Eine Reihe

Es war einfach ein entspannter Sonntag, mit Badestrand und Hängematte aber eine Reihe Steine wollte ich wenigstens auflegen!

Weil die Mauer ja eh nicht sichtbar sein wird, versuche ich nur zweitklassiges Material zu verbauen und mit so kleinen Steinen geht es natürlich nur langsam voran.

Gestern begann ich beim Aufräumen mit dem Hamstern von 2F. bis 4F. Steinen. Also bis vier Fäuste groß, kurz und möglichst nicht Kartoffelförmig!

Den ersten Haufen sammel ich gleich neben der neuen Auffahrt, damit ich sie, sobald der Weg bereit ist, gleich hoch transportieren kann!
Die Steine werden benötigt um die Wände vom Steingarten bis zum Pavillon alto zu verkleiden. Dann wird noch der halbe Containerplatz damit eingerahmt. Würde man die Steine aneinander legen, dann bräuchte ich grob geschätzt, etwa 400 – 600 Meter!
Aber es ist fantsatisch, weil alles ist da! Erde, Revuelto, Felsen, Bausteine, 4F.- Klötze, Schotter und Schutt zum Füllen. Man muss es nur auseinander nehmen, sortieren und wieder zusammen setzen! Das fasziniert mich immer wieder was man damit alles verwirklichen kann!
Jetzt gehts erst mal feiern! Heute bei Geza! 😊 Am Donnerstag kamen Mike, Stefan und Volker auf die Insel, also sind wir wieder vollzählig! 😄

Jiaogulan

Es hat echt lange gedauert, bis die Stecklinge, die ich mitgebracht hab, endlich anfangen zu wachsen!

Dafür treiben sie jetzt gleich mit vielen Trieben aus dem Boden. Und davon steht gleich ein Dutzend am Containerplatz!

Ideal um hier und da einen Steckling mitsamt Wurzeln aus dem Boden zu nehmen, damit ich weitere Abschnitte vom Zaun damit bepflanzen kann!

Es soll schon mindestens eine 20 Meter Hecke werden, aus der man täglich ein Körbchen Kraut rupfen kann! Natürlich freue ich mich auch auf das Grün, das die Mauer dahinter verdecken wird und auf den Sichtschutz!

Camino 6

Den Vormittag verbrachte ich damit, meine lieblings Bouganville ans Ende der Pyramide zu setzen. Im Oktober zog ich sie aus dem Boden, weil sie hinter dem neuen Pavillon eingeklemmt war. Im Topf hatte sie sich erholt und treibt jetzt überall!

Die zieh ich schon vier Jahre mit mir rum und mit dem Stämmchen wird die richtig abgehen!

Nur Dank meines neuen unterirdischen Kanals, stand mir gleich die Bewässerung zur Verfügung!

Das dauert etwas, wird aber der perfekte Sichtschutz zwischen meinem neuen Weg und den Nachbarn! Dort hat es Platz für ihre meterlangen stacheligen Routen! In den Steinhaufen hab ich so viel Erde rein gefüllt, dass ich sicher 30 mal laufen musste!

Vorher.

An der Ecke stand heute Morgen noch ein Baum.

Nachher.

Der steht jetzt dort:

Da ich ihn von der Seite abgraben konnte, bekam ich diesmal einen schöneren Wurzelballen.

Unten: Das ist die Perspektive, wenn man später unter der Brücke stehen wird.

Ein erster Pfad in die Tiefe.

Die neue Mauer bekam nur eine Reihe oben drauf, aber fast alle Steine kamen heute ganz frisch aus der Erde.
Die Ecke wird mit Erde gefüllt, weil ganz oben soll mal um die Kurve herum, ein schmales, aber sehr tiefes Hochbeet stehen.

Camino 5

So schnell wie die Steinhäufen wachsen, sind sie auch schon wieder weg! Wie beruhigend! 😅

Vorher.
Nachher.
Nur im ersten Bild sieht man die Höhe der Mauer!

Heute ging es vor allem um die frei stehende Mauer, damit ich diesen Bereich füllen kann! Bei den Leitungen hab ich nur altes Zeugs rein improvisiert! Dafür hab ich vorsorglich bereits zwei weitere 20mm Rohre und noch ein 16mm verlegt, durch das ich auch noch ein Kabel schieben könnte. Dabei denke ich u.a. an eine zentral schaltbare Finca Beleuchtung!

So bekommt das Ganze eine ordenliche Statik und einen abgeschlossenen Rahmen zum füllen! Hinten wird die Rampe etwa zwei Meter hoch! Vom Palmengarten aus gesehen, dahinter ist sie dann 3m hoch!

Es war bereits beim Steingarten eine erhebende Erfahrung, wenn man am Ende seinen Hügel besteigt und alles aus einer ganz anderen Perspektive betrachten kann! Beim Oberen Bild stehe ich direkt vor der Rampe und schaue Richtung Horizont. Fürs nächste Bild lauf ich die Rampe hoch, bis an die selbe Stelle, an der sie heute endet!

Ziemlich blöd ist, dass ich zu früh an einen Punkt komme, von dem aus ich bei den Nachbarn auf die Terrasse sehen kann! Darauf würde ich lieber verzichten, aber der Panoramaweg schraubt sich gnadenlos nach oben! 😅

Die Rampe selber bekam zwei neue Felsen. Gerade genug, dass es Raum zum Füllen hat!

Camino 4

Heute begann ich vorausschauender Weise mit einer Nebenbaustelle. Es geht um den Abschnitt der nach der Pyramide kommt. Dort will ich eine extra Mauer setzen, damit man später einmal den kompletten Bereich dahinter abgraben kann, ohne, dass mir das Geröll entgegen fliegt. Die alte Mauer hab ich abgetragen und einen kleinen Graben gezogen. Tiefer wäre besser, aber meine Geduld hat echt ihre Grenzen, wenn es schon wieder ums Graben Geht! Der größte Trost ist, dass ich das ganze Gerümpel direkt daneben in den Weg füllen kann! Das ist, wie der Steinhaufen gegenüber kein Zufall und macht die Planung eben so kompliziert!

Rechts von der Mauer wird alles entgültig aufgefüllt. Jetzt liegen schon zwei Reihen von der extra Mauer.

Die Reihenfolge ist echt kniffelig, weil ich immer wieder die Wege für die nächsten Schritte frei räumen muss! Hier muss ich z.b. diesen Steinhaufen weg räumen, damit ich Platz für den neuen Weg hab, bevor der alte zugebaut wird!

Vorher. Genau gegenüber, darum liegt das da.
Nachher

Auch die Rampe ist wieder um ein paar mächtige Brocken gewachsen.

Als ich säpter nichts ahnend am Tor vorbei kam, standen dort zwei kleine Avocado Bäumchen von meinem Freund Bananentoni! 😊 Daneben stand noch eine seltsam riechende Pflanze und ein Zweig scharfe Pepperonies, die man hier kaum zum Kochen findet!

Camino 3

Seht euch das an: Jetzt, um 19:30 kommt ein ganz warmer Wind aus dem Westen! Die Richtung ist wegen der Stürme gefürchtet! Zum Glück ist der Vulkan erloschen! Das Meer hört man auch ganz laut aus dem Westen und von dort wirkt es viel mächtiger als bei Nordwind!

Hab das Fenster aufgemacht um die Wärme rein zu lassen! 🙂

Heute hab ich noch einen dicken Felsen dazu gelegt und noch ein Paar aufgebaut.

Die Kante vom Unteren hab ich mit dem Hammer schön angepasst!

Bild Unten: Rechts von dem kleinen schwarzen Stein zieh ich alle Felsen aus der alten Mauer um sie zu retten. Die gedachte Verlängerung der Holzleiste, lässt einen die Steigung vom Weg erahnen.

Jetzt benutze ich bereits die Auffahrt um den Schutt von da Oben rein zu werfen. Die Steigung ist sehr angenehm und vor allem geeignet in Zukunft 1000 schwere Schub- oder Sackkarren hoch zu schieben.
Die Arbeit ist so abwechslungsreich und macht Spaß, dass die Tage ganz schnell rum gehen!

Winzlinge!

Sagt Hallo zum neuen Leben!

Nichtmal so groß wie eine Stecknadel, hätte ich sie fast im Dunkeln, wo die Töpfe geschützt zum Keimen stehen, übersehen. Die Chinesische Beerentraube, oder die Beere der fünf Geschmäcker, weil ihr reicher Geschmack angeblich in alle Richtungen zugleich gehen soll!
Unten steht eine ebenfalls winzige schwarze Maulbeere, die mir noch gar nicht bekannt ist, aber auf die sich schon manche Freunde freuen!! Das gibt richtige Bäume, die viel blaue Sauerei machen! 😊 Lecker!

Camino 2

Inzwischen bin ich wieder voll in meinem Element! Körperlich total geschmeidig, kaum Hunger und Energie ohne Ende! Die Grenze liegt, wie beim Laufen, beim Hitzkopf! 🥵
In der Mittagspause baute ich mit einem alten Holzrahmen ein eigenes, feineres Sieb.

Heute zog ich die ersten Felsen aus der Mauer dahinter, bevor der Bereich eh verschüttet wird. Im nächsten Bild liegen u.a. zwei mega Trümmer, die man nicht unbedingt oben drauf legen will! Die Form ist weniger geeignet hoch aufzubauen, aber da ich eh so urig angefangen hab, fügt sich sowas ganz gut in diese „alte“ Rustico Mauer!

Am schwierigsten ist das zusammen schieben!

Beim Bauen war es ganz schnell klar, dass ich mit den Felsen ein paar Akzente setzen werde. Die schönsten Expenplare kommen so besser zur Geltung und dürfen auch mal wie ein kleiner Gipfel bis zu 30cm über das Weg Niveau raus ragen! Vielleicht wirkt das Ganze nachher wie eine miniatur Skyline.

Hier liegen bereits die ersten 5 – 6 Schubkarren Bauschutt mit drin, wodurch ich an anderer Stelle etwas Boden dazu gewinne. Man macht so keine Sprünge, aber dafür laufen vier Missionen gleichzeitig! Weg bauen – Fundament graben – schutt versenken und bald noch Revuelto sammeln, weil ich mit jedem Meter Weg, das vielfache an Geröll darunter brauchen werde!

Die Holzleise vor der Mauer skizziert die Steigung.

Camino Panorama

Hab die Steine nass gemacht, damit man die Farben sieht.! 🙂

Wie ich mich auf diesen Augenblick gefreut hab und endlich ist er da! Die Arbeitswege sind so vorbereitet, dass ich den tiefen Weg ausgraben kann und das ganze Gerümpel, das ich nicht verwerten kann, direkt in den hohen Weg einfüllen. Eine Arbeit mit drei Effekten! Beide Wege entwickeln sich und dabei gewinne ich massig sauberes Baumaterial wie Revuelto!

Am Morgen recycelte ich erst mal ein paar alte Rohre und installierte einen Kanal in den Weg. Dabei geht es erst mal darum, die Pflanzeninsel daneben mit Wasser zu versorgen. Jetzt kommt dort der Anschluss direkt aus dem Boden!
Durch das dickere Rohr läuft wieder ein Ringkanal und später kann man noch Stromkabel oder weitere Rohre durch schieben. Dafür werde ich mich eines Tages selbst umarmen! 😄

Das Sieb ist genial! Ich leg es drauf, schütte ne halbe Schubkarre Revuelto drauf, verstreiche es mit dem Rechen und heb anschließend das Sieb auf meiner Seite hoch. Das Grobe fällt hinter den Weg und der Belag wird richtig schön!

Auf der anderen Seite der Baustelle wird es immer geräumger. Fast schon ein Nebeneffekt! 🙂 Von der Ausbeute her ist es eine wahre Freude! Viele große Felsen zum Bauen und ein ganz sauberer Sand, den man nur raus sieben muss.

Spannend!

Gerade eben verkosteten wir die erste Physalis „Queen de Malinalco“ und die erste „Toma Verde“!

Geza berichtete zu meiner Verwunderung, dass ihm die weiße Physalis besser schmeckt, als die Lila. Weil für ihn als Veganer, hat die Lila einen ganz leicht käsigen Beigeschmack, was ich gar nicht nachvollziehen konnte! Nach dem ich die Gelbe probiert hatte, verstand ich was er meint! Man würde kaum auf die Idee kommen so etwas raus zu schmecken, aber wenn man es sucht, wird man fündig!
Allesamt sind eher einem sehr lieblichen Gemüse zuzuordnen, als süßen Früchten! Wie die bekannte Andenbeere, die sogar säuerlicher, aber auch fruchtiger schmeckt.
Auch die Grüne schmeckt sehr lecker, leicht tomatig mit erfrischender Apfel Konsistenz! Die Grüne wird in Mexico traditionell zum Kochen verwendet und ist auch bei ein paar Starköchen beliebt! Sie schmeckt aber auch roh sehr fein und könnte die Abwechslung z.b. für ganz leckere Sandwitches sein!
Für mich fliegt die Weiße also raus. Lila, Gelb und Grün gehören in Zukunft auf meine Finca la Musica!

Queen de Malinalco

Das sind ja nur Winter Testpflanzen, sonst können die Mannshoch werden! Dabei sehe ich als Problem, dass sie irgendwann unter ihrer eigenen Last zusammen brechen!
Dafür brauche ich die vielen Bambussptizen. In die Verzweigungen von 3-4 besenförmigen Bambusstengeln, kann man immer wieder die Ästchen der Physalis einhängen! Das kostet weder Draht, Schnur, noch Mühe!

Toma Verde
Lila

Ebenfalls spannend fand ich die Feststellung, dass ich seit Tagen weder im Vorzelt, noch bei meinem Sonnenstrand Fliegen sah! Keine Einzige! Dann fiel mir wieder ein, dass meine Nachbarin mir eine Pflanze geschenkt hat, um Fliegen zu verscheuchen!

Sie ist schön, duftet ganz fein und stinkt nicht, wie ich am Anfang befürchtete!