Inzwischen gibt es drei Ausführungen und es werden noch mehr folgen:
Nur die linken, laden wirklich dazu ein über Schotter zu rennen. Die anderen sind super um über scharfen Kies zu gehen! Dann bekommt man eine schöne Fussmassage. Zum Laufen sind sie allesamt genial! je dünner desto besser.
An den linken Schuhen sieht man, dass ich den vorderen Riemen nachträglich nochmal ziemlich weit versetzt hab um sie zu perfektionieren. Jetzt ist alles perfekt, nur das flappernde Geräusch, das ausgelatschten Badeschlappen gleich nervt! Doch jetzt teste ich gerade eine ganz neue Idee: Der „Antiflap“ 🙂
Mit einer kleinen Schlaufe spanne ich die Spitze etwas nach oben, damit sie nicht mehr wie eine laute Fliegenklatsche auf den Boden knallt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Es sind natürlich immer noch superleichte Schlappen und so klingen sie auch. Wenn man sie trägt sieht man die Schlaufe nicht und man spürt sie auch nicht. Ich weiss, dass es nur ein Weg bis zur entgültigen Idee ist. Ein guter Weg die simpelsten Schuhe noch einmal ganz neu zu erfinden.
Das Futter muss aber länger bleiben, damit sich später nichts verspannt.Gürtel geschnitten, angenäht und die Gürtelschnallen von Hand ran gesetzt.Jetzt wird sie unten noch 2 cm eingesäumt, aber vorher will ich noch das Futter für die Zukunft modifizieren.Hier nochmal als Mantel, zum Vergleich.
Heute hab ich endlich mal zweilagige Barfussschuhe genäht, einfach wie ich es mir bereits beim Lederkauf vorgestellt hatte:
Dafür hab ich einen zweiteiligen Schnitt entworfen. Die roten Punkte helfen zur Ausrichtung der einzelnen Schichten. Das Schneiden ist fast schon qualvoll.Jetzt klebe ich zwei Lagen zu einer Sohle zusammen und markiere oben und unten den Nahtverlauf.Unten wird die Sohle 2 mm. tief eingeschnitten, damit der Unterfaden darin versenkt wird.Erster Test mit dem Schwingschleifer um die Kanten zu versäubern.Hier kommt mein Spezialtrick: Erst schabe ich eine kleine Senkung in die Unterseite der Sohle. Dann Bohre ich sämtliche Löcher und zieh die Schnüre ein.Die ersten 2 cm werden an der Unterseite verflüssigt und gleich auf den Karton gedrückt, der links davon liegt.Eingeschweisst! An der Stelle haben fast alle vergleichbaren Sandalen einen lästigen Knoten, auf dem man dann rumrennt. 🙂Nur noch schnüren, einlaufen, fertig!Damit kann man über den übelsten Schotter rennen, spürt alles, ist geschützt und man hat das Gefühl kaum etwas am Fuß zu tragen. Ein Traum für die Inselverhältnisse! Da hab ich ähnliche, sogar teure Markenschuhe mit Spezialsohlen. Allerdings viel klebriger, da aus Kunststoff.
bei so einer Aktion gibt es viele kleine Arbeiten, wie das Versäubern aller durchgeschnittenen Nähte, oder das erneuern alter Taschenbeutel.
Die alten haben viel zu sehr aufgetragen!Das Einnähen war ne Herausforderung! Ist auch schon sehr lange her, dass ich sowas gemacht hab.Jetzt sitzen schonmal die Taschen. Unten wird die Jacke 5 cm gekürzt, dann passt gerade noch ein Gurt unter die Taschen.
Hier ist noch ein letztes Bild von dem Mantel, den ich jetzt zu einer Kurzjacke umschneidern werde.
Erst mal die Taschen raus trennen und alte Fäden zupfeln.Für die Länge hab ich mich an meiner Sommer-Motorradjacke orientiert, plus 5 cm. Vorne wird sie evtl. noch etwas gekürzt.Die Taschen hab ich mal zum skizzieren 8 cm. nach oben versetzt. Nach ein paar Tests werde ich sie wahrscheinlich nochmal 3 cm. weiter hoch setzen.
Schon vor dem Laufen kam mir heute die Idee ein paar frische Ingwerchips mit dem Weizengras auszupressen, was wunderbar geklappt hat! Eben probierte ich Ingwer pur durch die Saftpresse zu treiben:
Frischer Ingwersaft. Gut zum Kochen, weil er faserfrei ist und auch für Getränke funktioniert diese Methode besser als jeder Tee!Zwei Esslöffel von dem Konzentrat reichen für einen ganzen Kübel Ingwerlimo!
Die erste Kleinserie ist fertig. Mal sehen wie lange damit die Seuchenstimmung aufrecht erhalten wird!? Das sind zumindest die Worte eines Experten, Claus Köhnlein, dessen Video ich hier verlinken wollte. Es ist aber nicht mehr verfügbar! Unter seinem Namen findet man aber noch mehr interessantes zu dem Thema… Trotzdem würde ich hier nie schreiben, dass die Weißkittel, wie früher schon bei AIDS, vielleicht mehr Schaden anrichteten als das Virus selbst! Selbst wenn dies der Wahrheit entspräche. 🙂 Wir tragen unsere Masken! Vor allem weil ich jetzt fett ins Maskenbusiness eingestiegen bin! 😀
Eine durchgehende Mittelnaht wollte ich vermeiden, weil ich finde, dass das ziemlich bescheuert aussieht! 😀 Wie eine Ente mit Hochkant-Schnabel. 🙂 Also hab ich am Kinn eine Rundung eingesetzt… …und an der Nase einen winzigen AbnäherDie Ränder sind zweifach eingenäht. Den Gummizug kann man am Ende noch anpassen.Hanf-Leinwand, wie man sie leider seit Jahrzehnten nicht mehr bekommt. Auch wenn der Stoff Falten bekommt bleibt die Maske sehr Formtreu. Sie klebt nicht im Gesicht und sollte sie je feucht werden, setzt ein starker Kühleffekt ein. Zum Atmen ist das bisher mit Abstand die Beste, aber es kommt noch besser! 😀 Die „Beate Uhse“ unter den Masken! 😀 Hab mich extra in die Sonne gestellt, damit ihr durchsehen könnt. Sie ist zwar aus Kunsstoffgewebe, aber so atmungsaktiv, dass man kaum einen Unterschied bemerkt!
Bitte entschuldigt die lange Pause! Mittlerweile trudeln schon die ersten Anrufe hier ein, ob ich überhaupt noch lebe. 🙂 Mir geht es sehr gut! War halt viel beschäftigt und der „Stapel“ wird auch so schnell nicht schrumpfen. Neulich war ich bei einem Physiotherapeuten und wir mussten nach zwei mal feststellen, dass mir das eigentlich nichts mehr bringt. Rechts bin ich wieder genauso geschmeidig wie Links und am Durchschnitt gemessen wäre ich schon wieder überdurchschnittlich sportlich. Als ich erzählte, dass ich täglich 20km. barfuss renne, sagte der Therapeut etwas von weichem Boden. Ist das nicht schon etwas realitätsfremd? Naja, egal! Eigentlich wollte ich eben erste Bilder meiner selbstgenähten Masken zeigen, aber dafür muss ich noch etwas mit meinem Server kämpfen. Hier ist eine Abendszene von meiner Runde: