Die spezielle Maracuja

Heute hab ich kurz eine Stop bei meinem Nachbar Manuel gemacht um mir seine Baustelle anzusehen. Er hat einen genialen Garten im Haus in dem er eine besondere Pflanzenvielfalt mit schönen Fischer Equipement aus seiner Vergangenheit arrangiert hat. Die grüne Decke hängt voll mit Maracujas und diesen schönen Blüten. Sie duften extrem intensiv und lecker!

Die Maracuja hab ich früher schon mal vorgestellt. Einfach aufs Bild klicken!

Damals schrieb ich noch, dass es ein Traum wäre, eines Tages Massen davon ernten zu können. Heute kam ich der Sache schon einen Schritt näher, weil mir Manuel eine Pflanze geschenkt hat, die ich abholen kann sobald der Garten bereit ist.

Bilder

Hier kommen noch ein paar versprochene Fotos:
Erst mal eines für den Überblick. Rechts das Ferienhaus kann man für etwa 200 000 kaufen. Es hat zwei kleine Pools und eine Lizenz zum vermieten. Der Tank gehört zum Grundstück welches etwa so groß ist wie meines. Daneben seht ihr ja die Grundstücksmauer. Links davon ist ein alter traditioneller Steinhaufen auf dem schöne Farne stehen. Der Steinhaufen geht in beiden Richtungen in eine breite Natursteinmauer über. Links davon ist meine höhere Talebene, die mit Meerblick über meinem unteren Tal, aber auch über dem Nachbarhaus thront. Den Garten rechts lasse ich erst mal Rustico und er ist eine schöne Pufferzone zum Nachbarn. Den Nachbarn werde ich anbieten auf ihrer Mauer pfosten mit zwei Drähten zu installieren, damit wir eine Grenze aus Maracuja wuchern lassen könnten. Dann hätten auch die Gäste was davon! Würde ich im unteren Tal einen Biopool bauen, könnte man von der Hochebene einen Wasserfall mit 8m. Höhe bauen. Man könnte aber auch eine tolle einfache Wasserrutsche runter hängen lassen. War z.b. heute die Idee von meinem Hauptinspirator Chris.


Hier nochmal aus der Nähe.


Folgendes ist die Grundstücksgrenze zu Isabel. Mit etwa 6m. Abstand plane ich eine Natursteinmauer hinter der ich den ganzen Bauschutt versenken kann. Oben, wo ich gerade stand, wird eine kurvige Abfahrt abgetragen, die in den Übergang zum oberen Tal führen wird.

Noch mehr Schutt. Kein Problem, ich kann das Volumen ja gut gebrauchen. Hier hab ich ne Skizze gemacht. Blau: So, oder mit einem runden Bogen könnte eine Natursteinmauer eine Art Rampe einfassen. Durch das Abtragen vom Berg könnte ich die geplante Rampe immer weiter verlängern und um den ersten Hügel kreisen lassen.


Es gibt noch einen Grund warum das der perfekte Platz zum abtragen ist. Dabei kommen die Steine ans Licht die ich zum Mauerbau noch brauchen werde und das Beste ist: Man kann bis zur Kante mit dem Auto fahren, dass man die Steine nicht lange schleppen muss. 🙂 Mittlerweile frage ich mich, ob nicht ein ähnlicher Steinhaufen unter dem Schutt steckt, wie er in der Mitte liegt? Müsste eigentlich! Werde bei Gelegenheit mal einen Meter abtragen und schauen was wie tief darunter hervorkommt.

Jetzt bin ich rechts den Abhang runter geklettert. Hier kann man die erste schöne Mauer erahnen, die später mal beim Biopool enden wird.

Ein paar Schritte weiter links ist eine kleinere Mauer und der Eingang in das schöne Labyrinth.

Das ist die Mauer hinter der diese Ruine steht und die weiter hinten in den Steinhaufen übergeht.

Hier schaue ich wieder nach links wo sich die schönste Mauer versteckt, die etwa 60 Meter weit durch das Hochtal läuft. Weiter hinten macht sie einen sehr schönen großen Bogen der bis unter den Steilhang läuft.

Unten seht ihr die Mauer und oberhalb beginnt eine zweite Mauer, wie ein zweites Stockwerk. Ganz unten läuft ein Wasserkanal und auf der unteren Mauer noch einer. Falls der nicht mehr verwendet wird könnte man Wasser im Kreislauf durchpumpen, damit man in dem kühlen Park das Geplätscher hören kann. Ebenfalls eine Idee von Chris, der mit mir heute durchs halbe Labyrinth geklettert ist.


Jetzt sind wir hinter dem Steinhaufen. Würde man hier mit einer Bank sitzen fühlt man sich wie auf einer Terrasse mit Meerblick. Aber einer Kühlen Mauer und viel Schatten für heiße Stunden. Und man hat einen totalen Sichtschutz nach allen Seiten.

Oder ein paar Schritte weiter. Das obere Tal ist etwa 50m. lang und hier ginge es über zwei Meter runter ins untere Tal.


Eine Wasserkanalkreuzung.  🙂

Noch ein letztes Bild, wie es derzeit aussieht, wenn man Richtung Eingang zurück sieht. Die Plantage und der Wohnwagen sind etwa 100m. entfernt.

Das war nur mal eine kleine Vorschau von einem scheinbar unergründlichen Park. Es gibt mindestens noch ein Dutzend Ebenen und kleine Gärten. Vieles werde ich Rustico lassen und meine Arbeiten dementsprechend mit der Natur verschmelzen lassen. Cool, oder? ODER? Ich finde es ist ein unglaublicher Wahnsinn, oder einfach ein Traum!  🙂

Temperatur

Derzeit wache ich schon öfter bei 13,5 Grad im Wohnwagen auf. So gegen acht. Das klingt für euch vielleicht etwas verweichlicht, aber es fühlt sich doch etwas wie im Kühlschrank an. Doch seht selber wie es sich am Vormittag im Vorzelt entwickelt:

Das milde Lüftchen kommt direkt vom Meer hoch.
Den letzten Beitrag weiter unten hab ich eben noch mit Bildern ergänzt, falls das jemand übersehen hat.

Brocken

Gestern hab ich angefangen ein Loch zu graben und stiess natürlich gleich auf einen fetten Felsen. Man weiss halt nie wo so ein Teil aufhört. Nach einem halben Meter, oder nach zwei? Das Prachtstück steht bereits im Garten.


So lerne ich auch gleich mal das Erdreich kennen auf dem ich stehe.  🙂  Schöner Boden!


Mein Nachbar Manuel erzählte mir heute schon eine Menge über das geschichtsträchtige Grundstück und die Umgebung. Es gibt noch so viel zu entdecken! Z.B. steht in meinem Tal eine kleine Ruine die wie ein Würfel aussieht.


Ca. 2,50 meter lang/breit und hoch, ohne Dach. Kein Eingang, nichts.
Die ersten Arbeiten gehen schnell voran und mittlerweile hab ich schon wieder Berge versetzt. Es liegen Schätze an Baumaterial rum. Viele hundert Euro an Revuelto und Sand.


Der Vorrat ist kaum überschaubar, weil beim aufräumen immer wieder Bereiche mit sortiertem Material auftauchen. Genial! Das motiviert mich alles sehr und, dass man an einem Tag so viel bewegen kann.
In meinem ersten Winter hab ich ja auch fast alles in zwei Monaten durchgezogen, weil ich die andere Hälfte ausgebremst war.
Zum Glück hatte ich rechtzeitig trainiert und fühle mich geschmeidig. Ideen ohne Ende!
Morgens freue ich mich auf meinen Kaffee bei meiner lieben Isabel, die mich täglich verwöhnt. Meine Freunde schauen täglich wie es bei mir läuft und bieten ihre Hilfe an. Ansonsten kommt hier echt kein einziger Mensch vorbei.
Es liegt so abgelegen und doch viel zentraler. Würde ich meinen Hügel begehbar machen, könnte ich in zehn Minuten zum Zentrum laufen. 1km. bis zum Öko-Lieblingsbäcker und Supermarkt.

Von meiner höhergelegenen Ebene im Tal, könnten es noch 30 Meter Höhenunterschied sein.

Das Vogelgezwitscher klingt wie in einem Park und morgens brüllen sie mir aus nächster Nähe ins Ohr. So viele verschiedene Arten und manche sind mir bisher zumindest noch nicht aufgefallen. Vorher kreisten mehr kleine Falken um meinen Garten, die ich hier noch gar nicht gesehen hab. Vielleicht gibt es hier deshalb eine größere Vielfalt!? Doch, eben schimpft einer auf mich herunter, als wolle er sagen, hier bin ich doch. 🙂


Mir fallen täglich noch mehr Vorteile auf. Z.B. ist meine Zufahrt fast eben und hat einen akzeptablen Belag.


Man kann also drinnen wie draussen sehr gut barfuss laufen. So viele Highlights sind noch zugewuchert. Die vielen alten Mauern im Tal sehen so traumhaft schön aus!

Unten seht ihr einen Wasserkanal mit Überlauf. Es wurde so gebaut, dass alle paar Meter die richtige Menge im Garten verteilt wird. Genial!

Schöner und älter als so manch ein berühmter Touristenpfad. Vielleicht gehts ja auch nur mir so, weil ich als alter Bonsaifreund alte Steine mit Flechten, Moosen und Farnen liebe!?
Jetzt hab ich auch ne Leiter mit der ich die Tage vielleicht mal zwei – drei Terrassen hoch klettern werde. Auch dort kann man ruinenartige Mauern unterm Gestrüpp erahnen.
Der Weg dahin ist genau so lang wie von mir daheim zum Straßenrand vor der Betzinger Polizei. Kann sein dass ich mich Schritt für Schritt durchschneiden muss. Ihr seht also, meine Tage dürften 48 Stunden lang sein.  🙂
Bis Bald!

Umzug

Hallo liebe Freunde. Es tut mir leid, dass ich so lange nichts geschrieben hab, aber es hat sich sehr viel Neues ereignet und es blieb mir keine Zeit mehr dafür! Das kann man alles kaum in wenigen Worten erzählen, aber kurz gesagt, super!  🙂
Seit heute stehe ich mit dem Wohnwagen auf meinem neuen Grundstück und hier erfahre ich genau das Gegenteil!
Niemand ist rechthaberisch und weder streitsüchtig noch rachsüchtig. Es gibt keine scheiß Narzisten und auch keine dummgesoffenen Psychopathen! Keiner hat einen manischen Kontrollzwang und es gibt hier weder Choleriker, noch kranke Sadisten, auch keine erbärmlichen Charakterschweine! Es gibt auch keine Vollidioten, die mir wie ein krankes Geschwür am Arsch hängen, weil sie kein eigenes Leben haben!
Dafür hab ich so viele herzliche Nachbarn und Freunde, dass mir echt die Worte fehlen!
Man kennt sich ja teilweise schon länger und ich erreichte bereits letztes Jahr viele Herzen mit meiner Musik. Da es in dem ruhigen Eck früher aber auch schon Probleme wie Einbrüche gab, kann man schon mal eine Meldung mit Foto bekommen, sobald ein Fremder in die Gasse kommt. 🙂 Man hält zusammen, denn es sind eh nur wenige Familien.

Aber der Umzug war die Hölle!  😀 Gestern Abend schoben wir bereits mit Freunden den Wohnwagen auf den Weg, dass man ihn heute Morgen nur noch anhängen musste. Dieser Kackweg war so beschissen, dass der Wohnwagen in der ersten Kurve fast in den Abhang gerutscht wäre. Auch an der ersten Abzweigung war alles so schräg in schräg, dass es auch dort echt brenzlich aussah. Dann das Wenden, ohgottohgott! 🙂
Aber dann kam die Erlösung! Milo, mein Abschlepper war so cool und bewies echt die besten Nerven! Am Ziel sagte ich, dass ich den Wohnwagen am Abend wieder mit Freunden umdrehen werde, weil er falsch herum stand und die Deichsel zur Wand zeigen sollte. Schon standen meine Nachbarn da. Isabel ging gleich wieder, weil ich so gut mit Milo geredet hab, dass sie eine Übersetzung für überflüssig hielt. 🙂 Manuel redete kurz mit Milo und dieser kutschierte darauf hin nochmal 50 mal hin- und her, bis das Ding gedreht war. Die letzten drei Meter zogen wir ihn kurz zu dritt auf die richtige Position. 35€ Das gab für Milo natürlich eine fette Propina!
Der Wohnwagen stand erst mal so da:

Statt die Fläche einzuebnen grub ich lieber links die Räder frei.

Mit versenkten Rädern lies er sich dann leicht einstellen.

So steht er nicht höher als nötig.

Am Abend stand das Vorzelt mit dem perfekten Boden zum Barfuss laufen oder zum Sonnen. Fotografiert von der Gundstücksgrenze. Mit knappen 40 Metern ist das die Breitseite, es ist aber weit mehr als drei mal so lang.

Seit 6 Tagen arbeitete ich wie ein Irrer um alles vorzubereiten. In der Zeit kam kein einziger Fußgänger vorbei, abgesehen von all den Freunden. Bei den mir letzten unbekannten Nachbarn hab ich mich bereits vorgestellt und sie schickten ebenfalls freudig mein Video durchs Tal.
Rechts vom Wohnwagen seht ihr den Haufen Grünzeugs den ich bereits rausgerissen hab. Es mussten aber auch Steinberge versetzt werden.
Eben traf ich mich mit dem Gundstücksbesitzer bei einer Expertin, die mir die wichtigsten Dinge wie Wasser, Strom und das Wohnrecht versichern konnte. Entweder kann ich dort ein kleines Appartement bauen, oder vielleicht sogar ein größeres, sogenanntes Mobilehome. Das wäre dann z.b. ein Holzhaus mit einer attraktiven Größe.
Am Montag unterzeichnen wir den Vertrag und dann wird das Komplettpaket ganz schnell durchgedrückt!
Leute, ich kann mich so freuen und wieder motiviert nach vorne sehen! Meine Pflanzen und die Materialien kann ich diesen Winter noch nach und nach holen. Beim kleinsten Problem rufe ich sofort die Behörden, weil ich lass mich nicht noch einmal runterziehen!

Gestern & Heute…

…machte ich wieder ein paar interessante Bekanntschaften! Neulich erzählte ich doch von der Idee meine Webadresse direkt ins Handy der interessierten Leute zu tippen. Das Video macht hier jetzt voll die Runden.  🙂 Und es kamen ein paar sehr nette „¡Bienvenidos!“ zurück!
Heute spielte ich bei Isabel ein Minikonzert, wo ich eine bezaubernde Frau kennen gelernt hab. Treffender kann man sie nicht beschreiben! Es ist die schönste Motivation um spanisch zu lernen und zu praktizieren!  🙂

Es ist einfach schön…

…willkommen zu sein! 🙂 Es war ein schöner Tag! Am Morgen motivierte ich mich mit der Aussicht auf ein gutes Frühstück zu ein paar Extrarunden! Und mit der Aussicht mir mal eine richtige Siesta zu gönnen. Nackig in der Sonne! Herrlich! 😀
Erst besuchte ich Freunde auf der einen Seite und dann auf der anderen. 🙂

Hier sind ein paar Schnappschüsse aus der Nachbarschaft. Vom Abend und auf dem Weg zu Chris und Deby.







Und am Ziel kam ich genau rechtzeitig zum Essen, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Sehr sehr lecker!

Perro

Heisst:  Hund.

Immer noch Calima, darum die trübe Luft am Horizont.

Als ich meine Runden drehte begegneten mir ein paar bekannte Kanarier. Einer hat einen weißen Hund, der erst ein Jahr alt ist und er fragte mich, ob ich ihn nicht aufnehmen will, weil er ihn nicht mit in seine neue Wohnung nehmen kann. Ich sagte ihm, wenn ich immer hier wäre und ein Heim hätte, würde ich ihn sofort nehmen, weil er echt supercool ist! Er rennt rum wie ein Windhund und sieht dabei so aus, als würde er sich den ganzen Tag freuen, nur weil er rumrennen darf.  Wie ich!  🙂
Als ich ihm erzählte, dass der Hund bisher definitiv mein Favorit  auf der Insel sei, sagte er dasselbe denkt er über mich, weil Hundi und ich uns echt gern haben. Wir plauderten zu dritt über alles mögliche und da kam mir die Idee: Ich schnappte das Handy von seinem Kollegen und tippte die Adresse meiner Webseite ein, damit er Zuhause meine Videos ansehen und weiter schicken kann. So macht das auch die Runde wenn ich keine Postkarten dabei habe. Denn es ist immer besser „der und der“ zu sein, um nicht verwechselt zu werden!  😉
Wisst ihr was mich glücklich macht? Wenn mir beim Laufen die Nase läuft und ich mich in der Pampa über nichts mehr freuen kann als über ein Zettelchen Klopapier.  😀  Auch danach war die Freude groß, weil ich noch eine halbe Papaya zur Belohnung hatte.

*mompf mompf* jedes Löffelchen ein Genuß!

Namaste

Nach meiner sechsten Runde kam mir beim Laufen ein Hubschrauber in die Quere. Es war der Rettungshubschrauber beim Üben. Während ich auf der zweiten Ebene über dem Meer laufe, üben die auf der untersten Terrasse. Dabei kommt der Hubschrauber so tief, dass er auf gleicher Höhe mit mir schwebt. Das ist wirklich sehr beeindruckend!
Keine 50m. entfernt, seilte er zwei Leute ab und drehte nochmal eine Runde. Beim nächsten Stop lies er eine Liege runter und drehte wieder eine Runde. Nachdem er wieder einen der zwei Retter hochgezogen hatte, kam ich gerade wieder vorbei und winkte dem anderen freudig zu. Er rief zu mir hoch, dass es ein super Platz zum laufen ist. Ich hörte genau hin, ob nicht das Wort: „venir“ fällt, denn das hiese „komm“. Einmal gesund in der Liege liegen wäre doch der ultimative Kick!  😀
Ich blieb kurz stehen und grüßte ihn mit Namaste, wobei man die Hände wie beim Beten hält und sich leicht vorbeugt. Damit wollte ich meine Wertschätzung für die Helden deutlich machen. Er erwiederte diesselbe Geste und wir lachten laut. 🙂 Grinsend drehte ich meine Runden zu Ende und freute mich, weil der Hubschrauber plötzlich gar nicht mehr gestört hat! 😉
Mittags rannte ich nochmal 5km barfuss auf meinem Camino Rojo. Ein Foto folgt die Tage. Es läuft also wieder supergut!
Heute konnte ich endlich wieder meine ersten Klimmzüge machen. Beim Klettern rutschte ich vor Wochen mal aus und zerrte mir die Rippen bei dem ruckartigen auffangen. Keine Sorge, nix gefährliches!  😉
Wer mich kennt weiss, dass ich normal täglich an meiner Stange hänge, weil es die beste Ergänzung zum Laufen ist.  🙂

Mit Kleinigkeiten…

…bringt man auch Tage rum. Bin die Tage viel mit dem Roller unterwegs und beim letzten Tanken wurde es echt knapp! Dabei überlegte ich noch auf Risiko zu gehen und direkt die Hauptstraße nach Puerto zu fahren, auf der nach 7 -8 km Überland eine Tankstelle käme. Doch ich zog es vor in die andere Richtung zur nahegelegenen Tanke zu fahren. 200m. vor dem Ziel murkste der Motor fast schon ab. Ich hüpfte und schaukelte auf dem Trittbrett rum um noch den letzten Tropfen rauszuholen und tatsächlich. Fünf Meter vor der Zapfsäule war die Kiste regelrecht trocken. 🙂
Isabel ist wieder aus Deutschland zurück. Das ging rum wie ein Lauffeuer. Eigentlich kennen wir Isabel nur weil ich es letztes Jahr überwunden hab eine fremde Frau anzusprechen. Sie zählt zu den Bekannten die perfekt zwischen Deutsch und Spanisch wechseln können. Und solche Kontakte hab ich mir gewünscht, nachdem ich bereits ein deutsches Netzwerk kennen gelernt hatte. Ich dachte mir und wie komm ich jetzt zum spanisch praktizieren? Das Schicksal hats gefügt. Wir ergänzen uns allesamt indem wir uns gegenseitig helfen! Obwohl wir ein Auto hätten, schwang sich Isabel mit ihren 73 Jahren auf meinen Roller. Es wird eh immer gelacht, aber da freuten sich auch die Freunde aus der Nachbarschaft!  🙂
Gestern besuchte ich noch Richard vom Rikarepa. Er gibt mir bis zum Wochenende einen oder mehrere Konzerttermine. Das spannende ist, dass er wahrscheinlich in La Laguna eine dritte Filiale eröffnen wird. Das ist eine wunderschöne Altstadt und eine Kulturhochburg. Die Straßen sind voller junger Studenten und hier kann ich eventuell auch interessante Kontakte für die Zukunft knüpfen.
Ansonsten rauschen die Tage vorüber ohne, dass es viel zu erzählen gäbe. Aber das wird alles noch nachgeholt sobald die Dinge spruchreiff sind!
Beim Blick auf die Wetterkarten fällt mir immer wieder auf, dass die Trends hier und daheim öfter mehr oder weniger synchron auf- und absteigen.
Unsere Nächte wurden meist kühler. Die Tage sind wieder traumhaft, aber kommende Woche soll es wieder schattiger werden.
Jetzt renn ich erst mal wieder ausgedehnt meine Runden. Läuft wieder ganz gut!