Letztes Wochenende ging der Klöppel für die große, schaukelnde Trommel kaputt. 3 Millionen Schläge hat er ausgehalten, bevor der Kern aus einer M4 Gewindestange durchgebrochen ist.





Letztes Wochenende ging der Klöppel für die große, schaukelnde Trommel kaputt. 3 Millionen Schläge hat er ausgehalten, bevor der Kern aus einer M4 Gewindestange durchgebrochen ist.





Heute ging es u.a. wieder um den Neurotransmitter. Unter dem Schild wünsch ich mir schon länger eine Verkleidung die einen optischen Übergang zwischen Helm und Körper schafft. Jahrelang dacht ich darüber nach wie ich das praktisch und stilvoll lösen könnte. Jetzt entschied ich mich für die folgende Lösung:


Eine Bewegung und die Magnete schließen.

Wenn die Nähmaschine schon am Start ist näh ich doch gleich noch ein paar Teile:


Morgen gehts weiter…
Bereits im Video „Blackhole“ könnt ihr über dem Hihat eine Röhre sehen, die im Offbeat gelb geblinkt hat. Sie war Batteriebetrieben und sehr anfällig. Das Halterohr, auf dem auch die Schalthebel sitzen, hat sich über die Jahre immer weiter nach unten verbogen. Die Röhre war auch kaputt.
Und weil das Spinnrad nicht gerade die beste Substanz zum Schrauben bietet, bog ich dieses krumme Winkelstück als Stabilisator.

Das stützt den „Arm“ jetzt von unten.
Jetzt kann ich auch wieder schön an den Hebeln rumbiegen! 🙂

Letztes Wochenende spielte ich zwei Tage im Garten der Sinne bei Weinstadt. Es war ein kleiner schöner Kunsthandwerkermarkt im Grünen. So überschaubar, dass wir uns am Ende fast alle wie Freunde verabschiedeten. Für mich ist es eine Herausforderung stundenlang an einem Platz zu Spielen, weil ich natürlich keine 200 Lieder im Gepäck habe. Auch für mein eigenes Bestreben nach mehr Abwechslung musste ich erst mal die Voraussetzungen schaffen. Eine Kleinigkeit, die aber für diese Mission unheimlich wichtig ist, ist ein Ablagefach für Notizen, für das ich endlich den richtigen Platz gefunden hab:

Dank dem ständigen aktualisieren meiner Songliste kam ich am Ende auf 17 Lieder, die ich nun immer wieder überarbeiten werde. Zusammen mit ein paar Solo-Einlagen kann ich damit schon mal locker zwei Stunden abdecken, bevor ich mich wiederholen muss. Auch für die Insel hab ich damit ein abendfüllendes Programm. Denn vorerst geh ich mal davon aus, dass ich dort mehr stationäre Konzerte geben werde.
Nachtrag am Nachmittag: 18 Songs! 🙂 Hab gestern und vorgestern doch tatsächlich „Last Call“, eines meiner Lieblingslieder vergessen. Das bestätigt mir wie wichtig eine Songliste ist! 🙂
Jetzt ist der elektronische Teil vom Klingelbeutel auch fertig und funktioniert zuverlässig!
Hab die Begeisterung gleich genutzt um neue, noch lustigere, Klingelbeutelsounds zu programmieren. 🙂
Auf dem nächsten Foto sieht man den Didgeständer von unten. Da hing noch ein altes Didgemikro mitsamt verbauten Kabel drin. Das benutze ich wahrscheinlich zum moderieren, weil es jeden Fehler verzeiht. 😀
Also kamen früher mal zwei empfindliche Kabel aus dem Innern vom Didgeständer. Die waren natürlich immer anfällig für Quetschungen. Und so einen Mist musste ich manchmal nachts löten. 🙂 Weil egal ob das Didgemikro, oder der Klingelbeutel ausfällt, es würde mich den ganzen Tag nerven!
Nächstes Bild: Beim Aufbauen musste ich beide Kabel durch die Löcher am Ende des Rohres einfädeln, während ich den Didgeständer auf den Schultern parkte.
Dann musste ich auch noch daran denken, oben am Ständer das Schaltgestänge einzufädeln, das man zuvor aufschrauben muss!
Dieses Gestänge läuft da halt dummerweise durch:
Als nächstes musste ich das Kabel, das da unten rauskommt verlegen und anschließen. Das vergas ich einmal, dann hat sich das Kabel um das große Kettenrad verfranzt, verklemmt und schraubte gleichzeitig das Kettenrad von der Achse. Als ich es bemerkte flogen bereits alle Teile auf der Straße rum und das Kabel war kaputt. Das kann jetzt auch nicht mehr passieren! Aber mein Weg wurde reichlich gesäumt von solchen Abenteuern!

Auf zwei Steckverbindungen konnte ich jetzt verzichten. Jetzt gibt es nur noch einen großen Klinkenstecker.
Nochmal zurück zum Didgeständer, wo ich über meine eigene alte Konstruktion staunte. Ein Spiralkabel das von drei Federn unterstützt wurde um die „Teleskopstange“ unter der Haube überhaupt zu ermöglichen.
Drei hochwertige Federn, deren Verbindung ich ganz simpel mit Schrumpfschlauch gesichert hab.
Meistens muss man hier mit so einfachen Lösungen zurecht kommen, weil es keinen Platz gibt, oder weil man die Konstruktion nicht so einfach verändern kann.
Das empfand ich als ein nettes Beispiel, um einen Großteil meines täglichen Gefummels zu beschreiben. 🙂
Neue Mission:
Bei dem folgenden Bild geht es mir vor allem um den Klingelbeutel, der zusammen mit den Postkarten wichtige Teile, wie den Zähler und den Plattenteller verdeckt. Von vorne wird die Lampe verdeckt und so bekommt man nie das perfekte Foto. Oder Video!
Zudem war der Didgeständer mitsamt Postkarten- und Beutelhalter sehr sperrig zu transportieren! Aber auch sperrig anzusehen. 🙂 Also weg damit!
Weiter unten seht ihr die Schiene, die unter dem Didgeständer montiert war, um den Klingelbeutel wie über eine art Teleskopstange zu tragen.
Schnell noch die Kanten schwarz matt anschmieren und montieren. Im innern sieht man einen der zwei Rollschlitten.
Jetzt hängt die Schiene direkt unterm Bühnenrand und fügt sich super ein:
So weit lässt sich der Ständer ausfahren:

Für den Transport muss man es nur ganz reinschieben und auf die letzten paar Zentimeter bremst es sich selbst ein. Fertig!
Bisher verlief das Kabel durch den Didgeständer und musste beim montieren umständlich eingefädelt werden. Aber jetzt – sorglos und schnell! Supi, eine Schwachstelle weniger. Es passt natürlich auch noch durch die Zimmertüren.
Endlich gibt es mal wieder was zu berichten. Das Schrauben an meinen neuen Sounds ist zwar wichtig, aber man hat danach nie das Gefühl etwas gearbeitet zu haben! 🙂 Ausserdem „dreht es sich manchmal schon etwas im Kreis.“ Mein System ist modular so vielseitig einsetzbar, dass ich noch viele Entscheidungen fällen muss, um nicht den Überblick zu verlieren…
Am 11.August spiele ich ja auf meinem ersten Steampunk-Event und wie manche schon gelesen haben ist mir das sehr wichtig! Heute hab ich mich endlich zu einer Arbeit überwunden vor der es mir schon wochenlang gegraut hat! 😀 Den Neurotransmitter zu modifizieren. Hier kommt Teil 1:
Früher musste ich mich ja schrittweise reintasten und schnitt mal ganz vorsichtig den Helm aus. Erst danach kam das Visier, welches mir einen viel größeren Ausschnitt erlauben würde. Das enge „Fenster“ hat auch mein Sichtfeld auf die Sitar und das ganze Umfeld eingeschränkt. An der Skizze seht ihr wieviel ich gleich ausschneiden werde.

Dieses alte Bakelit aus den fünziger Jahren stinkt ja beim Schneiden derart übel, dass es einen fast umhaut. Eigentlich dürfte ja kein Asbest drin sein, aber es stammt aus einerZeit, in der Asbest noch gut war! Darum presste ich mir eine Profi-Staubmaske ins Gesicht und zog die Sache schnell durch. Jetzt bin ich mit dem Teil schonmal sehr zufrieden, es warten aber noch weitere Arbeiten an dem Helm…
Die Nr.3 ist da. Im Vergleich zu meiner Kiste sehen Beide noch aus wie neu!
Eigentlich wollte ich nur kurz den Speicher vom Alten auf ein neues Gerät übertragen, um daran die Sounds zu verfeinern, bevor ich sie wieder zurück spiele. Aber es ist mal wieder komliziert und beschäftigt mich nun schon seit über zwei Tagen.
Es begann bereits am alten Gerät, dessen Usb Anschluß ausgerechnet jetzt zum ersten mal ausfallen muss. Wie krieg ich nun meine Daten runter, die der dämliche Mac wahrscheinlich beim letzten Anschließen versaut hat. Der schreibt immer versteckte Dateien rein! Was ich u.a. die Tage lernen musste. Ausbauen: 13 Kabel…
Schon beim Aufschrauben fiel mir das merkwürdige Geklapper im Gehäuse auf. Es lagen 5 Cent drin.
Die muss irgend ein ganz schlauer Held in diesen Kartenslot gesteckt haben!
So konnte ich den CF-Speicher ausbauen und mit einem Kartenlesegerät, das ich natürlich erst kaufen musste, auslesen. Wenn ich die Daten auf das nächste Gerät kopiere funktioniert das leider nicht richtig. Sounds werden geladen, aber man hat keinen Zugriff darauf und manche Klänge werden als vermisst gemeldet. Jetzt studiere ich das Fat16 Format und welche Einschränkungen man beachten muss, damit ich eines Tages hoffentlich sorglos mit dem System arbeiten kann.
Man sollte z.b. keinen Klang mit mehr als 8 Ziffern, Leerzeichen, oder gar Sonderzeichen beschriften. Ein Fehler der bei mir in allen Formen häufig vorkommt. Wenn ich sie umbeschrifte, muss ich danach die Sounds in allen Songs und in allen Pattern wieder neu suchen und laden. Ein Alptraum, aber wenn man das Gerät zum arbeiten bequem auf den Schoß legen kann, investiert man gerne mal ein paar Stunden in die Grundlagen der Gegenwart und Zukunft.
Wenn man dann die Arbeit noch auf die anderen beide Geräte spiegeln könnte, wäre es das echt wert.
Nachtrag, 17:30 Uhr: Bei 190 Dateien hab ich inzwischen die Buchstaben regelrecht gezählt und wenn nötig die Files umbenannt. Alles geputzt und auf ein Minimum reduziert, damit es in nächster Zeit viel Platz für Neues gibt.
Eben hab ich schon einen Kontrabass drauf geschoben, der schön gemütlich vom Nockenphon gespielt wird.
Boah, was für ein Gefummel! 🙂 Bei den ersten Versuchen hat halt gar nichts funktioniert. Jetzt sitze ich mit Nr.2 auf der Maschine und hab das Gerät zum Schrauben direkt vor mir stehen. Zwei Kabel direkt an die große Boxen. Ein Traum!
Jetzt ist der Arbeitsplatz perfekt um neue Sounds und Songs zu schaffen.
Am Freitag hatte ich regenfrei. Perfekt um in der Ferne das erste Gerät zu schnappen, das gebraucht noch zu haben war. Es steht noch da wie neu!

Der Vorbesitzer hat das Gerät u.a. verkauft weil es ihm zu kompliziert war. Es ist auch sehr eigen und speziell! Aber da ich mich nun entschieden hab vorerst mit keinem anderen Klangerzeuger zu spielen, werde ich ihn weiterhin studieren und damit experimentieren, bis ich ihn in- und auswengig kenne! Hab ja schon mindestens sechs Jahre Erfahrung damit.
Man kann z.b. jedes Signal an 8 verschiedene Ausgänge schicken. Eine Option die mich sehr bereichert, durch die meine „Doretta“ aber auch etwas kompliziert wurde.
Nach meiner Ankunft wollte ich gleich ein Backup von meinem alten Gerät draufspielen. Doch ich musste mit Schrecken feststellen, dass meine letzten Sicherheitskopien noch von 2015 waren. Wäre dem alten Gerät etwas passiert, dann hätte ich die Arbeit von einigen Jahren verloren! Jetzt ist endlich alles gesichtert.
Auf dem Kasten war noch die alte Firmware drauf. D.h. der Vorbesitzer konnte damit nie richtig arbeiten!