Und so geht das den ganzen Tag! 😀

…dass Mangos nicht von Bienen, sondern von Fliegen bestäubt werden?

Mangos und Mangas sind zweihäusige Pflanzen. Es gibt also Männchen und Weibchen. Zum Glück steht gleich nebenan bei Gibbo ein Macho, der es meinen Mangas mitbesorgen wird! 😀
Auf den Kanaren gibt es übrigens eine alte Tradition/Technik, bei der ein alter Fisch unter den Macho gelegt wurde, damit er die Fliegen anzieht. Das ist bei uns zum Glück nicht nötig! Obwohl, ich könnte ja mal einen rüber werfen. 😀
Heute legte ich weitere Leitungen unter die Erde, damit auch die letzten Kabel aus der Einfahrt nebenan verschwinden.
Das sind die Zuleitungen für Strom und Wasser. Zum Glück kam gerade zufällig Efren vorbei und half mir die Kabel in die lange Schutzhülle zu ziehen. Da sie so dick waren hätte ich es alleine nie geschafft.
Nachdem ich sämtliche Steine aus dem Graben gekratzt hatte kam zum Schutz Sand mit rein.
Dann noch schnell ein Deckel aus Beton drauf. Die Elektrik musste ich bereits wieder mit Stirnlampe umschrauben, da ein langer Tag schon wieder zu Ende ging. Jetzt sind endlich alle Kabel aus sämtlichen Wegen verschwunden! Zwei Wasserleitungen hab ich auch gleich mit versenkt. Da wir davon nur eine brauchen werden, kann man später bei Bedarf durch die Zweite auch ein weiters Kabel ziehen.
Den kleinen Graben weiter hinten werde ich Morgen vollenden, dann kommt auf das Ganze nochmal eine feine Kiesschicht. Zum Schutz und damit es gepflegter aussieht.
Der größere Graben, der unten auf dem ersten Bild zu sehen ist, wird morgen auch endlich geschlossen, damit der gesamte Eingansbereich nicht mehr wie eine Baustelle aussieht.
Ansonsten hab ich noch Pflanzen eingesetzt, einige Felsen gelegt und viel aufgeräumt.
Der gestrige Tag war echt der Gipfel! 🙂 Da lernte ich Frank und Beate kennen. Sie kamen gerade von einem kurzen Deutschland Aufenthalt zurück. Da Geza nach ihren tollen und supercoolen Riesen- Hunden geschaut hat, wollten sie ihm zum Dank einen Gefallen tun. Allerdings ist Geza derzeit so aufmerksam an meiner Seite und unterstützt mich in den letzten Tagen, weil es eh offensichtlich wird, dass ich meine Ziele kaum mehr erreichen kann! Darum winkte er den „Gefallen“ direkt an mich durch. 🙂 So standen sie also am frühen Nachmittag bei mir. Nach einer kurzen herzlichen Begrüßung klatschte Beate in die Hände und fragte wo wir anfangen können. Die neue Mauer vom Vortag musste betoniert werden. Aber vorab halfen mir die beiden Hunde erst mal den dämlichen Streuner zu vertreiben, der gerade mal wieder sein Hundeklo auf unserer Plattform aufsuchte. Die zwei Große sind ganz freundlich! Da wird nicht rumgekläfft, sondern höchstens mal neugierig geschnüffelt. Aber die Größe war eben echt ein Argument für den Streuner ganz schnell das Weite zu suchen! Trotz harter Arbeit konnte ich später das Grinsen nicht mehr los werden!
Heute hab ich den nervigen Streuner, der mich sonst auch noch ankläfft, jedenfalls nicht mehr gesehen. 🙂
Also begannen wir zu viert zu betonieren. Dabei konnte ich direkt eine Maschine nach der anderen anrühren. Frank und Geza verteilten den Beton und Beate steckte pausenlos kleine Steine in die Spalten, damit da nichts rausläuft. Später legte sie noch passende Steine in sämtliche Kerben, die sich oben zwischen den Felsen ansammeln. Frank zog mit dem Rechen immer wieder den Kies zusammen, damit ich schneller schaufeln konnte. So machten wir in vier Stunden die komplette Mauer und zwei weitere Stellen fertig, die ich sonst selbst an einem langen Tag kaum schaffen könnte!

Also konnte ich zum ersten mal schon um halb fünf Feierabend machen und wir gingen gemeinsam nach Puerto de la Gruz bei einem Inder zum Essen. Danach spielte ich den vier, später war das Kind meiner freundlichen Helfer dabei, ein kleines Privatkonzert. Auch das war für mich, wie für die Gäste, eine willkommene Abwechslung. Denn in letzter Zeit laufe ich von Morgens bis Abends, fast pausenlos, wie ein Uhrwerk und kann die Tage kaum mehr auseinander halten. 🙂
Leider vergas ich Fotos von uns zu machen, aber das wird ganz sicher noch nachgeholt, denn beim Essen bekamen wir unser erstes Gefühl bestätigt: Dass wir uns ganz toll verstehen und sehr viel gemeinsam haben! Ein schöner Anfang einer Freundschaft!
Meine Mittagspause verbrachte ich heute unterwegs mit Geza. Erst fuhren wir den Berg hoch um uns, vor allem mich, reichtlich mit Quellwasser einzudecken, dann besorgten wir noch ein paar Baumaterialien und fuhren zum Vergnügen mal neue Wege. Unterwegs vereinbarten wir, dass wir im kommenden Herbst, öfter mal zur Abwechslung schöne Gegenden ablaufen. Die Natur ist wirklich sehr abwechslungsreich und einladend!
Hier gibt es noch ein Bild von meinem Steinhaufen, den ich heute mit einem kleinen Klappstuhl zu meiner privaten Aussichts- Plattform verwandelt hab. 🙂
…schleppt schwer! Pflegte meine Mutter gerne zu sagen!
Heute begann ich mit der zweiten Hälfte meiner Ostwand, die ich zum Schluß eigentlich „schnell“ mit Hohlblocksteinen hochziehen wollte, damit ich sie später verputzen kann. Doch ganz schnell wurde deutlich, dass diese Aktion größeren Behördenärger geben würde! Den konnte ich aber mit meinem unwiederstehlichen Charme und meinem tollen Spanisch nochmal verhindern. 🙂 Zum Glück bekam ich auf der Stelle genehmigt, dass ich mit Natursteinen weiterbauen darf! Wegen dem Gefälle, hätte ich das Ganze sowieso sehr aufwändig vorbereiten müssen, damit es größere Stürme standhalten kann!
Jetzt muss es allerdings schnell gehen, damit ich wenigstens die streunenden Hunde aussperren kann. Das allein schon gibt mir einen wahnsinns Antrieb!
Hier könnt ihr meine ersten putzigen Versuche vom 31. Dezember, an genau der Stelle sehen: „Beginn-der-Natursteinmauer“
Damit ich schnell voran komme und das Ganze stabil wird schleppte ich die richtig großen Felsen an.
Inzwischen kenne ich meine Grenzen so gut, dass ich einen Felsen im Zweifelsfall höchstens noch einmal kurz anfassen muss, um zu spüren, ob das mit uns noch was wird. Grenzwertig ist z.b. was hier inzwischen so vor mir rumliegt. 🙂
Die alte Mauer unterhalb werde ich wahrscheinlich irgend wann mal auffüllen und mit so einer Art Lehmoptik verputzen.
Heute hab ich gut 12 Meter „Burgmauer“ geschafft, die aber im Vergleich zu meinen anderen ersten Reihen nicht mehr so viel Beton verschlingen wird.
…wurde endlich teilweise fertig. Am meisten störte mich der Streifen neben dem Tor, den ich wegen der fehlenden Leitungen nicht auffüllen konnte. Heute hat es sich etwas gebessert.

In der Mitte des Beets ging mir aber leider das Material aus. Die Erde musste ich schon stundenlang mühevoll zusammen kratzen und Steine aussortieren. Keine Ahnung ob ich noch rechtzeitig gute Erde bekomme. Sonst warte ich lieber mit dem fertig stellen, denn nach hinten wollte ich das Ganze für den Steingarten ziemlich hoch auffüllen.


Heisst: „Gestern“. Da lief ich unzählige mal meinen Weg auf und ab um Kabel und Leitungen auszulegen und vorzubereiten.

Wasser und Strom werden später von der hinteren Ecke bis zum Meerblick verlängert. Dann könnte man dort auch mal einen Brunnen oder weitere Lichter/Steckdosen betreiben. Insgesamt liegen jetzt 100 Meter Kabel unter der Erde. Am Anfang musste ich ganz schön lange rum experimentieren, bis ich Wege fand die Kabel in bis zu 30 Meter lange Schläuche rein zu fummeln. Doch dann gings, dank der steifen- dünnen Wasserleitungen, die ich mit abgerundeten Kanten durchschieben konnte. Ganz links kommt noch eine extra Leitung für die automatische Bewässerung rein. Dann sollte es reichen.
Als ich von meinem späten Frühstück zurück kam, saß Geza an meinem Gartentor und malte eine Runde weiter. Was für eine schöne Überraschung!
In der Ecke wollte ich eh den Graben bis zum Tor wieder zu ziehen, damit ich endlich wieder durchs Tor fahren kann. So konnten wir uns ganz gemütlich bei der Arbeit nebenher unterhalten. 🙂
…dass Orangenbäume Stacheln haben? Zumindest die Valencia Orange. Manche Palmen haben auch richtige Dornen an den Stengeln und eine Bouganville sticht auch nicht schlecht, wenn man nicht aufpasst. 🙂
Heute Morgen kam Geza zu mir um eine Weile an meinem Tor weiter zu streichen. Hoffentlich hat er in der kommenden Saison auch mal eine Arbeit, bei der ich mich helfend revangieren kann! Er unterstützt mich auch moralisch, ebenso wie Klaus! Es tut schon gut immer wieder mit Freunden in unserer ureigenen Muttersprache sprechen zu können!
Die Sonne bruzelt mittlerweile ganz schön heftig von oben runter, aber dafür gönnte ich mir eine richtig schöne Siesta im Schatten, bei der ich einfach mal die Füße hochlegte. Herrlich!
Da es keine neuen Fotos gibt, schicke ich euch eine schöne Blume, die etwas Farbe ins Beet bringt: