Auf jeden Fall hatte ich das Ganze über Nacht abgedeckt, damit es nicht total überschwemmt wird. Der Haufen sieht schon wesentlich flacher aus und war schön warm unter der Folie!
Heute.Gestern
Und das obwohl wir heute morgen bitterkalte 11 Grad hatten! Hier waren es schon 13.
In meinem Servicerohr geht es auf knapp 40 Grad, aber man will seine Hand nicht tiefer rein stecken, weil es echt heiß wird!
Jetzt tummeln sich dort auch viele Insekten, die in der Erde sonst eher rar sind!
Asseln und Ameisen.Seltsame flache Käfer, die ich noch nie sah.
Der Wurzelteil, der nach rechts absteht, ist eine Raupe, die sich erstarrt, als Wurzel tarnt!
Am häufigsten begegnen mir beim Graben diese und kleinere Tausenfüssler. Sehr nützliche Jäger, die Nemadoten und schädliches Viehzeugs fressen!
Aber allgemein scheint das Erdreich ziemlich tot zu sein! Das wird sich ganz sicher ändern!
Der Tag begann mit einer kleinen Inventur und dabei fand ich ein Bauteil, mit dem ich schon länger meine Musikmaschine nr.1 in Deutschland verbessert hatte. Wie man sieht haben die Flügel je vier tragende Stengel, die in der Urfassung, vom unteren Bild, jeweils zu einer Schraube gebündelt wurden. Das hatte den Nachteil, dass man die Flügel nicht einklappen konnte!
Bei dem neuen Halter bekommt jeder Stengel seine eigene Achse. Damit bekommen die Flügel eine schönere Form und lassen sich zum Transport einklappen, aber auch leichter abziehen, falls ich sie ganz kompakt brauche!
Die acht M10 Schrauben musste ich erst mal finden und 10€ investieren. Dann musste ich noch jeden Stengel passend absägen, wofür man nur eine Chance bekommt. Das Gefummel war komplizierter als gedacht, aber jetzt bin ich sehr zufrieden mit den ersten Lederflügeln, die ich damals auf der Insel und für die Inselmaschine genäht hatte.
Die Kopie der Lederflügel übernahm ich später bei Doretta in Deutschland und so kopiere ich die Ideen immer hin und her, bis alle Maschinen wieder auf dem neuesten Stand sind! Jetzt fehlt noch ein Update aus Deutschland, für das ich ein Leder Trapez basteln muss, das die Flügel unten, hinter meinem Rücken, verbindet, damit die beiden Flügel sich bei Erschütterungen nicht mehr Spreizen können!
Letzte Nacht hat es viel geregnet und am Morgen war es ziemlich kühl!
War ja klar, dass es meinen ersten Kompost Versuch gleich zwei Tage lang verregnen wird!
Vorher.
Der Haufen ist schon ganz schön zusammen gefallen!
Nachher.
Das Rohr ist leider nur ein kurzes Winkelstück, weil ich dafür noch keines zersägen wollte und auch das Thermometer ist eher ungeeignet um es ins Kraut zu stecken. Trotzdem stieg es in kurzer Zeit auf 40 Grad, die in der Kälte allerdings, bevor mein dämliches Handy endlich den Focus eingestellt hatte, schon wieder gefallen sind!
Aber der Regen hat auch sein Gutes! Zum ersten mal kommt die Schönheit meiner gesammelten 2F. und 4-Fäuste große Bausteine raus!
Auch der neue Wegabschnitt entfaltet nach dem Regen seine Schönheit und sieht trotzdem so aus aus wäre es schon immer so!
Es freut mich, dass ich mit diesem Teil ganz sicher für immer glücklich sein werde!
Der Kompost liegt ja noch keine 20 Stunden, aber natürlich drängt es mich zu spickeln! 🧐 😄
Dafür hab ich ja extra den Service Deckel eingegraben! 🙆♂️ Das Thermometer legte ich einfach mal ins Rohr und steckte es noch nicht tiefer ins Kraut. Nach fünf Minuten stieg es auf 30 Grad, etwa 10 Grad über der Aussentemperatur! Es beginnt zu reagieren und bis morgen sollte es richtig heiß werden! Bis zum nächsten, neuen Versuch, brauche ich unbedingt Anti Unkrautflies, damit ich erst das Grünzeugs und darüber die Erde abdecken kann! 80 Meter Flies hab ich und muss die 1m breite Bahnen nur noch zusammen nähen! Jetzt lege ich auch einen Sammelbehälter für Kompost aus der Küche an, damit in Zukunft jede Bananenschale und der ganze Kaffeesatz vererdet wird!
Das Wochenende nehme ich frei. Es ist total schön über den neuen Weg in den Park zu spazieren! Morgen ist kaltes Regenwetter angesagt, aber dafür besucht mich meine liebe Fabienne für ein paar Didgestunden! 😊 Gerade sitz ich beim Vespern:
Heute gibts zwei Grüne, zwei Lila und eine gelbe Physalis. Die erste Blaue Katchastan Tomate und zum Nachtisch meine vierte Papaya.
Endlich liegt ein neuer Pfad um den Brückenpfeiler herum! Vorerst der einzige Weg ins Tal und hier muss ich später Schubkarren mit Bauschutt durch schieben, darum wird das links noch verbreitert!
Am Fundament hab ich den Weg schon etwas mit Revuelto angehäuft. Dort werde ich noch viel mehr auftragen, weil auf die Senke kann ich vorerst verzichten! Es geht ja erst mal nur darum das Fundament extrem tief zu setzen, damit ich später die Option habe den Bereich einen Meter tiefer zu graben.
Fünf neue Felsen liegen drauf. Drei davon sind frisch ausgegraben und wanderten direkt auf die Mauer! Die untersten Felsen sind bald vergraben.
Eigentlich würde ich so gerne an der Baustelle weiter machen, aber diese Gelegenheit kann ich nicht nochmal verstreichen lassen: Gestern fiel beim Mähen viel saftiges Grünzeugs an, das ich endlich mal kompostieren will! Mir fehlen Dinge wie: Urgesteinsmehl, Pferdemist und Pflanzenkohle, aber die richtige Technik zum Kompostieren kann ich trotzdem schonmal mit einem Testhäufchen probieren. Es hätte 30 mal so viel Grünzeugs und alte Blätter!
Sauschwer das Zeugs und es duftet fein nach Rhabarber und allen Kräutern! Geschreddert wäre natürlich noch besser, aber es ist ja auch gut, wenn man später noch Luft nach Oben hat! 😃 Zum Glück hatte ich noch einen Rest Mikroorganismen!
Pilzsporen und Mikroorganismen in Trockenform.
Also ist jetzt alles mit Mikroorganismen schön gesättigt.
Wäre ich ein echter GöG wenn ich es nicht gleich weiter entwickeln würde? Hier habe ich ein Rohr mit einem verschließbaren Deckel eingebaut, damit ich das Innere überpfüfen kann, ohne gleich alles auf kratzen zu müssen!
Fertig abgedeckt mit dem vierten Erdhaufen, der sich bereits am Waldrand ansammelt. In ein paar Wochen kann ich alles auf den Nebenplatz umhäufen wo die Erde lag. Bis dahin wird bereits ein frischer Erdhaufen daneben liegen! Später goß ich die Erde, damit sich alles setzt und schön Druck macht! Man macht kegelförmige Häufen und lässt in der Mitte für den Kamineffekt einen leichten Abzug.
Schon wieder 13 Uhr und noch nichtmal an der Baustelle angefangen! Trotzdem spannte ich mir erst mal ein Tuch ins Pavillon und knabber meine Mandarinen, während ich diesen Blög hier schreibe! Im Schatten wird es fast etwas frisch! Also fang ich mal zu Graben an, bis es wieder etwas zu warm wird, um mich dann in den Schatten zu flüchten! 😄
Das Mähen war dringend nötig! Vorne wurde es schon lästig und am anderen Ende der Finca konnte man schon gar nicht mehr laufen!
Vorher.Nachher.
Den Eingangsbereich schnitt ich für meine dankbaren Nachbarn frei. Die nutzen den Platz mit Begeisterung! Und die Tür von Bananentoni schnitt ich auch frei, damit er die Bananen besser zu mir transportieren kann! 😄 Das Gras stört mich aber auch selbst beim rückwärts einparken!
Hinterm Wohnwagen wächst Tabak!
So seh ich nach einem halben Liter Benzin aus! Am Ende waren es zwei Liter Benzin.
+ Lärmschutz Kopfhörer!
Da gibt es Plätze, die ich sicher seit einem Jahr nicht mehr betreten hab und so sah es auch aus! Das ist der Ort auf der Hochebene, an dem der Camino Panorama beginnen wird!
Mit all dem Geröll und den Steinen ist es mühsam, aber heute fand ich wieder viele Tricks raus, wie man schnell durch kommt! Hochebene, Orangengarten 1 + 2, Mangogarten, Wald, Aufstieg und der Pfirsichgarten mussten unbedingt geschnitten werden!
Die ganze Terrasse war so verwuchert, dass ich viele Büsche mitsamt Wurzel raus ziehen musste! Die kleinen Pinien bekommen wieder Licht und Wasser! Natürlich schnitt ich nur das Nötigste, damit ich wieder größere Finca Spaziergänge machen kann! 🙂
13 Stunden hab ich geschlafen! 😄 Dann ging es mit Isabel nach Puerto. Erst durch die schöne Innenstadt, wo ich Zuckerrohrmelasse für Mikroorganismen besorgt hab. Dann lud mich Isabel zum Essen im Monasterio ein. Ein Besuch dort ist immer eine Inspiration für meine Finca, weil es so eine alte verschachtelte Klosteranlage ist. So saßen wir unter dem Schirm, den Dattelpalmen und genossen bei Salsa Musik das super leckere Essen! 100% Urlaubsfeeling! 😊
Mir geht es so gut, aber aus Vernunft Gründen gönne ich meinem Körper einen wohlfühl Tag und es passt alles! Schaukeln im Pavillon, dann gehts gleich zum „Strand“, von dort in die Dusche. Dann gehts Chris und anschließend zum Grillen zu Estefan & Volkerito! Dort gebe ich noch ein kleines Konzert für meine Freunde und Anhang. 🥳 Immer wieder mache ich mir bewusst wie friedlich unsere kleine Welt ist und ich will hier definitiv nicht mehr weg!
Hier sehen diese riesen Felsen wieder voll mini aus! 😄
Brückenpfeiler.
Zum Vergleich mit Pickel neben den Ecksteinen.
Der ganze Brückenpfeiler misst 170cm!
Rechts muss ich noch bis zum Baum durchgraben und die dicke Mauer durchziehen!
Links, beim Schlauch, endet der neue Teil. Die drei Meter Lücke will ich auch bald schließen.
Da liegen einige Bausteine im Weg, aber das ist das erste Bild, in dem man Anfang bis Ende auf einen Blick sehen kann! Bei dem reflektierenden Stativ liegt die neue Ecke.
Dort sieht mich keiner mehr! 😊
Wenn ich im Liegestuhl eine kurze Pause mache, sehe ich noch bis zur Schutthalde, aber nicht mehr lange!
Auch die hintere Mauer bekam ihre tägliche Reihe! Sieben von vierzehn Meter sind begehbar! 🙂
Gestern Abend war ich bei Jeanot und Bernadette zum Essen eingeladen. Es war sehr nett, interessant und wurde spät, darum schreibe ich erst jetzt.
Vorher.Nachher. Sieht auf dem Foto wieder winzig aus! 😄 Es gibt einen vierten Hügel Erde!
Der Holzrahmen stand dort um die Bäume zu stützen. Wegen dem Sichtschutz und vor allem wegen dem Schatten, halt ich mich so lange es geht mit dem Scheiden zurück! Jetzt hab ich einen Busch mit einem Spanngurt gehalten und den anderen mit alten Bausteinen gestützt.
Ein riesen Sonnenschirm! 🙂
Auch auf der anderen Seite bin ich froh, mich um das Gestrüpp herum gekämpft zu haben, weil jetzt brauche ich es!
Dort steht ein superschnell wachsender Baum, den man zum Busch schneiden kann. Dem hab ich gestern eine Bewässerung verpasst, weil das wird der vorläufige Sichtschutz für die Nachbarn, dass die mich nicht immer im Vorbeigehen sehen müssen! 🙂
Die hintere Mauer hat vom Fundament aus 1,80m. Bei der Vorderen wechselte ich nochmal zwei Steine und fummelte bis ich zufrieden war. 😃
Immer dasselbe: Entweder denkt man „zu wenig, zu wenig“, oder „zu viel, zu viel!“ 😄 Platz, Steine, Geröll… Dort wo die Rampe liegt sollte ich den Weg offen halten! Rechts gibt es keinen Platz mehr für Geröll, also muss ich links das Fundament setzen, damit ich dort das nächste Geröll einfüllen kann! Dafür muss ich erst noch mehr Graben und das Wachsen von dem Weg wurde wieder zum Nebeneffekt!
Unten war noch ein schöner Stein im Weg, der wieder einen halben Meter tiefer ging! Jetzt kann ich das Fundament wirklich sehr tief setzen!
Von links nach rechts komme ich jetzt schon auf 3m. Höhenunterschied!
Stellt euch vor, ihr würdet Tomaten nichtmal kennen! Ähnlich wichtig könnte das neue Gemüse hier werden!
Die grüne Physalis könnte mein Favorit werden! Lila und Gelb haben echt was käsiges, schmecken aber auch sehr herzhaft! Die lila Physalis hat Bernadette sogar an Fleisch erinnert! Vielleicht werden sie mit jeder Wiederholung besser, weil man sich an das Neue erst gewöhnen muss!? Bei einem Käsebrot, mit reifem Gouda, schmeckte die Lila käsiger als der Käse, aber sehr gut! 😃 Die Grüne schmeckt fast wie ne Tomate mit erfrischender Apfel Konsistenz und hat einfach nichts was stören könnte!