Glückliche Hühner

Gestern bekam ich beim Abschied von einer lieben Freundin noch ein paar Eier. Sie kommen direkt von ihrer Nachbarin, die ich inzwischen auch schon richtig gern hab. 🙂

Ungestempelt, klein und soo lecker! Eben von glücklichen Hühnern.

Wahrscheinlich fragt ihr euch welche Freundin? Von der Neugier getrieben hab ich einfach an einer Haustür geklingelt um mich dort vorzustellen. Ich wollte mich einfach mal in der Nachbarschaft etwas umhören. Den genauen Grund werde ich irgendwann ausführlicher berichten… Jedenfalls kam eine interessierte Señora zur Tür und beäugelte mich zotteligen Hippie sehr aufmerksam. Na gut, sagte sie, fünf Minuten.
So lernte ich Isabel kennen. 😀 Eine sehr interessante und offenherzige Persönlichkeit! Schon nach wenigen Worten haben wir mehr gemeinsam gelacht als geredet!
Nachdem wir eine dreiviertel Stunde auf ihrer Terrasse gegackert haben, sagte ich ihr, dass ich nun gehen muss, weil die fünf Minuten wahrscheinlich schon rum sind.
Seit dem Tag ist unsere Vebindung als würden wir uns schon immer kennen!
Sie wechselt so perfekt zwischen Deutsch und Spanisch, dass sie es selbst manchmal gar nicht mitbekommt. Ein Traum und manchmal auch die perfekte Herausforderung!  😀
Inzwischen ist Isabel ein wichtiger Teil unserer „kleinen Familie“ und auch sie brachte mich mit einigen fantastischen Menschen zusammen! Im Moment fliegt sie nach Deutschland, wo sie die Monate bis zum Herbst bei ihrer Familie verbringen wird. Das war nur der Beginn einer tollen Freundschaft!

Service

Eben hab ich dem Roller einen neuen Hinterreifen spendiert.

Den Neuen hatte ich noch im Gepäck. Es war sicher die beste Wahl für feuchte und rutschige Straßen, aber auch um über den Schotter zu crossen!  🙂

Der Alte hielt gerade mal knapp 5000 Km. Wenn ich aber daran denke wie oft ich damit die steilen Berge hochgeflitzt bin, waren die 50€ super investiert!
Strafen sind hier ja nicht billig! Darum freue ich mich sehr die Aufgabe endlich von der Liste streichen zu können!
Eigentlich war ja die ganze Woche Regen angesagt, aber ich schwitzte heute Mittag nicht schlecht beim Schrauben. 🙂 Ein wunderschöner Tag! 🙂

Schnee

Gestern war ein Regentag, was ja für die Natur gut ist! Heute dürfen wir dafür wieder einen schneebedeckten Berg betrachten:

Das war heute Morgen auf dem Heimweg von Puerto de la Gruz.

Konzert für sonnige Leute

Gestern gab ich bei einer lieben Freundin ein kleines Privatkonzert. Es dauerte nicht lange und dann kamen noch ihre Lieblingsnachbarn zu Besuch. 🙂 Eine schöne Art hier Menschen kennen zu lernen! Die Reaktionen waren so schön, das ich es nicht besser als mit den folgenden Worten beschreiben kann: Ich fühle mich geliebt und mehr als willkommen!  🙂

Still alive!

Nach vielen besorgten Anrufen und Mails wird es höchste Zeit mich mal wieder zurück zu melden! Es tut mir echt sehr leid, dass ich so lange auf mich warten lies, aber seit dem letzten Konzert verflog die Zeit so rasend schnell.

Seht ihr? Alles grau in grau. 🙂

Das Wetter war auch alles andere als fotogen! Anstatt rumzustreunen hatte ich sehr viel zu organisieren und so passierte nicht viel bemerkenswertes.
Das heisst doch, ich lernte einige wundervolle Menschen kennen und manchmal brachte ich auch tolle Menschen zusammen. Unser Netzwerk wird zu einer richtigen Familie!
Aber ich kann ja nicht ständig in unserem Privatleben rumknipsen. 🙂
Inzwischen gab ich noch einige kleine Konzerte und hab das Didge wieder ganz neu für mich entdeckt. Morgen und am kommenden Sonntag spiele ich wieder und versuche diesmal Bilder knipsen zu lassen.
Vorerst sind viele Regentage angesagt, weshalb ich davon ausgehe, dass es noch eine Weile dauern wird, bis mal wieder ein paar nette Fotos nachkommen.

Por fin

Heisst: „Endlich“. Nicht, dass ich abergläubisch wäre, aber mein erstes öffentliches Konzert auf der Insel hat natürlich schon eine besondere Bedeutung für mich! Immerhin stecke ich jetzt schon zwei Jahre in die Entwicklung eines kompletten Bühnensets, mitsamt Musikmaschine und einer Kollektion an Instrumenten. Und dann kann immer noch so vieles schief gehen, wegen Kleinigkeiten.  🙂 Aber es lief ganz gut!  🙂 Es kamen mehr Leute als erwartet und ich konnte vorab mit vielen Freunden feinste Tapas genießen!
Es freut mich immer noch, dass ich nach so kurzer Zeit in der „Fremde schon mein eigenes Publikum mitbringen konnte! Ein schöner Start!
Mit den besten Songs kam ich also endlich an einer ganz wichtigen Etappe an.
Die Tage davor waren richtig anstrengend, weil beim Arrangieren mit 16 Instrumenten ganz schnell das Chaos ausbrechen kann.  🙂 Dafür bin ich schon richtig gut eingespielt für die Saison Zuhause.
Auf der Bühne lege ich den Schwerpunkt wieder viel mehr auf Didge-Solos. Back to the roots! 😉 Die Didges sind ein Traum! Mit dem Mix hab ich ein weites Spektrum an Möglichkeiten und es ergänzt sich, indem sich Didge und Maschine gegenseitig auflockern. So wird mir bei den Solos zwischendurch richtig aufmerksam zugehört, ohne, dass ich mir am Ende anhören muss: „…aber auf Dauer fehlt da noch was…“
Am Ende hab ich noch eine Menge netter Leute kennen gelernt und wurde gleich für ein Folgekonzert gebucht. Am 31. März, aber dazu später mehr…
Foto wird nachgeliefert. 🙂

Mercedes Zauberwald & Playa Teresitas

Es geht auch ohne Gewaltmarsch! 🙂 Hier machten wir einen Ausflug an den östlichsten Zipfel der Insel. Das Anaga Gebirgte mit seinem Lorbeer-Zauberwald.


Es war herrlich zum Durchatmen! Das reinste Inhalatorium!

Hier konnte man gerade noch das Ende unserer kleinen Welt sehen.

Dann ging es endlose Serpentinen ins Tal, bis zur Küste, wo die Playa Teresitas liegt. Der einzige Strand mit dem hellen Sand aus der Sahara, der in den Siebzigern angehäuft wurde:

Hinter dem Wellenbrecher hat man ein ganz stilles Wasser. Also ideal für Kleinkinder oder um lange Bahnen zu schwimmen. Auch zum Laufen ist das ein Traum!

Es war etwas wärmer als es hier aussieht, aber man musste auch nicht sofort in die kühlen Fluten springen. 🙂 Auf jeden Fall erzeugt es eine Vorfreude auf den nächsten Winter-Urlaub.

Lavafelder & Teide

„Action und Abwechsung“, war der Wunsch meiner Freunde Andi, Steffi und Matheo T., die für eine Woche zu Besuch kamen. Das konnten sie haben! 😀 Es hat mich sehr gefreut, dass ich durch meine Wandergruppe so geniale Routen kennen gelernt hatte. Doch um an die besten Plätze zu kommen muss man schon das ein- oder andere Hügelchen bezwingen! 🙂 Mein Spruch der Woche lautete also: „Nur noch ein Hügel… ..vor dem Berg“ 😀
An diesem Tag trieb ich sie also hoch, auf die Lavafelder:

Dort oben entschieden wir uns dafür, für den letzten Teil auf den Teide doch das Auto zu nehmen .  🙂

Beim Abstieg zum Auto sah man viele schöne Stellen…

…und erleichtert Gesichter. 🙂  Auf den Fotos sieht man kaum wie steil die Straßen sind. In Deutschland wäre das ohne Treppen undenkbar.

Eine Stunde später flitzten wir durch den endlosen Krater auf dem Teide.

Das ist da wo der Himmel so blau ist. Über den Wolken:

 

Barraquito

Ratet mal was das Sommergetränk 2019 werden wird. Richtig, Barraquito! 😀 Bald werde ich meine Gäste in D. damit verwöhnen, weil ich das unbedingt mit verschiedenen Kaffeesorten probieren will.  🙂

Hier muss man nur bis zur nächsten Bar den Hügel hochlaufen, wo man für 80 cent einen sehr guten Kaffee bekommt. Sandwiches kosten dort 1,50 und das Bier 1 €.