Santiago Del Teide

Am Samstag war es fast zu kühl zum Wandern. Doch wir nutzten noch ein glückliches Zeitfenster und erkundeten einen eher kurzen Weg bei Santiago del Teide.

Die Videoaufnahmen sind noch ein wenig besser geworden. Das sind ein paar Standbilder davon. Den Berg gegenüber sind wir noch ein Stück aufgestiegen.

Mit Blick auf Santiago Del Teide.

Mit den ersten Regentropfen kamen wir gerade zum Auto zurück. Mein Highlight war die Pizza die wir auf dem Heimweg hatten. Sehr sehr gut! 🙂

Vollmond…

…über dem Atlantik.

Heute ist mit 17°C. der kühlste Tag angesagt, seit dem ich hier bin. Die Nacht war etwa genauso warm. Mal sehen ob sich heute die ganze Wandergruppe für den Süden begeistern lässt. Dann könnten wir nach der Wanderung in ein veganes Restaurant, was es im Norden leider nicht gibt und vor allem könnten wir unsere Isabel am Flughafen begrüßen, die heute hier ankommen wird.

Jetzt bau ich schnell an meinem Kamerakran weiter und teste später die neueste Idee in der Praxis.

Immerhin

über 40 Stunden hab ich ohne Essen durchgehalten, dann entschied ich mich für eine frische Möhren- Ingwersuppe die Geza für uns gekocht hat. Es ging aber schon überraschend gut ohne Essen!
Morgens bin ich sogar mühelos über meine anstrengende Schotterpiste gerannt. Bereits am zweiten Tag spürt man kein starkes Hungergefühl mehr. Aber es ist erstens nicht der richtige Zeitpunkt zum Fasten, weil wir gerade selten kühle Tage haben und zweitens esse ich lieber mal bei Geza ne gute Suppe, anstatt Gefahr zu laufen den nächsten Anfall von Unterzucker mit einem zuckerhaltigen Smoothie überbrücken zu müssen. Kein Zucker, kein Tier und wenig Kohlenhydrate bleiben die Hauptmission.
Kein Bock mehr der Sklave meiner eigenen Darmbakterien zu sein, die uns mehr oder weniger mit Hungerattaken fernsteuern.  🙂
Ich will ja auch aufbauen, denn mehr Muskeln verbrennen mehr. Ausserdem fühl ich mich schon wieder deutlich knackiger!  🙂
Bin auf das nächste Konzert fokusiert…
Die Nacht war mit 17°C. eigentlich warm, aber voraussichtlich wird es hier erst Anfang kommender Woche wieder richtig kuschelig.

Fasten

Mehr oder weniger spontan dachte ich heute morgen beim Laufen über ein paar Tage Fasten nach. Es ist ähnlich wie mit dem Weizengras. Letztendlich überzeugte mich jemand indem Er, oder Sie es mir einfach kommentarlos vorgelebt haben. Und das auf eine ansteckende Weise.
Ich erfuhr aber auch trotz den ersten Tagen Intervallfasten, bei dem ich nur über 8 Stunden täglich gegessen hab, einen Dominoeffekt. Aus 67 kilo wurden 68,5 und dabei hab ich mich schon auf die Leichtigkeit gefreut! Jetzt will ich sie aber auch, verdammt! 🙂
Bald renne ich in das zehnte Jahr Barfuss. Daher kenne ich meinen Körper und meinen Rhythmus schon sehr gut! Dabei erfahre ich deutlich, dass es jährlich schwerer wird in Form zu bleiben!
Durch das Intervallfasten und konsequenter Alkoholabstinenz erfuhr ich mittlerweile aber auch deutlich, dass ich entgifte und, dass meine Grundstimmung deutlich aufhellt!

Auch wenn hier gerade die Sonne unterging.

Gestern knabberte ich bei Giovanni an einer Pizza und die war so gut, dass ich sie heute nicht mehr aus dem Kopf bekam. Nach meiner Barfussrunde am Nachmittag schielte ich bei der Pizzeria vorbei, die heute zufällig Ruhetag hat. Das half mir bei der Entscheidung!  🙂
Inzwischen las ich ein paar Fachberichte, die mich in der Entscheidung bestärkt haben. Dabei fiel mir übrigens mal wieder auf, dass meine Augen über die Jahre deutlich besser wurden!
Der Hunger und die Lust auf Leckereien plagen mich weniger, aber langsam bekomm ich kalte Füße.  😀  Und kalte Hände!
Eben presste ich zwei Zitronen aus, die mir der Hügel bei der vorletzten Wanderung geschenkt hat und verteilte die 200ml auf ne große Wasserflasche, die noch gut 6 Liter hatte. Das hilft mir heute über die Runden.
Werde weiter von meinem Selbstversuch berichten, bei dem ich mir noch kein festes Limit auferlegt hab.
Apropo`s Selbstversuch: Es hat Jahre gedauert folgendes auf den Punkt zu bringen, weil man ja immer viele Faktoren verändert. Kein Schwein – keine Neurodermidis! Ein mal Bacon macht nichts, etwas mehr und ich spüre schon, dass es wieder anfängt. Dann bin ich aber immer noch weit von einem Ausbruch entfernt, was ich sehr schätze. Ich muss also keine strikte Diät machen.
Boah, jetzt mach ich gleich bei 22°C. mein Heißluftöfelchen an, weil mir immer kälter wird. Das Thermometer spinnt!  😉   😀

Wanderung 5.01.2020

Heute haben wir kurzentschlossen die Wanderung von Gestern nachgeholt. Es ging den Berg hoch zum Rand des Naturschtzgebiets das zum Vulkan Chinyero gehört.

In den folgenden zwei Fotos kann man gleich sehen was wir für ein Glück mit dem Wetter hatten.

Denn zwischen den zwei Bildern liegen gerade mal wenige Minuten.

Das hat auch unsere Richtung mitbestimmt, weil wir lieber der Sonne gefolgt sind. Im Schatten geht das hier oben auch bei schönstem Wetter ganz schnell mal auf 14°C. runter.

Ein paar Meter weiter fiel uns erst mal ein sehr großer Hund auf, der uns begegnete. Kaum waren die Leute etwas näher, sagte schon einer, den kennen wir doch – Die Musikmaschine. Witzig, oder? 🙂 Gestern nach dem Konzert kennen gelernt. Ein netter Kerl, der hier aufgewachsen ist und zwei Frauen aus Heilbronn. Allesamt sehr sympathisch! Vielleicht treffen wir uns in den nächsten Tagen nochmal!?
Jetzt ging es erst mal weiter.


Hier bin ich und da ist der Berg. Von hier scheint mir der Teide weiter entfernt zu sein als von meinem Wohnwagen aus.

Insgesamt liefen wir über 12 km weit. Dann hatte ich richtig Hunger! Wegen der Wärme suchten wir uns ein Restaurant ganz unten am Meer aus.
Die Fotos sind Standbilder von dem neuen Videomaterial. Das lager ich alles mal geordnet ein. Vielleicht gibt es Wanderungen in ähnlichen Gegenden, dann kann ich auch mal die Highlights von 2-3 Wandervideos zu einem Film zusammen fassen.

Concierto

¡Primera vez en directo con la máquina música en El Risco!

Das erste Konzert im El Risco lief ganz gut! Es gab ein paar technische Probleme, die aber ausser mir ganz sicher keinen geplagt haben. Im Gegenteil, die Reaktionen waren fantastisch! Groß und Klein war überrascht! Die Chickas tanzten und strahlten mich an, dass ich mich wieder 20 Jahre jünger gefühlt hab.  😀  Das tut so gut mal wieder mitten in der Party zu stecken und mitzufeiern! Alte Freunde wieder zu sehen und viele Neue kennen zu lernen.
Ich konnte mich sogar überwinden etwas auf spanisch zu moderieren und erzählte z.b. meine Geschichte vom Orientexpress. Langsam kenne ich keine Scheu mehr, weil mir meine kleinen spanisch Erfolge immer mehr Spaß machen!
Meine persönlichen Highlights waren wieder die Didgesolos. Das klingt auf den Boxen so geil, dass ich es selbst nicht fassen kann! Echt, dass hat so gefetzt, dass ich mich selber nicht mehr kenne! Auch Stimmeffekte, die sonst nicht so meine Stärke sind, kommen so souverän „aus der Hüfte geschossen“, dass die Leute manchmal zusammen zucken. 🙂 Damit bin ich 100% glücklich und dann ist es auch für die Hörer spektakulär. Vor allem wenn sie sowas noch nie gehört haben.
Mit Maschine hab ich noch nicht ganz die Gänsehautmomente erlebt, wie ich das von meiner Großen gewohnt bin, aber es groovt und gedeiht.
Auf jeden Fall hab ich bei den Gästen und den Gastgebern den Nerv getroffen und der nächste Termin wird bald schon festgelegt.
Leider hab ich drei Dinge vergessen: Fotos zu sammeln, meine Postkarten und „Ode an die Freude“ zu spielen.
Mit der Maschine hab ich jetzt schon neun Lieder und nächstes mal sind es mindestens 10. Plus acht Didgesolos und schon sind fast zwei Stunden rum.
Ein Segen, dass die Solos das Ganze immer wieder auflockern!

Letzte Vorbereitungen

Morgen gehts zum ersten Konzert mit Musikmaschine. Bin ganz schön aufgeregt! 🙂 Hab zu meiner Freude gesehen, dass es viel schöne Resonanz auf die Ankündigung vom El Risco gab. Auf meine Didgesolos kann ich mich schonmal freuen, weil der Sound mit den neuen Boxen ist echt der Hammer!
Auf der anderen Seite kann technisch noch ganz schön viel schief gehen!  🙂
Werde danach berichten!

El Palmar

Ein gutes Jahr 2020 wünsch ich euch! Gestern hats nicht mehr gereicht, weil ich nach ein paar Stunden Schlaf gleich spontan zur nächsten Wanderung aufgebrochen bin. Am Samstag kann ich ja wegen meinem Konzert  nicht wandern.
Es ging gleich wieder ins Teno Gebirge, nach El Palmar, dem ersten Ort vom Tal aus gesehen.

Schon nach wenigen Metern ging es richtig hoch! Ich wollte ja eh Neujahrssport betreiben und ich bekam fast mehr als mir lieb war.  🙂  Das sind Standbilder von einem 4k Video.

Eine traumhafte Abwechslung auf wenigen Metern. Man freut sich vor allem über die erfrischenden Waldabschnitte und ist danach auch wieder froh, ein paar Meter an die warme Sonne zu kommen.

Diesmal band ich zwei kleine Wasserflaschen als Gewichte an meinen Kamerakran, um die Bewegungen etwas zu dämpfen. Es war schon eine deutliche Verbesserung, die mich zur nächsten Idee Geführt hat. Gleich nach der Umsetzung zeig ich euch ein Bild davon.
Jetzt gehts erst mal hoch und zwar etwa so:

Stille, Düfte, Gezwitscher und das perfekte Wetter! Und weiter hoch!
Dann renn ich oft voraus, damit ich meine Gruppe beim Filmen nich bremsen muss. Immer mit dem Gedanke, dass ich es mir richtig geben kann, weil ich ja eh abnehmen will. Aber die Anderen ziehen auch die Steilhänge hoch wie die Profisportler!  🙂

Diese Momente, wenn man den Grad erreicht und es tut sich eine ganz andere Welt dahinter auf.

Bis man wieder die Küste sieht. Immer aus eine ganz neuen Perspektive.

Und immer lockt der nächste Hügel, mit vielleicht einer noch besseren Aussicht. 🙂

Dann geht die Runde weiter Richtung Tal.

Bis wir wieder an dem schönen Ausgangspunkt ankamen, wo die Mandarinen und Zitronenbäume auf uns gewartet haben.  😉

Nach dem Essen bei unseren Freunden Jeanot und Bernadette wollte ich noch eine Weile Musik machen, doch ich schlief beim ersten versehentlichen Bettkontakt sofort ein. 🙂

Bilanz 2019

Gerne denke ich zurück und kann zweifelsfrei sagen, dass es ein gutes Jahr für mich war. Geprüft von manchen Umständen bekam ich schon zum Jahresbeginn einen großen Schub in punkto Selbstkontrolle! Denn bereits im Jahr zuvor kam ich an einen Punkt, an dem ich dachte, jetzt bleiben dir nur noch zwei Möglichkeiten: Entweder du zerbrichst an den Ungerechtigkeiten, die du in manchen Situationen „schlucken“ musst, oder du wächst daran! Sofort entschied ich mich für die letztere Möglichkeit und dachte an einen guten Freund, der mir mal folgende Worte auf den Weg gab: „Wenn du ein Problem hast, könntest du darunter durch kriechen, oder du gehst darüber. Jedes mal wenn du darüber gestiegen bist, bist du schon wieder ein Stück gewachsen.“ Danke Jochen! 🙂
Zum Glück wusste ich schon vor meiner Heimkehr, dass das erfolgreichste Jahr meines Lebens auf mich wartet. Das war mein Anker und mein Fix-Stern!
Seit dem bin ich fast immer so auf das Wesentliche fokusiert, dass ich überraschendes an mir beobachten konnte: Ich reg mich viel weniger und vor allem nicht mehr so intensiv auf! 😀
Als hätte ich endlich mein Meisterstück in Sachen Bewusstsein gemacht! Jetzt steh ich über vielen Problemen und ihren erbärmlichen Verursachern!
Manche sind nur vermögender als ich, aber ich bin reich! An Ideen, Gefühlen- feelings, Freunden, Grundloser Freude, Dankbarkeit, Freiheit, Vielseitigkeit, Flexibilität, Einsichten, Gesundheit, Erfolg, Sounds, Liebe, Skills, Empathie, Bewusstheit und vor allem an Leichtigkeit!
Allein seit April erreichte ich mit meiner Musik über 1 000 000 Menschen live! Dabei sah ich fast nur in lächelnde Gesichter und fühlte mich eigentlich immer geliebt und willkommen! Die Musikmaschine drehte sich über 2,7 Millionen mal und mit den letzten Umdrehungen auf meiner kleinen Inselmaschine machte ich die drei Millionen Umdrehungen voll. 🙂
Es war aber auch eine intensive Arbeit, bei der zeitweise null Freizeit blieb! Schön, wenn sich die Arbeit wie Freizeit anfühlt!
Apropo`s Leichtigkeit. Leider dachte ich erst vor wenigen Tagen daran, dass es eigentlich viel schlauer wäre die Neujahrsvorsätze auf das Neujahr hin und nicht danach umzusetzen. Hier war mein erschütterndes Bild beim ersten Schritt. – Auf die Waage.  🙂

Das Ergebnis vom 26.12. hab ich ja vor wenigen Tagen schon kommentiert. Mir ist aber auch bewusst, dass die Dinge nicht einfach so sind und vor allem nicht einfach so bleiben, wie wir sie wahrnehmen!
Treffender finde ich, dass wir uns jeden Tag aufs Neue entscheiden müssen, ob wir heute eine Stufe hoch, oder eine runter steigen werden. Denn stehen zu bleiben ist wie auf einer Rolltreppe zu stehen, die vor allem im Alter, immer schneller nach unten rauscht. Mit Zucker, Alk, Produktgiften und dieser selbstschonenden Bequemlichkeit schlagen wir täglich auf den Beschleunigunsknopf, als könne es uns nicht schnell genug gehen!?
Würde ich mich länger als drei Monate gehen lassen, hätte ich einen allmächtigen Ranzen und würde sicher fühlen: „Is halt so!“ Eigentlich ist doch die Rechnung ganz einfach: Wir verbrennen eine gewisse Menge und wir stopfen eine gewisse Menge in uns rein. Wenn das Gleichgewicht ausser Balance ist, sieht man den physikalischen Tatsachen besser ins Auge! Denn der Welt der Physik kann sich niemand entziehen! Entweder sorgt man für mehr Verbrennung, was bei mir zutrifft, oder man wählt Klasse statt Masse.
Am besten Beides!
Und hört auf mit diesen altbackenen Mantren! „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit“ –  „Schweinehund überwinden“ – „der frühe Vogel fängt den Wurm“ und all diesen Schwachsinn, den eine Generation ungefragt der Vorherigen nachblabbert! Der Körper will morgens entschlacken und dazu kann höchstens Obst helfen… Trinkt mehr Wasser!
Seht euch z.b. „Gedankentanken“ auf Youtube an und holt euch eine gescheite Inspiration! 🙂 Fangt am besten mit Dieter Lange an!
Heute lebe ich erst den sechsten Tag mit der 16 Stunden Regel. D.h. einfach 16 Stunden nichts essen.

Fast ein Pfund Schwabbelmasse am Tag! Mit den nächsten drei Kilos hab ich es nicht mehr soo eilig.

Natürlich hab ich mir in den letzten Jahren eine körperliche Grundlage erkämpft, aber ich finde es leicht dämlich zu hören: „Du bist ja eh sportlich.“ Bin ich nicht einfach so! Hab erst mit 40 wieder angefangen und bin jeden einzelnen Tag durch den Schmerz gerannt, um auf ein berechenbares Niveau zu kommen! Eineinhalb eher schmerzhafter Jahre musste ich mich auf das Ziel fokusieren, das so weit in der Ferne lag. Darum will ich das auch nie wieder verlieren! Somit macht auch ein schwerer Start irgendwann Sinn! Man lernt dankbar zu sein!
Zum Glück war damals die Erinnerung an bessere Zeiten noch lebhaft! Ich konnte mich schon gelegentlich darauf freuen! Erst wird es täglich weniger schlimm, dann besser und besser!
Heut hab ich mich auf 14 Runden gesteigert. Belohnt hab ich mich mit einem frischen Orangensaft, den ich schlückchenweise so extrem genießen konnte. Apropo`s genießen. Gestern wollte ich mal so teure Dinger probieren, die gerade ganz frisch rein kamen:

Mit 68€ das Kilo die teuersten Langusten die ich bisher auf der Insel hatte. Eines von diesen Tieren kommt auf etwa 8 €. Davor und danach gabs dafür nichts, ausser Früchten und etwas Studentenfutter am Abend. Ich fand sie aber nicht ganz so spekatakulär wie die großen Tiere die ich damals mit Flo gebrutzelt hab. Die kosteten „nur“ die Hälfte.

Also macht euch um mich keine Sorgen und kommt entspannt ins neue Jahr!
Ich brutzel jetzt erst mal meine letzte Languste, die im Laden viel kleiner aussah, als auf dem Teller.  😀
Passt auf Euch auf!

Stefan

Zahnräder

Heute Hab ich mal wieder ein richtig unangenehmes technisches Problem  gelöst. Neulich schrieb ich ja bereits, dass ich zwei Kettenspanner bauen muss, um das Geruckel an meiner Magnetwalze zu minimieren. Das größte Problem lag allerdings nicht bei den Ketten, sondern bei diesen Zahnrädern, die ich eingebaut hab damit sich die Walze rückwärts dreht. Rückwärts, damit sich die Magnetwalze zu mir her dreht und ich die Instrumente auf meiner Seite der Walze habe.

Das Problem war, dass wenn es hier nur ein zehntel Millimeter Spiel gibt, sich das Spiel an der großen Walze um 2-3 cm vergrößert. Wenn es aber nur ein halbes Zehntel zu eng wird, verklemmt sich das Ganze gleich und die Maschine dreht sich wahnsinnig schwer! Also brauche ich eine neue Einstellmöglichkeit.
Nächstes Problem: Im folgenden Bild sieht man, dass die Welle sehr knapp am Gehäuse vorbei läuft und somit gar kein Platz für ein bewegliches Kugellager vorhanden ist.

So begann ich also mit den einfachsten Mitteln ein neues Lagergehäuse zu bauen und das alte Gehäuse auszusparen.

Damit könnte das Kugellager bei Bedarf fast schon im alten Gehäuse versenkt werden.

Oben und unten wurde ein Gewinde plaziert, mit dem das neue Gehäuse montiert, aber auch eingestellt werden kann. Das Ganze noch schwarz gemalt und montiert, fertig!

Jetzt ist das Gehäuse so knapp angeschraubt, dass die zwei Zahnräder komplett ohne Spiel auskommen. Es läuft schon minimal schwerer, aber vorerst reichts. Die Tage besorge ich noch längere Schrauben, damit ich das Ganze von der Rückseite genau einstellen und mit Muttern kontern kann.
Viel viel besser! Das freut mich sehr, denn es ist wie das Fundament, auf dem mein ganzer Beat aufgebaut ist.

Nachher flitz ich nach Puerto um mich mit Uwe, einem meiner ersten Schulfreunde zu treffen.  🙂