Schnupfen

die Tour gestern war super, nur komme ich gerade mit meinem rechner nicht mehr ins netz. Darum dauert es etwas… Zudem hat es mich über Nacht ziemlich mit Schnupfen erwischt, weshalb ich mich die Tage in mein warmes Vorzelt zurückziehen werde. 🙂
Soweit, nur damit keiner denkt ich melde mich nicht, weil ich vielleicht vom Fahrrad geflogen bin… alles gut!

Party

Unsere Freunde Christian und Debby veranstalteten gestern eine tolle Party, damit wir die Gelegenheit haben einige Freunde aus ihrem Netzwerk kennen zu lernen. Den ganzen Tag wurden wir lecker verwöhnt. Es gab eine Menge tolle Kuchen, selbstgebackenes Brot, Salate, Gegrilltes und vieles mehr… So lernte ich wieder sehr nette Menschen kennen, die ihrerseits wiederum interessante Menschen kennen… Mittags und abends hatte ich mehrere Gelegenheiten ein paar meiner Lieder zu präsentieren. Das war sehr gut, damit ich mich zeitlich nicht allzu weit von den Bühnen entferne. Und es kam zu meiner Freude auch sehr gut an.
Morgen gehts zu dritt in den Esperanza Wald zum Radeln. Heute genoß ich nochmal ausgiebig das warme Wetter, weil auch bei uns eine Kältewelle angesagt ist. Die Wärme könnte bald auf unter 20°C. einknicken. 🙂

Wanderung 12.01.2019

Gestern ging es mit unserer Wandergruppe ganz in den Westen ins schöne Teno Gebirge. Dazu fuhren wir eine gute halbe Stunde und parkten an einer Stelle von der aus man bereits die Nachbarinsel La Gomera sehen kann.

Meine erste Frage war, warum die hier in den Bergen Mauern gebaut haben. Aber das ist ein Naturphänomen aus harten Gesteinsschichten, die sich von der Erosion nicht beeindrucken liesen.
Wir liefen Richtung Norden auf die Berge, mit dem Blick ins Tal auf das Dörfchen El Palmar. An diesem zerfrästen Hügel haben sie früher die schwarzen Steinchen abgebaut, die jetzt bei mir im Garten liegen.
Es gibt wunderschöne kleine Wege zwischen windgepeitschten Bäumen, Felsen, Flechten und Steingärten die aussahen als ob sie liebevoll angelegt wären.
Man geht über viele Felstreppen und jedes mal wenn sich der Weg über den Grat schlengelt, sieht man abwechselnd Richtung Ost- oder West aus einer ganz neuen Perspektive ins Tal.
…und überall stehen Didges rum. 🙂
Immer wieder kommt man durch Bögen aus Bäumen und Büschen.
Auch hier gibt es schöne Zauberwälder in denen man tolle Filme drehen könnte.
Am anderen Ende des Waldes scheint man wieder in eine andere Welt zu kommen.
In der Nähe von unserem Rastplatz stand eine phantastische Wand aus einer ganz dünnen Schieferschicht. Wer diese schon länger kennt kann bestätigen, dass man über die Jahre den Verfall beobachten kann.
Das Bild beschreibt ganz gut den Schwierigkeitsgrad der Wanderung. Immer interessant und abwechslungsreich, aber weder zu schwer noch zu gefährlich.
Mit kleinen Abstechern, links und rechts vom Weg, entdeckt man immer spannende Ecken!
Hier stand ich gerade auf einer tollen Naturmauer.
Seht euch diesen Weg an. 🙂 Noch ein kurzer Blick zum Teide bevor es zum Auto zurück ging.

Mit dem Wetter hatten wir wieder großes Glück, denn am Himmel sah man an dem Tag immer viel Bewegung! Auf dem Heimweg gingen wir noch in Garachico in einem kleinen urigen Restaurant essen und schlotzten anschließend noch ein feines Eis aus „Opas Eisdiele“. 🙂

Hose die Zweite

Zur Zeit hab ich morgens öfter Büroarbeiten zu erledigen. Schöne Aufträge, auf die ich mich schon freuen kann! Bis ich heute von der Post und dem Einkaufen zurück kam war es schon halb eins und zu sonnig zum Laufen. Also begann ich mit dem Zuschneiden und Nähen der zweiten Hose.

Nr.2 war nach gut zwei Stunden fertig, dann kämpfte ich allerdings nochmal eine gute Stunde um zwei Gummis und zwei Schnüre rein zu fummeln. Die von gestern halte ich gerade in den Händen. Die Nr.1 ist schon eher Canvas, also Segeltuch und die Neue ist aus fast schwereloser Leinwand. …fast schon durchsichtig. 🙂
Also das ginge zu weit! Da fallen die Ladies ja in Ohnmacht! 😀 …oder wegen Hängehmpfr verboten! 😀

Und damit der humorlose Leser auch auf seine Kosten kommt, gibts noch ein normales Bild:

😀

Was ich noch sehr praktisch finde sind die schlanken Beine. Perfekt um am kühlen Morgen eine Mikrofaserhose darüber zu werfen, die man später in der Sonne nur noch vom Leib zu reissen braucht.

Hose, die Erste.

Nach dem Erfolg der letzten Näharbeiten machte ich erst mal eine Inventur im Wohnwagen, wobei ich ganz tolle Stoffe fand. Es war ja einer der kleinen Träume, hier die Zeit zu nutzen, um gelegentlich wieder Klamotten zu nähen. Was ja in Deutschland nur noch sehr selten zustande kam. Also packte ich bereits letztes Jahr ein paar alte Stoffreste in den Wohnwagen. Sehr alte Stoffe, die ich sehr wertschätze, weil man diese Qualitäten schon seit vielen Jahren nicht mehr findet!
Aber erst musste ich wieder einen neuen Schnitt entwerfen. Der vorhandene war irgendwie falsch, oder bin ich nur fetter geworden!?  🙂  😀

Einfach aber maßgeschneidert.

Der erste Stoff den ich mir ausgesucht hab könnte wie ich, f.f. – also fucking fifty sein. 😀 Ich weiß nur noch, dass es vor etwa 2 Jahrzehnten ein Dachbodenfund war, von dem nichtmal der Vorbesitzer wusste, dass es eine alte Hanf-Leinwand ist. Und damals waren diese grauen Lappen schon steinalt! Dori färbte vor über 10 Jahren mal eine ganze Serie dieser edlen Reste und seit dem lagen sie gut verpackt unter meinem Bett. Es gab keinen Millimeter zu verschwenden und so entstand meine neue Lieblingshose, die unzerstörbar scheint!

Passt wie angegossen! Also häuft sich diesmal am Bund kein unnötiges Material an. Zunehmen läuft aber auch nicht mehr, sonst pass ich nicht mehr rein. 🙂
Formtreu. 🙂 ah, ich liebe diese Hose, denn sie lässt mich wieder jung aussehen, oder? Auf jeden Fall fühlt es sich so an. 🙂

Also her mit eurer schonungslosen Kritik!

Vorzelt

Heute hab ich endlich das neue Dach für mein Vorzelt genäht. Wisst ihr wie groß 6,50 Meter sind? Sagt jetzt nicht 6,50 m!  🙂 Der 20 Quatratmeter-Lappen schien endlos!

Das andere Ende liegt ganz da hinten bei der Lampe. Über 45 Meter Naht liefen super und am Ende ging alles auf den Millimeter auf. Die Nähmaschine die ich extra für hier gekauft hatte ist super!  Werde sicher bald noch mehr nähen.
Es ist noch nicht ganz fertig, aber immerhin hab ich nun reichlich Schatten.

Am wertvollsten ist mir der Schatten über dem Bett! Denn jetzt kann ich auch mal bei offenem Fenster Siesta machen ohne, dass die Sonne reinbrennt.

Bank die Zweite

Das Teamwork mit Christian war gestern letztendlich so befriedigend, dass ich auch heute etwas kreativ sein wollte. Also vollendete ich meine neue Bank:

Erst bekam sie eine Mittelstrebe damit sie richtig stabil steht. Nach dem Schleifen und Lackieren klebte ich zwei Lagen Isomatte drauf. Als Bezugsstoff wählte ich das dasselbe Velour mit dem ich den Wohnwagen ausgekleidet und die Sitzecke gepolstert hab.
Fertig! Fühlt sich gut an! 🙂

Poolabdeckung

Gestern war hier ein Ersatzfeiertag. Wenn hier ein Feiertag auf den Sonntag fällt bekommen die Leute am Folgetag nochmal einen extra Tag frei. Coole Sache, gell? 🙂
Christian und ich verbrachten den Mittag damit eine Abdeckung für seinen Whirlpool mit Kunstleder zu beschichten.

Der leichte Deckel wurde auch unten beschichtet und dichtet nun passgenau wie ein Korken das Becken ab. Eine ideale Voraussetzung um den Pool mit einer Solartherme zu beheizen. Die Dusche wird ebenfalls mit Sonnenwärme gespeist und lädt ein den Sonnenuntergang ausgiebig darunter zu genießen! 🙂 Die einzig intelligente Weise für Warmwasser, wo die Sonne fast täglich scheint! DasWasser wird ja bei jedem Wetter heiß!

Trainingsbank

Heute hab ich nach dem Vorbild meiner letzten Bank eine neue Trainingsbank nachgebaut. Als Selbstmotivation für ein morgentliches warmup! Leider ist das Holz hier etwas soft, weshalb diese hier eine Längsstrebe und Holzleim brauchen wird. Der Holzrest wird bald eingepasst, dann taugt sie mit ihren 25 x 90 cm auch als romantisches Paarbänkchen. 😀
Passt in mein minimalistisches Inventar!

Vielleicht putz ich sie noch etwas raus, dann zeig ich sie euch natürlich noch mal.

Wanderung, 5.01.19

Gestern ging es Richtung Osten ins Orotavatal, besser gesagt in die Berge darüber. Nach Aguamansa, wo unsere Runde bei windstillen 13°C. begann.

Hier bekommt man am ehesten den Eindruck der Größenverhältnisse.

Und der zauberhaften Flechten, die überall an den Bäumen hängen. Von der technischen Seite müsste meine Webseite nun schneller laufen, also sparte ich nicht mit Bildern.

Es ist immer eine Herausforderung zwischen den Bäumen die Felslandschaft festzuhalten. Vor allem wenn wir im Norden laufen haben wir mittags oft Gegenlicht.
Ähnlich verhält es sich mit dem Meer. Der Anblick macht immer wieder Freude, lässt sich aber aus der Ferne nur schwer auf Fotos festhalten. In das Wasserhäuschen links schauen wir gleich rein.
Eine Klärstation auf dem langen Weg nach unten.
Und immer wieder taucht auch hier der Teide zwischen den Schluchten auf.
…schöne Schluchten!
Weiter unten kehrten wir zum Essen in eine Guachinche mit Blick ins Orotavatal ein.

Da die Tour eher klein war, stoppten wir nochmal auf dem Heimweg, wo mir meine Freunde einen tollen Küstenweg zeigten. Gar nicht weit von uns entfernt.

Es lohnt sich immer die größeren Straßen zu verlassen um zu sehen was das Land zu bieten hat!
Dort war es auch wieder kuschelig warm und es roch nach Meer, Blumen und alten Häusern.
So kann ein Weihnachtsstern auch aussehen.
Hier kann man es sich jetzt schon bildlich vorstellen wie es aussieht, wenn es mal wieder irgendwo heisst: „Weg gesperrt!“
Es ginge noch ein ganzes Stück weiter Richtung Puerto de la Gruz, was im Hintergrund zu sehen ist. Rechts davon ist das Orotavatal und an dem Berg hinten rechts hab ich die letzten Bilder geknipst.

Christian und ich gingen auch noch eine Weile in die Richtung. Machten einen Abstecher ans Meer und rannten dann zurück. Dann kletterten wir noch auf einer alten Freibadruine rum und kamen so auch gleich zu unserem Sport. Auf dem Heimweg sammelten wir noch unsere rumstreunenden Freunde ein, schnappten uns noch ein Eis und der Tag war perfekt! 🙂