Magnetscheiben Teil 2

Die Scheiben sind natürlich längst fertig und mit etwas Glück kommen heute noch fast 500 Magnete.
Gestern begann ich mit dem Rahmen und zog das Ganze aus zwei guten Gründen höher als geplant:
– Das Ganze wirkt viel eindrucksvoller, wenn die Walze sich nicht so knapp über dem Boden dreht.
– Die Walzen sind näher an meiner Hand, was für viel bessere Performance- Möglichkeiten sorgt, weil ich dann auch mit einem Drumstick in der Hand schnell mal die Rhythmen umschalten kann.
Zuerst sah auch alles ganz gut aus:

Am Boden ist das neue Gehäuse fest verschraubt und eigentlich sollte das ganze Modul zum Transport auch verschraubt bleiben, doch dann sah ich folgendes: Der Didgeständer wird mitsamt Schlagzeug immer am Stück abmontiert, indem man das Ganze, also den unten rot markierten Teil, wie eine große Schraube rausdreht.
Würde man das jetzt wie auf dem Bild versuchen, dann blieben die chromglänzende Trommel links und die Kokosnüsse an der Walze hängen.

Also muss das neue Modul mitsamt Antriebsgestänge von oben demontierbar werden.
Das mach ich jetzt und werde später weiter berichten.

Sonne, Moped, Poolparty…

ach, war das ein schönes freies Wochenende! Vollmondparty bei Tommy, Poolparty bei meinem besten Freund Tellini, den ich noch ausführlicher vorstellen werde und dazwischen mit dem Roller durch die heisse Luft flitzen.
Und was haben wir gelacht! 🙂 Die Ruhe vor dem „Sturm“ hab ich so genossen!
Das war auch nötig, denn ansonsten stehe ich wie so oft etwas unter Druck.
Der Didgebau wird immer aufwendiger, aber dafür die Resultate auch immer Besser! Investitionen ohne Ende!
Am Dienstag geht es in Tripsdrill zur Sache. Abgesehen davon, dass ich dort bereits um 8:45 Uhr ein größeres Publikum für eine längere Zeit unterhalte, bin ich noch dabei die neue Groovewalze zu bauen. Und natürlich gibt es eine Überraschung nach der anderen.
Z.b. werden sämtliche Steuergeräte und Sensoren für meine Musikmaschinen nicht mehr vertrieben. Ein Gebrauchtgerät kam aber heute Morgen bereits mit der Post.
Technische Überraschungen werde ich in den kommenden Berichten wieder vorstellen…

Magnetscheiben – Teil 1

Die ersten Entscheidungen sind gefallen und das große Geschnitze geht los:

Hier ermittel ich die Mittelpunkte für 40mm Bohrungen…
12 große Löcher pro Scheibe, dann darf die Bohrmaschine für ne Weile abkühlen.
Dann alles wegschneiden was nicht „Rad“ ist. Grob schleifen reicht, denn es wird eh mit Hammerschlag lackiert.
Etwas kniffeliger wird es bei jeder zweiten Scheibe, denn die werden etwas versetzt, brauchen aber trotzdem die vier Zentrierlöcher, welche nicht mehr auf den Felgenring passen. Diese Löcher konnte man wegen der Magnete ringsherum nicht weiter aussen Bohren. Und wegen diesen vier Löchern wollte ich auch keine breiteren Ringe stehen lassen!
So verschwinden die vier Zapfen hinter den Speichen des ersten Rades und das Ganze kommt nicht mehr so langweilig im Gleichschritt daher.
Die Originalscheibe wog 611 Gramm
Ausgeschnitten noch etwa 237 Gramm. Also minus 374 Gramm pro Scheibe. Bei den 10 Scheiben spare ich mit der Aktion 3,7 Kilo Gewicht, welches ich in Zukunft weniger rumschleppen muss. Auch optisch hat das nachher eine ganz andere Wirkung. Jetzt brauch ich nur noch fünf Scheiben von der ersten Ausführung und drei versetzte. Das ergibt dann zwei symetrische Fünferblöcke.

 

Schlechter Tag…

…für meine Spatzen.


Nachdem sie immer frecher raubten, musste ich nun mein junges Weizengras mit Gitter abdecken. Natürlich hätte ich gerne mit ihnen geteilt, aber sie fraßen meine Setzlinge ja nichtmal die sie aus der Erde zupften, sondern machten nur eine mega Sauerei. 🙂
Aber sie bekamen gleich eine Alternative auf die Terrasse gestellt, wo normal keine Katze hinkommt:


Eine schöne Mischung direkt von der Mühle, die ich ihnen mit leckeren Hanfkörnern bereichert hab. Jetzt bekamen sie auch noch eine kleine Tränke in der sie sich auch mal abkühlen können. Wenn sie es nutzen bekommen sie noch schönere Behältnisse und ein kleines Dach.

Die Musikmaschine im Festzug

Am Sonntag fuhr ich also mitten im Festzug mit. 🙂 Es war schon ein tolles Gefühl zu spüren, dass man als Teil von einer ganz langen Kette mitfährt! Zum Glück ist meine Lenkung inzwischen jedem Zweifel erhaben, denn bei einer Panne wäre ich echt geliefert! 😀 Die Straßen waren von gutgelaunten Menschen gesäumt, die begeistert klatschten und jubelten. Herrlich! 🙂
Danach spielte ich noch eine Weile auf dem Festplatz. Obwohl mir die Anstrengung währendessen gar nicht auffiel, wollte ich am frühen Abend nur noch ins Bett und schlief geschlagene zwölf Stunden durch. Das gibt es selten!

Wenn ihr auf das Bild klickt geht ein neues Fenster mit dem Zeitungsartikel zum Festumzug auf.

Neue Bauteile

Heute kamen 10 perfekte 30cm Scheiben für die nächste Magnetwalze. Ein gutes Timing zum werkeln, denn bis vor kurzem schmerzten meine Finger noch vom Steineschleppen.  🙂
Über die Entwicklung des neuen Rhythmusmoduls werde ich euch hier auf dem Laufenden halten.
Es ist ein gutes Timing für eine Abwechslung, denn inzwischen arbeite ich seit 30 Tagen, in jeder freien Minute, an neuen Didges. Die erste Etappe, bei der ich zumindest die 20 genähten Didgetaschen mit neuen Instrumenten füllen wollte ist erreicht. Weitere 10 Stück sind in Arbeit, damit ich im August ein schönes Sortiment zum fotografieren habe.
Das erste hat bereits seine glückliche Besitzerin erreicht.
Es wird nun von Vera, einer meiner Lieblingsschülerinnen gespielt.
Wie schon geschrieben, hab ich ja die Präsentation in professionelle Hände gegeben, weshalb ich vor der Präsentation nicht mit mittelmäßigen Fotos dazwischen murksen will.  😉 Danach zeig ich Euch wieder öfter Zwischenergebnisse meiner Arbeiten.

1500 km

Nein, nicht geskated, sondern barfuss gerannt, seit ich wieder hier bin. Also Anfang Mai. Das sind in der Regel 16 km amTag und noch ein paar Extrarunden.

Das war 1991, als ich noch bei der Körperbehindertenförderung gearbeitet hatte. Diese Fotos und die Erinnerung an das Lebensgefühl waren mit ein Grund, der mich wieder zum täglichen Laufen trieb! Ganz abgesehen davon, dass es mir kurz davor gesundheitlich und überhaupt verhältnismässig schlecht ging…

Eben rannte ich auch bei 30°C. denn es hilft ja alles nichts: Die heisseste Phase meiner Saison hab ich noch vor mir und da muss ich auch bei 35° den ganzen Tag immer mit bester Laune funktionieren! Dabei kann ich es mir weder leisten ständig mit einem roten Kopf noch mit einem verzerrten „Essig-Gesicht“ rumzufahren, denn es geht ja schließlich um das beste Publikum der Welt! Kinder! 🙂
Gut, ich muss zugeben, was für Manche vielleicht etwas verrückt klingt, dass ich heisses – schwüles „Darwin- Wetter liebe! Zum Glück!

Übrigens denke ich seit Jahren darüber nach dieses Foto nachzustellen, denn es läuft noch richtig gut mit meinen drei Skateboards. 🙂 Nur die Vernunft, Verträge und Etappenziele halten mich auf dem Boden!

Exclusiv- Video von 2014

Für eine internationale Oneman Band Dokumentation gab ich damals mein Bestes, um meine Musikmaschine mit englischen Worten zu beschreiben.
Nun dachte ich, dass sich manche meiner Freunde sicher herrlich über mein Schwenglisch amüsieren können. 🙂 Hier habt ihr also die Möglichkeit einen Kurzfilm zu sehen, den ich, wie manch Andere, noch nie gezeigt hatte:

https://youtu.be/Lwi6vjjIVoA

22.07. bei den Plüderhäuser Festtagen

Für den kommenden Sonntag bekam ich eine Einladung, mit „Doretta“ bei einem zwei Kilometer langem Festumzug mitzufahren. Anschließend spiele ich noch ein paar Stunden auf dem Plüderhäuser Festplatz.
Und immer wieder schaff ich es mit den Musikmaschinen und den tollen Fotos von meinem Freund Martin Robold auf die Titelseiten. Ist das nicht toll? 🙂

Die Kunst…

…eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens: Zulassen – Weglassen – Loslassen. (Zitat: Ernst Ferstl.)
Liebe Freunde, sorry, dass ich so lange nichts mehr von mir hören lies!
Wenn ich nicht gerade mal wieder unterwegs bin, arbeite ich sehr diszipliniert an meinen neuen Instrumenten. Damit meine Arbeitsplätze immer gut genutzt sind, beginnt eine Schicht manchmal um sieben und manchmal arbeite ich auch bis um drei Uhr Morgens. In letzter Zeit machte ich viele Experimente um die Matierialien für die Zukunft festzulegen. Alles in allem hat sich die Qualität meiner Didges nochmal gesteigert und sie werden echt sehr schön. 🙂
Aber was da alles schief gehen kann, lässt sich genauso wenig wie bei den Musikmaschinen, in wenigen Sätzen beschreiben!
Und 20 Taschen hab ich genäht, damit die neuen Instrumente diesmal auch neu bleiben. Bis Ende dieser Woche werden sie alle mit den neuen Schmuckstücken gefüllt sein.
Es kamen auch ein paar tolle Konzert- Anfragen, weshalb ich besser gleich für zwei Jahre Instrumente produzieren sollte. Denn im nächsten Sommer hab ich vielleicht gar keine Zeit mehr. Leider auch nicht mehr um Freunde zu besuchen, weshalb ich jetzt bereits versuche zwischendurch die Runde zu schaffen.
Am Wochenende fahre ich wieder bei einem Umzug mit, aber das schreibe ich gleich im nächsten Beitrag.