Also seit ein paar Tagen hab ich das Gefühl, dass die Sonne steil am Himmel hoch steigt und es schon gar nicht mehr möglich ist, länger an der Sonne zu arbeiten. Mitte Februar, das ist also der Wendepunkt. Davor sind die sonnigen Tage perfekt und danach wieder die schattigen, bis Dezember. Also mach ich lieber mal langsam! Gestern musste ich Waldarbeit machen, weil immer wieder Äste runter krachen.
Die größten Brocken sind weg und inzwischen auch die anderen Wurzeln. Insgesamt sollte ich diesen Winter noch 40 dieser Wolfsmilchbäume entwurzeln! Es wartet noch brutal viel Arbeit, aber es kickt mich auch, wieder schöne Veränderungen zu sehen!Man kann schon durchlaufen und die größte Fläche trocknet bereits in der Sonne. Morgen ist der Viehkram voll draussen! Dann hab ich noch eine Menge Erde abzugraben! Es wäre echt ne Action, aber jetzt hätte ich die Chance den kompletten Hinterhof einzuebnen und mit Unkrautfolie und Revuelto abzudecken. So wie meine Terrasse. Dann kann man später immer noch kleine Beete rausstechen und abgrenzen. Wäre eigentlich auch ne super Gelegenheit für ein weiteres großes Früchtepavillon! Müsste ja nur einen Draht zu meinen Parchitas ziehen, dann holen die sich das in vier Wochen. 😃Beim Sortieren kommt karrenweise schönes Vulkangestein raus. Alles von der selben Sorte. Hier hab ich einen besonderen abgewaschen. Ringsrum ein schöner Tropfen und mit der Naturröhre könnte man vielleicht einen schönen Brunnen basteln!
Eigentlich waren es nur zwei Stunden effektive Arbeit hier, weil ich am Vormittag bei Mike war. Wir checkten gemeinsam das neue Zubehör für die Motorsense. Dann mähte erst ich ein- zwei Stunden, bevor ich Mike mit dem Gerät alleine lies. Um drei arbeitete ich dann bei mir weiter. Was gut ist, weil so ein Vollmarathon endet zu oft mit Kopfweh und ich will mich diesmal echt nicht mehr hetzen!
Wie bekommt man einen Baum mitsamt Wurzeln raus?Zuerst gräbt man alle Steine aus, an denen er sich halten kann. Was das bringt? Mehr Steine!😍 Leute so wird man halt mit der Zeit, wenn man erst mal steinreich ist! Du brauchst immer mehr! „Steinreich“ gibt es übrigens auch im Spanischen! „Rico de pietras“.Da steht er nun, auf der Hochebene. Dort links liegt ja bereits eine kleine Sondermülldeponie, denn diesen Mist kannst du zwei Jahre lang fast nicht verbrennen. Diesen schönen Stamm hätte ich stehen lassen, wenn es keine üble Wolfsmilch wäre! Es gibt viele Wolfsmilchgewächse und viele lösen auch noch Allergien aus. Eine ganz üble Sauerei, die ja nicht ins Auge gehen darf! Das werden sie nicht müde zu betonen! Erst heute mein Abuelo wieder! 🥰Nach gut zwei Stunden, lag auch der fetteste Kandidat flach! Es war 17 Uhr und ich hatte noch die pralle Sonne zum Duschen. Es scheint per Katapult in den Frühling zu gehen! Meine Hanfshorts waren so nassgeschwitzt, dass sie wie feuchte Lederhosen an mir runter hingen! Danach hab ich mir einfach meinen Feierabend gegönnt und genoß den Spaziergang durch den Park!Auf dem Weg kommen wir an einer Stelle vorbei, die ich mit dem Überschuß an Erde und Biomasse füllen kann. Vielleicht mal ein flaches Blümchen, oder ein Kaktus, aber dieser Platz soll eigentlich frei und eben werden, dass man mit dem Auto fast am Abgrund parken kann. Als Park- Feier- und Feuerplatz. Mein Kreisverkehr! 🤣Mein erster WeihnachtssternWenn ich ihn näher betrachte, denke ich immer: „Manamana – dü düü dülüdü“ Die Mangas sind lustig! Fast schon explosionsartig platzt die komplette Saison in Miniaturausführung raus. Äste, Blätter und Blüten müssen nur noch wie Antennen ausfahren und sich entfalten. Die Blätter werden so schnell wachsen, dass sie einige Zeit nur rot und lätschig rumhängen werden. Das ist eine Lippens, später mal mit kleinen Früchten.Eine „Keitt“ scheint wohl nichts als Blüten im Sinn zu haben.Juhuu, kommt wieder ein neuer Farbtupfer dazu!Die blühen ewig und locken die Bienchen nur so an! Perfekt für die Parchitas daneben. Deshalb achte ich von Anfang an auf die Kombinationen mit Bienenmagneten.
Der erste Baum mit seiner gemeinen Wolfsmilch wäre entwurzelt. Man weiss irgendwann nicht mehr was man gerade macht. Steine oder Bäume ausgraben. Schönes Vulkangestein kommt bisher aus der Erde.
Ein Hauptgrund, warum ich so frühzeitig berichte, sind die Zwangspausen! Bis man so einen Baum mit ein paar Felsen aus dem Boden gezogen hat läuft man halt doch warm! Ein Liter Wasser und 30 min. Pause hab ich mir als Pflicht auferlegt.
Wie Schnüre kann man dieses geilwüchsige Gestrüpp rausreissen. Damit laufe ich 20 mal zu dem Haufen, der immer größer wird. Auf der anderen Seite sieht man aber fast keinen Fortschritt! Wenigsten wirkt der Busch schon etwas ausgehöhlt. Gerade mal genug, damit sich die anstehende Arbeit schön präsentieren kann. welchen würdest du als nächstes greifen?
Halb vier, dritte Pause wegen Überhitzung!
Jetzt kann man sich wenigstens wieder vorstellen, dass es auch mal ein Ende haben wird. Erinnert ihr euch an die Hochterrasse, die ich für die Tanks räumen musste? Das war viel schlimmer! Hier muss man das Zeugs wenigstens nicht den Berg hoch ziehen!
Jetzt wirds mir zu nackig hinter dem Wohnwagen! Erst mal ne kleine Rollerfahrt um ein Seil für den schwarzen Vorhang zu besorgen. Das fahren tut immer gut! Bis auf einmal! 😅 War vorhin auch schon mit dem Roller bei Geza und Mike.
Genug für heute! Die Wurzeln auf der Schubkarre haben eben noch verbittert gegen mich gekämpft. Das könnte etwa ein Viertel vom Gesamten sein. Hier hängt nun mein vorläufiger Sichtschutz, den ich gestern bei Chris und Deby genäht hab. Das Gestrüpp muss zwar nicht sofort, aber letztendlich auch bald weg.
Der Container soll mit dem Eingang 2 – 3m vor dem grünen Zaun stehen. Ungefähr einen Meter von der Straße weg. Gestern Abend hab ich es ausgelasert. Links ist der Boden 35 cm zu hoch. Würde ich das abtragen, dann müsste ich auch die drei Meter vor der Türe abtragen. Generell würde mir das gefallen, aber der Container soll wenigstens so hoch auf Sockeln stehen, dass er von unten schön belüftet wird.
Bisher war mein Wohnwagen immer hinter dem Busch versteckt, aber jetzt werde ich die ganze Ecke aufräumen.Erst mal ein Loch für den ersten Zaunpfosten buddeln.Seht ihr? Das ist die bessere Schubkarre!Auch für so Zeugs sehr praktisch! Später wurden die Ladungen immer größer.Hier kommt der erste Zaunpfosten. Vier Meter von der Straße entfernt, kann man vorläufig ein Tuch von dem neuen Pfosten bis zum Zaun spannen. Wenn das Tuch gespannt ist, misst es zwei mal zehn Meter. So bekomme ich meine Privatsphäre zurück und kann draussen in aller Ruhe den Platz für einen Container vorbereiten.
Aber auch der ganze Busch direkt hinter dem Wohnwagen muss weg!
Das ist alles voll mit verrottetem Holz, Kompost, Erde, Steine. Ein Eldorado für Ratten, Mäuse und Eidechsen, das ich komplett trocken legen werde. Mit dem Container und der Planung fürs Tor, muss ich die ganze Architektur dieser Ecke auf den Punkt kriegen. Da wäre es dann auch mal gut, wenn man sehr bald den Boden sehen könnte.
Das ist so viel Biomasse, dass ich wahrscheinlich die nächsten zwei Tage nur noch am hin und her laufen sein werde.
Hab die letzten acht Stühle geschnappt. Zwei weitere stehen jetzt bei Javier, der in dem weißen Haus hinter mir wohnt. Dort werden sie zukünftig auf ihren Stühlen von der Terrasse runter schauen, um mich beim Arbeiten zu beobachten. 🙂 Oder beim Sitzen, auf meinen tollen Stühlen. 😄
Insgesamt stehen jetzt 14 gleiche Stühle für kleinere Steingartenkonzerte zur Verfügung. Das wird der perfekte Platz für magische Momente! Bis dahin kann man im Park, im Wald und auf den Terrassen lauter Zweiergruppen verteilen. So gibt es für jede Uhrzeit und für jedes Wetter ein Plätzchen.
Der Regen hat den frisch angehäuften Kieshaufen im Park zu einem festen Platz manifestiert!
Den Tisch hab ich heute, nachdem er mir genug gealtert ist, mit Klarlack lackiert.Meinen neuen Platz fand ich später aber doch auf der anderen Seite. Sichtgeschützt durch den Bambus kann man zwischen den neuen Pflanzen ins Tal schauen..An einer weiteren Stelle hab ich die Mauer ausgehöhlt und mit einer sehr schönen Erdmischung aufgefüllt.Dort stehen jetzt drei kleine Granadilla-Passionsblumen.Die neuen Granadillas werden schräg bis aufs Dach gezogen. Vor der Terrasse nimmt sich bereits die Königspalme ihr Erdreich ein! Die Granadillas auf der Mauer bekamen so ihre eigenen 100l. Erde, die fast bis in den Boden darunter reichen könnte. Sehr spannend, weil die Parchita, die in einer überschaubaren Erdschicht, über einem gut belüfteten Kieshügel steht, wächst gerade zum Monster heran! Da wirkt die Konkurrenz, die direkt im Boden steht, geradezu mickrig! Die Vordere steht im Boden, die Hintere steht im Hochbeet, neben dem Steingarten. Seht ihr was da hinten für ein fetter Busch angewachsen kommt? 😳 😄
…hat uns heimgesucht und schüttet sich hier aus. Perfektes Timing! Frisch gemäht, kann man trotzdem trockenen Fußes über die ganze Finca laufen und die neue Terrasse setzt sich auch schön! Ein guter Tag um den Schultergurt zu verfeinern!
Die komplette Innenkante wurde zu einer Rundung geschnitzt und mit Bienenwachs eingerieben. Dann hab ich den inneren Rand mit einem Holz gerieben und geformt. Fühlt sich richtig an! Wäre gut, wenn ich so ohne Polster auskomme, weil das schlichte Leder trägt sich total kühl und angenehm!
Viel mehr wird heute nicht mehr laufen… 🙂 Essen gehen, hab ne Einladung.
Heute Morgen zog ich gleich mal mit Motorsense und dem neue Ledergurt los. Hier sind ein paar Bilder, was man mit einem Liter Benzin bewegen kann.
Mangogartendanach.In der Arena lies ich zur Veranschaulichung ein paar Meter stehen.Hier, der Garten, der noch keinen Namen hat und die Arena von oben.Orangengarten davor. Gut, hier rupfte ich neulich schon das Gröbste.danach.vierte Ebene, davor.danachPfirsichgartenZwei Schritte weiter.danachPfirsichgarten / WaldMann kann es schon komplett wegfräsen, wenn man sich die Mühe macht.
Danach hab ich noch einen Liter bei Mike verheizt, wo noch weitere tausende Meter auf uns warten. Morgen soll es wieder regnen, dann wächst es wieder neu! 😅 Mit dem Ledergurt ist es schon besser, aber er ist noch nicht ganz ausgereift.
Und gleich an der Terrasse weiter gemacht! Den letzten Sand hab ich mit dem Besen verteilt und gerade gezogen. Immer wieder festgetrampelt. Damit gab ich nochmal alles vor dem nächsten Regen, der jetzt für mich arbeiten wird!
Diese zwei Polster haben wir heute bei Chris geschnitten und bezogen. Ein wasserdichter und wetterfester Markisenstoff, den man einfach und sorglos bei jedem Wetter liegen lassen kann. Sie sind noch nicht ganz gespannt, weil sie erst noch von Hand zugenäht werden.
Bei Chris ist es immer schön! Toller Platz, Deby lacht und verwöhnt uns, toller Kollege, toller Hund, toller Kater, (auf dem Dach), Hühner… 😄 Am Abend hab ich noch einen Ledergurt für die Mähmaschine gebaut. Viel angenehmer! Das merkt man schon ab der ersten Sekunde! Foto folgt morgen!