Neue Begleitung

Die Begeisterung ist gross! Jetzt kann ich auf der Magnetwalze auch mal ganz schnelle Begleitrhythmen setzen und es klappt einfach!
Hier ist ein kurzer Videoschnipfel:

Rechts spielt die Tabla einen Basstrommelrhythmus mit Variationen. Aus der Mitte kommt die Glocke und dann setzt links die Djembe als Begleitung ein, die dann in einen schnelleren Begleitrhythmus wechselt. Bei so schnellen Rhythmen hatte die Walze früher ganz oft Betonungen ausgelassen, weshalb ich mich gleich auf die einfachen Rhythmen reduziert hatte. Aber jetzt kann ich alle mögliche afrikanische Polyrhytmik setzen und es groovt einfach wie sau! 🥳🤸🔊

Kotzig! 😆

Bisher hatte ich ein grosses Glück mit den ersten vier Papayas! Jetzt reifen auch zwei andere Kandidaten, die eher runde Früchte ausbilden:

Die stehen zwischen den Ghanesischen hinter dem Chilifeld.
Diese kommt von der mittleren Pflanze.

Sie fiel schon ab, als sie noch halb grün war.

Sie hat aber auch so eine dreckige Patina und sieht schon nicht mehr so appettitlich aus!

Durch den faulen Stengel kamen auch schon kleine Fliegen ins Innere. 😳 Aber vor allem hat sie diesen leicht kotzigen Geruch, den ich vorab bei allen Papayas fürchte! Deshalb konnte ich auch schon lange keine mehr kaufen! Reines Roulette!
Es wäre ja schon weniger schlimm, wenn ich meine Würmer damit verwöhnen könnte, aber noch besser ist natürlich ein Glückstag für die Hühner! 🥰

Chucky macht gerade in Eier. 😀
Meine erste volle Schachtel und gleich kommen wahrscheinlich noch zwei. 😊

Mein Toni brachte schon wieder Bananen. Heute konnte ich ihn mit Kombucha verwöhnen und mit etwas kolloidalem Silberwasser aushelfen.

Heute Morgen hatten wir 18ºC. Da war das kurze Heizen für die Fermentation nur noch Formsache.

Es ist ein merkwürdiges Wetter und noch merkwürdiger, was man für einen Aufwand betreibt, um unseren Himmel zusätzlich noch voll zu sprühen!

Links: 1650gr. re. 1400gr.

Jetzt kommt auch noch das Riesending von meiner Lieblingspapaya. (Links) 😀
Zufällig hab ich die Tage meine letzten ghanesischen Samen angesetzt, damit ich mittelmässige Pflanzen austauschen und noch weiterer anpflanzen kann.
Weil gemischt mit Maracujas, die auch ständig nach kommen, kann man Papayakugeln eimerweise geniessen!
Auf diesen Überschuss hab ich lange gewartet, damit ich endlich die erste Papaya Maracuja Marmelade einkochen kann!

🎼 Unk Unk 🎶🔊

Wie ein Süchtiger stürmte ich in den Container um die Maschine zusammen zu bauen! 😀
Die Tage wollte ich vor allem viele Songs spielbar machen und da blieb keine Zeit in Einzelklänge ein zu tauchen! Neulich schwärmte ich schon von meiner Begeisterung einen sehr technoiden Song mit ein zu bauen. Doch bei meinen Soundchecks bekam ich den Bass ums Verrecken nicht mehr so hin, wie ich es in diesem Video liebe, das ich euch neulich schon gezeigt hatte:

Wenn dort, etwa in der Mitte, der Bass kommt, dann macht er so ein elektronisch bedecktes „unk unk“ und wenn ich den Filter aufgedreht hatte, verwandelte es sich in so ein „Kräwähwähwähwäh“ und nicht in ein „wä wä wä wä“ ohne Eier! 😂
ich konnte diesen Bass einfach nicht mehr finden und musste loslassen!
Heute hab ich die Zeit, wenns sein muss, stundenlang an dem einen Ton rum zu schrauben.

Mal wieder denke ich, diese Galaxie hätte sich mir erschlossen. 🙄🚀

Stellt euch vor, kleine Gruppen von drei bis Fünf Knöpfen, sind einzelne Module und man kann den Klang von jedem Modul zu jedem Modul schicken. Wenns sein muss auch wieder zurück! Wie diese wandgrossen Synthesizern, bei denen man die Module, wie bei Ur Telefonzentralen, mit vielen Kabeln verbindet.
Jeder Knopf hat manchmal 9 – 30 Ebenen, die man über andere Knöpfe wechselt. Hätte man für jede Ebene eigene Knöpfe spendiert, dann wäre der Container innen komplett mit Modulen tapeziert. So umfangreich ist das Gerät und ich erkenne jetzt erst total wichtige Zusammenhänge, mit denen sich das Spektrum bis zum Horizont ausdeht! Und mein Horizont ist hier ziemlich weit, wenn ich aufs Meer raus starre! 🤪
Das kann man schon gar nicht mehr erklären und es war bisher Fluch und Segen zugleich! Doch jetzt, wo ich das mit Begeisterung in mich rein sauge, wird das Wort Segen, dem Ganzen nicht mehr gerecht!
Es ist eine Galaxie aus mächtigen Tools und ich muss jetzt dran bleiben, bis alles vollständig verinnerlicht ist! Dann kann ich so viel Magie für ich arbeiten lassen, die mir derart schmeichelt, dass ich bereits nach den ersten Klängen eine Gänsehaut bekomme. Das steckt dann auch die Hörer an! Vor allem sind die Zweifel weg, dass „unkunkunk“ bzw. „Kräwähwäh“ nicht mehr authentisch wirken.
Nein sie lieben es!

Hoffentlich gelingt mir bald eine Präsentation dieser Erfolge, aber heute will ich die Nachbarn etwas schonen! 😎

Super!

Die intensiv investierte Zeit hat mir nochmal einen richtigen Quantensprung verschafft!

Wenn ich meine Songliste mit 15 Songs stramm runter spiele, verfliegen schonmal zwei Stunden ohne Wiederholung. Was für meine Insider der Song Modus, also Lieder mit strukturiert automatisch wechselnden Instrumenten sind, wirkt auf die Zuhörer scheinbar nur noch magisch. 🧞‍♂️ Noch ein mächtiger Trumpf ist die Kniehebelvariation der Basstrommel, die von der Magnetwalze gespielt wird. Diese kann ich über 32 Sechzehntel verteilt, immer an anderen Stellen rein drücken, was mir ganz viele lebendige Variationen dazwischen erlaubt!
Natürlich bekommt mir das intensive Üben und das ständige Verwachsen mit der Maschine auch gut. Ich kann mich immer freier bewegen und finde zwischen all den Ebenen noch Raum für krasse Effekte, wie den Echos. Jetzt bin ich noch motivierter und weiss genau was noch zu tun ist! Es wird noch ein tage-, wenn nicht wochenanges rum tippen auf dem Synthesizer nötig sein, bis alles aufgeräumt ist! Aktuelle Klänge, muss ich z.b. auf alle Nachbarplätze kopieren, falls ich mal einen Knopf daneben hau und versehentlich die Klänge wechsel. Das könnte momentan noch zum Supergau werden, wenn plötzlich ganz laute und entfremdende Sounds rein brüllen!

Jedenfalls brachte ich mein Publikum in Extase und der Klingelbeutel brüllte stundenlang rekordverdächtig, für alle hörbar, vor sich hin! 😳😎
Ihr könnt euch nicht vorstellen, was ich in dieser Zeit alles erlebe! Von erotischen Tanzeinsätzen, bis zu drohenden Auffahrunfällen! 🤪😳 Von glücksehliger Euphorie, bis zu fluchenden Greisen, die jedes mal Adrenalinstösse bekommen, wenn jemand in ihr Kamerabild läuft! 🤬😂
Man drängt sich um die Wette, oder tanzt gar unter meinem Didge Limbo, um an den Klingelbeutel zu kommen! 😀
Nach vier Stunden bin ich aber auch schon halbwegs durch und dann kratzt schon der Hals!

Li. Gingerbeer, re. Kombucha mit Ingwer. 🤤

Dann ist es Zeit für GöGˋs erstes Gingerbeer, oder Kombucha mit Ingwer! Das Erste ist viel weniger süss als erwartet und ich denke bei Beiden noch über einen Schuss Zitrone nach. 🙄

Kaum in der Einfahrt, muss ich schon lachen! Links grüssen die Kater und rechts erkennen mich die Hühner, sogar wenn ich noch im Auto sitze. 🥰 Die gute Laune springt im Kreis umher und alle sind glücklich!

Gepackt!

Und das noch bei Sonnenlicht. 🙂

Es gelang mir noch zwei Lieder zu programmieren, was mit dem Synthesizer echt sehr umständlich ist! 🤪
Doch ich zog es durch und genoss anschliessend erst mal einen Spaziergang über die Finca.

Für die Hühner sammelte ich noch eine grosse Ladung Kräauter, damit die noch was zum Arbeiten haben.

Ich glaub sie sind mit ihrem Tío ganz zufrieden!

🥰🐈🐓🐓🐓

18:45 Uhr und immer noch total warm!

Ab heute lass ich mal Kohlenhydrate für eine Weile weg, weil man kann nicht immer dieses Weissmehl rein stopfen! Es fällt mir trotzdem leicht mich zu verwöhnen!
Pikante Kürbissuppe mit gerösteten Kernen und zum Nachtisch ein traumhafter Obstsalat. Heute sogar mit Orangen.
Und noch eine grüne Vitaminbombe hinterher. 😀🤸🚀
Kurz nach Acht, ich geh ins Bett! 😌

Mein Bananentoni

Während ich bei meiner Mikrofarm war, um Weizengras zu ernten…

…welches mich glücklich macht, nachdem die Gerste raus gewachsen, bzw. zu den Hühnern gewandert ist,…

…hängte mein lieber Freund Bananentoni eine Tüte Orangen an mein Tor. 😊

Die Tage verwöhnt er mich extrem:

Gestern brachte er schöne Bananen.
Den Tag davor diese wunderschöne Erde, vom Berg.

Was mich auch ein bisschen traurig macht. Vielleicht gibt er Gas, weil er weiss, dass er bald in Pension gehen wird!? Hoffentlich werden wir unsere Freundschaft weiter pflegen!

Das erste Drittel Saft stellte ich für heute Abend in den Kühlschrank. Irgendwas sagt mir, dass es gut sein muss, damit den Tag zu beenden. Wenn mich die Kuhgrasrülpser in die Träume schicken! 😂

Die Nacht war mild und der Tag beginnt wundervoll!

Sie haben alles total umgegraben! 😳😊

Mit den Hühnern hab ich eine mega Freude! Sie zaubern eine ganz andere Atmosphäre. Das Repertoire ihrer Stimmen ist unglaublich! Manchmal scheinen extra Kommentare mit tiefer Stimme raus zu rutschen. 😀 Manchmal macht Chucky einen auf Ente 🦆 und dann singen sie wieder gaanz lang, zart, aber höchst dramatisch! 😂🐔🐔🐔

Nach einem gelungenem Tag, schrieb ich gestern Abend noch eine neue Songliste mit speziellen Notizen.
Jetzt geht es ohne Umwege zur Maschine.
Mal sehen ob ich noch zwei der letzten vier Baustellen fertig kriege.

Nebenher

Eigentlich hab ich fast den ganzen Tag an der Maschine programmiert.

Dazwischen versuche ich immer so schnell und effektiv wie möglich ein paar Nebenaufgaben zu erledigen.

Hier bereite ich mein erstes Gingerbeer vor.
Hier kommt die fermentierte Stammlösung.
Fertig, 2 x 5l. gehen in die Gärung. In 4-7 Tagen müsste es fertig zum Abfüllen sein. 1-2 Tage später muss man es wahrscheinlich kühl stellen und glegentlich Druck ablassen.
Ingwer Kombucha vom 5.01.
Ananas. Einfach mal ne Flasche Direktsaft zum testen.
Kürbis Suppe mit frisch gerösteten Kernen und Steirischem Kürbiskernöl.

Die tägliche Papaya, mit Toniˋs frischen Bananen und verschiedenen Maracujas.

An der Maschine ging einiges! Die Sounds wurden im allgemeinen präsenter gemischt! Damit es nicht überladen wirkt, spiele ich jetzt immer mehr Phantomsongs.
D.h. ich spiele mit Klick im Ohr, damit ich eine zeitliche Orientierung habe. Dann lass ich alle paar Takte die Instrumente automatisch wechseln. Es wirkt strukturierter und lebendiger, aber vor allem kann man einzelne Instrumente viel besser in der Vordergrund holen, wenn sie nich alle übereinander klappern.
Mit den Jahren kann ich mich auch viel entspannter in solchen Strukturen bewegen und frei darin experimentieren!
Ich kann jederzeit eine Pause setzten, den Klick vom achten Takt abwarten und punktgenau in eine neue Passage einsetzen. Da wechseln dann direkt mit meinem Einsatz die Trommeln! 🤸🕺🚀

Ritual

Für die Hühner geh ich am Morgen schon durch die Kälte!

8:00 Uhr – 15ºC.
Schäl und Raspelreste.
Nachtisch.

Es macht mir Spass, ihren Anteil liebevoll klein zu schneiden und ihn mit Hühnerfutterbrei zu mischen!

Auch ihr Tag soll mit einem Highlight beginnen! Meine Highlights sind der Cappuchino, die Umluftheizung und meine Schnurzelkater. 😊

9:00 Man wartet auf die Sonne. In der Box stehen die ersten Samen: U.a. ghanesische Papayas und Dattelpalmen.

Sobald es warm wird gehts in den Container. Nur noch zweieinhalb Tage, dann muss ich die Maschine wieder ins Auto laden. Hoffentlich komme ich endlich weiter! Bisher bin ich ja ständig damit beschäftigt die Basis zusammen zu halten. 🙈

Grüner Papaya Salat

Gestern Hab ich es endlich probiert.

Mit Möhren gemischt.

Es fehlen noch einige spezielle Zutaten! Vor allem vergas ich die Chili, die schon bereit lagen. 🤦‍♂️ Aber man tastet sich mal ran. 😌

Dafür hab ich sogar extra Fishsauce gekauft! Sogar zwei, eine davon ist vegan, auf Algenbasis.
Total lecker und erfrischend!

Mit der zweiten Hälfte werde ich das wiederholen. Dieses mal will ich unbedingt frisch geröstete Erdnüsse und meine Chili rein stampfen! Das wird normal im grossen Mörser gemacht, aber ich rieb alles durch eine feine Käsereibe.