Wurmzug 3

Es wurde brenzlig, weil ich die Schutzfolie erst umziehen konnte, nachdem der letzte Eimer versorgt war!

Eine dicke Deckschicht, von meiner Mannschaft besiedelt. Jeder Eimer wurde gewässert, bis sie abgetaucht sind.

Die heisse Folie liegt nicht mehr direkt auf dem Erdhaufen, sondern spendet Schatten. Jetzt können die Mannschaft und der Präsi endlich aufatmen! 🪱🪱🪱🫅🪱🪱🪱

Solche wunderschöne Sossen gingen bisher immer verloren! 😋 Es fehlt also noch ein Sammeltank und ein Wurmfilter, damit keiner ertrinkt!

Wurmzug 2

Schon 13 Uhr und immer noch nicht fertig! Es kommt mir vor als würde ich tonnenweise Wurmkraut rum schleppen!

Meistens sind da wo die Wurzeln wachsen, keine Würmer mehr. Oder umgekehrt. Auf jeden Fall ernte ich meine ersten Eimer fertige Wurmerde! Dabei zerkrümel ich alles sorgfältig und finde nichtmal Kokons. Eine schlaue Youtube Oma sagte mal, dass der Kompost fertig ist, wenn keine Würmer mehr drin sind! Darf man das O-Wort überhaupt noch sagen? Klärt mich auf! 🫣🙂

Jetzt standen noch diese Fässer im Weg, weshalb ich gleich den ganzen Matsch mit aufgesetzt habe.

Erst Kraut, dann Pilzsporen und wieder Wurmerde.

Braunes Kraut heizt sich nicht mehr auf, darum kann ich es schön hoch stapeln.

Dann unterbrach ich, weil das erste mal wieder Luft im Filter zischt. Aber auf dem Zähler macht es sich nicht bemerkbar!

24.Mai.
22. Mai.
21. Mai.

60 cent/Tag sind super! Das hoch und runter rennen, gleicht einem halben Ironmen! 🤪 Es gab zur Belohnung eine Granadilla und jetzt zieh ich das durch.

Wurmzug

Jetzt wird es höchste Zeit eine neue Wurmanlage aufzubauen! Zuerst musste ich mal Platz schaffen und dabei machte ich gleich Inventur.

Neun 2″ Rohre, sechs 1 ½ und zwei 1¼ gibt es noch und ein paar Halbe. Über 100m. Klingt erst mal nach viel. Heutzutage ein Schatz, der bereits das doppelte kostet, aber es ist nicht wirklich viel! Zwei Dicke und eineinhalb Mittlere, brauche ich schon für ein perfektes Vorzelt.

Flies als Tarnkappe.
Da wo die Rohre lagen sind jetzt Wurzeln.

Und hier kommen wir zur Zukunftsproblematik der Hochebene: Die riesen Nachbarpflanzen kommen unter der Mauer zu mir und suchen mein Wasser! 😳

Das ist eine von vielen Yukka Wurzeln, auf dem Weg zu meinen Artemisia Pflanzen, die ich zum ersten Test mit dem Gartenschlauch gegossen hatte.

Und hier seht ihr die Yukka.
An der Basis über einen Meter breit!

Der Vorteil von dem angrenzenden Djungel ist, dass er schön ist und Schatten wirft! Der Nachteil ist bereits erkannt! Auf der heissen Hochebene wechseln sich eh Bauschutt und Steinwüste ab, weshalb ich bereits mit sonderbaren Experimenten, wie dem geschlossenen Wurmbeet begann. Das ist die Zukunft! Hier werden nur kompakte supersparsame Folienbeete entstehen. Dazwischen setze ich nur noch Palmen und Yukkas.

Beim Ausladen feierte ich wieder das Fincamobil! 🥳🙏😌
So beginnt das neue Wurmdorado, bis ich reich und berühmt bin, dann kaufe ich nen Lkw voll Teichfolie.

Der Umzug beginnt. Links kommt der erdigste Teil, den ich hoch auftürmen kann, weil er nicht mehr heiss wird.

Erinnert ihr euch an meine Hand voll Würmer im Januar? Die erste Fütterung mit Bokashi? Alles supercremige Erde!

🥳🤸🥰🪱

Nach vielen Schubkarren gibt er gerade mal eine Kerbe in Wurmhausen.

Am Grund der alten Kultur kommen Baumwurzeln rein gewachsen, um meine Wumsosse zu trinken!

Aber da liegt auch die schönste Erde die ich hier je gesehen habe! Darum buddel ich jetzt gleich weiter!

Raubtierfütterung

So wache ich morgens auf! 🥰

Aber die Bande ist gar nicht gemeint, sondern meine Armee! 🫡

Weitere 200l. „Sauerkraut“ wurde gestern eingearbeitet.

Hier grub ich einen Graben, damit ich mit dem Material das frische Kraut abdecken kann. Es fasziniert mich immer mehr, wieviel cremige Erde da raus kommt! Im Januar begann ich mit einer Hand voll Würmer und jetzt arbeiten vier Kulturen auf Hochtouren für mich! Pausenlos und nur für ein paar Liter Wasser.

Jeder Klumpen der auseinander fällt ist voll! Ein Fest und eine Orgie! Alle scheinen zufrieden und je mehr organischen Müll ich drauf werfe, desto grösser wird die Party! 🙃

Über 1000 Liter im Prozess und für das fertige Kilo würde man 1€ bezahlen!

Verlängerung

Eben fand ich nochmal über 10m. Wasserleitung und schleppte sie den kompletten Hang hoch.

Der Wendepunkt ist rot markiert.

Mit der Verlängerung reicht der Gravitationsschwellensepariersyphon bis in die halbe Arena. Damit geht es über 10m. in die Tiefe! Es braucht also mindestens 1 Bar Druck um eine Luftblase in die Tiefe zu schieben!

Von oben. Auch hier ist zumindest das sichtbare Ende markiert.

Beim Abendrundgang begleitet mich die Bande. 🙂

Hier, mein Grosser vor dem Mauseloch.

Kurz darauf mit Maus.

Das wird ein richtig guter Jäger! Ich muss nur einmal pfeifen, dann kommt er. Einmal mit dem Finger zeigen und er erledigt das! 😄

Schockbilder

Wer keine toten Ratten sehen will kommt lieber morgen wieder! 😎 Hier sind ein paar andere Bilder als Abstandhalter. Bis heute Morgen war in der Zuleitung noch ein Bogen, der verhindern könnte, dass die Luft zurück geschoben wird.

Jetzt läuft das direkt von dem blauen Hahn nach unten und der Pressluft ist beim Rückstoss keine Schwelle mehr im Weg! Nachdem ich den blauen Zulaufhahn abgedreht hatte lief das Wasser noch sehr lange in den Filter nach! Alles von der Pressluft geschoben! Als ich den Schlauch gelöst hab, kam immer noch ein lauter dampfender Druckstoss raus! Insgesamt hörte ich es heute zwei mal kurz zischen. Vielleicht sollte ich den Syphon bis zum Orangengarten verlängern. Insgesamt könnte ich auch bis zur Arena runter gehen. 🙄

Ein Traum wie das läuft! 10l. in ca. 4 Sekunden. Also immer noch ein Druck, dass einam alles um die Ohren fliegen könnte!

Und jetzt kommt ein Hinweis, dass meine zwei Kater bald erwachsen sind, denn sie brachten gleich zwei Ratten! Vor allem die Erste hatte wohl nichts zu lachen! 🫣

Tomaten sind auch keine mehr angefressen! 🧐 Ganz recht, wenn die diese Viecher nicht fressen, weil es könnten auch vergiftete aus der Nachbarschaft sein! Der Kater von einem Freund bringt übrigens ganze Kaninchen heim. 😳

Fiesta

Seht mal was für eine tolle Party die für mich veranstaltet haben:

Nein, Debi hatte auch Geburstag! 😊 Ich liebe diese besehlte Volksmusik und live ist es der Hammer!

Unser Santi hängt sich bereits in die Paella! Viele viele Freunde! Lecker Vorspeisen, super Stimmung, wunderbar!

Einfach gemütliches…

…pflegen, giessen und geniessen! Ein herrlich grauer Tag! 🥰😄

Mini Knoblauch.

Das Zeug wächst und die Früchte purzeln!

Granadillas. Taste of the paradise!
Die Bananenmaracujas werden immer besser!

Vor allem grätschen sie mit den Granadillas und Papayas zwischen die Maracujaernten!

Täglich gibt es Tomaten, Okras und Peperoni. Ganz viele grüne Maracujas kann man auch schon finden! Rot, gelb, Bryonioides und Manicatas. Auch mit neuen Schönheiten, wie diesem Flambollano, den mir ein Freund geschenkt hat, hab ich meine Freude!

Er soll vor diesem Brückenpavillon einen schönen Schirm bilden.

In Kürze geht es mit den Black Cherry Tomaten los.

Die Chilis werden bald erwachsen.

Eine von vier neuen Israelischen Riesendatteln ist geschlüpft.

Das ist bisher die Grösste von drei.
Kürbis 😳😊
🥳😄

Trotz Wolken hatte ich eine knatterheisse Dusche und geh jetzt feiern! 🥳

Neue Bewohner…

…in der Casa Lechuga. Dem Salathaus.
Die Wespen kreisen ihre Runden! Trotzdem werden neue Pflanzen erst mal in Neemöl getaucht! Während ich sie mit der einer Hand, etwa 10 Sekunden rein halte, duchsuche ich die Nächste auf Raupen.

Dann werden nochmal alle Wurzeln getaucht.

Es sah wirklich schlimm aus! 🥹

Hauptsache der Rucola fällt nicht zurück, weil die anderen sind in einer 1 – 2 Wochen essbar!

Das Leben geht weiter: 30 neue Salate! 🙂 Das Salathaus darf man keine Sekunde aus den Augen verlieren!

Da hat sich nämlich eben eine Motte eingeschlichen, die ich auf der Dachlatte verewigt hab! Heute beginnt der Tag angenehm schattig! Morgens friert man bei 19 grad Südwind, vom Berg. Aber dann ist es einfach perfekt!

Kaffee, Schatten und Weg…

Gestern lud mich eine liebe Freundin zum Kaffee ein. Wir trafen uns am Mirador, wo man schön auf das Meer hinaus sieht.

Vielleicht werden wir mal Session Kollegen, aber sie ist jetzt schon meine tolle Spanisch Lehrerin und eine ganz besondere Freundin!
Als ich am Nachmittag nach Hause kam, war mir der Schatten ein riesen Geschenk! Für solche Momente, sollten immer offene Baustellen auf mich warten, damit ich direkt mit der Schubkarre losrennen kann!

Vorher.

So wie der Weg in den Mangogarten.

Nachher.
Zwei Reihen Mauer kommen, wenn es an anderer Stelle mal wieder zu viele Steine geben wird!

Jetzt hab ich oben wieder Platz zum Graben und hier unten kann man endlich schön laufen! Die letzten Meter waren so steil, dass es jeden Tag genervt hat!

Unten fehlt auch noch Belag.

Beim Bau vor zwei Jahren, musste ich noch den Kies mit der Sackkarre ins Tal bringen, weil es den oberen Weg noch gar nicht gab! Schön zu sehen, dass auch solche älteren Geschichten endlich rund werden!
Wenn wir schon im Mangogarten sind, checke ich mal die Mangas:

Der kleine Lippens, der letztes Jahr als einziger fünf Früchte trug.
Keitt. Die sehen schon ganz anders aus!
Torbert.
Osteen, auf den ich am meisten gespannt bin!
Noch ein Lippens.

Dann gibt es noch einen zweiten Osteen. Dieses Jahr kann ich hoffentlich entscheiden, wovon noch mehr Bäume her müssen und in den kommenden Jahren werden dort immer mehr Früchte hängen! 🤸🥳

Chayote. Hoffentlich mag ich das Zeugs, weil die wird liefern!

Am Abend traf ich oben Javier, dem ich meinen Gravitationsschwellensondiersyphon erklärt hab. Das system läuft jetzt so ruhig durch! Vorher riss manchmal die pfeifende Wucht der Pressluftblasen an Tank und Schläuchen! Javier weiss das besser als ich, weil der Tank keine 20m. von seinem Haus entfernt ist! Wie der mich angeschaut hat! 😄🤗 Wir haben so eine tiefe Freundschaft! 😊🙏😌