Magnetscheiben Teil 4.

Der Tag war anstrengend, aber am Ende bin ich mit dem Tageswerk zufrieden. Hier ist ein Schnappschuß der neuen Mechanik:

Fünf variable Halter auf Gleitlagern mit kleinen Wippen. Diese klopfen später auf die Sensoren, welche noch auf die kleinen Flächen oben draufgeklebt werden. Man kann die Wippen, wie in der Mitte zu sehen ist, zum stummschalten einfach wegklappen, oder auf verschiedene Rhythmusspuren verschieben. Wenn sie aktiv sind werden sie von den Magneten auf dem Anschlag dahinter in der Spur gehalten. Die kleinen Wippen können superschnelle Rhythmen spielen und es wird die erste Magnetwalze, die sicher keinen Schaden nimmt, wenn sie mal versehentlich rückwärtsdreht.
Da die Module so klein sind könnte ich später auch noch weitere drei Töne mit auf die Achse schieben. Allein das geklapper der Mechanik groovt schon extrem sauber.
Schnell ins Bett, Morgen mach ich das Design und die Elektronik fertig.

Magnetscheiben Teil 3.

Die Magnetwalze hängt an ihrem Platz. Hier ist eine kleine Vorschau, allerdings noch ohne Antriebsgestänge. Das sieht man ja bereits im letzten Beitrag.
Wenn das keine Ansage ist!? Damit wird die kleine Maschine endlich ausgeglichen und „erwachsen“.

Durch die mittlere Lücke in der Walze läuft die Kette über die meine Hi-Hat geschlossen wird. Jetzt seht ihr den neuen Boden mit dem es möglich ist das Modul als eigenständiges Element abzunehmen. Das brachte mich auf die Idee das Steuergerät rechts unten und die gesamte Elektronik ebenfalls in dem Gehäuse unterzubringen. Dadurch wird das Modul zu einem vollständigen Midi-Instrument.
Oh, die Musiker werden es lieben! 🙂
Das liebe ich am Improvisieren!
Letztendlich spielt das Gerät nachher Sounds vom Ipad ab, womit sich eine ganze Welt an wechselbaren Klängen und Effekten auftut. Mein Freund Sancho stellte mir eben verschiedene Software vor, die ich damit nutzen kann. Das hat meine Vorfreude nochmals gesteigert! Sancho hilft mir auch am Wochenende, falls es mit dem Softwaregefummel und den Konfigurationen anstrengend werden sollte. Aber es sieht diesbezüglich gut aus. Das Gute ist, dass ich das Gehäuse zum Arbeiten gleich wieder auf den Tisch stellen kann!

Die größte Arbeit wäre geschafft, 320 perfekt plazierte Magnete drehen sich. Viele Abstandhalter wurden dafür eingepasst und noch mehr wichtige Entscheidungen hab ich endlich auf den Punkt gebracht.
Aber eine neuartige Hebeltechnik muss ich jetzt erst neu erfinden. 🙂

Magnetscheiben Teil 2

Die Scheiben sind natürlich längst fertig und mit etwas Glück kommen heute noch fast 500 Magnete.
Gestern begann ich mit dem Rahmen und zog das Ganze aus zwei guten Gründen höher als geplant:
– Das Ganze wirkt viel eindrucksvoller, wenn die Walze sich nicht so knapp über dem Boden dreht.
– Die Walzen sind näher an meiner Hand, was für viel bessere Performance- Möglichkeiten sorgt, weil ich dann auch mit einem Drumstick in der Hand schnell mal die Rhythmen umschalten kann.
Zuerst sah auch alles ganz gut aus:

Am Boden ist das neue Gehäuse fest verschraubt und eigentlich sollte das ganze Modul zum Transport auch verschraubt bleiben, doch dann sah ich folgendes: Der Didgeständer wird mitsamt Schlagzeug immer am Stück abmontiert, indem man das Ganze, also den unten rot markierten Teil, wie eine große Schraube rausdreht.
Würde man das jetzt wie auf dem Bild versuchen, dann blieben die chromglänzende Trommel links und die Kokosnüsse an der Walze hängen.

Also muss das neue Modul mitsamt Antriebsgestänge von oben demontierbar werden.
Das mach ich jetzt und werde später weiter berichten.

Sonne, Moped, Poolparty…

ach, war das ein schönes freies Wochenende! Vollmondparty bei Tommy, Poolparty bei meinem besten Freund Tellini, den ich noch ausführlicher vorstellen werde und dazwischen mit dem Roller durch die heisse Luft flitzen.
Und was haben wir gelacht! 🙂 Die Ruhe vor dem „Sturm“ hab ich so genossen!
Das war auch nötig, denn ansonsten stehe ich wie so oft etwas unter Druck.
Der Didgebau wird immer aufwendiger, aber dafür die Resultate auch immer Besser! Investitionen ohne Ende!
Am Dienstag geht es in Tripsdrill zur Sache. Abgesehen davon, dass ich dort bereits um 8:45 Uhr ein größeres Publikum für eine längere Zeit unterhalte, bin ich noch dabei die neue Groovewalze zu bauen. Und natürlich gibt es eine Überraschung nach der anderen.
Z.b. werden sämtliche Steuergeräte und Sensoren für meine Musikmaschinen nicht mehr vertrieben. Ein Gebrauchtgerät kam aber heute Morgen bereits mit der Post.
Technische Überraschungen werde ich in den kommenden Berichten wieder vorstellen…

Magnetscheiben – Teil 1

Die ersten Entscheidungen sind gefallen und das große Geschnitze geht los:

Hier ermittel ich die Mittelpunkte für 40mm Bohrungen…
12 große Löcher pro Scheibe, dann darf die Bohrmaschine für ne Weile abkühlen.
Dann alles wegschneiden was nicht „Rad“ ist. Grob schleifen reicht, denn es wird eh mit Hammerschlag lackiert.
Etwas kniffeliger wird es bei jeder zweiten Scheibe, denn die werden etwas versetzt, brauchen aber trotzdem die vier Zentrierlöcher, welche nicht mehr auf den Felgenring passen. Diese Löcher konnte man wegen der Magnete ringsherum nicht weiter aussen Bohren. Und wegen diesen vier Löchern wollte ich auch keine breiteren Ringe stehen lassen!
So verschwinden die vier Zapfen hinter den Speichen des ersten Rades und das Ganze kommt nicht mehr so langweilig im Gleichschritt daher.
Die Originalscheibe wog 611 Gramm
Ausgeschnitten noch etwa 237 Gramm. Also minus 374 Gramm pro Scheibe. Bei den 10 Scheiben spare ich mit der Aktion 3,7 Kilo Gewicht, welches ich in Zukunft weniger rumschleppen muss. Auch optisch hat das nachher eine ganz andere Wirkung. Jetzt brauch ich nur noch fünf Scheiben von der ersten Ausführung und drei versetzte. Das ergibt dann zwei symetrische Fünferblöcke.

 

Schlechter Tag…

…für meine Spatzen.


Nachdem sie immer frecher raubten, musste ich nun mein junges Weizengras mit Gitter abdecken. Natürlich hätte ich gerne mit ihnen geteilt, aber sie fraßen meine Setzlinge ja nichtmal die sie aus der Erde zupften, sondern machten nur eine mega Sauerei. 🙂
Aber sie bekamen gleich eine Alternative auf die Terrasse gestellt, wo normal keine Katze hinkommt:


Eine schöne Mischung direkt von der Mühle, die ich ihnen mit leckeren Hanfkörnern bereichert hab. Jetzt bekamen sie auch noch eine kleine Tränke in der sie sich auch mal abkühlen können. Wenn sie es nutzen bekommen sie noch schönere Behältnisse und ein kleines Dach.

Die Musikmaschine im Festzug

Am Sonntag fuhr ich also mitten im Festzug mit. 🙂 Es war schon ein tolles Gefühl zu spüren, dass man als Teil von einer ganz langen Kette mitfährt! Zum Glück ist meine Lenkung inzwischen jedem Zweifel erhaben, denn bei einer Panne wäre ich echt geliefert! 😀 Die Straßen waren von gutgelaunten Menschen gesäumt, die begeistert klatschten und jubelten. Herrlich! 🙂
Danach spielte ich noch eine Weile auf dem Festplatz. Obwohl mir die Anstrengung währendessen gar nicht auffiel, wollte ich am frühen Abend nur noch ins Bett und schlief geschlagene zwölf Stunden durch. Das gibt es selten!

Wenn ihr auf das Bild klickt geht ein neues Fenster mit dem Zeitungsartikel zum Festumzug auf.

Neue Bauteile

Heute kamen 10 perfekte 30cm Scheiben für die nächste Magnetwalze. Ein gutes Timing zum werkeln, denn bis vor kurzem schmerzten meine Finger noch vom Steineschleppen.  🙂
Über die Entwicklung des neuen Rhythmusmoduls werde ich euch hier auf dem Laufenden halten.
Es ist ein gutes Timing für eine Abwechslung, denn inzwischen arbeite ich seit 30 Tagen, in jeder freien Minute, an neuen Didges. Die erste Etappe, bei der ich zumindest die 20 genähten Didgetaschen mit neuen Instrumenten füllen wollte ist erreicht. Weitere 10 Stück sind in Arbeit, damit ich im August ein schönes Sortiment zum fotografieren habe.
Das erste hat bereits seine glückliche Besitzerin erreicht.
Es wird nun von Vera, einer meiner Lieblingsschülerinnen gespielt.
Wie schon geschrieben, hab ich ja die Präsentation in professionelle Hände gegeben, weshalb ich vor der Präsentation nicht mit mittelmäßigen Fotos dazwischen murksen will.  😉 Danach zeig ich Euch wieder öfter Zwischenergebnisse meiner Arbeiten.

1500 km

Nein, nicht geskated, sondern barfuss gerannt, seit ich wieder hier bin. Also Anfang Mai. Das sind in der Regel 16 km amTag und noch ein paar Extrarunden.

Das war 1991, als ich noch bei der Körperbehindertenförderung gearbeitet hatte. Diese Fotos und die Erinnerung an das Lebensgefühl waren mit ein Grund, der mich wieder zum täglichen Laufen trieb! Ganz abgesehen davon, dass es mir kurz davor gesundheitlich und überhaupt verhältnismässig schlecht ging…

Eben rannte ich auch bei 30°C. denn es hilft ja alles nichts: Die heisseste Phase meiner Saison hab ich noch vor mir und da muss ich auch bei 35° den ganzen Tag immer mit bester Laune funktionieren! Dabei kann ich es mir weder leisten ständig mit einem roten Kopf noch mit einem verzerrten „Essig-Gesicht“ rumzufahren, denn es geht ja schließlich um das beste Publikum der Welt! Kinder! 🙂
Gut, ich muss zugeben, was für Manche vielleicht etwas verrückt klingt, dass ich heisses – schwüles „Darwin- Wetter liebe! Zum Glück!

Übrigens denke ich seit Jahren darüber nach dieses Foto nachzustellen, denn es läuft noch richtig gut mit meinen drei Skateboards. 🙂 Nur die Vernunft, Verträge und Etappenziele halten mich auf dem Boden!

Exclusiv- Video von 2014

Für eine internationale Oneman Band Dokumentation gab ich damals mein Bestes, um meine Musikmaschine mit englischen Worten zu beschreiben.
Nun dachte ich, dass sich manche meiner Freunde sicher herrlich über mein Schwenglisch amüsieren können. 🙂 Hier habt ihr also die Möglichkeit einen Kurzfilm zu sehen, den ich, wie manch Andere, noch nie gezeigt hatte:

https://youtu.be/Lwi6vjjIVoA