Orotava

heisst die wunderschöne Stadt die etwa 20 Minuten östlich von mir liegt.


Vor wenigen Tagen sah ich diese „Perle zum ersten mal, auf der Suche nach einem Mikrofonständer. Heute konnte ich meine bestellten Mikroständer abholen, den ich gleich zu einem Sitarständer umbauen werde. Dort fand ich auch für nur 40€ einen Chellobogen, der zum Sitarstreichen sicher reichen wird. Mit beiden Teilen kann ich ab heute Abend endlich die neue Elektrositar streichen, die ich dieses mal zur Sicherheit als Zweitinstrument mitgebracht hatte. Diese Sitar hab ich extra für das Spiel mit dem Bogen präpariert, was schaurig schöne Klänge zaubert. 😀
Dann lief ich nochmal etwas in der schönen Gegend rum.


Da man in den engen Gassen kaum knipsen kann, gibts halt nochmal eines vom Hügel. Dann gings gleich zu meiner nahegelegenen Lieblingslaufstrecke zwischen Meer und Berg. Jetzt sitze ich wieder bei meinen Freunden im Rikarepa und schob einen ersten Burger rein zu dem ich einen schönen Mangosaft spendiert bekam. Das beste Essen gibts aber bei Geza, von dem ich mir nun etwas Inspiration für das vegane Kochen holen kann. Apropo`s Freund: Eben kam mir noch ein wild hupendes Auto entgegen aus dem mein Freund und Nachbar Efren sprang. Wir fielen uns so glücklich in die Arme! 🙂 Megaschön! Mit meinem Spanisch konnte ich auch schon ein paar Nachbarn beeindrucken. Aber machen wir uns nichts vor, es ist immer noch megaschwer hier überhaupt etwas zu verstehen!

Kontakte…

es tut mir leid, dass ich so lange nichts von mir hören lies, aber momentan ist es immer noch etwas kompliziert für mich online zu gehen. Das Netzteil von meinem Macbook ist weg und lässt sich auch nicht so leicht ersetzen. So bleibt mir nur mein dämliches Ipad auf das ich keine Fotos übertragen kann, weil es einfach nur ein Mist ist. 🙂
Wenigstens gibt es noch die Möglichkeit mit dem Ipad direkt zu knipsen und diese Bilder hochzuladen.
Hier ist ein Bild von meinen ersten Papayas die in nur 8 Monaten förmlich explodiert sind.


Die ersten Früchte sind bald so groß wie Kürbise und werden langsam heller. Insgesamt hängen da schon über 60 Früchte und sie wachsen ständig nach. 🙂 Meine Vorbereitungen für den Boden haben sich voll bewährt, denn sie wachsen so prächtig, dass selbst der Profigärtner mächtig ins Staunen kommt.

Ansonsten bin ich fast die ganze Zeit unterwegs und lernte schon eine Menge interessanter Leute kennen. Einige Kontakte zu weiteren Musikern warten bereits auf ein erstes Treffen… Eine interessante Schülerin hab ich auch schon. Spannend, denn sie beschäftigt sich ebenfalls mit Kunsthandwerk, ist schlau und scheint eine sehr vielseitige Senorita zu sein!
Samstags bin ich immer mit meiner Wandergruppe unterwegs und sah dabei schon die tollsten Plätze. Es ist keinesfalls wie zuerst befürchtet, dass man hier irgendwann alles kennt. Das konnten mir die erfahrenen Wanderer bereits versichern. Der Abwechslungsreichtum ist unbeschreiblich und in manchen Wäldern könnte man den Eindruck bekommen, alles sei von Zen-Mönchen arrangiert worden.
In irgend einer Form komme ich auch täglich zum Musizieren und gab auch schon ein paar kleine Privat-Konzerte.
Nach einem regnerischen Start gab es schon einige richtig sonnige Tage und manch warme Abende.
Inzwischen hab ich mir ein kleines Vorzelt gebaut unter dem ich demnächst ein größeres Dach mit 18 Quatratmetern nähen werde.
Morgen werde ich das Ipad zum wandern mitnehmen, dass ich euch auf diesem Weg endlich mal wieder mehr Fotos zeigen kann. Bis bald!

Wetter ok!

eben trudelten besorgte Nachrichten bei mir ein, weil es im Fernsehen Katastrophenmeldungen von den Kanaren gab. Bei uns ist jedenfalls alles gut!
Der Regen kam die Tage immer wieder in Etappen, so, dass die Erde es schoen aufnehmen konnte. Heute war ein schoener Tag bei dem ich mit Geza viel in der Gegend rum kam. Anschliessend hab ich noch einige nuetzliche Dinge erledigt, wie z.b. Naehen und elektrische Modifikationen. Jetzt spiele ich noch ne Weile auf der grossen Sitar. 🙂

BUGA 2019

Ratet mal wer im kommenden Jahr bei der Bundesgartenschau Heilbronn fuer das Haupt- Entertainement zustaendig ist!? Richtig, die Musikmaschine! Genauer gesagt: Team GöG und „Doretta“ 🙂
Schon die Vorschau auf die wunderschoene Strecken zum durchfahren sorgt bei mir fuer eine grosse Vorfreude. Ein traumhaft schoenes Ambiente!
Von der unvorstellbaren Menschenmenge die ich mit meiner Kunst erreichen werde ganz zu schweigen!
Bereits ab der medienwirksamen Eroeffnung am 17.April, werde ich mit einem 12 Tagesblock durchstarten.  Zu meinem Eventmanager hatte ich gleich einen sehr speziellen und schoenen Kontakt, dass ich die persoenliche Begegnung kaum erwarten kann. Zum Glueck! Denn beim ersten Telefonat hielt ich ihn fuer einen Freund, der mich auf den Arm nehmen wuerde und haute gleich einen sehr gewagten Humor raus!
So meldete ich mich am Telefon als eine Behoerde, die man nicht unbedingt freiwillig aufsuchen wuerde. 🙂 Doch vielleicht war es genau das, oder die Aufloesung dieser Verwechslung, die uns von Anfang an fast schon freundschaftlich verbunden hat.
Auch von weiteren Kollegen bekam ich bereits im Voraus fuer mein freundliches Entertainement schoene Rueckmeldungen die sogar zu weiteren Anfragen fuehrten.

Sorry, es dauert noch etwas…

Hallo Freunde, es wird noch einige Tage dauern bis ich meinen eigenen Internetzugang habe. Dann werde ich sicher wieder oefter berichten! Gestern erkundeten wir ein paar schoene Kuestenabschnitte, die ich letztes Jahr bereits mit dem Roller gesucht, aber nicht gefunden hatte.
Es war superschoen bis der Regen uns aufgeweicht hatte. Auch als ich klatschnass war musste ich nicht frieren, weil es bisher doch immer warm blieb. Am Morgen hatte es sogar schon 23 Grad. Ansonsten ist das Wetter recht wechselhaft…
Die Natur wurde jedenfalls mit viel Regen verwoehnt!
Am Abend wurde ich von meinen Wanderfreunden lecker bekocht und in ein neues Spiel eingefuehrt, welches in seiner vermeindlichen Schlichtheit durchaus ein hohes Suchtpotential hat. Bin mir jetzt nicht sicher, aber es heisst Romycup, oder so aehnlich. Naechstes mal werde ich ein Foto knipsen und schicke euch den genauen Namen.
Fuer die lange Wartezeit hab ich euch im naechsten Beitrag eine gute Nachricht, zumindest was meine Kunst in Deutschland betrifft…

Experiment

Bei dem schoenen Klima koennen sich Schaedlinge so schnell vermehren, dass dies echt zum Problem werden kann. Darum dachte ich schon lange darueber nach und hatte folgendes Experiment vorbereitet: Erstens eine Lackspruehpistole zum Spritzen zu verwenden, weil das Zeit und Mittelchen spart. Und das Ganze mit Neemoel zu befuellen, weil es giftfrei sogar noch besser wirkt als handelsuebliches Gift.
So ging ich also rum und spruehte wie ein Lackierer meine Baume an.

Die Papaya im Hintergrund ist ja nicht zu uebersehen, oder?

Seht ihr dies Fruechte? Die grossen zeig ich euch bald mal extra. Eine ist schon fast so gross wie ein Fussball. 🙂

So schoene Fruechte mag man ja nicht vergiften. Der Spruehnebel, den ich selbst abbekomme wirkt wie ein edles Hautpflegemittel! Den selben Wirkstoff gibt es auch in Hautcremes zu kaufen. Mit etwas mehr Erfahrung stellte ich das Spruehgeraet noch feiner ein und spitzte bei Geza, der mich schon die ganze Zeit unterstuetzt hatte, auch noch etliche Baume. So konnten wir zig Quatratmeter mit 150ml Oel abdecken. Meine Rechnung ging also voll auf und ich kann noch mehr Nachbarn damit unterstuetzen.
Zur Belohnung gabs dann endlich die grosse Manga, die man sogar ausloeffeln konnte.

Sie war cremig und auch sehr lecker! Fast wie ein Konzentrat.

Nochmal Mango

Also auf diese tolle Mango vom letzten mal muss ich nochmal zurück kommen. Erstens hab ich nur die eine, 😀 aber vor allem gibt es eine tolle Geschichte dazu: Da die Mango, die bei Geza in einem meiner Töpfe schon lange fertig aussah, pfrüfte Geza regelmaessig, ob sie nicht schon abfallen möchte. Aber nein, sie hielt bis zum Schluss. Selbst bevor Geza mich vom Flughafen abholte, hing sie noch am Baum. Geza legte aber schonmal vorsichtshalber ein Nest aus Gras darunter, damit meine einzige grosse Mango nicht platzt, sollte sie doch runter fallen.
Erst als ich kam, lag sie schliesslich auf dem Boden. Sie landete also zufällig zeitgleich mit mir! Ist das nicht klasse?

Von den kleinen Mangas hängen da schon mehr auf dem Baum. Eine hab ich schon probiert. Was soll ich sagen? Es war natuerlich die beste Manga auf der Welt 🙂
Aber wartet es mal ab, bis ich die Tage von meinen Papayas berichte. Das hat mich jedenfalls umgehauen… 🙂

La Esperanza

Heute hatte ich die erste Gelegenheit ein Grueppchen mit einem sehr erfahrenen Reisefuehrer zu begleiten, die regelmaessig auf der Insel Wandern gehen.
Das Beste ist noch, dass allesamt direkte Nachbarn von mir sind: Jeanot, Bernadette und Geza. Jeanot fuhr uns ans andere Ende der Inse, wo wir durch einen schoenen Pinienwald bei La Esperanza gewandert sind. Hier sind ein paar Bilder:


Am Anfang waren es breite Wege auf denen man auch mal mit einem Moped oder Fahrrad durchbrettern koennte.

Geza gings genauso wie mir. Auch neben den Wegen ist die Landschaft so einladend schoen, dass man im zickzack den Wundern des Zauberwaldes folgen koennte.

Ein Baum ist schoener als der andere und der Boden ist schoen mit einem Nadelteppich ausgekleidet.

Stellenweise ging es ganz ordentlich hoch. Wir kamen also heute zu unserem Sport.

Wir starteten uebrigens bei 1000m. und weiter oben wurde es immer stiller.

Nach einer schoenen Tour schlenderten wir schon wieder ins Tal, wo wir erst mal fein Essen gingen. Spontan entschieden wir uns fuer eine Guachinche. Guachinches sind traditionelle Restaurants die ueberwiegend eigene Produkte verarbeiten. Dort gibt es in der Regel auch kein festes Menue, weil die Speisen oft taeglich wechseln. Wir hatten echt Glueck und waren sehr zufrieden! Ich hatte z.b. eines meiner besten Fischmenues auf der Insel.

Laden

Einen Tag vor dem Abflug schaffte ich es gerade noch die Didgeridoos in den Laden zu stellen. Nun stehen drei Instrumente als Blickfang im „Limited Edition“. Gleich neben der Treppe zum zweiten Stockwerk, wo ein schoener Verkaufsraum fuer Instrumente eingerichtet wird.

Mein bester Trick ist der Patrick! Das ist der Ladenbesitzer, der erst am 20.Nov. wieder im Lande sein wird. Dann wird er sicher die Dekoration etwas anpassen.

Angekommen

Hallo, meine Lieben! Gestern Abend kam ich gut auf Teneriffa an, wo ich wegen dem Kopfweh direkt ins Bett bin. Darum melde ich mich jetzt erst, sorry!
Seht mal meine erste Mango von einem Minibaum:

¿Ist sie nicht praechtig?
Und so sehen die ersten Mangas von dem aelteren Baum aus:

Den heutigen Tag konnte ich voll geniessen! Die Luft, der Duft, das Echo im Tal… wunderbar! Es gab auch schon einige herzliche Begruessungen…
Das Didgeridoo und die Sitar haben den Flug auch gut ueberstanden!