Weg, Tag zwei.

Da ich den Tag über in zwei Beiträgen berichtet hab, stell ich hier noch ein paar Vorher-Nachher Bilder vom Tag zusammen. Tip: An dem schwarzen Wasserschlauch kann man sich ganz gut orientieren.

Vorher.
Nachher.
Nachher + Steine abgeräumt.
Von Oben, vorher.
Am Sonntag.
Nachher.
Mittendrin. 🙂
Heute zum ersten mal entdeckt und dann gleich mehrere. Hier wird man skeptisch! An einem Tag freut man sich über sowas und am nächsten Tag explodieren vielleicht irgend welche Pusteblumen und setzen einem völlig zu.

Neuer Weg

Am Nachmittag ging es also voller Tatendrang weiter. Zwei mal bin ich im Geröll gestürzt, aber wenn ich nur einen Fuß auf den Boden bekomme, kann eigentlich nicht viel passieren! Jetzt ist der gefährliche Teil geschafft!

Der alte Wasserkanal rechts trennt Mangogarten und Arena. Einen Teil hab ich bereits entfernt und hinter der neuen Mauer versenkt. Sonst würde die Mauer über den alten Kanal gehen und das wollte ich nicht.
Der schwierigste Teil steht zum Glück.
Da lag noch die eingestürzte Mauer davor.
Am kühlen Abend räumte ich noch den groben Rest der eingestürzten Mauer ab. Die linke Mauer scheint bis dort hin stabil zu sein.
Aus der dritten Ebene fotografiert. Der neue Weg bekommt auch zum Hang hin eine kleine Mauer, aber das eilt jetzt nicht.
Von Oben.
Aus der Arena. Für das Bild hab ich extra den Feigenbaum gestutzt. Na, der ist jetzt eh fällig, wegen Termiten.
Es war wie das einsammeln schöner Schätze.
Da gibt es eine ganze Menge dieser Schmuckstücke.

Toll, solche Steine kann ich bald mit der Sackkarre bis ganz nach oben ziehen und muss sie nicht mehr tragen. Ausserdem brauch ich den Weg auch dringend, damit ich in der Arena und im Mangogarten Pfosten einbetonieren kann! Wie soll ich sonst das Material dort runter kriegen? Damit geht also ein gewaltiger Knoten auf. Ein anstrengender Tag, aber dafür ist es so ein schönes Gefühl, dort jetzt für immer Laufen und Fahren zu können! Eigentlich waren die letzten drei Tage Finger Schontage, weil das Rumhacken an dem Stellplatz geht noch mehr auf die Finger!

Erinnert ihr euch an meine Bouganville Stecklinge? Sie brauchen dringend eine Rankhilfe, dann ist hinter der Arena bald dicht.

Keep it busy!

Dann denkt es weniger, oder soll ich sagen schmerzt? Bin sehr unglücklich, aber stehe auch zeitlich unter Druck, was mich von persönlichen Problemen wenigstens ablenkt! Hab den zweiten Weg ins Tal begonnen:

Da war es noch richtig gefährlich! Jeder Stein konnte Lawinen auslösen und dann hüpf mal in dem Chaos beiseite! Keine Sorge, die schlimmste Gefahr ist jetzt vorüber und die schwierigste Stelle geschafft!
Vorher.
Nachher. Das waren heute gigantische Felsen! Alle wollen nach hinten fallen, gehen tief in den Hang und der gesamten Mauer verpasse ich auch einen Sturz nach hinten! Dafür hat es Platz und es passt zum Rest!
Vorher.
Nachher. Wenigstens bin ich so weit, dass ich die Lawinen direkt hinter die neue Mauer umleiten kann, anstatt alles auf einen entfernten Erdhaufen zu schleppen, nur damit es aus dem Weg ist.
Für die Nachbarn war ich heute wieder feinstes Entertainement! Wie ein Elefant auf Kugeln balancierte ich mit diesen Brocken über die Steinhaufen. Mein Fuß dient als Größenverhältnis. Die alte Mauer besteht aus Felsen, da kann ich jetzt schlecht mit Kleinzeugs weitermachen!

Schatten! Muss los!

9 Liter

Gestern Abend.

Die Zahl beruht auf Erfahrungswerten und ist nicht einfach so in den Raum geworfen! Neun Liter Wasser verbauche ich an solchen Tagen um über die Runden zu kommen! Habs probiert, Diät, kein Zucker und trotzdem: Mit sechs Liter Täglich hätte ich ständig latentes Kopfweh!
Fünf Liter sollten bis zum Mittag weg sein, Zweieinhalb am Nachmittag und am Abend bin ich mit 1,5 l. auch noch gut beraten. Krass gell?
Dabei muss ich mit allen Tricks arbeiten! Es läuft eigentlich erst gut genug, seit ich ganz wenig Fruchtsaft beimische, sonst bekäme ich das gar nicht runter. Seit dem hab ich kein Kopfweh mehr, was mich sonst 2-3 Tage alle zwei Wochen gekostet hat!

Steinbruch

Heute läuft es mal entspannter, oder nicht so lange, weil ich mein Internet verlängern musste und sonstige Besorgungen machen.

Doch natürlich muss trotzdem etwas Bewegung rein! Hab den neuen Weg voll ganz abgedeckt und musste echt staunen: Jede Karre Revuelto verschwand auf dieser kleinen Fläche wie nichts, dabei war es nur ne dünne Schicht. Für die Terrasse schichtete ich bis zu 20cm dick auf und sie hat an die 20 Quatratmeter. Wie hab ich das nur gemacht?
Der nächste Weg wird auch keine Eintagsfliege, also mach ich wenigstens mal eine Bestandsaufnahme und räume etwas auf.
Von der Arena aus gesehen.
Vom Mangogarten aus: Dort soll der Weg/die Rampe, an der Mauer entlang verlaufen.
Was mir echt nicht leicht fiel, war es rechts ein Stück der bestehenden Mauer zurück zu bauen, weil sie dort einen leichten Sturz nach Aussen bekam. Vermeindlich stabil, aber auf sowas will man ja nicht aufbauen. Gegenüber lagere ich Steine in verschiedenen Größen, als Baukasten. Als Nächstes kratze ich den Boden frei und setze wieder die ersten Riesenfelsen, auch um wieder Platz für die nächsten Felsen zu schaffen, die ich immer wieder links abtragen muss. Das sehe ich alles noch positiv, weil immerhin sind schöne Steine bereits vor Ort und man muss sie nur noch greifen.

Rampe

Ein ergiebiger Sonntag! Früh am Morgen kratzte ich Steine auf der Hochebene zusammen, damit ich in Zukunft besser Mähen kann. Aber bei 2000 Quatratmetern haste irgendwann keine Lust mehr! Also den neuen Garten etwas eineben und säubern, bevor die Erde wieder fest wird.

Blick aus dem Pfirsichgarten.

Auch Zäh, etwas gestalterisches muss her, um die Motivation zu halten. Also gut, die neue Palme könnte ich einpflanzen.

Dumm nur, dass das Gestrüpp im Weg liegt. Das blockiert auch zig andere Aktionen! Ein Dornenalbtraum, den man nicht anfassen möchte. Also muss ich den Gestrüppsammler 2.0 bauen um es in die Arena zu bringen.
Doch dann fehlt auch noch der Weg in die Arena und das soll sich heute ändern!
Der Blumentopf steht auf der dritten Ebene, über die ich den Weg nach ganz unten leiten will. Heute reicht es diese zu erreichen, denn von da aus kann man alles in die Arena werfen.
Hier beginnt die Graberei im Orangengarten und man kann sich schon denken was als erstes kommt…
Große Felsen!
Immer wieder raushebeln und mit Steinen unterlegen.
Ein richtiger Hinkelstein!
Und es sollte nicht der Letzte sein!

Ihr liebt doch Vorher- Nachher Bilder!? Hier kommen sie:

Vorher
Nachher
Vorher
Nachher
Vorher – Von unten.
Nachher. Danach, aber noch ohne Revuelto Belag. Ihr seht, die Rampe wird unten breiter, wo ich eine kleine Mauer gelegt hab, denn diese kann man später nicht mehr verändern! Bei Bedarf kann ich oben aber immer noch mehr Breite aus dem Hang kratzen. Jetzt sind es oben 80 cm Breite.
Links unten liegt der Mangogarten und eine eingestürzte Mauer. Anstatt diese aufzubauen, baue ich mit den Steinen die nächste Rampe in den Mangogarten. Also in die andere Richtung. Von dort geht es dann fast eben rüber zur Arena.
Die obere Hälfte hat schon eine dünne Schicht Revuelto. Aber dann hats echt gereicht! Sicher 9h pausenlos! Es war heute nicht so heiß und die Luft war nach dem Regen ganz sauber! Die Dusche um 18:00 Uhr hatte gerade noch Freibadwärme.
Toll, so sieht es aus der vierten Ebene aus.

Endlich steht mal die erste Hälfte von dem Weg, denn der ist mir sehr wichtig! Damit stelle ich die Weichen für eigene Events in der Arena, weil hier kann man später auch die Musikmaschine und mehr runter schieben. Das Publikum kommt so gut in die Arena und vor allem kann man dann einen der schönsten geheimen Gärten der Finca nutzen! Am Ende soll der größte Teil der Finca Barrierefrei sein.
Jetzt kann ich also nen Gestrüppsammler auf die Sackkarre konstruieren und dann das Gestrüpp hier runter bringen, damit ich endlich das machen kann, was ich heute ursprünglich machen wollte: Die Palme einpflanzen. So ähnlich läuft das hier andauernd.

Orangen – Sorten

Hab die letzten Minuten noch genutzt um drei Bäumchen zu setzen und sie wurden auch gleich an das Bewässerungssystem angeschlossen.
Die Überschrift steht als Suchbegriff, falls man später die Sorten je nicht mehr kennen sollte.

Von ganz Hinten nach Vorne: Pomelo Ruby
Orange – Delta Seedless. Der ist genau so groß wie ich.
Orange – Lane Late
Dann wars auch fast schon duster.

Wenn die Tage so laufen schaff ichs vielleicht doch noch alles. Wie schön, ein Willkommensregen! Hoffentlich kein Sturm! Schon vorbei. Heute höre ich viele Frösche.

Vierte Ebene

Morgens kämpfte ich gegen die Zeit, bevor die Sonne rauskommt und Nachmittags kämpfte ich wieder gegen die Zeit, weil mein neuer Ausblick Regen versprach.

Wisst ihr noch, der Aha-Effekt, als ich die vierte Ebene zum ersten mal frei gemacht hab? Das war nichtmal die Hälfte. Die fläche wirkt optisch abschüssig, ist aber ganz eben.
Heute Morgen dachte ich noch, die Terrasse hört dort auf wo das Werkzeug liegt und ich könnte höchstens noch drei Bäume reindrücken.
Scheint mir eher Platz für neun Bäume zu haben. Links an der Wand teste ich Kiwi und dort plaziere ich auch eine Bananenmaracuja, falls die es noch schafft. Oder in der Arena, unter den geplanten Sonnenschirmen. 🙂

Was hab ich mich letztes Jahr noch rumgequält, als ich an solchen Tagen dachte: Wenn ich doch nur einen Platz hätte, wo ich das Gestrüpp nur noch runter schieben müsste!

Sowas wie eine Arena, in der man später alles verbrennen kann. Jetzt zahlt sich die ganze Mühe aus!
Jetzt sieht man aus dem Orangengarten ganz durch und bekommt langsam einen Überblick. Stellt euch mal vor, ich würde zwei Flamboyanos als Kaskaden an die Kante stellen und sie wie zwei Sonnenschirme über die Arena gestalten und wachsen lassen.
Der Plan: Am rechten Ende von Arena und Ebene 4 steht der große Baum, der mir heute zum ersten mal auffiel. Da ist meine Grenze und dort werde ich einen Verbindungsweg freiräumen.Dann kann man die Spaziergängen zu Runden erweitern und unterschiedlich kombinieren. Juhuu, das mach ich jetzt gleich!
Vielleicht ein einmaliges Bild. Selbst vom Palmengarten aus sieht man jetzt ganz durch, aber das Pavillon wird hinten schon bald zugewuchert sein.

Jetzt fällt mir auch ein warum ich einen Orangenbaum hinter den Wald gesetzt hab: Wenn der Wind vom Osten kommt, bläst es den ganzen Orangeduft in den Wald und wenn der Wind vom Norden kommt, würde von dort auch der Orangenblüten Duft kommen.

Kahlschlag

Die neuen Bäume warten auf ihr neues Zuhause. Altes muss weichen, doch es ist eine gefährliche Arbeit und kaum zu bewältigen.

Das auf der Schutzbrille ist Wolfsmilch, zäh und klebrig wie Teer! Nicht auszudenken, wenn man so etwas in die Augen bekommt!
Insgesamt ist es schlimmer als befürchtet! Es gibt über 60 dieser Bäume die ich fällen muss. Doch, falls ich es nicht schaffen sollte, hab ich mit dieser Aktion schon viel Zeit gewonnen!
Durch Rinde und Cambium, damit die Teile bereits stehend trocknen und nie wieder auf mich runter spritzen!
Das wird das Tageswerk. Die vierte Ebene soll heute Abend sauber sein!
Dann wird vielleicht auch der Ausblick besser! Der Schatten bringt mir gar nichts, sondern raubt nur die frühe Morgensonne. Das war noch gegen 9:30 Uhr.
Und das um 12:00 Uhr.
Das war schon grenzwertig, aber jetzt hab ich Siesta und heute Abend nur noch die Kür. Alles gemütlich wegräumen und vor allem mit dem Rechen durchgehen. Letzteres macht Spaß, denn da hat man einen schöneren Vorher- Nachher Effekt.

Määäh

Heute Morgen Fingercheck – Pflichtpause! Aber Mähen ging! Und es gibt Zeugs zu schneiden, dass man den Boden nicht mehr sah! Ich vergas schon manche Minipalmen zu gießen, weil ich sie nicht mehr gefunden habe.

Der Hügel macht keinen Spaß! Den sollte ich so bald wie möglich Umgraben und abdecken!
Da kommt schon eine Fläche zusammen. Es ist wie beim Staubsaugen. Je weniger rumliegt desto einfacher kommst du durch.
Blick zurück.
Der zweite Weg war praktisch nicht mehr da. Das wars von der Arbeit. Es riecht alles so intensiv wie Rhabarber, nach Anis, Fenchel, Thymian, Tomaten, Wehrmut und was weiss ich nicht alles.
Noch ein Besuch beim Kürbis. Kürbisse und Papayas vergehen hier im Winter am Mehltau, doch zum Glück gibt es eine wirksame Bio-Lösung zu spritzen!