage in den Boden getrieben!

Auf dem Foto hab ich die Stellen rot markiert, an denen ich Palmeritas hinter und in dem Busch verteilt hab. Vier „Kentias“ mussten erneuert werden.

Links steht noch eine „Kentia“, rechts eine neue „Koko“.
Noch drei prächtige „Romanzoffizianische Kokos Palmen“, von denen ich noch viele selbstgezogene Sämlinge in Töpfen habe!
Ebenfalls am Rande der Hochebene. Drei Agaven, die ich irgendwann sogar ohne Wasserversorgung, in den Kies gestellt hab!

Die Tage bin ich sehr motiviert! Die Tropfbewässerung mit den verbesserten Fallrohren, der Langzeitdünger und das Wasser, werten sich in der Kombination gegenseitig auf, womit sich der ganze Aufwand vielfach bezahlt macht!

Auch gegen die Eidechsen kann ich zumindest einen vorläufigen Sieg verzeichnen!

Steter Tropfen..

…höhlt den Abono! 🙂 Das ist der organische Langzeitdünger!

Als ich meine Küche ausgeräumt hab, verschenkte ich ganze Schubladen voller Zeugs, das ich schon Jahre nicht mehr angerührt hatte, aber diese Trichter, von einer Sahnespritze, nahm ich mit! Sie sind sehr dünnwandig, haben keine Konstruktionsnaht und diesen hier, hab ich genau auf das Maß meiner Fallrohre zugeschnitten! Jetzt rutschen die Pellets nur noch so rein!

Das hat mich natürlich total motiviert und es macht mir eine ganz große Hoffnung! Ich steh ja noch total am Anfang und kam noch gar nicht dazu meine Pläne, was die Aufbereitung der Erde und die Nährstoffversorgung angeht, umzusetzen! Flüssigdünger konnte ich über meine Tropfbewässerung sehr effektiv einsetzen, aber das ist ja eher wie ein temporäres Traubenzuckerle und keine Nahrung! Jetzt renne ich überall rum, wechsle Fallrohre und stopf den organischen Dünger rein!
An manchen Stellen muss ich erst mal die armen Pflänzchen frei räumen, wie hier:

Vorher
Nachher.
Vorher.
Nachher

Ständig verfeinere ich meine Arbeitsmethoten und prüfe das Ergebnis, wie hier:

Inzwischen Schneide und Bohre ich vier Rohre pro Minute! Da denkt man lieber zwei mal nach, weil es geht um Hunderte! 😳🤪

Maracuja, Mango und Pflaume.

Gestern ging es bereits früh am Morgen los und ich zog den ganzen Tag durch! 🫡 Da hat man sich auch mal einen richtig guten Obstsalat verdient!

Heute Morgen hat der Wind mir den Duft von Passionsblumen ans Bett geweht! Es ist nicht immer einfach, aber dafür gibt es echt wundervolle Momente!
Z.b. wenn neue Maracujas vom Himmel fallen! 😃 🥰

Die „Bananenmaracuja“ kommt, wie könnte es anders sein, von Bananentoni! 😄

Pflanzen pflanzen…

…und versorgen! Am Morgen säuberte ich alte Pflanzplätze auf der Hochebene und setzte neue Pflänzchen ein. Da Erde und Bewässerung schon vorhanden sind, sieht man in 30 min. viel!

Vorher.
Vorher.

Überall wo es Platz hatte, setzte ich einige Tomaten und manche Okras pikierte ich aus dem Samentopf direkt in die Erde!

Tomate „Datella“, „Bellarubin“, „Trixie“ und eine „Black Cherry“.
Okrababies

Alle Pflanzlöcher bekamen gleich etwas „Abono“ – Organischen Pflanzendünger. Aber das Langzeitdüngen muss ich heute auf das nächste Level bringen!

Dafür packte ich endlich meinen richtigen Schraubstock aus, den ich hier schonn so oft vermisst hatte! 🥰😃

Diesmal bohre ich die 20mm Rohre seitlich ein paar mal mit 4mm durch, um Rückstau zu vermeiden, weil die Fallrohre bisher öfter mal übergelaufen sind!
Für Gemüse schneide ich die Rohre etwas kürzer, damit das Wasser etwa 15cm unter der Oberfläche einsickert. Bei Bäumen sind es fast 30.

Dann wieder Rohre rein hämmern.

Werkzeug raus und Dünger rein.

Tropfer rein und fertig! Das ist ein super Gefühl zu wissen, dass bei jeder automatischen Wässerung der Dünger ein wenig eingespült wird! In der Tiefe bleibt er feucht und rottet vor sich hin, wodurch er erst die Nährstoffe nach und nach frei gibt, die beim nächsten mal wieder eingespült werden!

Bei vielen stecken, wie links, alte und rechts ein neues Fallrohr, wo auch was reinpasst!

So bekommen die Maracujas, Cassabananas und Bittergurken endlich ihre regelmäßige Nahrung! Manche sind sehr hungrig und teils noch ganz gelblich!
Sämtliche Bäumchen und standart Fallrohre kann ich jetzt natürlich auch mit Pellets versorgen! Sie werden es mir danken, wie mir die Mangas bereits deutlich zeigen, bei denen ich es gleich nach meiner Ankunft als erstes probiert hatte!

Während ich hier Schreibe und gleich wieder Rohre sägen werde, lasse ich ein paar Pellets trocknen, damit sie leichter durch den Trichter rieseln!

Das Material? Alles alte Rohre, die ich bei Freunden vor dem Müll gerettet hab und nun wieder verwenden kann! Dann kann man da auch bald wieder laufen! 😃

Mein Bananentoni!

Heute Morgen wunderte ich mich, dass scheinbar ein merkwürdiges Blatt an meinem Auto hängt! Erst als ich vor die Tür ging, sah ich, dass dort schon wieder ein Geschenk hängt! 😃

Ein Korb voller frischer Pflaumen! Mit Bananenstreifen aufgehängt und mit Farnblättern liebevoll dekoriert! 🥰 Als ich Antonio später sah, schenkte ich ihm vier Sorten Tomatenbabies! Inzwischen denke ich natürlich immer auch an ihn, wenn ich neue Samen ansetze! Im Gespräch kamen wir auf verschiedene Auberginen, weil bei meinen süßen, roten, Afrika Auberginen jetzt viele Früchte gedeihen. Toni hat viele Weiße, die er nächstes mal mitbringen will!

Meine erste gelbe Maracuja verfeinerte meinen Mango Fruchtsalat. Angerichtet in meinem schönen „Thomas“ Geschirr, das ich gestern für meine Gäste ausgepackt hab!

Mein neuer Futterplatz im Parkpavillon!
Dann ging es hoch zu den vollen Tanks.

Dort sprühte ich die erste „Lleno“ Markierung, was so viel wie „Voll“ bedeutet!

Hier fotografierte ich mit dem Telefon durch das Fernglas! Direkt durch das Fernglas sieht man die Markierung perfekt!
Vier Tanks sind geschlossen, dass es direkt auffällt, wenn der Wasserstand wieder sinken sollte! Cool, gell? 🙂

Auf dem Rückweg nahm ich endlich wieder den Duft feiner Mandarinenblüten wahr!

Eines der jüngeren Bäumchen im Pfirsichgarten!