Heute Morgen dachte ich, der ist auch noch frech, als ein Auto in meiner Einfahrt gewendet hat. Besuch trotz verschärfter Ausgangssperre? Bis ich aus dem Bett kam war das Auto längst weg und es lag eine fette Bananenstaude in meiner Einfahrt.
Bis sie reiff sind hängen sie an meinem Quarantänegurt. 🙂
Während ich darüber nachdenke, wer mir diese Überraschung gebracht hat, fällt mir auf wieviel zahlreiche Möglichkeiten es gibt! Inzwischen hab ich so viele herzensgute Freunde, die mich teilweise leidenschaftlich unterstützen! „Dar gracias!“ Wenn ich zukünftig den Nachbarn und Freunden zuwinke, hab ich immer im Hinterkopf: „jeder könnte es sein!“ Ist das nicht schön? Ich bin einfach nur dankbar! Vor einer Weile erzählte mir sogar Isabel, dass ihr viele Nachbarn aufgeregt zuwinken, die früher zum grüßen eher passiv genickt haben. Heute zählen wir schon Bananen. 🙂
🙂 Die Tage brauche ich kurz ne Schreibpause. Es läuft alles super, nur hab ich mir unglaublich viel vorgenommen und das Ergebnis würde ich euch gerne als komplettes vorstellen. Bin u.a. viel am aufräumen und das zeigt Wirkung! Jedenfalls geht mir jedes mal das Herz auf wenn ich hier rumlaufe. Vieles hängt zusammen und ich muss umständehalber viel improvisieren. Da kann es schon mal passieren, dass ich viele Kubikmeter Hügel aufschütten muss, damit ich Pflanzen aussetzen kann, um die restliche Blumenerde aus deren Töpfe zu gewinnen. Oder, dass ich stundenlang Felsen aus dem Boden reissen muss, weil die nächste Palme genau da stehen muss, wo ich sie in Zukunft sehen will… vielleicht berichte ich heute und morgen nur kurz oder gar nicht, aber dann gibts dafür einen ausführlichen Doppelblög! 🙂 Machts gut meine Freunde und passt auf euch auf!
Wenn man jetzt reinkommt sieht man als erstes das schöne Fundstück in der Mauer.
Nach den Felsen gestern kann mich nichts mehr erschrecken. Also hab ich gleich den Fels auf seinen Platz gesetzt.
Fragt nicht wie! Mir wurde schwarz vor Augen und wie ich wieder zu mir kam stand er perfekt! 🙂 witzle. Oft muss man die Teile drehen und wenden, bis sie ihren Platz gefunden haben. Vor allem wenn man sie nicht wir ein Anfänger mit Beton zusammen kleben will, was verboten ist! Inzwischen erkenne ich schon aus der Ferne wo das Puzzelstück rein gehört. Klappt nicht immer auf anhieb, aber immer öfter. Dann vergößerte ich den Hügel etwas, damit ich die letzten Pflanzen einsetzen kann, die dringend in den Boden sollten. Den Rest da hinten kann ich dann voll ganz gemütlich auffüllen.
Alles beginnt mit einer Planänderung. Eigentlich sollte das Beet um den großen Orangenbaum verlaufen, aber da der Orangenbaum bereits bündig im Erdreich sitzt, macht das gar keinen Sinn.
Der schwarze Lavabrocken war echt ne Herausforderung! Erst musste ich ihn gut 20 Meter rüber rugeln, wobei er sich ständig im Kreis drehen wollte. Das ist echt ein mächtiges Vieh. Ich musste ihn tief in den Boden und in den Hügel eingraben, um ihn auf dasselbe Level zu bekommen wie seine Nachbarn. Nach 4-5 Anläufen saß er endlich so, dass er den linken Stein schön eingeklemmt hat und zugleich alle Winkel gepasst haben. Dieser Kamf ging alleine mindestens eine Sunde lang. Noch ein Problem: Die kleinen Steine, die links davon in der Mauer stecken, sollten eigentlich im Beet vergraben werden. So sehen sie echt doof aus! Erst dachte ich daran, an der Stelle noch ein Minibeet zu setzen, aber jetzt mache ich das anders. Unten im Park liegen immer wieder kleine Steinhäufen , mit wunderschönen Moosen und Flechten, vor den alten Mauern. Viele sind wegen der Form zum Mauerbau nicht geeignet. So einen Steinhaufen werde ich unten abtragen und an der Stelle rekonstruieren. Für Moose ist der Platz perfekt, weil dort erst am Abend die Sonne hin kommt.Wie bei einer Sandburg konnte ich das überschüssige Material abkratzen. Mit dem hab ich gleich den neuen Hügel von gestern vervollständigt. Also wieder zwei Fliegen mit einer Klappe.Am Ende standen gerade mal 12 Steine, aber dafür stehen sie wie ein mächtiges Monument aus schweren Hinkelsteinen. Rechts werden die nächsten Steine immer kleiner bis es einen ganz flachen Übergang gibt.Auch hier sind wieder schöne alte Stücke mit kleinen Pflanzen dabei. Den Zwischenräumen widme ich mich noch extra, bevor ich alles von hinten auffülle.
…ging noch einiges. Erst musste ich leider die Früchte von meinem Orangenbaum schneiden, damit er den Schock überleben wird. Bisher hat noch keiner der Orangenbäume Probleme gemacht. Sie verloren ein paar Blätter, entschieden sich aber für die wichtigsten Äste und wachsen schon wieder.
Fast 50 Früchte hätte das zur ersten Ernte gegeben. 2 hängen noch, die würden aber nach dem Stress weder groß noch süß werden. Der Baum wurde auch seit vielen Wochen nicht mehr gegossen.
Später widmete ich mich einer chaotischen Stelle neben dem Eingang. Es würde mich echt Überwindung kosten, wenn ich sowas einfach nur aufräumen müsste. Aber da ich das Material dringend brauchen kann um mein Hügelchen fertig zu stellen, war ich voller Antrieb!
Das war dann drei Stunden später. Etwa 9m² Fläche gewonnen. Nebenbei buddelte ich diese wunderschönen Lavasteine aus.
Hier seht ihr wo der ganze Mist gelandet ist. Es gibt meinem, bisher eher zweidimensionalen Hügel, eine dritte Dimension und mehr Tiefe. Rechts steht seit heute meine kleine Valencia Orange, die auch schon ein Früchtchen trägt.
Es lief echt super, weil diesmal die Stelle von der ich das Material geholt hab, näher liegt und es ging sogar minmal bergab, statt bergauf.
Bald kommt ebenfalls Kies und Erde drauf, damit auch dort ein schöner Übergang bis in die Fläche entsteht. Die nächsten drei Meter rechts, werden noch weiter in die Fläche auslaufen. Der neueste Abschnitt wird mit dem Kies auch noch verbreitert.
Achja und zwei grüne Papageien mit roten Schnäbel besuchten mich kurz. Bis ich den Foto zur Hand hatte flogen sie leider schon wieder weiter. Sie drehen große Runden und jetzt wo ich ihren Klang kenne werde ich sie sicher öfter beobachten, denn sie kamen später in großer Höhe zurück geflogen.
Hier hab ich euch noch ein wildes Blümchen:
Diese palmenartige Pflanze kennen sicher viele als Zimmerpflanze.
Hier sind die Pflanzen sehr dankbar und unproblematisch. Diese hier hab ich vor drei Jahren für 10€ in einem kleinen Töpfchen gekauft. Die Stämme werden riesig und wenn sie sich verzweigen werden sie wunderschön.Später ziert sie mal den Meerblick, wenn der Hügel dahinter abgetragen ist.Zwischen der Pflanze und dem Garten wird ein Weg von 5 m. Breite bleiben. Der Gartenmüll kommt bald weg.
Ein paar einzelne Steine hab ich auch noch gesetzt und vor allem die Mauer mit Sand und Kies gefüllt. Achja und mittags hab ich bei Isabel ein schönes Dal gekocht. (Linsen – Indisch) 🙂
Letzte Nacht hat es endlich mal geregnet bis der Bach die Straße runter lief. Hab sogar mal mit einem Spaten in die Erde gestochen und es ist auch etwas tiefer richtig nass! Das war für meine Bäumchen und Palmen die Rettung in letzter Sekunde. Und wenn es bei uns schon mal regnet, liegt meistens am Tag danach Schnee auf dem Teide.
Hier nochmal eins aus meinem Innenhof. 🙂 Im Großen wie im Kleinen. Wo der große Gipfel mit weißem Schnee geziert ist, sind es bei mir die weißen Steine.Verzeiht mir! Schon wieder Steine. 😀 Ich bin halt verliebt! 🙂 Suchspiel: Finde den Totenkopf.Und es regnet schon wieder.