Heute war ich mit Isabel mal kurz oben auf dem Hang, den wir über den nächsten Weg erreichten.


Heute war ich mit Isabel mal kurz oben auf dem Hang, den wir über den nächsten Weg erreichten.


Gestern und heute arbeitete ich wie eine Ameise! Gestern fuhr ich schon 40 Schubkarren Geröll und Erde an, die ich aus dem Abhang hochgezerrt hatte. Das Schieben wäre das kleinere Problem, aber das hochschleppen aus den Steilhang strengt richtig an. Natürlich dachte ich schon über einen Bagger nach, aber erst musste ich mal den Untergrund kennen lernen. Ob unter dem Bauschutt auch mal ein festes Erdreich vorkommt. Es sieht besser aus als befürchtet!

Das heisst, vier Fliegen mit einer Klappe:
Erstens, wird der hässliche Bauschutt weggeräumt.
Zweitens, entsteht so ein Zugang, damit man zum Arbeiten überhaupt laufen kann, denn der Hang, den ihr im oberen Bild, im Hintergrund seht, ist sausteil und rutschig! Am Ende will ich ja barrierefrei bis in meinen Park kommen.
Drittens, wächst so der Erdwall vor meinem Vorzelt, der noch um einiges wachsen wird.
Viertens, kommen so mehr Steine zutage, die ich später für die Aussenmauer brauchen werde.
Achja und meinen Sport hatte ich damit auch schon. Gestern war ich echt kaputt, aber heute ging es schon wieder leichter und man kann auch mal mit 30 Schubkarren am Tag zufrieden sein!

…fast weg. Einerseits war die Landung auf der Insel total schön, weil ich gleich von meinen Freunden Isabel und Geza empfangen wurde. Auf der anderen Seite war ich ganz leicht verschnupft, weshalb meine Ohren nach der Landung völlig dicht waren. Am selben Mittag rannte ich also erst mal los um irgend wann mal wieder frei atmen zu können. Aber so richtig gut ging es mir erst am späteren Folgetag, nach meiner zweiten großen Runde. Zumindest konnte ich wieder ganz klar hören! Mein Imunsystem scheint stark zu sein und ich spüre wie die Kräfte gegeneinader kämpfen.
Jetzt gehts demnächst nochmal auf eine große Barfusstour. So wie es aussieht werde ich morgen wieder aklimatisiert und voll einsatzfähig sein.
Dann berichte ich wieder öfter.
Aumann, eben bin ich nur zufällig aufgewacht und stellte fest, dass mein Wecker auf kanarische Zeit eingestellt war. Nur 20 min. bis zum Taxi. :-p Was für ein Trauma es wäre, wenn das Taxi mich aus dem Schlaf gehupt hätte!?
Eigentich wusste ich nicht ob der Flieger überhaupt starten wird! Und ein Taxi fand ich letzte Nacht nur mit Mühe und Not! Seht mal, die meisten Flüge sind bereits wegen dem Sturm gestrichen.
Naja, aber dann dacht ich mir, wer auf Teneriffa landen kann, kann auch im Sturm seitlich einparken! 🙂
Jetzt gehts gleich los. Gottseidank! 🙂
Eine Flasche Wasser, 3,75 €! Teneriffa Airport: 1 €
war der Kracher!
Sie fand quasi in der Betriebskantine statt und war vor allem beleuchtet ein cooles Ambiente. Hier hab ich sie nochmal am Folgetag für euch fotografiert:

Darüber ist die Ausstellungsplattform:
Da man hier alles in die Hand nehmen kann, nutzte ich die Gelegenheit und testete eine sehr kompakte Box, die noch zwischen meinen Flügeln Platz hatte und die mich direkt am Nacken beschallt hat.
Dave sah meine Begeisterung und unterstützte mich mit dieser tollen Box.

Die Mitarbeiter erzählten mir, was hier zur alltäglichen Einrichtung gehört und wie fein sie dort versorgt werden.
Dave hat echt Stil! Das ganze Gebäude gleicht ja einem Museum. Es gibt so viel zu entdecken! Ergänzend zu dem fantastischen Essen, zahlreiche Variationen von Drinks und einer Lasershow, gab es später noch ein Casino im Nebenraum. Der Tischzauberer überraschte bis spät in der Nacht mit tollen Aktionen und lieferte auch eine sehr lustige Show. So konnte man immer rumlaufen und sich an der Abwechslung freuen.
Mein Einsatz lief sehr gut! Nach über eine Stunde unter dem Helm wurde es auch langsam warm. 🙂 Die Reaktionen könnten kaum schöner sein! Vor allem nach den Didgesolos kamen sehr emotionale Rückmeldungen von ganz jung bis alt!
Ich glaub es war ein Mitarbeiter aus Skandinavien, der sich bei jedem lobenden Satz steigerte, bis er auf den Punkt brachte: Fuck…yeah, schüttelte nochmal den Kopf und wiederholte sich richtig laut: FUCK YEAH! I mean…: WOW!
Es hat also bestens genügt. 🙂 Und es wird Folgen haben!
Inzwischen wurde ich von Ingo heimgefahren, mit dem ich ebenfalls ein paar unterhaltsame Stunden hatte.
…vorm Sturm. Hab gerade meine letzte Pause vor dem Einsatz. Es ist aufregend! 🙂 Nach einer Stunde Musikmaschine, spiele ich noch zwei Didgesolos, bevor wir mit einem gemeinsamen dritten Stück zu einem Zauberkollegen übergehen, der dann die Bühne übernehmen wird.
Gut, das ich heute noch ausgiebig Zeit zum Spielen hatte! Es gab einiges einzustellen, um alles an die Situation anzupassen.
Eine schöne kleine Monitorbox hab ich mir von der Quelle geliehen. Die bestrahlt mich jetzt von hinten, dass ich mich direkter hören kann.
Ok, mal sehen ob die Situation es zulässt, dass ich heute noch eigene Bilder bekomme. Später bekomme ich sicher ein paar nette Fotos von dem Event.
Werde danach berichten.
Wo ich gerade bin? Eben saß ich noch in so einem Stuhl.
Haha, mein erster Weg war natürlich zu meiner Stilistin. 🙂 Aber hier sehen meine Haare extra lustig aus, weil ich eben noch ne Mütze aufhatte.
Ich spiel ja eh mit Helm! 😀
Aber von Vorne: Heute Abend werde ich für die Geburtstagsfeier von David Kirby spielen, für den ich kurz nach Deutschland geflogen bin. Auf Dave komme ich später nochmal zurück. Er zelebriert seinen Geburtstag mit einer Steampunk Party, bei der ich gleich im Eingangsbereich eine wichtige Rolle spielen werde. Erstens heize ich den Laden mit meiner Mucke ein und zudem werden die gekleideten Gäste, für ein Erinnerungsfoto, gleich neben der Musikmaschine arrangiert.
Gestern früh wurde ich mitsamt Maschine in Betzingen abgeholt und hab die „Doretta“ gleich am Veranstaltungsort aufgebaut. Dort wartete bereits der Fotograf, der gleichzeitig sein Lichtset aufgebaut hat. Mit dem Fahrer hatte ich echt Glück, weil wir uns so gut unterhielten, dass die Zeit nur so verflog!
Das Wetter war auch super und Zuhause konnte ich sogar im Sonnenschein meine schönen Laufrunden drehen.
Nachdem die große Maschine eingerichtet und eingespielt war, lernte ich David kennen, der mich nach einem Rundgang gleich zum Hotel gefahren hat.
Dort wurde ich noch verwöhnt und genoß den Abend. Ehrfürchtig starre ich gerade die gefrorenen Dachziegel auf dem Nachbarhaus an. 🙂

Zu Dave: Als seine Anfrage per Mail bei mir eintrudelte, dachte ich grinsend, der ist auch noch frech, weil er mich gleich per „Du“ anschrieb. Direkt, wie ich es mag! Dann las ich den klangvollen Namen und dachte, den haste doch schonmal gehört. Ich klickte auf einen link und sah das hier:
Das bedeutet mir schon viel dabei zu sein, weil Dave und sein Team, großartige Pioniere für ein breites Spektrum von Bühnenequipement sind!
Gut, dass ich bereits gestern hier aufgeschlagen bin und die Vorstellungen vom Gastgeber nochmal überschlafen konnte. Denn jetzt weiss ich ganz genau was zu tun ist!
Für die Fotosession werde ich sehr minimalistische Stimmungen zaubern, die wie Filmmusik, ein Ambiente entstehen lässt, bei dem den Gästen vor lauter Bedeutung die Brust anschwellen wird. Großes Kino für großes Kino, ohne allzu sehr von der Hauptsache abzulenken: Den Bildern für die Ewigkeit.
Später schubsen wir die Maschine auf die Bühne, wo ich nochmal ein kompaktes Programm mit den strukturierteren Highlights spielen werde.
Das ging heute in zwei Stunden:

Eine große Masse könnte ich mit dem Sacho an einem Nachmittag nach unten ziehen und später abdecken, aber erstmal hole ich so viel wie irgend nur möglich nach oben. Der Weg für die Schubkarre ist absolut eben und darum läuft das ratzfatz!


Bevor wir heute für ein paar Erledigungen nach Puerto de la Cruz fuhren, ersetzte ich meine morgendliche Runde durch eine Stunde Schubkarre fahren.
Hier zeige ich euch erst mal das Werkzeug meiner Erlösung:

Damit buddelte ich in der Stunde kurz eine Verlängerung in die Fläche von gut 4 Metern Länge, damit es nicht mehr so steil bergab geht. Folgendes motiviert mich dabei:
1. Es ist mein Sport! Meine Medizin. Mit dieser Arbeitsweise kann man Rücken und Hände schonen und spart dabei viel Zeit!
2. Schaffe ich mir auf die Weise einen neuen Weg, der eben diese Arbeit immer mehr erleichtert.
3. Wächst mit jeder Schubkarre mein Hügel vor dem Wohnwagen.
4. Kann ich mir den Sichtschutz und den Steingarten, mit all den Pflanzen, bereits sehr gut vorstellen. Das wird richtig schön und gemütlich!
5. Mit dem Vorhandenen Schutt-Material, das man genauso gut als Problem betrachten könnte, eröffnen sich fantastische Möglichkeiten!
Wie schon angekündigt ist heute wieder ein Calima.

Man sieht fast kein Meer mehr, dafür war es annähernd windstill. Auch beim Blick auf den Teide sieht man deutlich wie diesig es wirkt. Heute Morgen war aber eine tolle Stimmung! Das Licht war ganz gelblich und mit den ersten Böen konnte man glauben, dass gleich ein Gewitter kommt. Aber nein, es wird kuschelig warm.
Dann ging es nach Puerto, wo Isabel und ich uns mit Geza zum Essen trafen. Auf dem folgenden Bild erkennt man den krassen Unterschied in Puerto: Erstens sieht man hier vor lauter Sand fast gar keine Berge mehr und vor allem blies hier ein Wind, dass bereits die ersten Blätter von den Palmen fielen. Inzwischen sind wir die gut 17 km. wieder zurück gekommen, wo wir die Siesta mit den Nachbarn im windstillen Buen Paso genießen. Familia! 🙂

Heute hat mir eine der liebsten Seelen auf der Insel bei der Arbeit geholfen. Für ein paar Vorbereitungen besuchte ich vorher kurz meine lieben Nachbarn Manuel und Rosa. Den Garten den Manuel im Haus angelegt hat, hatte ich neulich schonmal kurz erwähnt. Heute hatte ich eine Kamera dabei.







Mit diesem Tor kann man unsere komplette Sackgasse im Zweifelsfall auch mal kurz abschliessen, was früher noch öfter gemacht wurde. Sollten auffällige Autos durchfahren kann es eh schnell mal passieren, dass kurz darauf zufällig ein paar Autos den Ausgang versperren. Die Gasse hab ich noch gar nicht fotografiert. Wird nachgeliefert!

Die blauen Trichterwinden wachsen hier wild und werden auch eines Tages bei mir Akzente setzen. Wenn mich nicht alles täuscht, kennt man sie unter dem Namen: „Morning Glory“. Es gibt auch noch orangene Wildblumen, die ebenfalls klettern und perfekt dazu harmonieren. Beides gut für meinen Park, weil der ja ohne Gießwasser auskommen sollte.
Von der Arbeit erzähle ich ein andermal… Es war jedenfalls knackeheiss!
Morgen kommt schon wieder ein Calima Höhepunkt.
Zwischendurch musste ich mal eine riesen Libelle aus dem Vorzelt retten.
Zum Abschluss könnt ihr noch sehen wie mein Hügel für den Steingarten wächst.
Dort wo die Schubkarre liegt wird die Fortsetzung über einen Meter hoch, dass ich mich schon bald sichtgeschützt nackig sonnen kann. Mit ein paar meiner Bäume und Palmen werden die 3-4 Häuser komplett verschwinden, die ja eh gut 100 Meter entfernt stehen. Rechts von dem weissen Haus da hinten liegt ja mein Hang. 🙂
Für diese Hügel begann ich heute bereits einige Schubkarren Bauschutt rüber zu schieben. Der wird mit der sandigen Erde aus meiner zweistöckigen Tiefgarage abgedeckt, bevor eine dicke Schicht Erde und Pikon drauf kommt. Vielleicht mach ich den Steingarten vor dem Zelt auch gleich 1,50 Meter hoch, oder noch höher, denn Material hats mehr als genug!
Das mit der Tiefgarage war ein Witzle! Die wird natürlich dreistöckig! 😀
Ne aber mal im Ernst: eben war ich kurz im Bioladen und hab mir Sandelholz Öl gekauft. Wenn ich gleich zurück komme und in den Wohnwagen steige, wird mich ein sehr feiner Duft empfangen. Die Ganze Filtergeschichte war eine super Investition!