Waldarbeit

Letzte Nacht, hat es schon zum zweiten mal geregnet! 😳

Die Pfützen wurden 4cm tief und am Eingang sieht man sogar Spuren von einem Bach! Es duftet lecker und der Boden staubt nicht mehr so!
Also ging ich heute mal Unkraut rupfen und die Pinien versorgen.

Vorher.
Nachher.

Alles mit neuen Fallrohren und Langzeitdünger versorgt!

Im unteren Bild steht meine arme Maracuja, die trotz Rattenkleber und Schwefel schon wieder komplett abgefressen wurde!

Jetzt wird sie mit zwei gestapelten Wasserflaschen geschützt!

Das hat sich schon bei meiner neuen Granadilla bewährt, die jetzt wie irre wächst!

Auch ne andere neue Maracuja wurde trotz Schwefel angefressen! Ich verstehs gar nicht, dass stinkt doch das Zeug! Hier hab ich aber nochmal ne Ladung drauf geschüttet!
Probleme über Probleme, aber ich finde noch die Lösungen!
Sonst hätte ich ja bald nichts mehr zu erzählen! 😄

Glasklar

Das erste mal seit ich hier bin, sieht man einen total klaren Horizont!

In der Morgensonne sehen wir schöne Farben!

Ich dachte schon, das gibt es nur im Winter, weil die letzten vier Wochen war es immer etwas diesig! Aber die Temperatur ist halt perfekt! Praktisch immer zwischen 20° und 27°C.

Der linke weiße Kasten mit dem Stahlgerippe ist der Lidl, der entgegen der Meinung aller Pessimisten, in zwei Wochen öffnen soll!

Gestern hatte ich einen Grund zum Feiern! An der Passiflora Incarnata, oder „Maypop“, entdeckte ich die erste kleine Frucht!

Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich die kleinen Pflänzchen gerade noch vor meiner Deutschlandreise eingesetzt hab!? Jetzt kann ich es kaum erwarten, dass sie aufs Dach klettern! Zum einen weil sie total lecker duften und weil sie den perfekten Sichtschutz auf meine Terrasse vollenden werden!

Brot

Das ist mit Abstand das beste Brot das ich bisher auf der Insel probiert hatte!

Am Wochenende lernte ich eine Gruppe interessanter Leute kennen, die sich gerne mit interessanten Leuten treffen! 🙂 Einer davon backt ein richtig geniales Brot, das ich mir sicher noch öfter bestellen werde! Während wir uns unterhielten, bereitete die Gastgeberin frischen Kaktus zu, der hier überall tonnenweise rumsteht und in manchen Ländern als Superfood gilt! Leider vergas ich ein Foto zu knipsen!
Eine Hälfte sah aus wie ein Gurkensalat und die andere Hälfte wurde als Gemüse gebraten!
Es schmeckt unauffällig wie Zuchini, zieht aber schleimige Fäden, ein bisschen wie Okra!
Bei Okra ist es genau das, was das Gemüse so besonders macht! Okra soll darum extrem gut für den Darm sein!
Also verhungern muss man hier nicht! 🙄

20 kg

20 Kg organischer Langzeitdünger und über 200 Fallrohre, wurden die Tage in den Boden getrieben!

Auf dem Foto hab ich die Stellen rot markiert, an denen ich Palmeritas hinter und in dem Busch verteilt hab. Vier „Kentias“ mussten erneuert werden.

Links steht noch eine „Kentia“, rechts eine neue „Koko“.
Noch drei prächtige „Romanzoffizianische Kokos Palmen“, von denen ich noch viele selbstgezogene Sämlinge in Töpfen habe!
Ebenfalls am Rande der Hochebene. Drei Agaven, die ich irgendwann sogar ohne Wasserversorgung, in den Kies gestellt hab!

Die Tage bin ich sehr motiviert! Die Tropfbewässerung mit den verbesserten Fallrohren, der Langzeitdünger und das Wasser, werten sich in der Kombination gegenseitig auf, womit sich der ganze Aufwand vielfach bezahlt macht!

Auch gegen die Eidechsen kann ich zumindest einen vorläufigen Sieg verzeichnen!

Steter Tropfen..

…höhlt den Abono! 🙂 Das ist der organische Langzeitdünger!

Als ich meine Küche ausgeräumt hab, verschenkte ich ganze Schubladen voller Zeugs, das ich schon Jahre nicht mehr angerührt hatte, aber diese Trichter, von einer Sahnespritze, nahm ich mit! Sie sind sehr dünnwandig, haben keine Konstruktionsnaht und diesen hier, hab ich genau auf das Maß meiner Fallrohre zugeschnitten! Jetzt rutschen die Pellets nur noch so rein!

Das hat mich natürlich total motiviert und es macht mir eine ganz große Hoffnung! Ich steh ja noch total am Anfang und kam noch gar nicht dazu meine Pläne, was die Aufbereitung der Erde und die Nährstoffversorgung angeht, umzusetzen! Flüssigdünger konnte ich über meine Tropfbewässerung sehr effektiv einsetzen, aber das ist ja eher wie ein temporäres Traubenzuckerle und keine Nahrung! Jetzt renne ich überall rum, wechsle Fallrohre und stopf den organischen Dünger rein!
An manchen Stellen muss ich erst mal die armen Pflänzchen frei räumen, wie hier:

Vorher
Nachher.
Vorher.
Nachher

Ständig verfeinere ich meine Arbeitsmethoten und prüfe das Ergebnis, wie hier:

Inzwischen Schneide und Bohre ich vier Rohre pro Minute! Da denkt man lieber zwei mal nach, weil es geht um Hunderte! 😳🤪

Maracuja, Mango und Pflaume.

Gestern ging es bereits früh am Morgen los und ich zog den ganzen Tag durch! 🫡 Da hat man sich auch mal einen richtig guten Obstsalat verdient!

Heute Morgen hat der Wind mir den Duft von Passionsblumen ans Bett geweht! Es ist nicht immer einfach, aber dafür gibt es echt wundervolle Momente!
Z.b. wenn neue Maracujas vom Himmel fallen! 😃 🥰

Die „Bananenmaracuja“ kommt, wie könnte es anders sein, von Bananentoni! 😄

Pflanzen pflanzen…

…und versorgen! Am Morgen säuberte ich alte Pflanzplätze auf der Hochebene und setzte neue Pflänzchen ein. Da Erde und Bewässerung schon vorhanden sind, sieht man in 30 min. viel!

Vorher.
Vorher.

Überall wo es Platz hatte, setzte ich einige Tomaten und manche Okras pikierte ich aus dem Samentopf direkt in die Erde!

Tomate „Datella“, „Bellarubin“, „Trixie“ und eine „Black Cherry“.
Okrababies

Alle Pflanzlöcher bekamen gleich etwas „Abono“ – Organischen Pflanzendünger. Aber das Langzeitdüngen muss ich heute auf das nächste Level bringen!

Dafür packte ich endlich meinen richtigen Schraubstock aus, den ich hier schonn so oft vermisst hatte! 🥰😃

Diesmal bohre ich die 20mm Rohre seitlich ein paar mal mit 4mm durch, um Rückstau zu vermeiden, weil die Fallrohre bisher öfter mal übergelaufen sind!
Für Gemüse schneide ich die Rohre etwas kürzer, damit das Wasser etwa 15cm unter der Oberfläche einsickert. Bei Bäumen sind es fast 30.

Dann wieder Rohre rein hämmern.

Werkzeug raus und Dünger rein.

Tropfer rein und fertig! Das ist ein super Gefühl zu wissen, dass bei jeder automatischen Wässerung der Dünger ein wenig eingespült wird! In der Tiefe bleibt er feucht und rottet vor sich hin, wodurch er erst die Nährstoffe nach und nach frei gibt, die beim nächsten mal wieder eingespült werden!

Bei vielen stecken, wie links, alte und rechts ein neues Fallrohr, wo auch was reinpasst!

So bekommen die Maracujas, Cassabananas und Bittergurken endlich ihre regelmäßige Nahrung! Manche sind sehr hungrig und teils noch ganz gelblich!
Sämtliche Bäumchen und standart Fallrohre kann ich jetzt natürlich auch mit Pellets versorgen! Sie werden es mir danken, wie mir die Mangas bereits deutlich zeigen, bei denen ich es gleich nach meiner Ankunft als erstes probiert hatte!

Während ich hier Schreibe und gleich wieder Rohre sägen werde, lasse ich ein paar Pellets trocknen, damit sie leichter durch den Trichter rieseln!

Das Material? Alles alte Rohre, die ich bei Freunden vor dem Müll gerettet hab und nun wieder verwenden kann! Dann kann man da auch bald wieder laufen! 😃

Mein Bananentoni!

Heute Morgen wunderte ich mich, dass scheinbar ein merkwürdiges Blatt an meinem Auto hängt! Erst als ich vor die Tür ging, sah ich, dass dort schon wieder ein Geschenk hängt! 😃

Ein Korb voller frischer Pflaumen! Mit Bananenstreifen aufgehängt und mit Farnblättern liebevoll dekoriert! 🥰 Als ich Antonio später sah, schenkte ich ihm vier Sorten Tomatenbabies! Inzwischen denke ich natürlich immer auch an ihn, wenn ich neue Samen ansetze! Im Gespräch kamen wir auf verschiedene Auberginen, weil bei meinen süßen, roten, Afrika Auberginen jetzt viele Früchte gedeihen. Toni hat viele Weiße, die er nächstes mal mitbringen will!

Meine erste gelbe Maracuja verfeinerte meinen Mango Fruchtsalat. Angerichtet in meinem schönen „Thomas“ Geschirr, das ich gestern für meine Gäste ausgepackt hab!

Mein neuer Futterplatz im Parkpavillon!
Dann ging es hoch zu den vollen Tanks.

Dort sprühte ich die erste „Lleno“ Markierung, was so viel wie „Voll“ bedeutet!

Hier fotografierte ich mit dem Telefon durch das Fernglas! Direkt durch das Fernglas sieht man die Markierung perfekt!
Vier Tanks sind geschlossen, dass es direkt auffällt, wenn der Wasserstand wieder sinken sollte! Cool, gell? 🙂

Auf dem Rückweg nahm ich endlich wieder den Duft feiner Mandarinenblüten wahr!

Eines der jüngeren Bäumchen im Pfirsichgarten!

Vergällen

Es braucht schon eine Menge Erfahrung, bis ich bei jeder Situation weiß was zu tun ist! Wie ihr seht, gehen viele Versuche, meine Sprösslinge vor den Eidechsen zu retten schief!

Mit Schwefel die Jungtriebe vergällen! Man kann ja nicht jede Rankhilfe mit dem Kleber einschmieren und der wirkt bei Eidechsen auch nur wenige Tage zu 100%! Bei Ameisen 2-3 Monate. Das hilft leider nicht für die Blüten, aber vielleicht hilfts, wenn ich ihnen den Weg zu den Blüten mit Schwefel verderbe!?

Dieser Maracuja lassen sie trotz der hohen Barriere keine Chance! Vielleicht schmeckt die „Pandorra“ ganz besonders!? Die Eidechsen sind solche Idioten, weil die großen, gefestigten Maracujas, bei denen sie sich täglich den Bauch mit frischen Trieben vollschlagen könnten, rühren sie nicht an! Was ja gute Nachrichten sind, dass man irgendwann seine Ruhe hat, wenn sie am Draht hoch wachsen! Am Zaun nicht, da fressen sie fast alles ab!
Man muss sie also sehr gut beobachten und ganz individuell reagieren!

Agua y agua!

In der Mittagshitze zog ich los, um auf dem Berg Quellwasser zu holen!

Von uns aus sind es 11km zu fahren!

Eine schöne Abwechslung auf die ich mich total gefreut hab!

Bis man oben ankommt knacken die Flaschen, die vom Druckunterschied schon ganz prall sind!

Für die Quellen hab ich extra diese fetten Anschlüsse gekauft, um den Wasserstrahl zu bündeln! Nächstes mal hab ich die richtige Verlängerung, damit die Flaschen oben nicht mehr wegkippen können!

Mit zwei auf einmal abfüllen ist man schon sehr beschäftigt, weil das nur wenige Sekunden dauert! Etwa 15€ gespart! Nächstes mal fahre ich mit mehr Flaschen, damit es sich richtig lohnt und weil ich älteres Wasser mit kolloidalem Silber desinfizieren kann!

Bei der Heimkehr kam noch die Seigerung: Noch mehr Wasser! Schon in der Einfahrt sah ich, daß meine Tanknadel wieder steigt!

Das hat mir richtig Spaß gemacht, die Bewässerung zu öffnen und trotzdem aus der Ferne zu sehen, wie die fünf Tanks sich füllen!

Am Abend hatte ich Besuch, wofür ich meinen alten Esstisch im Pavillon aufgebaut hab. Nach dem Essen gab ich ein kleines Konzert und wir saßen bis spät bei Kerzenlich im Moskitozelt. 😊

Füllstandsanzeige

1 – Wenn das Wasser knapp wird, sollte ich unbedingt vermeiden, dass die Leitung Luft zieht, weil sonst muss ich nachher nur zum Entlüften viel Wasser verspritzen!
2 – Oft laufe ich bis nach Oben, nur um zu sehen, dass wieder kein Wasser kam!
3- Vor dem Duschen sollte ich wissen, dass die Leitung nicht mitten drin trocken läuft! Auch wegen Punkt eins!
Darum begann ich bereits gestern mit einem Schwimmer, damit der Kleber bis heute trocken ist!

Für das 20mm und 1m. lange Alurohr, bohrte ich eine Führung in einen austauschbaren Deckel.

Ein leeres Zitronensaftfläschchen und eine Blechschraube, fertig!

Bald werde ich einen Tank mit Eimern füllen, damit ich 100l. weise Markierungen auf die Stange sprühen kann. Das kann man dann mit den geöffneten Tanks multiplizieren! Heute sind es fünf!

ca. 140 Meter weit weg! Bild 2 fach vergrößert! 😳🤪😵‍💫

Diesen Weg, hin und zurück, kann ich mir jetzt ganz oft sparen! 🥳

Beim Umzug brachte ich ein 40x Fernglas aus unserer Kindheit mit! Das obere Bild ist z.b. fünffach!

Den besten Blick hat man von der Brücke aus! Hier aber auch fünffach vergrößert!

Mit diesem Bild will ich dem Canaliero zeigen, wie sparsam ich zur Zeit wieder gießen muss!