Wanderung im Teno Gebirge

Die heutige Wanderung mit Geza, Bernadette und Jeanot, dem harten Kern meiner Lieblingswandergruppe, war eines der absoluten Highlights! Damit ich die Fahrt ins Teno Gebirge besser filmen kann, fuhr ich extra mit dem Roller, was sich echt gelohnt hat.

Die ersten Meter unserer Tour kannte ich schon, wie z.b. diese schöne Wand, die sich seit dem letzten mal schon wieder verändert hat.

Auf den ersten Blick in die Ferne könnte man annehmen, dass eine Schlucht aussieht wie die andere.

Aber alle paar Meter wird man wieder aufs Neue überrascht!

Dieses mal kamen wir so weit Richtung Westküste, dass wir sogar den Leuchtturm „Punta Teno“ am westlichen Zipfel sehen konnten.

Wir wanderten praktisch über die mächtigen Felsen von Los Gigantes, die bis zu 800m. steil aus dem Meer ragen.

Schön, gell?  🙂 Es war aber auch ein heftig langes geklettere in der prallen Sonne! Durch den Calima war es da oben fast genauso warm wie unten. Da purzeln die Pfunde wieder! 🙂 Anschließend waren wir zum Essen in einer Guachinche. Das letzte mal hatte Jeanot so eine lecker duftende Cabrito, dass ich sie auch mal probieren wollte. Ein kleines Zieglein, die ja da Oben fast zur Plage wurden, weil sich zu viele ausgewildert haben. Es war unbeschreiblich lecker! Klasse statt Masse, also passend zu diesem Zeitpunkt. Einfach eine seltene Gelegenheit, weil auch damit kann man, laut Jeanot, hier richtig Pech haben!
Auch mit dem Filmmaterial bin ich ganz zufrieden, allerdings bin ich damit schon mindestens drei Videos hinter meinem Wunschplan. Aber zuerst werde ich mich natürlich auf mein Konzert am 4.Januar vorbereiten. Sicher springt da der ein oder andere Song fürs nächste Filmchen raus.
Die Fahrszenen für die letzten zwei Videos, im Anaga-Gebirge und auf dem Teide, werde ich auch noch mit dem Roller nachholen. 🙂

70

Kilo! Heisst für mich – Alarmstufe Rot! Bereits gestern hab ich die Zuckerbremse reingedrückt und steiger jetzt auch wieder meine Runden. Mal sehen, wie lange es dauern wird mindestens 4 kg runter zu trainieren, denn bis dahin hab ich mir ein Knabberverbot auferlegt. Jetzt lese ich immer das Kleingedruckte, sonst holen mich immer wieder solche Überraschungen ein! Z.b. fiel mir jetzt erst auf, dass in einer Dose Alkoholfreies ein Esslöffel Zucker steckt! Im Alkoholfreien Radler sogar 3 gestrichene Löffel, also etwa 20gr. Früchte bleiben erlaubt. 🙂 Im Kaffee hab ich auch schon ne Packung Zucker versenkt, seit ich hier bin…
Heute bin ich 9 Runden gerannt und so eine 800m. Runde hat es echt in sich! Es ist steinig und geht fast den halben Weg bergauf, oder ab. Gerade mal gut 150m sind eben.
Gestern stellte ich fest, dass ich noch schnell zwei Kettenspanner für die Maschine bauen muss, damit die Magnetwalze weniger ruckelt.
Also gings erst mal nach Puerto um Werkzeug und einen guten Kaffee zu holen.   🙂


Die Tage haben wir einen leichten Calima und der Wüstensand schwebt wieder durch die Lüfte. Die Fotos oben sind vom Vortag. Am Nachmittag kletterte das Thermometer noch auf 27°C. Ein Traum zum Rollerfahren!

…holder Knabe…

…mit lockigem Haar.  😀  🙂  😀 Still wars die Nacht und warm! Traumhaft!

18°C. gefühlt, richtig warm, da windstill.

Wollte ne Zeitraffer Aufnahme mit der mobile 3 machen, aber das Teil werde ich schon gar nicht mehr auspacken! Es verliert andauernd die Verbindung und man kann keine 5 min. durchziehen! Und zumindest bei dem Licht kriegste doch von Handybildern Augenkrebs, oder? 🙂
Zum Glück hab ich noch die Mini, die mich ständig begleitet und immer wieder begeistert.

Weihnachtseis

Das schöne Wetter war so einladend, dass ich kurz auf ein Eis nach Garachico geflitzt bin.

Es ist immer wieder herrlich hier, allein schon der Geruch vom Meer. Auf das Geschwärme einiger Leute dieser großen Wandergruppe hin, wollte ich mal eine andere Eisdiele antesten. Ein Italiener, muss ja gut sein! Die Wahl traf auf Mango, Maracuja und Melone. War auch sehr gut! Dann schlenderte ich noch etwas durch die hübschen Gassen und freute mich, dass ich genau weiß wo ich die Toiletten in meine Route einbinden kann. 🙂

Nach einem kurzen Spaziergang hat es mich dann schon gewurmt, ob das Eis wirklich besser ist! Also schlenderte ich noch zu Abuelos Eisdiele, wo ich sonst bisher mit einem fragendem Blick vor einer riesen Auswahl stand.

Dort wählte ich ebenfalls Mango und Maracuja, wohlwissend, dass die Kugeln größer sind.

Keine fünf Schritte weiter schlug mir schon der Duft von frischen Maracujas entgegen. Es ist zwar nicht so knallbunt wie bei dem „Italiener“, schmeckt aber noch authentischer. Maracuja ist säuerlich wie die Frucht und nicht nur Süß. Geschmacksache, beide sehr gut und vielleicht würden viele das Buntere wählen, bei dem einen der Geschmack viel mehr ins Gesicht springt, aber ich bleib bei Abuelo. War vielleicht auch günstiger. Ausserdem gefällt es mir nicht, wenn jemand mit einem kleinen Löffel individuelle Portionen zusammen schätzt! Beim Abuelo bekommst du ne gut gefüllte Riesenkugel und weisst woran du bist.
Abuelo heisst übrigens Großvater. 🙂

Da stand übrigens mal ein Kaffee, aber nach dem Wintersturm letztes Jahr war es komplett weg. Schnell noch in die Abendsonne sitzen…

¡Feliz Navidad!

Liebe Freunde, habt schöne Feiertage und lasst es euch gutgehen! Vielleicht nutze ich später das schöne Wetter um mit dem Roller ein paar Schnittszenen fürs nächste Video zu drehen. Die Tage ist es hier traumhaft schön, momentan bei 24°C. im Schatten. Am Nachmittag bekommen wir sicher über 25°, also perfekt um eine Weile in der Sonne zu schmoren.

Hier noch für die technisch interessierten: Für meine nächste Konzertwerbung musste ich mir endlich das Gimp runter laden, was im Rikarepa nur wenige Sekunden gedauert hat. Auch meine aktuelle Lieblingsschrift fand ich schnell und konnte sie problemlos einbinden. Das Foto hier war eigentlich zu dunkel, weshalb ich probehalber einfach mal eine .raw Datei ins Gimp geschoben hab. Gimp öffnet seit neuestem automatisch Raw Therapee als Plugin. Korrigieren, schliessen und schon hat man das Resultat direkt im Gimp zum weiter arbeiten. Genial! Und alles gratis! Nach so viel Ärger mit den Rechnern muss man es doch auch mal loben wenn etwas so gut klappt!  🙂

Besuch

Von der Neugierde getrieben kamen gestern ein paar junge Freunde aus der Nachbarschaft mit ihren Mädels zu Besuch. Es war sehr sympathisch zu spüren, wie sie gegen ihre eigene Scheu ankämpften, weil Ihr Interesse einfach größer war. Zu zwei von den Jungs, die ich auf Mitte 20 schätze, hab ich seit Jahren schon einen guten Draht und ich hab mit einem kurz zuvor schon ziemlich frech rumgewitzelt. 🙂 Dort hielt ich an, weil sie im Schritttempo unterwegs waren und die Freundin neben dem Roller her lief. Er sagte mir, dass sie Angst hätte bei ihm mitzufahren. Es rutschte mir einfach spontan raus, dass es kein Wunder wäre, so wie er fährt. Lautes Lachen, ein high five und die Freude auf meiner Seite, dass ich endlich mal spontan einen raushauen kann!  😀
Bis auf meinen Freund Giovanni ist das ja eine große Familie und inzwischen versicherten mir alle drei Generationen, dass sie immer auf mich und meinen Wohnwagen aufpassen werden. Sie erzählten mir interessante Dinge… Wow, ist das eine kleine Welt!
Jetzt fühle ich mich diesbezüglich genauso wohl wie zuhause!
So kamen also, die hübschen Chickas voraus, alle mit großen Augen ins Vorzelt und in den Wohnwagen. Ein Mädel beugte sich gleich, um ins Didge rein zu schauen und grinste mich mit fragendem Blick an. Sie haben allesamt noch nie ein Didge, geschweige eine Sitar gesehen. Also trötete ich gleich mal ein Solo auf dem Yidaki runter, damit das mal geklärt ist. 🙂 Die Reaktionen waren sehr sehr herzig! Zutiefst bewegt! Dann führte ich ein paar Variationsmöglichkeiten auf der Maschine vor. Die Mädels lachten, die Jungs schauten mich nur noch mit großen Augen an. Mein direkter Nachbar kann sogar etwas Englisch, was mir noch gar nicht bewusst war. Wir witzelten draussen noch eine ganze Weile rum und die Stimmung war so angenehm als würde man gemeinsam um ein Feuer sitzen. Jetzt können sie erst mal in aller Ruhe unsere letzte Didge-CD anhören und beim nächsten Konzert hab ich vielleicht einen ganz neuen Fanclub.
Das ist auch gut wenn es sich rumspricht, dass ich der und der bin, weil wenn nur einer von 20 Nachbarn zweifelt, weil er mich vielleicht nicht zuordnen kann, spüre ich das ziemlich deutlich und mach mir natürlich auch meine Gedanken. Man könnte ja auch den Eindruck bekommen wir sind alle reich und könnten uns einen endlosen Urlaub leisten. Doch jetzt ist klar, dass ich hart dafür arbeite und, dass ich hier niemanden etwas wegnehmen werde.
Mehr brauchts eigentlich nicht, oder?

Anaga

Gestern waren wir also im fernen Osten um durch das Anaga Gebirge zu wandern.

Wie man sehen kann hatten wir ein großes Glück mit dem Wetter, weil dort sonst gerne mal die Wolken in den Bergen hängen bleiben.

Dort sind fast alle Wege so schön wie dieser. Es besteht allerdings meist eine akute Rutschgefahr.

Hier sind die Menschen so arm, dass sie sich nur aufgemalte Fenster und Türen leisten können! Oder haben sie einfach Humor.  🙂

Es gibt hier ein Sprichwort das heisst: Viel Drago viel Glück! Vielleicht ist auch meine Übersetzung etwas simpel ausgefallen!? 😀

Auf dem Heimweg schlenderten wir durch das bunte La Laguna um die längste Nacht zu zelebrieren. Das wäre das richtige Pflaster um mit der Musikmaschine durch zu fahren.

Klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich denke mir, wenn ich nur mehr Zeit hätte! 🙂
Die Maschine muss halt bald auf die Bühne, aber vielleicht reiss ich mich ein paar extra Tage davon los, um allein Filmen zu gehen. Dann kann ich jederzeit anhalten, oder mit dem Roller z.b. im Schritttempo filmen. Einzelne Szenen könnte ich vor Ort kurz im Laptop besichtigen und bei Bedarf besser wiederholen usw.
Heut ist wieder ein traumhafter Tag und ich wünsche auch euch Zuhause ein paar warme Sonnenstrahlen!

Meditation

vorgestern musste ich mir mal richtig Zeit nehmen um zwei mal im Liegestuhl zu meditieren. 🙂 Klingt vielleicht lustig, es war aber echt mal wieder wichtig meine Prioritäten zu sortieren. Dabei fiel mir auf, dass ich kaum mehr Barfuss gelaufen bin. Gelegentlich war der Sand ums Vorzelt herum etwas feucht und so schlief eine der wichtigsten Gewohnheiten in meinem Leben ganz schnell ein. Doch gestern rannte ich schon wieder teils über den Schotter und freute mich wieder die Kurve gekriegt zu haben. Der Unterschied!! Kanns nicht deutlich genug sagen! Auch das tägliche Laufen muss ich etwas mehr voran treiben, sonst bekomme ich hier echt noch ne Wampe!
Apropo`s: Wegen der Wampe begann ich aufmerksamer das Kleingedruckte auf den Produkten zu lesen.
Leute passt blos auf! Selbst im Salzgebäck bekommt man inzwischen den „neuen“ Billigzucker untergejubelt, der vor wenigen Jahren noch verboten war um unsere Gesundheit zu schützen. Wobei ich die letzten 5 Worte fast lächerlich finde! Die Schweine wollen nur euer Geld und dafür dürft ihr ruhig verrecken! Fruktose-Glukose Sirup. Der Dreck lässt euch nicht nur hoffnungslos Fett werden, sondern bringt euch mit großer Wahrscheinlichkeit Diabetes Typ 2 ein, weil der Körper nicht mehr angemessen mit Insulin reagieren kann! Just saying!  😉 Seid aufmerksam und passt auf euch auf!

Mike

heute verbrachten wir einen Tag am Meer, weil wir eh in den Süden fuhren um Mike, einen unserer guten Freunde am Flughafen zu verabschieden. Kein Drama, weil wir uns in gut 6 Wochen hier wieder sehen werden. Doch zuvor genossen wir noch die stillen Stunden neben dem rauschenden Meer, unterhielten uns bei frischem Orangensaft, Cappuchino und einem Snack. Sonne-Katzen- Bikinis- herrlich!  🙂 Es war sogar am Flughafen fast windstill, was man da unten so gut wie nie erleben kann.
Eben konnte ich noch einen ganzen Schrank voller frischer Wäsche einräumen, was in meinem Wohnwagen, gefühlt, nochmal einen ganz anderen Wert hat, als z.b. Zuhause.
Morgen gehts wieder wandern. Geplant ist das schöne Anaga-Gebirge mit einem Abstecher nach La Laguna am Abend.
Spätestens am Sonntag werde ich ausführlicher davon berichten.