Schubsen

Scheinbar hab ich während der Baupause, seit Anfang April, die Erinnerung an das Buddeln und Schubkarren schubsen, schön fantasiert!? Heute nutzte ich das schattige Wetter zum Aufräumen und das war nicht so spaßig! Wiederspenstische Steine aus dem Boden kratzen und schwere Eimer in die Schubkarren heben, war erst mal mühsehliger als erwartet. Blöde Fotos hab ich auch noch gemacht! 😃

Ich wollte eigentlich hier geradeaus Schaufeln, darum hatte ich diesen Ausschnitt gewählt. Wegen der Materialqualität triftete ich aber immer weiter nach rechts ab.

Würde ich nur aufräumen, wäre es echt eine Qual! Aber ich zauber ja auf der einen Seite einen Hügel weg und lass an gewünschter Stelle meinen Hügel wachsen:

Die schlechtere Qualität sollte unten liegen, dass ich nachher die schönere Erde oben drauf packen kann.

In der Mitte will ich nachher eine kleine Hochebene auf der man richtig rumlaufen kann. Von Dort kann man später vielleicht sogar La Palma sehen. Unten soll der Hügel richtig breit werden. Das ist ja auch eine Gelegenheit, das überschüssige Material unter zu kriegen, bevor die nächste Erde kommt.

Es ist ja auch mein Sport und ich muss nichtmal fürs Studio zahlen. Jeder Quatratmeter den ich so dazu gewinne ist ja jetzt für immer mein! Ihr seht schon, ich muss mir mal wieder gut zureden. 😃 Nein, alles gut! Es wird ganz schnell wieder zur Meditation und trotz der Ruhe bewegt sich was. Mit Wolken arbeite ich daran weiter, wenn die Sonne scheint mach ich lieber Musik, oder stapf mal wieder durch den Wald.

Expedition Ausgang

Heute war ich so weit oben, dass ich nur noch drei Schritte vom Ausgang entfernt war. Letztes mal, war bei der neunten Ebene Schluss:

Zum Glück hatte es heute keine Dornen!
Zehn Minuren später ging es auf die zehnte Ebene. Die ist ca. 3 Meter breit.
Hier sitze ich bereits auf der elften Ebene. Ein Sitzplatz auf dem höchstens drei Leute sitzen können.

 

Daneben könnte man mit wenigen Schritten die Straße erreichen. Von Oben sieht man das aber nicht, weil dort eine Mauer mit Fincawasserleitungen im Weg ist.

Vielleicht pflanze ich dort Dornenbüsche und schneide an einer verwilderten Stelle einen steileren Weg frei, für den man unbedingt eine Leiter braucht. Diese Leiter weg zu nehmen, war ursprünglich als mein „Tor“ geplant.

Das ist der Blick von der elften Ebene. Eine Seilbahn wäre doch der Knaller! 😃
Von der zwölften Ebene sieht man sicher schöne Sonnenufgänge! Rechts sieht man noch das Haus von Jabier. Wenn ich mich zurück lehne sieht mich aber keiner mehr. Von hier seh ich meine Freunde, wie sie die Straße hoch und runter fahren. Man sieht aber auch, dass es nicht mehr allzu weit zu den Wäldern auf dem Berg ginge.
Hier hab ich alle im Blick! Rechts, Isabel, Rositha und Manuel. Links von der Plantage sehe ich zu Piet, Chris & Deby, Geza, Mike, Jeannot & Bernadette, Giovanni und Santiago. Muss unbedingt einen Spiegel besorgen! 😃
Der Abstieg sieht noch abenteuerlich aus, aber ich liebe das geheimnisvolle und es geht ganz gut!
Jetzt kann ich sogar dem Strommasten etwas abgewinnen, der mich bisher aber auch nicht sehr gestört hat. Es ist mein Höhenmaß, denn auf den oberen Ebenen hab ich die Spitze etwa auf Augenhöhe. An Tagen wie heute und eigentlich fast täglich gibt mir das Plantagenzelt Windschatten. Und Augen hat es auch keine! Nur tonnenweise Bananen! 🙂
Auf dem Bild hab ich meine zwei Sitzplätze der elften und zwölften Ebene markiert. Ein richtiger Spaziergang! 

Expedition Westhang

Na, spürt ihr schon, wie es vor Spannung kribbelt? 😃 Eigentlich wollte ich nur eine Blume des Tages fotografieren, aber dafür musste ich heute in schwindelerregende Höhen aufsteigen:

Schwer zu sagen, ob ich für dieses Bild in, oder auf meinem Kaktus stand! Eigentlich beides.

Diese Pflanze ist eine Welt für sich!

Unter seinen massiven Stämmen verbergen sich ganze Räume.
Auch nach oben wächst dieses Monstrum weiter als das Auge reicht. Jedes Teil ist so groß und schwer, dass man die Dimension kaum mit der Kamera erfassen kann. Fast schon ein Problem, denn wenn man nur einen Teil aufräumen wollte, hätte man mit jedem Segment 5 – 15 kg Biomasse in der Hand, die nichtmal trocknet. Wenns reicht!?
Eine Terrasse weiter unten sieht er schöner aus. Wo er wie ein Wasserfall nach unten „fliesst“.
Und wenn ich schonmal auf der achten Ebene stehe, sehe ich doch gleich mal nach, wie weit ich noch ohne Werkzeug komme. Das weisse Zelt vom Orangenbaum ist ganz nützlich für den Überblick.

Wollte ich mich von hier aus z.b. mit einem Gast beim Wohnwagen unterhalten, bräuchte ich ein Telefon. Auch Isabel kann mich nicht mehr rufen, die mich eben wieder lecker bekocht hat.

Doch es geht noch weiter hoch als ich dachte. Jetzt sitze ich auf einer kleinen neunten Ebene im Schatten. Weder die Nachbarn oben, noch die unten können mich sehen. Der Wind ist erfrischend! Es gab hier oben Ziegen! Der Geruch erinnert mich an Wildgehege im Wald!
Wald ist fast schon untertrieben! Teilweise ist es so dicht, dass du keinen Meter weit siehst!

Vielleicht finden hier die nächsten Expeditionen in unbekannte Gebiete statt. Gründe gäbe es genug! Erstens muss ich bald von ganz oben eine dicke Wasserleitung nach unten verlegen und zweitens sehne ich mich nach einem Weg, der ganz nach Oben führt. Das wird meine Abkürzung in die Stadt, aber auch runter an eine der schönsten Küsten, die unsere Insel zu bieten hat. Dort bekommt man nach 300 Schritten die spektakulären Sonnenuntergänge geboten! Eigentlich schon nach einem Schritt Aber jetzt kommt das Beste:

Eben entdeckte ich durch die günstige Sonneneinstrahlung, dass es noch weiter oben eine richtig große, zehnte Ebene gibt!

Ist das nicht unglaublich? 😊

Rechts von Jabier’s Haus endet seine Einfahrt an der Mauer. Auf der Höhe saß ich eben. Die Ebene darüber ist dieselbe, auf der das Haus links und der Tank rechts stehen. Würde man von der Straße runter sehen sieht man nichts als Busch und, dass man dort in eine unbekannte Tiefe stürzen könnte. Es gibt hier oben die größten Stämme auf dem ganzen Grundstück. Der Wald auf der zehnten Ebene. Derzeit noch total uneinsichtig! Mein Plan ist es dort mit einer 3m. Leiter durch den Busch auf die Straße zu steigen. Wenn ich die Versteckte Leiter wieder wegnehme ist die zehnte Ebene und damit mein ganzes Grundstück abgeriegelt.

Jetzt ist es wieder Zeit für die geheimnisvolle Moderatorenstimme:

Wie wird es weitergehen? Werden auch noch eine elfte und zwölfte Ebene auftauchen? Wieviele Gärten sind das eigentlich? Wird GöG bald vor lauter Glück überschnappen? Und wird er bald schon Eintritt kassieren? Wird es eines Tages eine Seilbahn bis zum Wohnwagen geben?

Vielleicht klären sich manche der großen Fragen schon bei der nächsten Expedition. Seien sie dabei, wenn es wieder heisst: Die großen Abenteuer, von, mit und bei GöG. 🤗

Valencia

Zwei Orangenbäumchen, die ich wegen ihrem klangvollen Namen gewählt hab. Sie wurden aber auch von der Gärtnerin sehr gelobt! Hätte ich sie nicht umziehen müssen, könnte ich schon bald die ersten vier Früchte probieren. Bin ja neugierig! 🙂 Jetzt entdeckte ich einen Direktsaft, der mir wenigstens eine Idee gibt, in welche Richtung der Geschmack gehen könnte:

Es ist echt spannend, wie weit z.b. die Sorte Navel von Valencia entfernt liegt, obwohl beide zu den säurarmen Edelsorten gehören! Navel gibt bereits den Inbegriff von einem leckeren Orangensaft, wobei etwas im Geruch liegt, das sicher nicht jeden Geschmack trifft! So wie z.b. ein Kristallweizen für manche nach Kotze riecht. 😃 Der Valencia Saft ist auch wirklich sehr lecker, geht aber in eine Richtung, die ich auch mit künstlichen Orangenaromen in Verbindung bringe, weil es mehr nach Orange schmeckt als Orangen. Und weil es mich schlicht an Instand-Orangengetränke erinnert. Natürlich viel besser! Beide sind ein Inbegriff für Orangen, aber jetzt fällt mir erst so richtig auf, wie weit das Spektrum von Orangen überhaupt ist! Insgesamt hab ich bis jetzt fünf Sorten. Der Große hat irgendwas mit Washington im Namen und erinnert mich zumindest optisch etwas an die Saftorange, weil beide Früchte am underen Ende so einen knubbeligen Abschluss haben. Leider finde ich auf die Schnelle nicht das Fähnchen der fünften Sorte. Vielleicht kann Giovanni mir dabei helfen, denn er sagte damals, dass die Sorte in Italien sehr beliebt sei. Sobald wir wieder raus können werde ich noch mehr Bäumchen dazu holen! Allein schon wegen dem Blütenduft! Wenn die Saftorange bald anfängt Früchte zu bilden, wird bereits die erste kleine Valencia anfangen ihre weissen Blütenknospen zu öffnen.

Was ich auch noch bemerkenswert finde: Avocado und Mangobäume sind fast immer veredelt! Also wurden edle Triebspitzen auf solide Stämme gepfropft. Bei Orangen sah ich das bisher nur ein einziges mal! Nämlich bei meinem fetten „Washington“:

Triebe die von unterhalb kommen tragen eine andere Sorte. Meist schlechter, weil die veredeln ja nicht ohne Grund!

Nach dem zweiten Glas Valencia muss ich hinzufügen, dass der nicht nur wenig, sondern scheinbar gar keine Säure hat. Er ist auch nicht übermässig süß, aber sehr fruchtig!

Expedition „Bruch“

Neue Abendteuer, von, mit und bei GöG. 😊 Der Titel steht für Mauerbruch! Muss die Finca wieder zurück geben weil sie kaputt ist. 😄 Vorn Vorne: Heute begann ich nach einer langen Siesta  wieder mit Dornen klein zu schnipfeln.

Diesmal begann ich auf der anderen Seite eine Weg zu erschliessen. Das ist der Abstieg zum Feigengarten.
Der Abstieg ist praktischer als er aussieht. Unten angekommen, geht es links über die Leiter zum Feigengarten.
Nach rechts sieht man heute zum ersten mal, was hinter dem Gestrüpp vorkommt. Das Rohr werde ich kürzen. Wahrscheinlich war hier der original Abstieg, denn ein Teil der Steine rutschte vor sehr langer Zeit hier runter! Davor war hier wahrscheinlich ein schönerer Übergang.
Ein Blick vom Feigengarten, zurück auf den Weg, den ihr auf dem vorletzten Foto gesehen habt. Fast überall muss ich mich durch so ein Gitter von Dornen schneiden. Manchmal schnipfelt man für einen Schritt ne halbe Stunde, von oben bis unten durch. Das meiste wird geich in 20 cm Stücke zerstückelt, damit ich es später mit dem Kübel aufsammeln kann. Soll ja mal ein Barfuss-Pfad werden. 😃
Am Ende vom Feigengarten versuche ich zu verstehen, was in dem Gestrüpp liegt. Der mittlere Kanal sieht aus wie der von gestern.
Einen Schritt zurück getreten. Hier hatte ich schon über dem Steinhaufen aufgeräumt.

Erst nach einer Weile hab ich erkannt, dass der Steinhaufen unter dem Gestrüpp eine eingestürzte Mauer ist.

Lange her weil die Steine eine schöne Patina haben, als würden sie schon immer so daliegen!
Nach 10 Metern…
Stand ich hier. Jetzt noch 6 bis 7 Meter, dann kommt der erste Abstieg von Gestern. Unten ist wieder der Wasserkanal.
Also vom Feigengarten aus gesehen, müsste die Terrasse über 30 Meter lang sein.
Da hinten umgedreht, stehe ich wieder vor einem Aufstieg. Der Weg auf der Mauer, geht bis zur Grundstücksgrenze, ein Stockwerk höher. Dann wieder einen langen Bogen nach links, bevor es von der Rückseite in den Wald geht.
Wieder zurück zu der eingestürzten Mauer. Oben erahnt man eine Stufe, die in der Mauer abgesetzt ist. Vermutlich war das ein Pfad, der sanft in den Feigengarten abstieg. Ich kann es ja jetzt so reparieren, eie ich es für richtig halte.
Jetzt arbeite ich mich direkt nach oben durch und hier fiel es mir auf: auf zwei Ebenen rutschte ein Stück Mauer ab, an derselben Stelle. Zufall?

Jetzt haltet euch fest: An der oberen Grundstücksgrenze ist die Mauer genau an der selben Stelle abgerutscht. Der Bruch fängt genau an derselben Stelle an und hört genau an der selben Stelle auf! Die Bruchstellen liegen mit etwa 15 Meter Abstand genau übereinander. Wahrscheinlich gab es dort eine geologische Verwerfung! In meinem Garten? Vielleicht hab ich ja zwei Grundstücke!? 😅  schnell zurück zum Ostflügel.

Der weisse Fleck ist der erste von den vier Bäumchen im Orangengarten. Darunter ist der monumentale Steinhaufen, der rechts mit einer schönen Mauer abschliesst. Auf der Mauer steht die neue Terrasse, die im Feigengarten endet.
Dasselbe von der Grundstücksgrenze aus.
Zum Abschluss nochmal das Ganze mit Weitwinkel.

Jetzt wäre es wieder Zeit für die geheimnisvolle Moderatorenstimme:

Reicht das zum Spazieren? Wird GöG jemals wieder zurück finden? Oder gar die Finca zurück geben, weil sie kaputt ist? Wird es weitere Expeditionen geben? Sind sie gespannt auf die großen Antworten und schalten sie wieder ein, wenn es heisst: Kletten im Ausschnitt, Dornen in den Sandalen und Shorts. Aua, schhh.. 😅

Auch wenn Morgen…

…die Welt nicht untergeht, pflanze ich heute einen Orangenbaum.

Oder zwei. 🙂
Endlich darf mein erstes Orangenbäumchen entgültig in der Erde stehen! Ich kenne das Gefühl, darum hab ich heute Morgen schon gebuddelt, obwohl ich noch gar keine Lust dazu hatte. Dieser Wildpflanze dahinter gebe ich auch nochmal eine Chance. Das ist mir der liebste Typ unter den Wilden und ich werde sie zu einem Bonsai gestalten.
Die Biene ist voll im Rausch und ich auch! Seht ihr die feuchten Blütenstempel? Das duftet unglaublich intensiv! Und das im gesamten Garten.

Jetzt hab ich gleich noch zwei Valencia Orangen dazu gesetzt. Damit stehen dort drei Sorten und der Orangengarten hat seinen Namen verdient. Der Rest wird für Gemüse und kleinere Pflanzen frei gehalten.

Die stehen ziemlich am Rand, weil der Sockel keine Mauer ist, sondern nur auf den Hügel draufgelegt wurde. Darunter können sie endlos wurzeln.
Der temporäre Parkplatz der kleinen Valencia wurde nun für den prächtigen Kaktus frei. So sieht man ihn auch vom Steingarten aus und er kommt sich mit der filigranen Frangipanis, rechts davon, nicht in die Quere. Seht ihr wie schön der gestresste Hibiskus wieder treibt? Die Frangipanis auch! Eine Freude!

Expedition Abstieg

Die Erde im Orangengarten war so schön, dass ich ja bereits schon an Kartoffeln dachte. Dann stellte ich mir alles bildlich vor und kam zum folgenden Entschluss: Das ist meine Lieblingsebene und die Lage ist traumhaft, um hier viel Zeit zu verbringen. Wenn ich hier z.b täglich Gemüse pflege, hab ich auch am meisten Abstand zu den Nachbarn. Würden die meisten Bäume einen, oder zwei Stock tiefer stehen, müsste ich nicht so oft runter klettern, weil die ja eher selten Arbeit machen. Also sollte ich vor den nächsten Entscheidungen einen besseren Überblick über die unteren Terrassen bekommen.

Gestern entdeckte ich hinter der Ecke des Orangengartens etwas was ein Weg sein könnte. Also begann ich mal wieder zu schnipfeln.🙂
Einen Schritt weiter muss man erst mal verstehen was man da sieht. 🙂
Da erkennt man den Abstieg zur nächsten Ebene.

 

Jetzt stehe ich endlich mal unten. Jeden Zentimeter von Dornen befreit. Bisher konnte man von Oben nur erahnen wo der Wasserkanal nach dem Rohr hingeht.
Direkt mal umgedreht, sehe ich den Kanal an der Wand. Das könnte ein alternativer Weg zum Feigengarten sein. Vielleicht liegt auch noch ein Steinhaufen dazwischen, wir werden es bald sehen.
Jetzt schneide ich mich erst mal in die andere Richtung durch, dahin wo die Terrasse am breitesten ist. Schätze mal sieben Meter breit. Eingerahmt von einer Mauer, die von der hinteren Ecke etwa sieben Meter nach links verläuft.

Am Ende liegt ein Aufstieg, den man einfach und freihändig hoch steigen kann.

Die Mauer ist hinter dem Busch.
Beim Blick zurück sieht man schon etwas mehr von der schönen Terrasse.  Auf der helleren Fläche kommt man den Nachbarn schon ziemlich nah. Deshalb will ich hier bald ein paar Bouganville einpflanzen, damit wir auf beiden Seiten einen dichten Sichtschutz haben.
Der Aufstieg läuft sich viel besser als es auf dem Foto aussieht. Sehr gut gelegt, weil jeder Stein genau da liegt wo man ihn erwarten würde, wenn man erst mal losgelaufen ist. 🙂
Einen Schritt weiter nach oben, kann man später entscheiden, ob man nach rechts oder links abbiegen will.
Links geht es noch einen Meter höher, direkt in die versteckte Ecke vom Mangogarten.
Wenn man beim Aufsteigen nach links sieht, erkennt man die ersten Formen von dem alten Steinhaufen, mit den weißen Steinen und den Farnen. Ein uraltes Heiligtum! Der grenzt also an die Mauer der unteren Terrasse an.
Jetzt sehe ich über die obere Mauer in den Mangogarten.
Würde man einen Schritt weiter unten nach rechts abbiegen, kommt man wieder zum Orangengarten, oder zu seinem Abstieg.

Ein Traum von einem Abenteuerspielplatz!

Nochmal ein Blick nach unten in den neuen Auf- und Abstieg, der gestern noch wegen Tonnen von Dornengestrüpp unerreichbar war.
So versteckt sich der Abstieg hinter der großen Mauer vom Mangogarten.

Wird die neue Terrasse doch der neue Orangengarten? Der Wind würde den Duft fast immer nach oben tragen. Gibt es einen Weg, von diesem zum Feigengarten? Für den ich ja bisher noch eine Leiter brauche. Werde ich noch mehr Rundwege entdecken? Seien Sie gespannt, wie es weiter geht! 😉 😃

Magischer Regen

Wenn es duftet wie im Outback! Eine Mischung aus Harz, Wildblumen, Wald und ein Hauch von Teebaum. Eukalytus fehlt noch, aber eben entschied ich, dass ich noch welche ins Tal stellen werde!

Auf dem Weg zum Park und noch einmal zurück geblickt, auf das Wetter da oben.
Und direkt umgedreht zum Meer. Das erklärt die Wettergrenze, in der ich stehe.
Future-Mango-Garden
Nach links gedreht.
Unter der Terrasse räume ich einen Abstieg zur nächsten Terrasse frei.
Die liegt da unten und führt nach links, Richtung Feigengarten. Der liegt gut 30m. weiter.
Von hier, nach links gedreht, sieht man den Orangengarten und rechts unten, wo es so dunkel ist, liegt der Feigengarten.
Mein Wald und Hügel. 😊 da oben arbeitet mein Freund und Nachbar Jabier. Seht ihr wie wertvoll es ist, dass es ein sehr intelligenter Mensch ist und wir uns richtig gern haben? Ebenso mit Alejandro, auf den sein Grundstück ich wiederum runter schauen kann.

Auch darum liebe ich den Wald, weil er ziemlich blickdicht ist und das wird noch besser!

Nochmal gedreht. Links ginge es zurück zum Mangogarten. Der Bambus ist bis zu 5m. hoch. Hinter dem Bambus ist eine schön versteckte Ebene und ich steh im Orangengarten. Den Bambus sollte ich eigentlich schneiden, weil er ganz schön austreibt. Vielleicht werfe ich das zum trocknen auf die Ruine, dann hätte ich ne Ruine mit Bambusdach. 😃  Velleicht räume ich in der Mitte des Bambusfeldes eine Kerbe bis zur Mauer. Da würde sich sowas wie eine Shiva Statue gut machen, oder ein Meditationsplätzchen mit Brunnen…
Weiter gehts zum Waldrand: das ist der erste Baum den ich in seiner Form gestalten werde.
Der Eingang, in dem einem nochmal das Herz aufgeht!
Zurück geblickt. Ich liebe diesen Platz und kann mich kaum satt sehen!

Kommt noch mehr, wir haben ja Wochenende. 🤗

Aus der Nähe betrachtet. Nach dem Regen duftet und blüht es! Die kleinen Wildbienen summen massenhaft über mir im Baum.
Noch näher. Verschachtelt, wild und alt. Ein Mikrokosmos wird folgen.

Jedes mal entdecke ich, vor allem nach dem Regen, Typen und Farben, die ich zuvor noch nie sah. Diese Farben schafft die Kamera nicht mehr! Die Steine schimmern mit einem krassen rosa bis lila Farbstich!
Und jetzt eine Mauer wie hier seit Jahrzehnten gebaut wird. Einheitlich gestutzte Steine, auf fast schon deutsche akurate Weise, mit der gespannten Schnur, millitant, spießig und vor allem kotzlangweilig in Reih ung Glied gesetzt. 😃

Versteht ihr das? Zurück zum Wald:

Hier hab ich eine arme kleine Palme gerettet, die in meinem alten Garten schutzlos fast verbrannt wäre. Ich glaub das war sogar meine Erste. Nicht wissend, dass diese sich eher im Schatten wohlfühlen.

Mein Wald ist zwar klein, aber es ist ein Zauberwald, mit vielen Gesichtern:

Danke, dass ihr euch so viel Zeit genommen habt, um die Begeisterung mit mir zu teilen! Bleibt mir nur noch, wie ein Peter Lustig zu sagen: schaltet die Flimmerkiste aus und geht raus zum Spielen! 🙂

 

Orangengarten

Wobei ich mir mit der Aufteilung noch gar nicht so sicher bin. Vielleicht drück ich am Waldrand doch noch zwei Avocados dazu. Vielleich lege ich auch noch streifenförmige Kartoffel- und Salatfelder dazwischen an. Denn die schöne Erde lädt regelrecht dazu ein!

Mit der Hecke fühlt man sich zwar gut angezogen, aber ich hab sie eben komplett abgesäbelt, damit sie einfach abtrocknet. Das ist ein wiederliches Klettenzeugs, gemischt mit Dornen. Dahinter kommt ein schöner Abstieg in den Feigengarten ans Licht. Der schöne Steinsockel unten ist noch etwas versteckt. Dort gibt es auch ein Ablaufrohr, aus Zeiten, in denen die Terrassen noch geflutet wurden. Das Rohr  hat dahinter eine Verlängerung in den Feigengarten.
Dieses Gummibaumartige Zeugs hab ich eben alles entwurzelt. Eine üble Biomasse, die nichtmal nach einem Jahr getrocknet ist. Vielleicht teste ich mal den Häcksler der Nachbarn.
Das ist jetzt der erste Blick, wenn man vom Mangogarten kommt. 13 x 4 und hinten x 3m. Also hab ich etwa 45 Quatratmeter neuen Boden erschlossen. Achso, mein Boden! Es kam noch gar nicht richtig an. 😊
Nur für den Überblick: So sieht man den Garten wenn man aus dem Wald kommt.
Dasselbe zwei Schritte weiter. Die Längsrichtung läuft Ost- West, weshalb sich auch ein Streifen Maracujas links als Ersatzhecke anbieten würde.

Eben höre ich die Nachbarn. Man erzählt sich die Neuigkeiten. 🙂 Alejandro und Jabier haben sich mega über meinen Eintrag gefreut! Wir bekamen das Grinsen nicht mehr abgestellt. Ich gratulierte Alejandro und seiner Familie zum Familiennachwuchs. Dann haben wir uns noch mehr gefreut. Wow, ich glaube wir haben den Rest der Straße angesteckt! Da ist gerade ne super Stimmung da oben. Voll schön! Isabel hat es mir gestern Abend extra beigebracht, wie die Glückwünsche zur Geburt richtig gesprochen werden. Das ist jetzt echt toll! Spanisch hat sich zumindest so gut gesetzt, dass ich Neuigkeiten auf Anhieb recht souverän aufnehmen kann. Eigentlich wollte ich noch zwei Bäumchen Pflanzen, aber Jabier erinnerte mich daran, dass morgen auch noch ein Tag ist. Recht hat er! Dann werde ich erst mal die ganze Fläche schön aufräumen.