Pinien stutzen.

Seit heute Mittag ist es nur noch grau in grau. Ideal um in den Regenpausen den Wald zu inspizieren!

Nur mal fürs Größenverhältnis! 😃
Der fiel mir als sehr bedürftig auf! Der aktivste Teil ist ein Ast, der zur zweiten Spitze mutiert ist.
Erst spendiere ich ihm ein Stück Bonsaidraht und biege den Ast runter. Dann entscheide ich mich für höchstens zwei Triebe! Sie zeigen meist nach unten und nach Aussen. Die untersten Äste kommen nach Jahren nach und nach weg.
Ein Naturtalent!
Einer von zwei „Speichenradäste“ musste gleich weg. 2 Spitzen kürzen, fertig!
Viele Äste dominieren und die Spitze geht unter. Da ich keine Hecke will: schneiden!
Der Wachstum beginnt ja erst. 😃 geht nicht anders, für unsere Zukunft! 🙂
mein armer kleiner Pino! 🥰
Das gäbe eine „Speichenrad-Verzweigung“!
In der Mitte die Spitze. Werde mich später für den rechten, oder den linken Ast entscheiden!

Den Rest kann man zum Glück einfach mal wachsen lassen! Aber ich brauch noch mindestens 10 Pinien! 🙂

Sagt hallo!

Zur ersten, wenn auch noch leicht verkümmerten Kapernblüte! Es gibt zwei Pflanzen, die ich seit Mai aus Stecklingen gezogen hab.

Seit ich wieder hier bin erholen sie sich von den Fraßschäden der Eidechsen. Das muss man fast alles schützen, bis sie größer sind.
Die erste rote Hibiskus Blüte. Jetzt gibt es bald orange, weiß und rot im Wechsel, auf dem Steingarten.
Hab noch Bouganville aus Stecklingen auf Vorrat. Unter 7€ kriegt man die selten! Die im Boden sind ja schon über 3m lang! Darum mach ich gleich weiter mit dem Vermehren. Aber jetzt mach ich nur noch meine dunklen Favoriten, wenn die auch nicht so verrückt wachsen. Vielleicht besser für Hecken, die man nicht so oft schneiden will.

Der Stein bleibt allein.

Es war sofort klar, als ich heute Morgen nochmal davor stand! 😂 Wenn das kein Fremdkörper ist!? Es wäre auch zu schade für den schönen Stein, den man auch einzeln und hochkant, gut stellen kann. Die schwarze Patina ist voller Moos und Leben. Der wäre eigentlich auf meinem Steingarten ganz schön! 😃

Regen

Nach einem mini Rundgang bei schönem Wetter regnet es schon wieder. Es kommt direkt vom Atlantik und erreicht uns nach wenigen Minuten Ankündigung. Es ist diesen Winter bisher ganz anders! Wäre ich das erste mal hier, dann wüsste ich nichtmal was ein Calima ist! Die Luft ist total klar und mein Solarpanel reinigt sich selber, anstatt innerhalb von Stunden zu verstauben. Mir gefallen beide Seiten! Auch dieser unwirkliche Sommertraum im Winter, aber zum Arbeiten haben wir gerade eine super Zeit. Bei euch scheint es kalte Tage zu geben!? Dann hoff ich mal sehr, dass es trotzdem schöne Tage werden! Ganz ehrlich, ich verspüre absolut null Schadenfreude! Ein Blick in den Wetterbericht macht mir nur Angst! 😅 hier hat man andere Probleme! 🙂

Sockel

Eigentlich hat die Ecke meiner Hochfläche ein Loch. Bevor ich Palmen pflanzen kann, muss da Erde, davor Kies und davor eine Mauer als Rahmen hin.

Nur zur Orientierung, heute hab ich an der Ecke gearbeitet.
So sah das heute Morgen noch aus. Zum Glück beginnt das Gefälle erst auf den letzten Metern! Damit hab ich es so gut! Jetzt mach ich da erst mal eben. Rechts von dem Busch steckt ein Fels im Boden. Der liegt jetzt auf der Mauer.
Den Stein hatte ich da früher schon reingerugelt.
Ähnliche Kaliber folgen, damit der Sockel auch solide sitzt!
Als ich dann dachte, der sei groß…
…kam eben der noch aus dem Boden. Wollte es mal sehen, weiss aber noch nicht ob ich das so lasse, obwohl ich über eine Stunde, allein an dem einen Felsen, mit Eisenstangen rumgedreht hab. Alles Technik und gar nicht so körperlich wie es aussieht!

Ehrlich gesagt, muss die Mauer zur Plantage hin nicht so schön sein, sondern vor allem den Boden ausgleichen. Besser ich plane langsam Löcher vor, die man später mit Pfosten und Zement ausgießen kann. Dann werde ich bald den Übergang an der ganzen Mauer entlang mit Revuelto und Erde füllen. Es sollen bald mindestens fünf Palmen in die Ecke und eine kanarische kommt vor den Strommasten. Das ist ne Ansage, weil die erst 20cm und drei Blätter hat. 😃

Das ist vorübergehend ein Heim für obdachlose Pflanzen. Den ganzen Abschluss will ich jetzt endlich verschönern, denn es wäre schön, zum Sonnenuntergang dort rumzulaufen.
Wahrscheinlich lege ich auch links ein paar Natursteine und mache alles eben. Links davon liegt der Revuelto im Meerblick. Den trag ich danach ab un verschönere damit noch meine Einfahrt.

Hinterhof

Oft löst eine Aktion eine Kettenreaktion aus und dann muss man wieder irgend was aus dem Weg räumen, um wieder einen Schritt weiter zu kommen. Der Wasserschlauch hinter dem Wohnwagen war im Weg und weil es dort eh so eng ist, musste der erst mal weg. Seit Tagen wollte ich da schon Sand verteilen, damit der Weg trockener und fester wird.
Also, vor dem Sand, muss ich die Leitung verbuddeln, aber vor dem verbuddeln, muss ich noch den provisorischen Anschluß auf dem Bild weg machen und dort einen Anschluss, am besten gleich mit vergraben, wo ich ihn besser gebrauchen kann.

Dieser Anschluß ist jetzt weg. Da wird ja eh alles automatisch bewässert!
Und der ist zumindest optisch jetzt auch weg.
Jetzt ist endlich der Boden eben, die Leitung mitsamt neuem Anschluß unter der Erde und der Sand liegt drauf. Eigentlich wollte ich ja nur ungestört mit der Schubkarre durchfahren. 🙂
Vorher hatte ich nur den Schlauch, zwar mit schicker Wechseldüse, aber jetzt ist es praktischer zum Hände Waschen. Darfst halt nicht ganz aufdrehen! 😀

Laut Fitnessuhr 9 km. gelaufen! Naja!? In der Stadt war ich heute auch schon, Internet aufladen. Und schon ist wieder ein traumhaft schöner Tag rum! 🙂

Manga nr.8

Noch steht sie dort ganz einsam, aber das wird sich in diesen Winter wahrscheinlich noch ändern! Das Stämmchen geht mir gerade bis zur Schulter.

Mehr Boden!

Heute Vormittag hab ich schon wieder ein paar Meter dazu gewonnen:

Erste Schritte für ein Hinterhofzelt. Inzwischen ist es schon wieder zu heiss zum buddeln!

Agaven, Filter und mehr…

Heute Morgen fuhr ich schon wieder mit Mike in der Gegend rum und suchte u.a. bestimmte Bauteile. Wasserleitungen, Kreuz, Winkel, Dreieck, Klemmflansch, alles womit man ein modulares Pavillion bauen kann. 1 1/2 Zoll kostet etwa 20 % mehr als 1 Zoll. Beim dickeren hätte ich gleich ne Klimmzugstange! 🙂 Das ist genial! Damit könnte man jedes Jahr das Dach um ein Gitter erweitern! Wenn man die Stützen klug setzt, könnte man an das stabilere Gestell locker eine große Hängematte hängen.

Diese Messingverbindungen auf dem Bild hab ich heute dringend gebraucht! Den Filter hatte ich noch von meiner Pumpe. Jetzt ist er knapp unter den Tanks eingebaut. Praktisch! Zwei Meter weiter oben kann man das Wasser abstellen. Der Filter ist super zu reinigen und er ist wirklich sehr sehr fein! Die Position ist perfekt! Den hätte ich als erstes einbauen müssen um alle Tropfschläuche und Düsen zu schützen! So unvollständig war meine Baustelle noch, als ich sie vorzeitig verlies!
Jetzt kann ich immer mehr aufatmen! 🙂
Gerade als ich zufrieden gehen wollte sah ich diese acht Pakete Filtersand, die ich von oben mit Mike abgeladen hab.
Runter geschleppt! Rechts von dem Sand kommt der Sickerfilter hin. Wieder ein Schritt weiter!
Dann sah ich noch die fünf Agaven, die in zwei Töpfen zusammengedrängt sind. Die musste ich jetzt einfach trennen, solange es noch geht!
Jetzt stehen alle knapp unterhalb meiner obersten Ebene. Schön am Hang, wie fast immer in der Natur! Eine steht rechts oben. Vielleicht hol ich noch zwei Kleine. Eine über dem Felsen und eine links, am unteren Bildrand. Sonst kann man mit der steilen Fläche eigentlich nicht viel anfangen und das sind richtig dankbare sorglos Pflanzen! Man sieht es vom anderen Ende aus und es wird fantastisch, wenn die mal ihre meterlangen Blütenstengel in den Himmel treiben!
Links seht ihr noch den Filter. Dort kann man von oben auf einen kleinen Pfad steigen, aber auf der Schräge kann man eigentlich überhaupt nicht laufen, oder stehen!
Ein Bild vor der Aktion…
…und ein Bild nach der Aktion.

Ist dieser Ort im Steingarten nicht ein schöner Fotorahmen?

Farne und mehr…

Über den freu ich mich ganz besonders! Ein australischer Baumfarn. In der Gärtnerei stehen 5 – 7 Pflanzen zusammen, die teils drei Meter hoch sind! Schwarze haarige Stämme und riesen Schirme oben drauf. Wunderschön! Ich kaufte mir ein erschwingliches Exemplar für 40€. Seht mal in was für einem kleinen Topf der gewachsen ist! Er bekam gleich einen größeren Topf mit super Erde und später kommt er mit dem anderen in den Subtropenwald. Bei den richtigen Bedinungen kann ein Blatt vier Meter groß werden! Hier vielleicht die Hälfte, wir werden sehen!
Doch vorerst will ich Beide noch ne Weile bei mir behalten, weil sie mein Vorzelt verzaubern. Den Vorderen bekam ich von Isabel. Auch der bekam wieder einen riesen Topf feinste Erde.
Beide sind schnellwüchsig und man sieht immer irgendwo schöne Triebe! Und da gibts noch mehr abgefahrene Sorten! Dann nehm ich halt kleine Exemplare, mir egal, aber die müssen alle her! 🙂
Dann hab ich mir noch einen roten Hibiskus geholt, der als Sichtschutz auf den Steingarten kommt. Sehr dankbar! Der Erste blüht jeden Tag, massenhaft!
Im Dach vom Wald blühen immer mehr blaue Schönheiten! Kost nix und macht Freude! 🙂