Damit wir in ein paar Wochen ein Bild zum Vergleich haben. Dieser Kandidat fängt gerade an zu wachsen.

Mir scheint zwei Kakteen bekommen in diesem Sommer ihre ersten Blüten.
Seit heute Morgen hab ich eine Ingwerplantage.
Dieser Bericht kommt übrigens live aus dem Wald!


Die Erntezeit wird frühestens im November beginnen.

Ich hab sie eben von dem großen Orangenbaum geschnitten. Er ist tatsächlich veredelt und mir fiel eben erst folgender Unterschied auf:


Hab schon alles fachmännisch abgeschnitten. Würde man die unteren Äste wachsen lassen, würden sie schnell dominieren und der untere Abschnitt vom Stamm würde noch dicker. Wenn ich dagegen die Äste knapp oberhalb wachsen lasse, wird dieser Teil vom Stamm dicker. Sicher kämen von unten auch keine guten Früchte, weil die veredeln das ja nicht umsonst!
NACHTRAG, 22:00 Uhr: Das war eine wichtige Entdeckung, denn danach untersuchte ich alle Orangenbäume um festzustellen, dass die alle veredelt sind! Man sieht es nur nicht! Bzw. die Stellen sind immer sehr weit unten und man kann nur eine feine Linie erahnen, wenn man ganz genau sucht. Nach dem Umzug wurden fast alle unteren Stammtriebe dominant, weil der veredelte Teil immer viel anfälliger ist. Hab schon reagiert und werde morgen Bilder dazu machen.
Heute hab ich neun Pflanzen als Randbepflanzung eingesetzt. Zuerst hab ich im Internet geschaut, wie groß die überhaupt werden können. Die Pflänzchen, die man am ehesten an den dunklen Flecken vor dem Rand erkennt, könnten ne kleine Hecke werden. Ich las ebenfalls, dass diese Früchte richtig edel sind! Viele Vitamine, Mineralien, Protein und Antioxidantien… Und alles einzelverpackt! 😃


Sechs Pflanzen stehen noch im Topf. Vielleicht teste ich die zum Vergleich in einem anderen Klima. Würde jede nur 10 Früchte tragen, wären es schon 240. Ich geh mal von doppelt so viel aus, aber hier wächst das Zeugs echt sehr gut! Ernte von Dezember bis Juni.
Angeblich kann man eine sehr gute Marmelade davon machen! Im Smoothie wären sie sicher auch eine sehr erfrischende Bereicherung!
Eben hab ich noch Pepperoni Samen eingesetzt. Das wäre auch noch eine nette Randbepflanzung zwischen den Bäumen und scharfe Pepperoni kann man auch immer brauchen… oder trocknen.
Neulich hab ich bereits eine sichtgeschützte Feuerstelle für die Abende eingerichtet. Dazu diente ein altes angerostetes Fass, ohne Boden, aber mit vielen Luftlöchern in der Seite.


Den Tag konnte ich es richtig genießen mit Spielereien die Zeit zu verbringen. Hab viele Fundstücke geschrubbt und im Steingarten verteilt. Auch bei dem großen Stein hab ich mit kleinen Hölzchen und Wasser jede Rille ausgekratzt, damit das Profil, die Schatten und Kontraste richtig zur Geltung kommen.



Hatte zwar keine Nachtschicht, wie der Gecko im Vorzelt, aber ich lasse mich trotzdem mal inspirieren und lege einen lockeren Tag ein. Hab ich mir verdient! Musik läuft… Nachdem ich meine gestrige Aktion überschlafen hab, entschied ich mich doch gegen den Aussichtspunkt über dem Steingarten. Es bleibt hoch, begehbar, aber nicht höher als die Mauer, weil ich eine harmonische Form schaffen will. Große Felsen kann man immer noch draufstellen. Später kommt ein Häuschen auf die Seite, die näher am Meer liegt. Natürlich mit Dachterrasse und das Ganze ebenfalls auf einem Hügelchen. Dann hab ich meinen Mirador. Mit etwas Glück darf ich ab Montag morgens wieder Laufen gehen.
Tag 3, geschuftet! Teilweise ist es echt zäh! Dieses Gras ist voll übel, weil es sich ziemlich hartnäckig verwurzelt. Es gehört auch nicht in diese Natur, sondern kam als Invasion aus Afrika. Wenn es dann noch mit Steinen verwachsen ist und die Sonne auch noch von Oben runter knallt, will man am liebsten nach fünf Minuten wieder aufhören. Und wie kann man sich selbst motivieren? Man baut sich zur Belohnung einen Mirador, also eine Aussichtsplattform.






Na, jedenfalls ist die Motivation wieder da. Jetzt muss ich bald mal wieder Steine legen, denn so viel Material hat es jetzt gar nicht mehr zum füllen. 🙂
Leute, ich hab geraucht und zwar tagelang, bevor ich überhaupt darüber nachdachte, wie das eigentlich begann. Zigaretten kosten hier ja nichts und man kann ja jederzeit wieder aufhören. Man wird halt komisch angeschaut, muss sich erklären und daran bin ich schließlich wieder aufgewacht. Ins Dunkel starrend, musste ich echt ne Weile überlegen: „ohgott, hab ich geraucht?“ 🥵💀💩 ne, oder? Dann war es gewiss! Träume können einem echt ganz üble Streiche spielen! 😅
Es regnet, wunderbar! Der Himmel hat mir ne Zwangspause verordnet. Gut wenn wenigstens einer vernünftig bleibt! Erst mal eine rauchen. No broma, „witzle“ gottseidank! 🙂
Es waren nochmal ein paar heftige Stunden schufterei, aber nach einem müsehligen Start, hat sich doch einiges bewegt.




Gleich dahinter liegt noch so ein zugewachsener Hügel. Alles diese gelblichen Lavesteine und eine extrem gute, lehmige Erde. Rechts liegt ganz viel Lavaschotter, der ebenfalls das Substrat bereichert. Beim letzten halben Meter kam dieser schöne Schatz zum Vorschein:


