Hundertfüßer

Sehr euch mal das Teil an, welches beim Buddeln ans Licht kam.

Der war sicher 12 cm Lang und megafett!


Zum Glück kann ich wieder mit der lichtstarken Kamera knipsen, weil es war bei den nächsten Bildern schon ziemlich dunkel.

Gelegentlich schubs ich mal wieder ein paar Schubkarren auf den Hügel.
Als es für den Lärm zu spät war, rugelte ich noch einen Fels duch die Landschaft. Den setz ich als Grundstein für eine kleine Mauer.

 

Sieben Meter vor der unteren Grenzmauer senkt sich die Straße Richtung Tal. Diese Ecke sollte ich auffüllen, bevor ich die Fläche dahinter aufräume und alles auf den Hügel schiebe. Sonst trag ich es erst weg und muss das Material nachher wieder anschleppen.

Gartenzwerg

Die Tage war ich immer etwas sprunghaft. Mal ne halbe Stunde aufräumen, dann mal wieder eine Stunde Bäume rausreissen. Stecklinge machen, mal wieder was einpflanzen und wenn es etwas abkühlt, auch mal wieder ne Stunde buddeln. Beim Buddeln für den Hügel kam dieser Brocken hier zum Vorschein:

oder? wie würdet ihr den hinstellen? 😀 Natürlich hab ich das Steinchen mit den weissen Flechten nachträglich reingesteckt. 🙂
Nur mal ein Schnappschuß von der Seite. Das ist echt ein Brocken für den Hügel! Sicher 70 cm hoch. Mein Gartenzwerg! 🙂

Noch ein paar Bilder vom Rundgang:

Nichts gegen das Handy, aber die Kamera macht schon viel bessere Fotos!
Der Wald ist noch nichtmal aufgeräumt, aber die erste Yukka steht. An der Stelle soll wieder eine Art Raumteiler zwischen dem kühleren und dem helleren Waldabschnitt wachsen. Die Palme davor lebt auch schon wieder auf.

Schatten kann man an der Stelle auch nicht genug haben! Links davon sind ganz viele schöne Farne. Alles was im Wald steht muss auch längere Zeit ohne Bewässerung auskommen.

Hier steht die zweite Yukka. Das wird der Empfangswald und ab der Yukka sind es noch neun Meter bis zum zum Aufstieg. 🙂 Hier ist der Ausgang vom Mangogarten Richtung Hochebene, auf der der Wohnwagen steht.

An der Stelle wil ich viele Yukkas und Bouganville setzen, damit das alles, wie eine Trennwand, komplett zuwächst! Dann muss man links um den Baum herumlaufen.  Würde ich das jetzt nicht gleich durchziehen, würde ich mir in drei Jahren sicher Vorwürfe machen. Dann würde ich vor der ersten prächtigen Pflanze stehen und denken: Ach hätt ich doch damals gleich mehr davon gesetzt.

Yukkaschule

Heute bekam ich 15 Yukka Ableger. Man könnte sie direkt in den Boden stecken, aber dann müsste ich zum Giessen auch immer rumlaufen.

12 Stück bekamen jetzt erst mal gemeinsam einen Topf, bis sie die ersten Wurzeln bilden. Eine mit Wurzelansätzen bekam einen eigenen Topf…
…und zwei Weitere kamen direkt in den Wald, bzw. eine steht jetzt im Park.

Auch keine leichten Entscheidungen! In den ersten Jahren könnte man sie zwar zur Not nochmal rausreissen und umsetzen, was natürlich nicht ideal wäre! In 6 – 10 Jahren, könnten z.b fünf verwöhnte Exemplare, so groß wie haushohe Wände werden, die völlig blickdicht sind. Die Stämme bekommen später mal mehr als einen halben Meter Durchmesser. Damit haben die Wurzeln auch das Potential Mauern zu beschädigen, wenn sie zu nah stehen.
Sie könnten einen auch übelst stechen, wenn sie z.b. zu nah am Weg stehen! Jetzt ist also die Frage, wo stell ich die Dinger hin, dass wir in zehn Jahren z.b. mal gemütlich ums Feuer sitzen, oder sonstwas in sichtgeschützten Zonen machen können? 😀

Ähnlich ist es mit Bouganvillen, von denen ich eigentlich so schnell und so viele wie möglich für die Zukunft setzen sollte! Einmal festgewurzelt, sind diese absolut dankbare sorglos Pflanzen! Sie sollen meine unteren Terrassen zum Nachbar hin dicht machen. Bereiche vom Park und vom Wald verschwinden lassen und ich denke sogar schon darüber nach, die komplette Eingangsseite damit dicht zu machen. Ein paar Stahlpfosten und Drähte und sie würden mir ganze Mauern, oder Zäune ersetzen! Ich hätte auch genug Armierungseisen um damit ein schönes Pavillion zu biegen. Einmal zugewachsen würde es über die Jahre formtreu verholzen. Mit ihren Stacheln machen sie absolut dich und vor allem blühen sie fast immer! Man könnte sie auch mit der Heckenschere stutzen.
Also leite ich mal eine kostengünstige Massenvermehrung ein.

Hoffentlich klappts! Rechts drehen sich nach zwei Wochen bereits die ersten Spitzen wieder nach oben. Links sind auch die ersten Kaper-Stecklinge dabei. Auch unproblematisch und es sind sehr schöne Pflanzen, die ich sogar gerne auf meinem neuen Hügel sehen würde!
Ein Klick aufs Bild führt zu einem weiteren Bild, mit der ganzen Pflanze drauf.

 

Laptop

Juhuu, ab heute kann ich wieder mit dem Laptop schreiben. Eben fand ich eine Lösung, wie ich damit über das Handy online gehen kann. Über bluetooth hat es nicht geklappt, aber über das schnelle USB-C Kabel ist es mir eh lieber! Ein weiterer Vorteil, ausser der Tastatur zum Schreiben, dass ich wieder mit der Fotokamera fotografieren und die Bilder wieder ganz einfach auf das Laptop schieben kann. Wunderbar, wie schnell ich wieder schreiben kann! 😀 Und schlimm, was ich mit dem Handy immer korrigieren musste! 🙂 Hatte mich so gut mit meiner Situatiom arrangiert, dass ich mich jetzt richtig verwöhnt fühle!

Er blüht

und er lebt! ❤ Zu den älteren Pflanzen werde ich auch in Zukunft eine ganz besondere Beziehung haben! Wir waren eben noch allesamt damit beschäftigt unsere Wunden vom Umzug zu lecken und das Ganze einfach möglichst unbeschadet zu überstehen. Darum kann ich mich auch über jeden frischen Trieb freuen und es bedeutet mir viel, wenn das Leben wieder aufblüht!

Seht mal wie der aussah. Das war wirklich richtig traurig und dabei hatte er da schon das schlimmste hinter sich! Fast alle Pflanzen sahen so schlimm aus, dass ich mir schon gut zureden musste!

Und das ist ein aktuelles Foto.

Stengel

Als ich noch jung und naiv war, kaufte ich diese grünen Urzeit-Stengel:

Damals wusste ich aber noch nicht, dass sie sich über Rizome unterirdisch breit machen. Also kann man sie nicht unter eine Anti-Unkrautfolie setzen. Wegen einer unkontrollierten Verbreitung will es ebenfalls sorgfältig überlegt sein, wo sie nun leben sollen. Darum standen sie wochenlang, fast ohne Erde im Topf. Also robust sind sie schon mal! Heute fiel mir endlich der perfekte Platz für die Sorgenstengel ein:

Sie zieren jetzt gemeinsam mit zwei schönen Steinen den Eingang zum Wald. Dort haben sie auch einen Rahmen, falls sie zu beginnen zu wuchern.

Die Ecke ist für eine anspruchslose Zierde genau richtig! Vielleicht setz ich noch zwei Kakteen und so Zeugs dazu. Werde bald einen befreundeten Gärtner besuchen und eine Menge solcher sorglos Pflanzen mitbringen.

Papas

„Kartoffeln“. Einfach mal als Bodentest. Aber ein Kartoffelbauer werde ich ganz sicher nicht! 😶 Bin da mehr fürs Ernten von Bäumen und Stäuchern. Aber sowas ist ja schnell probiert und bevor die aufgeräumte Fläche brach liegt, drück ich lieber noch mehr Samen und Zeugs wie Knoblauch in den Boden.

Hab das Thema kurz im Internet studiert und zum nachträglichen Anhäuffen reichlich Erde zurück gehalten.

Das Beste ist aber immer noch der Blütenduft von dem Orangenbäumchen! Darum bleib ich hier fast jeden Abend noch ne Weile sitzen.

Guanabaña

Gestern hat mir Manuel wieder zwei kleine Pflänzchen geschenkt. Die erste wird ein Guañabana Baum.

Noch ein Baby, aber es will trotzdem gut überlegt sein wo der mal stehen wird.
So könnte er mal aussehen wenn er größer wird.
Die süßsauren Früchte sollen ein Wundermittel gegen Krebs sein!

Die zweite Pflanze soll eine kanarische Palme sein. Wahrscheinlich ein kleines Kommunikationsproblem! 🙂 Das sieht für mich eher nach Königspalme aus, was mir auch recht wäre! Vorerst ziehe ich sie in einem größeren Topf hoch, weil es schwer zu entscheiden ist, welches die nächsten wichtigen Plätze für Palmen sein werden. Ich hab sie gleich meinem kleinen Vogelfreund gezeigt, der aufgeregt gezwitschert hat. 😃 wegen der weissen Fliegen stellte ich die Palme gleich mal neben dem Orangenbaum auf die Mauer. Da kann mein Vögelchen die Schädlinge gleich abknabbern. 😊 wir sind ein Team!

Wasserfilter

Die Tage mach ich mir Gedanken, ob ich für das Fincawasser eine größere Planung vornehmen soll. Auch wenn es manchmal gut aussieht, sammeln sich langristig unerwünschte Stoffe ab. In größeren Tanks sammeln sich über die Jahre ganze Berge von salzig- kalkähnlichem Zeugs. Den meisten Bäumen schadet das nichts, aber es tut nicht allen Pflanzen gut!

Das ist eine akzeptable Tankfüllung!
Während demselben Füllvorgang, wurde es beim dritten Tank plötzlich schlechter. Das kann z.b. an Arbeiten an den Tanks und Kanälen liegen. Drei Tage Licht machen den Rest. Zum Gießen kein Problem, aber z.b. für Topfpflanzen hätte gerne einen besseren Standart gesichtert. Also baute ich einen Testfilter mit 15l. Volumen. Kies, grobem Sand, feinem Sand, flies und das Ergebnis? Statt einer grünen Brühe hatte ich eine braune! 😃
Von rechts: Das Fincawasser und die ersten Filterergebnisse. Alle zwei Flaschen entsprechen etwa einer Spülung vom ganzen Filtervolumen. Nicht ganz, weil es mischt sich ja auch. Ein paar Flaschen nehme ich täglich mit in den Wald, wo ich etwas Vorrat horte. Die grüne Brühe ist halt voll mit Luftbläschen und scheint fast schon zu gären. Spannend wie sich das gefilterte Wasser in den Flaschen hält! Manche Flaschen benutze ich schon lange als Gewicht, um meine Tücher zu beschweren. Und wenn da keine Algen drin sind bilden sich bisher auch keine.

Jedenfalls kommt es weiterhin immer schöner raus. Vielleicht setzte ich einen 500 l. Tank mit Schwimmerschalter ganz oben auf den Hügel, wo das Wasser reinkommt. Gleich darunter könnte ich geschlossene 4 x 1000 l. Tanks setzen. Ebenfalls mit Schwimmerschalter, der den Filter schliesst, wenn die Tanks gefüllt sind. Dann hätte ich immer 4000l. auf dem Berg, der bis ins Tal richtig Druck macht. Wenn Wasser abgelassen wird, öffnen sich Tank und Filter automatisch, damit sich der Puffer von 4000 Liter wieder auffüllt. Für 350 € und jährliche Sandkosten von 30 € würden es mir die Pflanzen vielfach danken!

Nachtrag1:

Die nächste Pulle wird noch heller! Ob es wohl noch ganz klar wird? Bleibt spannend!

Guano

Hach, die automatische Bewässerung macht mir täglich Freude und spart mir über eine Stunde am Abend! Bald reicht es auch alle 2 – 3 Tage, dafür lass ich sie länger laufen, damit es tief in den Boden sickert und die Wurzeln folgen können. Heute hab ich einen Flüssigdünger gekauft NPK 4 – 5 – 6, also auch für Kakteen geeignet. Damit fülle ich zwei Bierflaschen hochdosiert. Ja, es gab Franziskaner. 🤗 Jetzt kann ich rumfaufen und kleine Schlücke in die Sickerrohre füllen. Während dessen tropfen die Schläuche noch ne halbe Stunde nach und spülen alles in die Tiefe. Es kommt also fast nichts an die Oberfläche. Echt sehr ergiebig! Man kann täglich giessen und der 1000l. Tank hält trotzdem wochenlang!

Bunter Strichregen auf dem Atlantik.
Das sind gerade einfach schöne Abende!