Sehr euch mal das Teil an, welches beim Buddeln ans Licht kam.


Zum Glück kann ich wieder mit der lichtstarken Kamera knipsen, weil es war bei den nächsten Bildern schon ziemlich dunkel.



Sehr euch mal das Teil an, welches beim Buddeln ans Licht kam.


Zum Glück kann ich wieder mit der lichtstarken Kamera knipsen, weil es war bei den nächsten Bildern schon ziemlich dunkel.



Die Tage war ich immer etwas sprunghaft. Mal ne halbe Stunde aufräumen, dann mal wieder eine Stunde Bäume rausreissen. Stecklinge machen, mal wieder was einpflanzen und wenn es etwas abkühlt, auch mal wieder ne Stunde buddeln. Beim Buddeln für den Hügel kam dieser Brocken hier zum Vorschein:


Noch ein paar Bilder vom Rundgang:


Schatten kann man an der Stelle auch nicht genug haben! Links davon sind ganz viele schöne Farne. Alles was im Wald steht muss auch längere Zeit ohne Bewässerung auskommen.

An der Stelle wil ich viele Yukkas und Bouganville setzen, damit das alles, wie eine Trennwand, komplett zuwächst! Dann muss man links um den Baum herumlaufen. Würde ich das jetzt nicht gleich durchziehen, würde ich mir in drei Jahren sicher Vorwürfe machen. Dann würde ich vor der ersten prächtigen Pflanze stehen und denken: Ach hätt ich doch damals gleich mehr davon gesetzt.
Heute bekam ich 15 Yukka Ableger. Man könnte sie direkt in den Boden stecken, aber dann müsste ich zum Giessen auch immer rumlaufen.


Auch keine leichten Entscheidungen! In den ersten Jahren könnte man sie zwar zur Not nochmal rausreissen und umsetzen, was natürlich nicht ideal wäre! In 6 – 10 Jahren, könnten z.b fünf verwöhnte Exemplare, so groß wie haushohe Wände werden, die völlig blickdicht sind. Die Stämme bekommen später mal mehr als einen halben Meter Durchmesser. Damit haben die Wurzeln auch das Potential Mauern zu beschädigen, wenn sie zu nah stehen.
Sie könnten einen auch übelst stechen, wenn sie z.b. zu nah am Weg stehen! Jetzt ist also die Frage, wo stell ich die Dinger hin, dass wir in zehn Jahren z.b. mal gemütlich ums Feuer sitzen, oder sonstwas in sichtgeschützten Zonen machen können? 😀
Ähnlich ist es mit Bouganvillen, von denen ich eigentlich so schnell und so viele wie möglich für die Zukunft setzen sollte! Einmal festgewurzelt, sind diese absolut dankbare sorglos Pflanzen! Sie sollen meine unteren Terrassen zum Nachbar hin dicht machen. Bereiche vom Park und vom Wald verschwinden lassen und ich denke sogar schon darüber nach, die komplette Eingangsseite damit dicht zu machen. Ein paar Stahlpfosten und Drähte und sie würden mir ganze Mauern, oder Zäune ersetzen! Ich hätte auch genug Armierungseisen um damit ein schönes Pavillion zu biegen. Einmal zugewachsen würde es über die Jahre formtreu verholzen. Mit ihren Stacheln machen sie absolut dich und vor allem blühen sie fast immer! Man könnte sie auch mit der Heckenschere stutzen.
Also leite ich mal eine kostengünstige Massenvermehrung ein.


Juhuu, ab heute kann ich wieder mit dem Laptop schreiben. Eben fand ich eine Lösung, wie ich damit über das Handy online gehen kann. Über bluetooth hat es nicht geklappt, aber über das schnelle USB-C Kabel ist es mir eh lieber! Ein weiterer Vorteil, ausser der Tastatur zum Schreiben, dass ich wieder mit der Fotokamera fotografieren und die Bilder wieder ganz einfach auf das Laptop schieben kann. Wunderbar, wie schnell ich wieder schreiben kann! 😀 Und schlimm, was ich mit dem Handy immer korrigieren musste! 🙂 Hatte mich so gut mit meiner Situatiom arrangiert, dass ich mich jetzt richtig verwöhnt fühle!
und er lebt! ❤ Zu den älteren Pflanzen werde ich auch in Zukunft eine ganz besondere Beziehung haben! Wir waren eben noch allesamt damit beschäftigt unsere Wunden vom Umzug zu lecken und das Ganze einfach möglichst unbeschadet zu überstehen. Darum kann ich mich auch über jeden frischen Trieb freuen und es bedeutet mir viel, wenn das Leben wieder aufblüht!
Seht mal wie der aussah. Das war wirklich richtig traurig und dabei hatte er da schon das schlimmste hinter sich! Fast alle Pflanzen sahen so schlimm aus, dass ich mir schon gut zureden musste!

Als ich noch jung und naiv war, kaufte ich diese grünen Urzeit-Stengel:
Damals wusste ich aber noch nicht, dass sie sich über Rizome unterirdisch breit machen. Also kann man sie nicht unter eine Anti-Unkrautfolie setzen. Wegen einer unkontrollierten Verbreitung will es ebenfalls sorgfältig überlegt sein, wo sie nun leben sollen. Darum standen sie wochenlang, fast ohne Erde im Topf. Also robust sind sie schon mal! Heute fiel mir endlich der perfekte Platz für die Sorgenstengel ein:

Die Ecke ist für eine anspruchslose Zierde genau richtig! Vielleicht setz ich noch zwei Kakteen und so Zeugs dazu. Werde bald einen befreundeten Gärtner besuchen und eine Menge solcher sorglos Pflanzen mitbringen.
„Kartoffeln“. Einfach mal als Bodentest. Aber ein Kartoffelbauer werde ich ganz sicher nicht! 😶 Bin da mehr fürs Ernten von Bäumen und Stäuchern. Aber sowas ist ja schnell probiert und bevor die aufgeräumte Fläche brach liegt, drück ich lieber noch mehr Samen und Zeugs wie Knoblauch in den Boden.

Das Beste ist aber immer noch der Blütenduft von dem Orangenbäumchen! Darum bleib ich hier fast jeden Abend noch ne Weile sitzen.
Gestern hat mir Manuel wieder zwei kleine Pflänzchen geschenkt. Die erste wird ein Guañabana Baum.



Die zweite Pflanze soll eine kanarische Palme sein. Wahrscheinlich ein kleines Kommunikationsproblem! 🙂 Das sieht für mich eher nach Königspalme aus, was mir auch recht wäre! Vorerst ziehe ich sie in einem größeren Topf hoch, weil es schwer zu entscheiden ist, welches die nächsten wichtigen Plätze für Palmen sein werden. Ich hab sie gleich meinem kleinen Vogelfreund gezeigt, der aufgeregt gezwitschert hat. 😃 wegen der weissen Fliegen stellte ich die Palme gleich mal neben dem Orangenbaum auf die Mauer. Da kann mein Vögelchen die Schädlinge gleich abknabbern. 😊 wir sind ein Team!
Die Tage mach ich mir Gedanken, ob ich für das Fincawasser eine größere Planung vornehmen soll. Auch wenn es manchmal gut aussieht, sammeln sich langristig unerwünschte Stoffe ab. In größeren Tanks sammeln sich über die Jahre ganze Berge von salzig- kalkähnlichem Zeugs. Den meisten Bäumen schadet das nichts, aber es tut nicht allen Pflanzen gut!



Jedenfalls kommt es weiterhin immer schöner raus. Vielleicht setzte ich einen 500 l. Tank mit Schwimmerschalter ganz oben auf den Hügel, wo das Wasser reinkommt. Gleich darunter könnte ich geschlossene 4 x 1000 l. Tanks setzen. Ebenfalls mit Schwimmerschalter, der den Filter schliesst, wenn die Tanks gefüllt sind. Dann hätte ich immer 4000l. auf dem Berg, der bis ins Tal richtig Druck macht. Wenn Wasser abgelassen wird, öffnen sich Tank und Filter automatisch, damit sich der Puffer von 4000 Liter wieder auffüllt. Für 350 € und jährliche Sandkosten von 30 € würden es mir die Pflanzen vielfach danken!
Nachtrag1:

Hach, die automatische Bewässerung macht mir täglich Freude und spart mir über eine Stunde am Abend! Bald reicht es auch alle 2 – 3 Tage, dafür lass ich sie länger laufen, damit es tief in den Boden sickert und die Wurzeln folgen können. Heute hab ich einen Flüssigdünger gekauft NPK 4 – 5 – 6, also auch für Kakteen geeignet. Damit fülle ich zwei Bierflaschen hochdosiert. Ja, es gab Franziskaner. 🤗 Jetzt kann ich rumfaufen und kleine Schlücke in die Sickerrohre füllen. Während dessen tropfen die Schläuche noch ne halbe Stunde nach und spülen alles in die Tiefe. Es kommt also fast nichts an die Oberfläche. Echt sehr ergiebig! Man kann täglich giessen und der 1000l. Tank hält trotzdem wochenlang!

