Kollektion

Die Sonne scheint und endlich kann ich mal ein paar aktuelle Fotos meiner Werkstücke zeigen:

Zwei Exemplare in Größe 37 gehen auf die Insel. Für Iris und Rositha.
Größe 43, mit Vibram-Totenkopfsohle für Chris, ebenfalls auf der Insel. 🙂
Für Santiago. Santi bekommt die City Version mit einer sehr haltbaren 3mm Krepp Sohle.
Hoffentlich passen diese unserer lieben Deby! 🙂 Die 4mm Vibram Sohlen sind sehr luxuriös!
Größe 39, mit 3mm Geckosohlen für Manuel.
Richtig schöne Trail-Runner für Geza.
Größe 45, ebenfalls mit 3mm Gecko-Sohlen, für big Mike.
Einmal „Supersoft“, mit 1,8mm Krepp Sohlen, gehen bereits für Dori nach Australien. Darum kann ich sie nicht mehr besser fotografieren. Dieses Modell will man nie wieder ausziehen!
Ein straßentaugliches Paar geht ebenfalls nach Australien.
Ein weiteres Paar Trail-Runner ging bereits zu Steffen, Richtung Osten. Dieselbe Ausführung hat sich ebenfalls bereits mein lieber Freund Peter geschnappt.

Supersoft

Keine Angst Freunde! Das mit den Schuhen hört bald schlagartig auf und dann erzähl ich vielleicht nur noch von Gestrüpp und von Steinen. 😀
Aber hier hab ich euch noch den Wurf des Tages:

Die Sohle ist aus einem offenporigen und extrem weichen Leder. Das erste Paar mit 1,8 mm Kreppsohlen.

Leute, ihr könnt euch nicht vorstellen was für eine Spannweite an Unterschieden bei so einfachen Sandalen möglich ist! Total spannend! Spätestens wenn sich die Dinger voll ganz an den Fuß angepasst haben, merkt man, dass es eine ganz besondere Art der Verbundenheit ist! Mit dem Planeten mein ich. 😀 In die hier schlüpft man gleich wie in Samt. Jetzt gehts auf die erste Testrunde… Nur fürs Protokoll: Beim Rennen nicht so laut stöhnen! 😀

Kombinationen

Gestern war ich beim Großhändler und hab nochmal Leder geholt.

Damit gibt es schon einige Kombinationsmöglichkeiten. Neben den schwarzen Sohlen hab ich nun auch braun und schiefergrau Angebot. Die braunen sind noch etwas dünner und die grauen sind zudem noch wesentlich weicher als die anderen!

Ich freu mich jetzt schon auf die Ledersaison im Frühjahr! Dann will ich so viel Sandalen verkaufen, dass ich davon in viele Sorten und Farben reinvestieren kann. Dabei schiele ich auch schon auf antike Optiken, die ich für meine zukünftigen Steampunk Kunstwerke und Musikmaschinen nutzen kann.

Das Gute an den Riemen ist, dass ich sehr gut Reste verwenden kann! Die bekommt man zum Kilopreis günstiger. Es ist immer noch nicht wirklich billig, aber so bekomme ich mehr Abwechslung rein, als wenn ich von jeder Farbe gleich eine ganze Haut kaufen müsste.
Gestern hab ich gleich einen zweiten Satz braune Riemen genäht. Der Lederrest davon war dann gerade noch so groß wie eine Hand. Den zweiten Satz Riemen bau ich auf die graue Sohle, die ihr gleich unter dem Schlappen seht.

Die Tage bekomme ich noch mehr Gummisohlen und Laufbeläge geliefert. Dann probiere ich zum ersten mal eine rote 3mm Zwischenlage unter die Ledersohle zu bauen, die 95% Stossdämpfung verspricht. Ab dann kann man schon recht wild zwischen Farben, Ledersohlen, Laufbelägen und Zwischenlagen wählen.

Es soll kein neuer Beruf werden, aber oben hab ich das vorläufige Ziel eigentlich bereits erklärt: Diese Aktion soll mein Lederlager bis zum Rand mit Schätzen füllen. Vielleicht noch ein paar Mäuse extra für Messingbauteile. 🙂 Dann kann ich immer gleich loslegen, wenn mir neue Ideen kommen. Bis das Kunsthandwerk eines Tages wieder von der Musik etwas verdrängt wird.

Neue Wege

Gestern gab es wieder ein paar kleine Quantensprünge in meinem Produktionsverfahren. Dinge wie Sohlen zu schneiden und zu schleifen sind noch relativ neu für mich und darum muss ich erst mal meinen Weg finden. Ein Schritt nach vorne war dieser Schleifer, in den ich gestern eine Kleinigkeit investiert hab.

Das spart wirklich viel Zeit und ermöglicht eine schönere Qualität! Aber es ist immer noch eine wahnsinnig aufwendige Arbeit!

Was mich noch mehr begeistert, weil es viel einfacher ist, ist die neue Schneidmethode für Gummisohlen und dickes Leder! Dafür spanne ich einfach die Klinge von einem Teppichmesser in den Schraubstock und zieh meine Werkstücke durch.

Der größte Vorteil ist, dass die Schnitte immer im 90 % Winkel verlaufen. Es erfordert etwas Übung, aber dann wird man immer Schneller und vor allem genauer. Damit spart man wieder viel Zeit beim Schleifen! Das Schleifen ist trotzdem ein ziemliches Elend! 😀

Aller Anfang…

Erst nach 6 – 7 Sandalen änderte ich nochmal den Schnitt: Vorne hab ich die Sohlen nochmal gekürzt, damit die Spitze sich leichter formen lässt.

Das hat natürlich zur Folge, dass ich alle fertigen Schuhe vorne nochmals aufgetrennt und auf den neuesten Stand modifiziert hab. Hier seht ihr die Größen 45, 39 und 37,5
Hier probiere ich gerade das erste mal die Schnittkanten zu schwärzen. Man kann sie auch wachsen und polieren, aber davor will ich das Schleifen erst noch etwas perfektionieren.

Blüten

Seht euch diese Pracht an! 🙂 Gestern bekam ich ein Foto von meiner Bouganville. 🙂

Meine Bewässerung scheint alles üppig zu versorgen. Ebenso beruhigend finde ich das wenige Unkraut! 🙂 Nächstes mal treibe ich die Tropfschläuche tiefer in den Boden, damit möglichst gar kein Wasser mehr an die Oberfläche kommt.

Hier hab ich nochmal das Bild vom Umzug im März ausgesucht:

Die große prächtige Bouganville hüpfte fast schon über den Jordan.

Trail Runner

Das ist die vollcross Variante meiner Barfuss-Serie.

Das Resultat übertrifft meine kühnsten Träume! 😀 Eine zweite Haut mit Kampfstollen. 🙂

Die Vibram Sohlen sind unglaublich zäh! Mit dieser Ausführung spürt man zwar nicht mehr jede Fuge auf dem Boden, aber sie schmiegen sich so weich an die Füße an, als wären sie gar nicht da. Das ist eine „Brücke“ zwischen Barfussschuhen und Trekking Sandalen, wie ich sie bisher noch nie gesehen hab. Was für ein Wurf, echt, ich bin schon ganz aufgeregt! 😀

Vibram

Mein zweiter Prototyp bekam heute Morgen zum Test eine ganz hochwertige Vibram Sohle.

Damit spielen wir schon in einer ganz anderen Liga! 🙂 Der Belag hat an der dicksten Stelle 3mm und zwischen den Profilnoppen gerade mal 1mm. Sie sind extrem weich und klebrig! Je mehr die Sohle klebt, desto stärker neigt der Fuß auf der Ledersohle zu rutschen! Damit schätzt man die Seitenführung der neuen Schnitte noch mehr.

37,5

Das nächste Paar ist fertig. In der Größe sind sie auch recht hübsch anzusehen!. 🙂 Auch dieses Paar wandert auf die Insel. Sie sind für Iris, einer ganz tollen und interessanten Freundin! Ihre Muttersprache ist Spanisch, sie spricht aber auch absolut perfekt Deutsch und auch noch sehr gut Englisch… 🙂 Kreativ ist sie auch und schön wie ein Filmstar! 🙂 ja ja, nein nein, ich bin ganz cool! 😀
Auch bei Iris entschied ich mich für die 3 mm. „Gecko-Sohlen“. Man fühlt zwar den Boden nicht so intensiv wie mit 1mm Belägen, aber dafür sind sie rutschfest und halten länger. Letzteres ist wichtig, weil wir meine Werkstatt nicht gerade um die Ecke haben. So werden die Sandalen mit dem ein und runterlaufen immer besser!

Geckos

Das nächste Paar ist fertig. Größe 45 + für meinen guten Inselfreund Mike.

Es gibt jetzt ganz neue Sohlen zur Auswahl. Die hier hat 3mm und sieht ein bisschen aus wie Geckofüße. Mike liebt Geckos, also bekommt er Geckosohlen. 🙂 Waren auch die einzigen die groß genug waren. 😀